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urbn pockets hat jetzt eine neue Applikation herausgebracht, die auf den Namen „Ich lerne die Uhr“ hört.

Die Applikation „Ich lerne die Uhr“ (App Store-Link) wurde am 17. November veröffentlicht und kann für 1,59 Euro auf das eigene iPad geladen werden. Eine iPhone-Version gibt es bisher nicht, ob hier etwas in Planung ist können wir bisher nicht sagen.

Insgesamt gibt es drei verschiedene Abschnitte, die den Kindern spielerisch die Uhr erklärt. In Kapitel Nummer eins gibt es eine generelle Einführung in die Bezeichnungen einer regulären Uhr. Zusätzlich gibt es Informationen zu Zeitabschnitten, natürlich wird auch die Funktionsweise des Stunden- und Minutenzeigers genau erläutert.

Abschnitt zwei widmet sich dann den Aufgaben. Angezeigt wird eine Uhr mit gestellter Zeit und das Kind muss die richtige Uhrzeit auswählen. Um das gelerntes Wissen abzufragen, darf man in Abschnitt drei die Uhr selbst stellen. Natürlich wird eine Zeit vorgegeben und mit dem Finger kann Stunden- und Minutenzeiger ganz einfach in Position gebraucht werden. Falls man bei einer Uhrzeit nicht weiterkommt, kann man sich die Lösung anzeigen lassen und zur nächsten Aufgabe springen.

Alles in allem ist „Ich lerne die Uhr“ gut gemacht und kinderfreundlich. Was einige Nutzer bemängeln sind fehlende regionale Sprachweisen, vielleicht reicht der Entwickler diese mit einem Update nach. Wer seinem Kind die Uhr spielerisch auf dem iPad beibringen möchte, ist mit der App jedenfalls gut bedient.

Mit dem Turbo.264 HD hat Elgato schon seit einiger Zeit einen schnellen Hardware-Encoder im Angebot. Wir haben uns das gute Stück genauer angesehen.

Wer gerne Videos und Filme auf seinem iPhone oder iPad schaut, wird das Problem kennen: Die wenigsten Dateien sind im richtigen Format und lassen sich nur mit entsprechenden Drittanbieter-Apps abspielen, wobei es davon wohl keine App gibt, die wirklich jedes Format abspielt.

Will man seine Videos in das richtige Format konvertieren, muss man vor allem sehr viel Zeit mitbringen. Ich habe den Turbo.264 HD schon einige Monate an meinem USB-Port im Einsatz, wollte mit dem Artikel aber warten, bis ich mir einen Eindruck mit meinem neuen iMac machen konnte.

Wollen wir mal ein paar Zahlen sprechen lassen. Wichtig zu beachten ist dabei, dass es je nach Videoformat zu unterschiedlichen Resultaten kommt – den Test habe ich in diesem Fall mit einer .flv-Datei durchgeführt. Mit meinem alten Rechner, einem iMac 24″ DualCore2 mit 2,4 Ghz und 4 GB Arbeitsspeicher erzielte ich beim Konvertieren mit kostenloser Software wie Handbrake im Durchschnitt 45 Bilder pro Sekunde. Mit dem Elgato-Turbo waren es je nach Format über 120 Bilder pro Sekunde.

Bei älteren Rechnern fällt der Geschwindigkeitsunterschied also sehr groß aus. Weniger Schub gab es bei meinem neuen iMac, dem 27er-Topmodell mit 3,4 i7, 8 GB Arbeitsspeicher und SSD-Festplatte: Statt rund 150 FPS mit Handbrake gab es hier etwa 170 FPS mit dem Turbo.264 HD.

Die mitgelieferte Software ist übrigens sehr einfach zu bedienen: Man schiebt einfach seine Videos in das Programmfenster, wählt das Ausgabeformat aus und klickt auf Start (natürlich auch mehrere Videos auf einmal). Leider bringt diese Einfachheit einige Einschränkungen mit sich: So kann man kein Wasserzeichen einfügen (hat mich persönlich gestört) und ohne Umwege keine 5.1 Tonspur beibehalten.

