LEO Wörterbuch: Wenig Speicher, viele Sprachen, gratis

Im Laufe der Appgefahren-Zeit haben wir euch ja schon so einige Wörterbucher für die verschiedensten Sprachen vorgestellt. Auf einen Klassiker möchten wir trotz alledem nochmals aufmerksam machen.

Die LEO-Website ist bei mir seit meinem Anglistik-Studium zu einem festen Lesezeichen im Webbrowser geworden, und seitdem ich einen iPod Touch und später auch ein iPhone mein Eigen nennen konnte, eine DER Standard-Apps auf meinen Devices. Die nur 900 KB große Applikation in deutscher Sprache kann gratis aus dem Store geladen werden, und ist für bereits obig erwähnte Geräte verfügbar. In letzter Zeit müssen zwar auch kleinere Werbebanner in der App akzeptiert werden, aber diese fallen kaum auf und stören nicht.

Eins muss vorweg erwähnt werden: Um die LEO-Wörterbuch-App (App Store-Link) nutzen zu können, muss eine Internetverbindung bestehen. Ohne diese funktioniert in der Applikation so gut wie gar nichts, da alle Anfragen über das Web abgerufen werden. Somit muss leider auch davon ausgegangen werden, dass man ohne Internetflat im Ausland nicht auf LEO zurückgreifen kann.

Davon abgesehen bietet das Programm einen schier unendlichen Umfang mit einer Unterstützung für 6 verschiedene Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Chinesisch. Hat man die passende Sprache ausgewählt, kann man in beide Richtungen übersetzen lassen – dazu bedarf es nur der Eingabe des Begriffs in eine Suchmaske.

Neben den verschiedenen Übersetzungsergebnissen bietet LEO auch noch weiterführende Infos an, etwa zur Aussprache des jeweiligen Wortes, einigen Idiomen, oder auch passende Synonyme bzw. Antonyme in der Zielsprache. In Partnerschaft mit anderen Websites werden zusätzlich Wortdefinitionen sowie -deklinationen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt bietet LEO zum Nulltarif ein komplettes Paket für Sprachinteressierte jeglicher Art an, seien es Schüler, Studenten oder Geschäftsleute. Wer allerdings weltweit auf ein Offline-Wörterbuch angewiesen ist, sollte zu – leider meist kostenintensiveren – Alternativen greifen, beispielsweise den gut bewerteten Apps von SmartDict oder Pons.

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