Premium statt Freemium: Die Anfänge des App Stores

Kategorie appNews, iPad, iPhone, Spiele - von Mel am 13. Jul '13 um 19:41 Uhr

In dieser Woche hat der App Store sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert. Wir blicken zurück auf ein Spiel, das trotz eines hohen Preises zum Nummer-Eins-Hit wurde.

Super Monkey BallOhne Zweifel gehört SEGA zu einem der größten und bekanntesten Game-Studios, wenn es um Konsolen- und mobile Spiele geht. Das Unternehmen war so auch eines der ersten, das schon zum Launch des App Stores mit einem Spieletitel präsent war, namentlich dem Geschicklichkeits-Arcade-Game Super Monkey Ball (App Store-Link). Ethan Einhorn, Director of Online Services bei Sega, zeigt aber auf, dass man zu Beginn ob der Preisstruktur des App Stores sehr skeptisch war.

In einem Interview mit 148apps berichtet er: “Wir verfügten durch das Release von Sonic the Hedgehog für den Clickwheel-iPod bereits über gute Kontakte zu Apple. Allerdings waren wir bei der Veröffentlichung besorgt, dass der Kaufpreis von 9,99 $ für Super Monkey Ball noch zu niedrig angesetzt war. Im Vergleich zum 39,99 $ teuren Game für das Nintendo DS wurden wurden den Käufern immerhin genau so viele Inhalte in noch besserer Grafik geboten.”

Trotz dieses für heutige Verhältnisse hohen Kaufpreises schlug Super Monkey Ball im App Store ein wie eine Bombe: SEGA generierte über 300.000 Käufe allein im ersten Monat. Hilfreich waren dem Unternehmen dabei sicherlich auch die breit angelegte Marketingmaschinerie von Apple, die das Spiel großflächig in ihre eigenen Werbespots einband, und so Interesse bei Nutzern schürte. “Es war zunächst unklar, wie das Game auf dieser Plattform ankommen würden, schließlich hatten wir es mit Premium-Geräten zu tun, und es gab schon damals eine Menge anderer Spiele zum Download”, sagt Ethan Einhorn. “Als wir dann aber am ersten Tag gleich die Rangliste anführten und dort über eine Woche lang verblieben, waren wir unheimlich stolz, die Nutzer mit dem allerersten Nr. 1-Hit des App Stores ausgestattet zu haben.”

Auch die spezifischen Eigenheiten des App Stores machten ein Umdenken bei den Game-Entwicklern von SEGA notwendig. Einige von euch werden sich vielleicht noch an die sehr empfindlich reagierende Steuerung von Super Monkey Ball mittels des Accelerometers erinnern: Dieses Manko konnte SEGA nicht signifikant verbessern. “Obwohl die Bewegungssteuerung auf höchste Präzision getrimmt war, empfanden viele Gamer sie als zu empfindlich”, berichtet der Director of Online Services. “Als wir dann an Super Monkey Ball 2 arbeiteten, überlegten wir daher, einen virtuellen Joystick einzubauen. Gleichzeitig entwickelten unsere Developer von Other Ocean aber eine vebesserte Tilt-Steuerung, die wir letztendlich auch übernahmen.”

Super Monkey Ball als Freemium-Titel?

Bezüglich des großen Erfolges von Super Monkey Ball kann man sich berechtigterweise fragen, ob dieser ebenso eingetreten wäre, wenn das Game aktuell im App Store erschienen wäre. Könnte es nicht sogar sein, dass das Spiel als Freemium-Titel veröffentlicht worden wäre? “Es würde wahrscheinlich ähnlich dem PS Vita-Spiel aussehen, mit verbesserten visuellen Erlebnissen und zusätzlichen Minigames”, mutmaßt Ethan Einhorn. “Die Herausforderung wäre, Super Monkey Ball zu einem Free-to-play-Titel umzurüsten, auf die wir heute fokussiert sind.” Diese Preisstruktur sieht der Director of Online Services allerdings auch mit gemischten Gefühlen. “Ich glaube zwar, dass das Free-to-play-Prinzip noch erfolgreicher wird”, summiert Ethan Einhorn. “Aber sobald Gamer Unmengen an Geld für Freemium-Titel investiert haben, werden sie realisieren, dass 10 $ für ein Premium-Game doch eigentlich geschenkt sind. Ich glaube, Bezahl-Spiele werden so langfristig wieder in Mode kommen.”