Insgesamt ist der Elgato Turbo.264 HD eine gute Investition, wenn man häufig Videos konvertiert und keinen brandaktuellen Mac besitzt. Die Software ist einfach und bringt nur wenige Zusatz-Funktionen mit, die der normalsterbliche Nutzer aber auch kaum oder selten benötigen wird.

Zu kaufen gibt es den Elgaton Turbo.264 inklusive Versand ab rund 86 Euro. Amazon bietet den USB-Stick für 87,89 Euro (Amazon-Link) an.

Die drei ??? kennt eigentlich jeder. Auch auf dem iPhone ist die Bande unterwegs, hier sogar als interaktives Hörspiel.

Das am 18. August erschienene interaktive Hörspiel der drei ??? ist nach drei kleineren Aktualisierungen heute erstmals vergünstigt zu haben. Statt 9,99 Euro zahlt man für „Die drei ??? – House of Horrors“ (App Store-Link) lediglich 6,99 Euro – das ist immerhin ein Rabatt von gut 30 Prozent.

Ist hier von einem interaktiven Hörspiel die Rede, werden sich bestimmt viele Nutzer fragen, wie dieses in der App umgesetzt wurde. Wer das Hörspiel “House of Horrors” schon als CD-Version kennt, wird sicher auch sofort mit der App vertraut sein.

Und zwar handelt es sich bei beiden Varianten um eine Mitmach-Möglichkeit: der Nutzer bzw. Hörer kann den drei Detektiven bei der Ermittlungsarbeit helfen und wichtige Entscheidungen mit beeinflussen. Insofern dürfte die App nicht nur für eingefleischte Fans der Drei Fragezeichen interessant sein, sondern auch für Kinder und Erwachsene, die einfach Lust bekommen haben, sich ein interaktives Hörspiel der drei Detektive anzuhören.

Insgesamt können wir uns vorstellen, dass das „House of Horrors“ besonders bei Fans der Serie besonders gut ankommt. Der Preis ist zwar immer noch recht hoch, liegt mittlerweile aber unter dem Preisniveau der klassischen Hörspiele. Ohne jegliche Interaktion kann man sich die drei ??? in der App leider nicht anhören. Update: Geht doch 😉

KORG iKaossilator wird zur Universal-App

Fabian am 30. Nov 2011 8

KORG hat mal wieder eine seiner Apps auf den neuesten Stand gebracht. Diesmal war der KORG iKaossilator an der Reihe.

Wie ihr im Video (YouTube-Link) sehen könnt, nutzt der musikalisch äußerst fähige Mann auf seinem iPad eine iPhone-App. Das ging vor rund einem Monat auch gar nicht anders, denn den KORG iKaossilator (App Store-Link) gibt es erst seit heute als Universal-App. Neben dem nativen iPad-Support gibt es viele weitere neue Funktionen, darunter auch eine SoundCloud oder Audio Export.

Der Preis des KORG iKaossilator liegt weiterhin unverändert bei 7,99 Euro, aufgrund des Updates hat der Hersteller aber einige seiner anderen Apps im Preis gesenkt: Der KORG iMS-20 (iPad) kostet 12,99 statt 25,99 Euro, für den KORG iELECTRIBE (iPad) zahlt man 7,99 statt 15,99 Euro.

Am heutigen Mittwoch geht der Cyber Monday von Amazon zu Ende. Zumindest zwei interessante Produkte konnten wir noch finden.

Neben diversen Routern und SD-Karten gibt es für Mac-Nutzer heute ein besonderes interessantes Schnäppchen. Um 12:45 Uhr gibt es in den Blitzangeboten den Elgato EyeTV DTT Deluxe, einen ultra-kompakten DVB-T-Stick mit der wohl besten TV-Software für den Mac – EyeTV.

Normalerweise zahlt man bei den Elgato-Sticks etwas mehr als bei der Konkurrenz, dafür bekommt man aber auch eine sehr ausgereifte und innovative Software, die ich selbst seit Jahren zufrieden nutze. Normalerweise bietet Amazon den sehr kleinen Stick für 67 Euro an – den Preis kennen wir momentan noch nicht. Alles unter 40 Euro wäre unserer Meinung nach ein guter Deal.

