Das sind die CarPlay-Neuerungen mit iOS 18

Bereit für den großen Sprung

Für mich ist seit fast sieben Jahren klar: Nie wieder ein Auto ohne CarPlay. In meinem Skoda Octavia kann ich dieses Feature sogar Wireless nutzen und kann es nur weiter empfehlen. Mit dem kommenden iOS 18 gibt es natürlich wieder einige Neuerungen rund um CarPlay, für den ganz großen Sprung benötigt ihr aber irgendwann ein neues Auto.

Kommen wir aber zunächst einmal zu den Punkten, die ihr auf jeden Fall mit eurem bestehenden Wagen nutzen könnt. Einige neue Features hat Apple ja bereits vor der WWDC angekündigt: Es geht um die Bedienungshilfen.


So wird beispielsweise eine Sprachsteuerung integriert, mit der man in CarPlay navigieren und Apps bedienen kann, nur mit der Stimme. Für gehörlose Personen wird eine Geräuscherkennung integriert, die per Mitteilung auf Autohupen und Sirenen aufmerksam machen kann. Für farbenblinde Personen wird es einen Farbfilter geben, um die visuelle Gestaltung von CarPlay zugänglicher zu machen.

Aber auch für alle anderen gibt es einige neue Features. So zeigt die Nachrichten-App in der Übersicht Kontaktfotos und nicht mehr nur die Kürzel der Kontakte an. Diese Neuerung betrifft auch eingehende Mitteilungen. Außerdem kann man in den Einstellungen den Stummmodus automatisch aktivieren oder deaktivieren, wenn das iPhone mit CarPlay verbunden oder getrennt wird.

Falls euer Fahrzeug kein CarPlay mit an Board hat, haben wir euch ja erst vor einigen Wochen ein Display zum Nachrüsten vorgestellt. Mein Kollege Freddy ist damit in seinem Audi A1 sehr zufrieden unterwegs.

Die nächste CarPlay-Generation

Auf der WWDC 2024 hat Apple einige aktualisierte Bilder vom Next-Gen-CarPlay gezeigt. Dort können wir erstmals Fahrzeug-, Medien und Klima-Apps sehen. Diese Apps können vom Hersteller zum Teil frei gestaltet werden.

Darüber hinaus gibt es einige neue Bilder, die zeigen, wie das nächste CarPlay später im Auto aussehen könnte. Es heißt weiterhin, dass die ersten Fahrzeuge mit dem neuen CarPlay noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen. Das stellt mich vor ein kleines Problem: Anfang nächsten Jahres benötige ich ein neues Leasing-Fahrzeug – und das neue CarPlay würde mich natürlich brennend interessieren.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Mal sehen ob Hyundai in seinen Modellen ab 2021 das auch integrieren wird. Wir fahren ein Modell aus 2023, Ioniq 5. Anbieten würde es sich ja, da eh schon alles digital ist.

    1. Keine Software ist fehlerfrei. In all den Jahren hat bei mir auch schon mal das MMI von Audi oder das MBUX von Mercedes Bugs gehabt, sich aufgehangen oder Darstellungsfehler gehabt. Das kommt aber alle paar Jahre 1mal vor und ein Neustart löst es sofort. Die Darstellung des virtuellen Cockpits hingegen war nie beeinträchtigt.

      Genauso verhält es sich mit CarPlay. Hat bei mir auch schon mal Probleme gemacht, aber in der Regel auch nur 1mal im Jahr.

      Was hier jedoch gezeigt wird und im Artikel nicht erwähnt wird: Das neue CarPlay besteht aus mehreren Layern. Die Darstellung des Cockpits, Assistenzsysteme, etc. pp. wird alle auf der Hardware im Fahrzeug gerendert und ausgeführt. Das ganze wird somit genauso robust implementiert, bis jetzige Hersteller-eigene Systeme auch. On top als zusätzlicher Layer integriert sich dann nahtlos das CarPlay vom iPhone ins neue System. Somit musst du also keine Angst haben, dass dir ständig die Tacho-Darstellung abschmiert, weil dein iPhone rumzickt oder die Wireless CarPlay-Übertragung Aussetzer hat.

  2. Hier beim 2024er Toyota Corolla TS 2.0 Hybrid keinerlei Probleme. CarPlay gefühlt zehnmal so responsive wie beim vorherigen 2017er-PSA Bulli. Jetzt natürlich wireless. Und auch die sehr gut gemachte Systemsoftware vom Corolla hängt sich nicht auf. Bin sehr zufrieden, bleibe im Herbst aber auch bei IOS 17…

  3. Jetzt wäre es noch sehr wünschenswert, wenn ich in CarPlay selber bestimmen kann, welches Tor zum öffnen erscheint, wenn ich mich meinem Zuhause nähere.

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