Man möchte Ethan Einhorn zurufen, “Dein Wort in Gottes Ohr”. Mich persönlich würde ein solcher Wandel nicht im geringsten stören. Heutzutage findet man fast in jeder Woche reduzierte iTunes-Karten, mit denen sich höherpreisige Apps und Games immer noch günstiger laden lassen. Und bedenkt man, was Spiele für andere Konsolen, beispielsweise die PS Vita oder das Nintendo 3DS, immer noch kosten, so sollte man sich über Kaufpreise von 4,49 oder 5,99 Euro eigentlich nicht beschweren.

Zurück zu kostenintensiveren Premium-Games

Leider scheint das Klientel, das bereit ist, diese Preise zu investieren, in der Minderheit zu sein: Denn nach rein wirtschaftlichen Grundsätzen gilt – Die Nachfrage bestimmt den Preis. Entwickler merken, dass sie mit Freemium-Titeln weitaus mehr Umsätze generieren können als mit Premium-Titeln. Wirklich schade, dass sich diese “Geiz-ist-geil”-Mentalität auch auf solche Bereiche wie den App Store niederschlägt, und kaum mehr Nutzer bereit sind, für qualitative Games auch höhere Preise zwischen 5 und 15 Euro zu akzeptieren. Und auch wenn man sich fragt: Wo sind denn all die Dummen, die Unsummen in In-App-Käufe für Münzen oder Verbrauchsmaterialien investieren? Es scheint sie en masse zu geben, sonst wäre dieses System nicht so erfolgreich, dass selbst große Developer Titel wie Real Racing 3 oder Plants vs Zombies 2 als Free-to-play-Games herausbringen.

Wie seht ihr die aktuelle Entwicklung im App Store? Glaubt auch ihr an einen solchen Wandel, wie Ethan Einhorn ihn beschrieben hat? Und würdet ihr für Games auch Kaufpreise von 10-15 Euro akzeptieren, sofern es sich um Premium-Spiele bekannter Entwickler oder Publisher handelt? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren.

Kommentare24 Antworten

  1. supa sagt:

    Ich kauf aus Prinzip nix in Freemium Games. Anschauen, solange zocken bis es ohne In-App Spaß macht, löschen…
    Lieber 5€ für ein Premium Spiel oder 1-2€ für einen Puzzler ausgeben.

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  2. ammoniumnitrat sagt:

    Ich finde den Wandel in Richtung Freemium sehr schade. Ich selbst probiere keine In-App kaufe für zusätzliche Münzen oder Utensilien zu tätigen, auch wenn diese Form des Protestes in der Masse an ungeduldigen Käufern die Unsummen in diese Freemium Spiele investieren untergeht. Ich hoffe natürlich das der Weg wieder zurück in Richtung Premium Titel führt, aber ich glaube nicht daran. Selbst Riesen Publisher wie EA müllen ja mittlerweile ihre Titel mit zusätzlichen Käufen bis zur unspielbarkeit zu (RR3)… Gerade noch akzeptabel finde ich Titel bei denen die Käufe nicht benötigt werden und keine Spielvorteile bilden (Lackierungen für Autos). Aber meine ganze Zuneigung haben natürlich Spiele ganz ohne In-App Käufe (Tiny Wings :).
    Bei anderen Apps in denen zusätzliche Funktionen freigeschalten werden können finde ich die Idee gut da man sich ja nur kaufen muss was man braucht und so der Preis kleiner bleibt und man für das zusätzlich investierte Geld auch mehr geboten bekommt. Bitte bitte lasst diese Versager die nicht spielen können und deswegen Publishern ihr Geld für Extraleben usw. Nachwerfen irgendwie verschwinden damit die Köpfe die hinter diesen unmöglichen Ideen stecken und sich die Taschen vollsauen mal ordentlich auf die Nase fallen!

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  3. Joerg271 sagt:

    Ich glaube die meisten sehen Freemiumspiele deswegen gut, weil man es vorher testen kann.
    Ich mag Premiumspiele lieber, wobei ich auch einige Freemiumspiele spiele wie RR3 und habe bisher noch kein Geld ausgegeben.

    Ich mag sehr solche Wimmelspiele von BigFish…hat den Vorteil, das man testen kann und wenn es einem gefällt, kann man es komplett kaufen.

    Ich denke diese At wäre die Zukunft.