Ganz zum Schluss des Cyber Mondays gibt es auch noch etwas für iPhone-Nutzer. Um 21:00 Uhr wird Amazon das Trekstor AudioDock Cocoon in weiß un schwarz anbieten, momentan liegt der Preis knapp unter 50 Euro. Die Bewertungen sind durchweg positiv, große Wunder sollte man nicht erwarten. Für einen Preis um 30 Euro würde man hier aber nicht viel falsch machen können, zumal Amazon momentan sowieso fast der günstigste Anbieter ist.

Einen wichtigen Hinweis müssen wir an dieser Stelle noch loswerden: Über das iPhone/iPad kann man die Sonderseiten zum Cyber Monday leider nicht aufrufen. Ihr müsst also den Computer anwerfen und dort diesen Direkt-Link anklicken.

Screenshots anfertigen ist am Mac eigentlich sehr simpel, doch möchte man einem Freund ein Problem darstellen, muss das Bild geteilt werden.

Und genau hier schafft Grrrabit: Instant Screenshot Sharing (App Store-Link) Abhilfe. Das mit einem Hasen gekennzeichnete Symbol nimmt genauso schnell Screenshots auf wie die integrierte Mac-Lösung, allerdings besteht danach die Möglichkeit das Bild direkt mit Freunden zu teilen.

Das Hasen-Symbol befindet sich nach der Installation rechts oben in der Systemleiste und kann so schnell aufgerufen werden. Man wählt den entsprechenden Ausschnitt und es öffnet sich ein Bearbeitungsfenster, in dem man mit einem Stift farbliche Notizen machen und dem Bild eine Überschrift geben kann. Danach genügt ein Klick auf „Post“ und der Screenshot wird automatisch auf www.grrrab.it hochgeladen. Der passende Link wird gleichzeitig in die Zwischenablage kopiert, so dass man diesen nur noch zum Beispiel im Chat, einfügen muss. Wirklich einfach und gut gelöst – alles ohne Registrierung.

Alle Bilder werden 24 Stunden gespeichert und danach automatisch gelöscht. Die Anzeige im Webbrowser ist Flash-basiert, so dass man diese nicht mit iPhone und iPad aufrufen kann. Hier könnte man an einer reinen HTML-Seite arbeiten.

Das Screenshot-Tool kostet sonst 3,99 Euro und wird für kurze Zeit kostenlos angeboten. Ein solches Tool erleichtert das Arbeiten und hilft dabei Probleme schneller zu lösen. Manchmal sagt ein Bild mehr als 1.000 Worte…

Freddy Portrait
Freddy 30. Nov 2011 6

Schon knapp zwei Jahre ist Zentomino im Store vorhanden, nun wollen wir es euch vorstellen.

Das nur knapp 16 MB große Spiel ist schnell aufs iPhone geladen und installiert. Wer sich die Screenshots einmal genauer anguckt, wird schnell eine Parallele zu Doodle Fit feststellen. Das Spielprinzip ist bei den beiden Spielen gleich, doch Zentomino wird momentan kostenlos angeboten.

In jedem der 216 Puzzles muss eine bestimmte Figur mit passenden Objekten gefüllt werden. Dabei gibt es jeweils verschiedene Schwierigkeitsstufen, so dass ein Objekt mit vier aber auch mit bis zu zwölf Puzzle-Stücken gefüllt werden muss. Die Puzzle-Stücke befinden sich am Rand des Displays und können ganz einfach mit einem Fingerwisch an die passenden Stelle gezogen werden. Weiß man einmal nicht weiter kann man das Hilfesystem in Anspruch nehmen, doch wer unbegrenzte Tipps haben möchte, muss dafür einen In-App-Kauf von 79 Cent tätigen – natürlich optional.

Erst vor wenigen Tagen hat Zentomino ein Update mit neun neuen Leveln erhalten und wurde den neuen Funktionen von iOS angepasst. Das Spiel ist nur in englischer Sprache vorhanden, doch das tut der Sache bei diesem Spiel kein Abbruch.

