Abgedrehte Auferstehung der Musik: Frederic „Chopin“ für 79 Cent

Wenn es auch mal ein völlig anderes Spiel sein darf, solltet ihr einen Blick auf Frederic – Resurrection of Music werfen.

Mit unserem Freddy hat dieses Spiel rein gar nichts zu tun. Frederic – Auferstehung der Musik (iPhone/iPad) greift bekanntes Spielprinzip auf, setzt aber zusätzlich auf eine abgedrehte Story mit einer bunten Comic-Grafik. Derzeit sind beide Versionen von 2,99 Euro auf 79 Cent reduziert.


In neun verschiedenen Umgebungen muss man neun klassische Stücke möglichst genau nachspielen. Dazu nutzt man die auf dem Display eingeblendete Tastatur und die herabfliegenden Noten, um zum richtigen Zeitpunkt auf die richtige Taste zu drücken.

Die Stücke von Frédéric Chopin auf diese Art und Weise in einem mobilen Spiel unterzubringen, muss man erst einmal schaffen. Noch dazu ist die 885 MB schwere und nur in englischer Sprache verfügbare App ein echter Brocken – was auch den vielen Comic-Szenen geschuldet ist, die über eine Stunde lang sind.

Wer mal wieder Lust auf eine neu umgesetzte Spielidee hat und die geringe Ausgabe von 79 Cent nicht scheut, wird vermutlich nicht enttäusch, auch wenn Frederic – Resurrection of Music ein wenig Taktgefühlt und Freude an der Musik voraussetzt. Wie abgedreht die Story ist und welche Qualität die Comics haben, könnt ihr im eingebetteten Trailer (YouTube-Link) sehen.

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Kommentare 6 Antworten

  1. Danke für den Clip! Jetzt weiß ich, dass ich es nicht kaufe. Chopin als Musik-Spiel hätte mich gereizt aber das drumherum ist mir zu trashig. Aber ist ja Geschmackssache.
    Für alle, denen es ähnlich geht, ist die App PianoMan vielleicht eine Alternative: das Display wird zur Tastatur und herab fallende Noten helfen beim Treffen der richtigen Töne, was bei einem anspruchsvolleren Stück aufgrund des Tempos schon recht schwer werden kann. Bei den Liedern (nicht nur Klassik) sollte auch für jeden was dabei sein.

  2. Chopin so im Spiel zu benutzen finde ich geschmacklos.
    Tastatur mit Klaviatur zu verwechseln ist mehr als ein Hinweis darauf, dass man dieses „Spiel“ eher nicht kaufen soll.

    1. Also „geschmacklos“ ist das sicher nicht, höchstens nicht mit jedem Geschmack kompatibel. Im übrigen ist es doch toll, die Klassiker aus der Hochkultur-Ecke heraus zu holen und spielerisch unter die Leute zu bringen – mich freut sowas!
      Und ja, natürlich müsste es „Klaviatur“ heißen, auch in meinem Kommentar – da waren die Gedanken zu sehr beim Tippen. Aber das als Maßstab für das Spiel zu nehmen ist Unsinn.

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