    Ich bin bereit auch für ein gutes Spiel Geld auszugeben.
    Habe auch für 40€ zum Beispiel auch Omnifocus gekauft und arbeite damit täglich…

    Was mich beim Freemium Spiele nervt ist, das die Herrstellern dann versuchen mit virtuelles Gold usw. Geld abzuzogen.
    Ich spiele auch “World of Arms” und habe dort keine einzigen Cent ausgegeben, wenn ich überlege das sie fast 90 Euro für Goldmünze wollen und sowas finde ich eher als Abzocke.

    Was mich bei den Spielen am meisten stört ist die Tasache, das man Spielstätte nicht speichern kann, das Spiel löschen und wenn man wieder Lust hat, das Spiel wieder installieren und der bis dahin gespielte Stand wieder reinlasen kann…
    Da müsste noch was gemacht werden.

    Also wie gesagt….ich mag lieber Premiumspiele .

    Gruß Jörg

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  4. DieMathematik sagt:

    Eindeutig Premiumspiele, die Preise sind es mir wert, dafür dass man dann nicht an jeder Ecke In App Einkäufe angeboten bekommt, manchmal sogar nicht ohne weiterkommt.

    Außerdem macht es dann keinen Spaß, wenn im Gamecenter in den Bestenlisten ganz oben, abgesehen von den Cheatern mit den Maximalpunktzahlen immer die sind, die am meisten Geld für unnötige In App Einkäufe übrig haben.

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  5. BrotKasten [iOS] sagt:

    Ich muss sagen das ich die Kostenlosen Vollversionen und dann viele Top in App Käufe nicht verstehen kann. Denn wenn ich ein Spiel kaufe oder lade (vor alem von Bekannteren Entwicklern) dann möchte ich auch das Gefühl haben den Spaß in der Entwicklung und die Arbeit, die dort hineingesteckt wurde. Leider kann ich dies nicht erkennen wenn ich alle zwei Tipps mit Werbung zugeballert werde (Uno von Gameloft als Beispiel).

    Ich würde mir wieder Lite Versionen wünschen und wenn ich Apps Entwickle dann ist schon klar das der Ertrag sehr wichtig ist, aber was bringt mir ein kostenloses Spiel wo viele unzufrieden sind und ich weitere Spiele nicht ohne Nachdenken von mir gekauft werden?
    Ich kann das ganze nicht verstehen und würde bei Lite Version und Vollversion für einen kleinen Preis bleiben ohne Top in App käufe!

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  6. Gandalf [iOS] sagt:

    Es sind nicht nur die Entwickler die diese Entwicklung forcieren, Apple selbst trägt ebenso einen großen Anteil daran da die Marke mit dem Apfel bei jedem InApp Kauf kräftig mitverdient. Warum sonst lässt Apple so ein Geschäftsmodell zu? Und die Kundschaft die bei Freemium die Kohle raushaut ist auch nicht ganz unschuldig.

    Bei einem guten Game wie z. B. RealRacing 3 bin ich durchaus bereit auch mal 7 € auszugeben wenn ich damit die nervigen Wartezeiten und andere Sachen vermeiden kann. Grundsätzlich aber richtet sich der Preis meiner Meinung nach über Spieldauer, Inhalt und ein paar andere Punkte.

    Für ein inhaltliches Update könnten die Entwickler auch einen kleinen Obolus verlangen wenn der Umfang dies rechtfertigen sollte.

    Ich bevorzuge daher Premium und gebe bei den wenigen Freemiumspielen die auf meinem Ipad sind keinen Cent meines sauer verdienten Geldes aus.

    [Antwort]

  7. macmercy sagt:

    Wo die Freemium-Käufer sind? Selten in Foren, selten posten sie überhaupt. In meinem Freundeskreis (40 J. und älter) gibt es nicht einen.
    Müssen also die Kids sein, die von Papa ein iPhone oder einen iPod bekommen haben. Dazu von Oma eine 50.- iTuneskarte zum Geburtstag – schon kanns los gehen. Die gleiche Generation, die sich wohl früher Gameboy-Spiele schenken ließ. Wie gesagt: nur meine Vermutung…

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    Se [Mobile] antwortet:

    Was ist denn an nem Gameboy falsch :O

    [Antwort]

    SF antwortet:

    Das ist Quatsch. Diejenigen, die wirklich Kohle für Goldmünzen, Edelsteine, Ziergegenstände u.a. aus dem Fenster werfen, das sind “die Alten”. Das ganze kann man nämlich hervorragend auch bei anderen Spielen mit vergleichbarem Verkaufsmuster beobachten. Darunter fallen etliche Browser- (Siedler, Anno u.v.a.) und Facebookspiele (Farmville etc).