Bei der iPhone-Version (App Store-Link) kann man nun 79 Cent sparen, die iPad-Version (App Store-Link) ist generell kostenlos, allerdings müssen hier Puzzle-Packs für je 79 Cent erworben werden. Wer an Zentomino Spaß gefunden hat, sollte sich auch das günstige Doodle Fit (App Store-Link) ansehen, was unserer Meinung nach noch etwas besser gemacht ist.

Einige von uns würden ja bestimmt nur zu gerne einmal in die Rollen von Sherlock Holmes und Co. schlüpfen. Das kann nun mit iLogic-Crimes nachgeholt werden.

Zeugen befragen, logisch kombinieren, Alibis überprüfen – all das gehört zu den Aufgaben eines Detektivs, dessen Rolle man im neuen iPad-Game aus deutscher Entwicklung schlüpft. Das Spiel kann zur Einführung für kleine 79 Cent heruntergeladen werden und benötigt 65 MB Speicherplatz auf eurem Tablet.

Vorteil gleich schon zu Beginn des Spiels: Anders als viele Apps aus deutscher Hand ist iLogic-Crimes (App Store-Link) German-Only – selbst wer wollte, könnte es nicht in englischer oder anderer Sprache spielen. Das Spiel ist eine Kombination aus Gehirnjogging, Detektiv-Spiel und Puzzle, in dem man in 5 verschiedenen Fällen, die je nach Geschick schneller oder auch langsamer abgeschlossen werden können, sein Können beweisen muss.

Selbstverständlich wird man mit einem Tutorial in das Spiel eingeführt, so dass es zu keinen Verständnisschwierigkeiten kommen kann. Die Fälle sind immer unterschiedlich und können daher immer wieder durchgespielt werden. So gibt es unter anderem einen Diebstahl in einem Schloss, Trickbetrüger am Strand, einen Bankraub oder eine Hunde-Entführung.

Im Zuge des Spiels müssen dann die vorhandenen Zeugen, die auch gleichzeitig die Verdächtigen sind, befragt und ihre Alibis überprüft werden. Ist man sich seiner Sache sicher, kann ein Verdächtiger angeklagt werden. Es gilt, möglichst schnell und effektiv die Fälle zu lösen, denn nur so erreicht man genügend Punkte, um weitere Fälle freizuschalten.

Wer also immer schon einmal Sherlock Holmes Konkurrenz machen wollte, sollte bei diesem Titel – gerade zu diesem günstigen Einstiegspreis – nicht lange mit einem Download warten. Erwähnenswert ist allerdings noch, dass der Bildschirm nicht gedreht werden kann – Nutzer eines Smart Covers müssten dieses eventuell vor dem Spielen entfernen.

Über Tripwolf haben wir schon länger nicht mehr berichtet, doch nun gibt es jeden Tag fünf der Städteführer gratis – sonst wären pro Guide 3,99 Euro fällig.

Einige kennen den Reiseführer Tripwolf sicher aus der TV-Werbung, allen anderen möchten wir einige Funktionen vorstellen, die eine Reise in eine fremde Stadt erleichtern. Mit dem Download der jeweiligen Städte-App bekommt man integrierte Straßenkarten, die auch offline abrufbar sind. Auch alle anderen Funktionen sind ohne Internetverbindung verfügbar, so dass keine hohen Roaming-Gebühren anfallen können.

In einer Übersicht findet man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Shopping-Centren oder auch Hotels. Zu vielen Objekten gibt es weiterführende Informationen und Bewertungen von Nutzern, die schon vor Ort waren. Auch eine Augmented-Reality-Funktion ist integriert.

Ab sofort bietet Tripwolf jeden Tag fünf Reiseführer gratis an und beginnt mit den Städten Rom, München, Zürich, Warschau, Innsbruck.

Wer bisher noch nicht den passenden Reiseführer findet, kann sich unten die Angebote der nächsten Tage ansehen. Wer also einen weiteren Guide kostenlos ergattern möchte, sollte sich den Artikel in den Lesezeichen ablegen und sich eine Erinnerung anfertigen.

