Pro und Contra: Die Preispolitik im App Store

Oft wird über die Preise im App Store diskutiert. Zahlt man zu viel oder zu wenig, wie viel Geld soll noch ausgegeben werden?

Pro: Das iPhone war schon teuer genug
Für iPhone oder iPad haben wir schon zwischen 500 und 700 Euro ausgegeben, warum soll wir dann noch viel Geld für Apps ausgeben? So wie die Preise derzeit sind, passt es doch vollkommen. Egal ob Spiele oder Apps, vieles gibt es schon für 79 Cent – wobei erfolgreiche Titel mit vielen Downloads und großen Einnahmen belohnt werden.

Angry Birds oder Doodle Jump haben die Entwickler zu Millionären gemacht, aber auch einfache Programmierer können mit einer guten Idee und einer 79 Cent App viel Geld verdienen, schließlich wird die App ja auch viel öfter heruntergeladen, als wenn sie drei oder vier Euro kosten würde.

Auf dem iPad oder iPhone kann man wirklich nicht klagen. Im Vergleich zu anderen Handys und gerade den mobilen Spielkonsolen sind die niedrigen Preise im App Store wirklich phänomenal. Ein sehr gutes Beispiel ist GTA: Chinatown Wars. Auf iPhone und iPad zahlt man jeweils 7,99 Euro – wenn man sich das Spiel für den Nintendo DS kaufen will, zahlt man das doppelte.

Aber 8 Euro scheinen für viele Nutzer schon zu viel zu sein, erst letztens haben wir das in den Kommentaren von Carcassonne bemerkt. Die Brettspielumsetzung kommt als Universal-App daher und kostet wie GTA 7,99 Euro. Wir finden: Der Preis stimmt und ist wirklich günstig. Das Brettspiel bekommt man nicht unter zehn Euro – und hier kümmert sich niemand automatisch um die Punktezählung, einen Online-Multiplayer oder Computergegner gibt es auch nicht. Von: Fabian

Contra: Kleine Entwickler gehen unter
Auch wenn die Anschaffung von iPhone und iPad nicht gerade billig ist, möchte man natürlich zusätzliche Apps installieren, die jedoch nochmals Geld kosten. Im App Store findet man kostenlose Apps, aber auch viele die mehr als acht Euro kosten.

Das Konsumverhalten ist sehr vielfältig – die einen beschweren sich über teure Apps, die anderen geben für eine gute App gerne mal ein paar Euro mehr aus. Doch was ist der Nachteil an der 79-Cent-Billig-Preispolitik?

Nur wenige Apps bilden die Ausnahme. Nicht jede kleine Anwendung oder Spiel bekommt die Aufmerksamkeit, die sich der Entwickler vielleicht erhofft hätte. Große Firmen beauftragen Agenturen, die die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen, doch ein kleiner Entwickler hat für solche Ausgaben kein Geld übrig.

Den meisten ist nicht bewusst, wie viel Arbeit in einer App steckt. Hier spricht man nicht von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten und Jahren und die Arbeit soll auch belohnt werden. Aus diesem Grund kann nicht jede App 79 Cent kosten, denn sonst würden kleine Entwickler von den „Großen“ in Grund und Boden gestampft werden. Von: Freddy

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