    Sogenannte Kiddis (ich meine damit KINDER und nicht irgendwelche erwachsenen Nerds) findet man überall zwar auch, doch mehrheitlich sind es die stinklangweiligen, dicken, einsamen Erwachsenen, die sagen können: “Ach hier sind es ja nur 89ct, und dort ist es ja nur einen Euro und ich bin ja so gerne bereit 13 EUR monatlich für Spiel XY zu bezahlen.”

    Die Kiddies, denen man gerne unterstellt, das iphone sei von der reichen Oma bezahlt, spielen eher selten Freemium, sondern eher Spiele Vollpreis- oder Gratisspiele (mit oder/und ohne Reklamebanner). Und mal ganz davon ab; so ein popeliges 16GB-iPhone gibts schon lange bei Vertrag fürn Appel und’n Ei. Und trotzdem nutzen die “Kiddies” bevorzugt Samsungs Geräte.

    Schuld sind weder die Kids, noch Apple, noch die Entwickler, sondern ausschließlich die Geldgeber, und das sind eher Leute, die irgendwie Geld verdienen, um den iPhone-Vertrag monatlich bezahlen zu können. Niemand verschenkt etwas und wenn MIR ein Jemand jeden dritten Tag ‘nen Euro rüberschiebt, nur damit er statt binnen zwei in nur einer Stunde ein Spielziel erreicht hat, dann nehme ich den Euro gerne… Menschen, vorallem Deutsche, kaufen gerne Mist und Katzen im Sack.

    [Antwort]

    SpecTec antwortet:

    Echt Episch,
    Damit hätten wir das den auch mal aufgeklärt!

    [Antwort]

  8. Chico sagt:

    Ich glaub immer das In-App Käufe nur die Kinders Kinders benutzen… Lalalaaaa 3 tomaten für 15€ beim Bipa eintauschen lalalalaaa… Ah ich nehm noch nen Hut dazu!

    [Antwort]

  9. Mister XTG [iOS] sagt:

    Ich weis nicht alle schreien sie, dass sie Premium spiele bevorzugen und sogar Geld ausgeben würden gegen ein gutes Update aber wenn es so weit ist, schreien sie alle.
    Ich kann sogar ein gutes Beispiel nennen.
    Es kam mal ein Spiel raus (Wo ist mein Wasser), dass sollte jedem hier bekannt sein.
    Das Spiel kostet 79 Cent und jeder hat zu geschlagen.
    Die Entwickler haben unzählige Levels und Updates umsonst raus gehauen.
    Jeder hat sich gefreut.
    Irgendwann haben sie Crankys Story raus gebracht und wollte dafür 79 Cent.
    Ich fands gut, da mir das Spiel sehr gut gefallen hat und 79 Cent wirklich ein Witz sind.
    Nach dem Update gingen aber dann die Rezessionen los.
    Ihr seit Abzocker, wie kann man nochmals Geld verlangen, ich habe doch schon bezahlt wieso wollt ihr nochmal Geld, usw. usw.
    Das ist echt Super lächerlich, weil wir hier von 79 Cent reden, 79 Cent das ist ein Witz. Dafür bekommt man im normalen leben nichts mehr aber die Gesellschaft hat einen Riesen Aufstand geschoben.
    Ein anderes Beispiel ist die Siedler und Carcassonne, die für jede Erweiterung Geld verlangen.
    Das rum Geschreie ist immer Riesen groß Und absolut unverständlich.
    Die 1 Stern Bewertung folgen und die Erweiterungen werden nicht gekauft.

    Es ist klar das die Entwickler bei so dummen Menschen auf freemium umsteigen. Ich persönlich würde das auch machen.

    Ein anderes Riesen Problem im Store ist, wenn etwas über 2-3 Euro angeboten wird. Kaufen die meisten das Spiel nicht.
    Spiele für 5 Euro werden sofort ignoriert bis die Entwickler aus Verzweiflung es runter setzten.
    Carcassonne kostet 8€ und es ist weit aus mehr Wert aber nur ein Bruchteil ist bereit es auszugeben.

    Das freemium Model funktioniert.
    Die Spieler werden zuerst süchtig gemacht und dann bekommen sie schön das Geld aus der Tasche gezogen.
    Und wenn man zusammen rechnet was viele dafür ausgeben, dann sind es weit aus mehr wie 10€ aber da ist es egal.
    Warum? die app war ja umsonst.
    So dumm sind manche.