Mittwoch, 30. November

Berlin, Madrid, Salzburg, Graz, Neapel

Donnerstag, 1. Dezember

Italien, Amsterdam, Istanbul, Köln, Linz

Freitag, 2. Dezember

London, Florenz, Kopenhagen, Oslo, Leipzig

Samstag, 3. Dezember

New York City, Lissabon, Dublin, Dresden, Sankt Petersburg

Sonntag, 4. Dezember

Österreich, Mailand, Frankfurt am Main, Valencia, Bordeaux

Montag, 5. Dezember

Paris, Stockholm, Porto, Turin, Stuttgart

Dienstag, 6. Dezember

Venedig, Sevilla, Nizza, Glasgow, Düsseldorf

Mittwoch, 7. Dezember

Wien, Hamburg, Brüssel, Palma de Mallorca, Genua

Donnerstag, 8. Dezember

Barcelona, Edinburgh, Bologna, Marseille, Heidelberg

Freitag, 9. Dezember

Bangkok, Los Angeles, Melbourne, Chicago, Dubrovnik

Samstag, 10. Dezember

Budapest, San Francsico, Hongkong, Singapur, Rio de Janeiro

Sonntag, 11. Dezember

Prag, Vancouver, Sydney, Kapstadt, Delhi

Montag, 12. Dezember

Las Vegas, Buenos Aires, Athen, Tokio, Kairo

Dienstag, 13. Dezember

Shanghai, Hanoi, Dubai, Peking

Viele von euch erinnern sich ja vielleicht noch an das apple-eigene Desaster, als nach einer Datumsumstellung plötzlich der eingebaute Wecker versagte, und so einige Nutzer unfreiwillig zu lange schlafen ließ.

Schon allein deswegen, oder auch aus ästhetischen Gründen, entscheiden sich viele Nutzer von iPhone oder iPad für alternative Wecker-Apps, die meist auch über zusätzliche Funktionen verfügen. Mittlerweile ist der App Store von diesen Programmen überschwemmt, die Frustrationsrate im Wecker-Dschungel hoch. Wir haben uns heute deswegen die bislang sehr gut bewertete Applikation Wecker Traumzeit Pro genauer angesehen – wir sind gespannt, ob diese hält, was sie verspricht.

Wecker Traumzeit Pro (App Store-Link) kann derzeit für 2,39 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden, und das bei einer Größe von 10,1 MB. Leider ist die App seit ihrem Erscheinen Ende September 2011 (vorerst) nur in englischer Sprache vorhanden, aber sie sollte sich auch mit geringen englischen Sprachkenntnissen bedienen lassen. iPhone-Nutzer schauen bislang in die Röhre: Wecker Traumzeit Pro ist zur Zeit nur für das iPad verfügbar.

Schon vor dem ersten Start empfiehlt es sich, die Ortungsdienste des eigenen iPads zu aktivieren. Im Hauptscreen der App sieht man dann auch sofort, warum. Neben einer großen, analogen Uhrenanzeige, die etwa 2/3 des Bildschirms einnimmt, gibt es auch noch eine Alarmfunktion, einen Sleep-Timer, einen Music Player, eine Wetterstation sowie eine Foto-Slide-Show. Um in letzterer auch eigene Alben anzeigen zu lassen, müssen die Ortungsdienste aktiviert sein. Ebenfalls notwendig sind diese, wenn man wettertechnisch für den aktuellen Aufenthaltsort auf dem Laufenden gehalten werden will.

Was die App aber zuerst und vor allem perfekt können muss, ist im richtigen Moment Alarm zu schlagen. Dieses kann nicht nur über einen auswählbaren Alarmton geschehen, sondern auch über Musik aus der eigenen iDevice-Bibliothek. Und schon gleich macht sich ein erstes Manko dieser App bemerkbar: Selbst bei eingerichtetem Musikstück wird mit einem Standard-Weckton Alarm geschlagen, wenn sich die App im Hintergrund befindet oder ganz geschlossen wird. Immerhin WIRD geweckt, andere Apps versagen hier schon kläglich.

Will man allerdings vom eigenen Lieblingssong geweckt werden, sollte die App nicht in der Multitasking-Leiste verschwinden. Das verbraucht wohl über Nacht einiges an Akku-Saft, aber dafür kann man morgens mit einem einstellbaren Fade-In des persönlichen Musikfavoriten geweckt werden. Selbstverständlich gibt es auch die berühmt-berüchtigte und immer wieder gern genutzte Snooze-Funktion.