    Die Apps müssten alle ab 5 Euro starten und sollte bei 30 Euro enden.
    Dann weis man was man hat zudem sollte man sie wie bei Androide antesten können, um zu sehen ob die App was Wert ist.
    Dann wäre das freemium Model schnell vergessen.
    Und diese 89 Cent Apps dürfte es nicht mehr geben. Denn So lange sowas gibt haben die guten Entwickler keine Chancse zu konkurrieren.

    Ich kann mich hier noch Stunden auskotzen aber ich habe in der Rezession den roten Faden verloren, vor lauter Wut über die 89 Cent Geier (Ihr) !!!!!

    Eins noch es sind nicht nur die dummen Kinder die freemium Modele unterstützen in Facebook (auf Fanseite) liest und sieht man wie alt die Personen sind und was sie ausgegeben haben.

    [Antwort]

  10. Mister XTG [iOS] sagt:

    Ach ja … der Artikel ist echt Genien besonders die Gegenüberstellung zu Iphone 9,99$ und Nintendo 3DS 39,99$.
    Da sieht mal man den Gedanken der Entwickler und ihre “Großzügigkeit”.

    [Antwort]

  11. Se [Mobile] sagt:

    Kommt darauf an…

    Wenn GRO?E Entwickler GUTE Premium Spiele veröffentlichen würden, welche auch GUT wären, dann könnte man vielleicht etwas reißen..

    Weil wenn kleinere Entwickler z.B. ein Spiel rausbringen würde, dass 10€ kosten würde und saugail wäre, aber niemand darauf aufmerksam werden würde, würde so etwas nichts bringen.
    —->Entwickler würden auf Freemium setzten.

    Aber wenn z.B. Nintendo oder SEGA gute Spiele raushauen würden und zeigen, dass Premium doch funktioniert, dann wäre dass super.
    —-> Mehr Entwickler würden vielleicht auf Premium setzten.

    Für z.B. Pokémon würd ich bestimmt locker mal 10€ ausgeben und da gäbe es bestimmt mehr Leute wie nur mich…

    [Antwort]

    Chrysan antwortet:

    Genauso sieht aus.
    Aber wenn Pokémon für 10€ raus kommen würde, würde jeder sagen Pokémon geil aber nicht mehr wie 89 Cent vll gehen noch 2-3€ aber die Gameboy Version hat sich jeder für (glaube waren damals 50 Mark oder so geholt).

    Deshalb würdelosen Freemium werden, wo man Pokebälle kaufen oder ewig suchen und sammeln müsste

    [Antwort]

  12. uwe1984 sagt:

    Real Racing 3 zeigt mir deutlich den Trend auf. Mit jedem Update wird man zunehmend zu In-App-Käufen gedrängt. Ich habe so viele Stunden gespielt und kann mir nie einen Porsche 918 Concept leisten. Was müsste ich tun dafür?: 17,90€ ausgeben und dann 10.000 Stunden fahren für die Tuningteile. Oder eben 44,90€ ausgeben um mir die mühselige Arbeit zu ersparen. Aber das für nur ein einziges Auto.

    Ich werde zukünftig iPhone und iPad zum arbeiten behalten, aber für die Freizeit mir eine PS-Vita kaufen!!
    Ich zahle liebe einmalig 40€ für ein Game, dass es auch wert ist. Aber 40€ für ein einziges Auto ist einfach zu hart.

    [Antwort]

  13. [iOS] sagt:

    Also ich bin selber noch ein Kind und mich regen dieses inAppkäufe so auf und in meiner Klasse werden fast nur Premiumspiele gespielt also nix mit Freemium

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  14. Raga sagt:

    Super monkey ball wurde mit dem iPhone von Apple/Jobs bei der WWDC vorgestellt, meiner Erinnerung nach als erstes richtiges Game für die Plattform. Das Spiel bzw. dessen Verkaufszahlen sind null repräsentativ,

    [Antwort]

  15. Estros sagt:

    Es ist halt die Sache, ich habe mir bislang zwei Spiele für 5€ gekauft, ein GTA ReMake und Infinity Blade. Beide haben mich nach relativ kurzer Zeit gelangweilt. Für das Geld war ich enttäuscht. Man macht halt seine Erfahrungen, Premium kaufe zumindest ich nicht mehr.
    In App Käufen wehre ich mich noch, greife lieber zu 89 Cent Anwendungen. Positiv hervorheben kann ich hier unzählige. Es waren auch einige Nieten dabei, aber man fühlt sich weniger betrogen als bei 5€.
    Die andere Sache ist, Entwickler verschlimmbessern die App mit Updates, sodass sie keinen Spaß mehr macht. Oft genug gehabt. Bei 89cent Sage ich Scheiß Entwickler, aber ärgere mich ums Geld nicht, eher über das entzogene weitere Spielvergnügen.
    Allen Spielern kann man es nicht recht machen. Ich würde mir wünschen, dass man ne App kostenlos 15 min testen kann ODER als Fremium Modell, dass man jederzeit zum Premium Modell umwandeln kann. Wobei bei letzterem vermutlich die Programmierung aufwändiger wird.

    Positive 89cent, wo ich im Nachhinein mehr gezahlt hätte sind Angry Birds(Rio), Cover Orange, Asphalt 6, Tiny Wings, Plague Inc, Wo ist mein Wasser etc.
    Darum werde ich weiterhin zu 89cent Apps greifen, geringes finanzielles Risiko und Vollversion.

    Edit: Einer sprach hier von Pokémon, egal wem die Marke gehört, der Typ hat 0 Ahnung von Wirtschaft. Damit könnte man unglaublich viel Geld scheffeln. Das wär, wenn gut gemacht, ein riesen Erfolg.

    [Antwort]

  16. hyperspace55 sagt:

    Das Problem an reinen Premium Spielen ist dass man nicht genau weiß was einen erwartet. Ich meine Lite Versionen gibts fast keine mehr und die einige Möglichkeit ein Spiel zu testen ob es einem gefällt oder nicht ist zur zeit nunmal freemium.
    Ich wurde mir zB die Simpsons niemals zum vollpreis kaufen wenn es nicht gratis wäre ; das Spiel ist einfach nur langweilig …

    [Antwort]

  17. Gomeck sagt:

    Freemium wäre für mich nicht so das Problem, wenn man mit einem einmaligen Zahlbetrag daraus ein Premium machen könnte. Also eigentlich die klassische Trial-Version. Was so extrem nervt, sind die wiederkehrenden Bezahlnötigungen. Ich hab in meinem Leben bisher erst einmal so ein In-App Kauf gemacht, bei Subway Surfers, da hatte es aber immerhin den Nebeneffekt, das ab da sämtliche Werbescreens verschwanden, man hatte also einen echten und vor allem dauerhaften Mehrwert.

    Ansonsten finde ich 1€-Apps jetzt nicht verwerflich, wenn ich bedenke, wie leichthin man solche Apps immer wieder einfach kauft, das klassische Kleinvieh und ihr Mist. Wieviele Millionen sind mit den Top-Minispielen schon verdient worden, ganz ohne In-App, nur durch die reine Masse. Manchmal ist der Programmieraufwand für eine pfiffige Spielidee halt gar nicht so groß und nur 3-4 Programmierer sitzen dahinter, da sind die Kosten auch bei 89 Cent ganz schnell drin. Deshalb jetzt zu unken, das 89 Cent ja viel zu billig sei, ist zu kurz gegriffen.

    [Antwort]

  18. iKostas sagt:

    Wer hat den mum zuzugeben das er das freemium unterstützt?
    Ich lese doch nur negatives zu dem Model .
    Also ich gebe zu ich hab in Phoenix HD (fast alle schiffe) und jetpack joyride ( den coin verdoppler) Geld investiert.

    Bin aber sehr gerne bereit für ein Premium Titel ein Premium Preis zu bezahlen.

    [Antwort]

    Chrysan antwortet:

    Bei Jetpack joyride habe ich auch den Geld verdoppelt geholt.
    Aber der war für immer.
    Das heist Premium Deluxe aber kein freemium Model, woich kurzzeitig irgendwas schneller bauen kann.

    Ich finde es ist ein Unterschied
    Man braucht es nicht aber kann damit Cheaten und sowas finde ich ok.
    Aber nicht Items anbieten, wo man unbedingt braucht oder Wochen warten muss.

    [Antwort]

  19. Jens [Mobile] sagt:

    Nie im Leben würde ich mir für ein Freemium Game “Schlumpfbeeren” kaufen!
    Ich finde es sehr schade, dass PvsZ 2 als Freemium erscheint. Ich wäre definitiv bereit auch 5,99€ oder so für das Spiel zu zahlen.
    Einen Kauf von irgendwelchen Pflanzen für 2,99€ pro Stück, werde ich definitiv nicht tätigen!

    [Antwort]

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