Wer zwischendurch bestimmte Titel aus der iDevice-Musikbibliothek hören will, kann dies über einen eigenen Musikplayer samt Coverminiatur-Anzeige tun, der auch in die App integriert worden ist. Alle iPod-Funktionen wie Shuffe und Repeat sind vorhanden, auch kann eine Playlist angelegt werden.

Wer gerne mit Naturklängen wie Meeresrauschen oder einem Lagerfeuer einschläft, kann einen Timer nutzen, der verschiedene Klänge zur Verfügung stellt und bis maximal 120 Minuten eingestellt werden kann, um so sanft in den Schlaf zu sinken. 10 Sounds sind in der App vorhanden, auch Musiktracks können für den Timer verwendet werden.

Gleich morgens nach dem Aufstehen kann der frisch Geweckte dann sehen, ob man zur Arbeit die Sandalen oder besser die Gummistiefel anziehen sollte: Eine kleine Wetterstation zeigt übersichtlich die Temperaturen und Aussichten für die nächsten Tage an – leider nur mit einem Wert pro Tag. Aber für eine grobe erste Übersicht sollte auch das reichen. Die Ortsauswahl kann über die Ortungsdienste oder eine einfache Städtesuche erfolgen.

Zu guter Letzt findet der Traumzeit-Nutzer noch eine Foto-Slideshow, die wohl nur als kleines Gimmick eingebaut wurde, von einer Wecker-App hätte zumindest ich so eine Funktion nicht als nötig vorausgesetzt. Toll aber außerdem: Es lassen sich neben den vorhandenen acht Wallpaper auch eigene Fotos aus den Alben als Hintergrundbild definieren. Und mit einem Doppeltipp auf den Bildschirm wird der Bildschirm komplett hellweiß und dient somit als Taschenlampe.

Natürlich gibt es noch die eine oder andere kleine Zusatzfunktion und Einstellungsmöglichkeit, aber um alle zu erwähnen, bräuchten wir wohl Ausmaße einer ZEIT-Titelseite. Wer nicht gleich 2,39 Euro ausgeben möchte, findet auch noch eine Free-Version (App Store-Link). Zusammenfassend ist der Wecker Traumzeit Pro auf jeden Fall eine Empfehlung, nicht allein durch seine vielen Zusatzfunktionen, sondern auch aufgrund seiner Zuverlässigkeit. Geweckt wird immer, egal wie.

2Do: Wieder reduziert & weiter verbessert

Fabian am 29. Nov 2011 17

2Do gab es in den vergangenen Monaten immer mal wieder für 2,39 Euro. Jetzt gibt es noch ein Update obendrauf.

Wem die Erinnerungs-App in iOS 5 nicht ausreicht, der sollte unbedingt einen Blick auf „2Do – Tasks Done in Style“ (App Store-Link) werfen. Der kleine Helfer kommt selbst mit großen Aufgaben gut zurecht, wird jede paar Wochen aktualisiert und mit neuen Funktionen ausgestattet und wird momentan zum Sparpreis von 2,39 Euro angeboten (günstiger gab es die App übrigens noch nie).

Das sonst 5,49 Euro teure 2Do kommt als Universal-App für iPhone und iPad daher und hat mit Version 2.7 erneut ein paar neue Features erhalten. So kann man nun seinen Aufgabenlisten ganz einfach zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren. Das funktionierte zwar vorher schon, wurde nun aber durch eine Dropbox-Anbindung erheblich vereinfacht.

Auf die ortsbezogenen Erinnerungen, die mit iOS 5 von Apple implementiert wurden, muss man jetzt auch in 2Do nicht mehr verzichten. Ganz nebenbei hat der Entwickler noch einige Probleme behoben und kleinere Verbesserungen durchgeführt.

Die komplett in Deutsch gehaltene App können wir ohne große Zweifel empfehlen – denn selbst mit den vielen Funktionen, die ihr am besten in der App Store-Beschreibung durchlest, wirkt 2Do nicht überladen. Besonders praktisch: Wer mit Siri Erinnerungen „einspricht“, kann diese über die iCloud automatisch mit 2Do synchronisieren…