Dyson Lightcycle: Neue Arbeitsplatzleuchte im Hands-On Video

Nicht gerade günstig

Vor ein paar Wochen hat Dyson innerhalb der eigenen App einen Hinweis auf die Dyson Lightcycle gegeben, jetzt ist das Produkt offiziell in Paris vorgestellt worden. Es handelt sich um eine neue Arbeitsplatzleuchte, die das Ergebnis einer über zweijährigen Entwicklungszeit mit über 892 Prototypen und mehr als 90 involvierten Ingenieuren ist.

Die Dyson Lightcycle Arbeitsplatzleuchte passt ihr Farbtemperatur und Helligkeit an das Tageslicht an und sorgt so zu jeder Tageszeit für das passende Licht. Die drei warmen und drei kühlen LEDs des Produkts simulieren die Farbtemperaturen bei Tageslicht zwischen 2.700 und 6.500 Kelvin. Die neue Lampe erzeugt dabei ein gleichmäßiges, hochwertiges und leistungsstarkes Licht mit einer Helligkeit von mehr als 1.000 Lux und sorgt gleichzeitig für einen Blendschutz sowie geringes optisches Flimmern von unter 1 Prozent.

Eine App-Anbindung darf natürlich nicht fehlen. In der Dyson Link-App könnt ihr das Licht natürlich manuell einstellen, zudem gibt es aber auch zahlreiche voreingestellte Modi: Study, Relax, Precision, Boost, Wake-up, Sleep und Away. Die Steuerung direkt an der Lampe ist ebenfalls möglich.

Dyson Link
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Entwickler: Dyson Inc.
Preis: Kostenlos

Die wichtigsten Fakten zur Dyson Lightcycle

  • Die Dyson Lightcycle Arbeitsplatzleuchte ist als Schreibtischleuchte und als Stehlampe in 2 Farben erhältlich. Der UVP liegt bei 499 bzw. 749 Euro.
  • Der Study-Modus übererfüllt die empfohlenen Lichtstärken für die Schreibtischarbeit und passt die Farbtemperatur über den Tag von 3.600 bis 5.200 Kelvin an. So kann der Nutzer mit dem richtigen Licht für die jeweilige Tageszeit arbeiten oder lernen. Die Lichtleistung wird entsprechend dem in der Dyson Link App eingegebenen Alter angepasst.
  • Der Relax-Modus sorgt für ein Licht am wärmeren Ende des Spektrums (2.900 Kelvin) mit geringer Intensität, das aber noch hell genug zum Lesen ist. Die Lichtleistung wird entsprechend dem in der Dyson Link App eingegebenen Alter angepasst.
  • Der Precision-Modus unterstützt die Sehschärfe, indem ein Licht mit hoher Intensität und kühlerer Farbtemperatur (4.600 Kelvin) ausgesendet wird. Das Licht erreicht einen Farbwiedergabeindex von mindestens 90 Ra, wobei die Farben dem Tageslicht sehr nahe kommen.
  • Der Boost-Modus wurde für Aufgaben, bei denen für kurze Zeit sehr helles Licht erforderlich ist, entwickelt. Die hellste Einstellung des Lichts kann für 20 Minuten beibehalten werden.
  • In der Dyson Link App kann festgelegt werden, dass die Dyson Lightcycle Arbeitsplatzleuchte zu den gewünschten Zeiten eingeschaltet wird. Im Wake-up-Modus kann der Benutzer die Leuchte so einstellen, dass sie sich zu dem Zeitpunkt einschaltet, zu dem er gerne aufwacht, und sich allmählich aufhellt, um eine natürlichere Aufwachumgebung zu schaffen.
  • Der Sleep-Modus ist für die Verwendung bei Nacht ausgelegt: Der Bewegungssensor der Leuchte wird deaktiviert, sodass sie sich nicht einschaltet, wenn sich der Benutzer im Schlaf bewegt. Außerdem werden Helligkeit und Farbtemperatur auf die niedrigste Stufe reduziert. Wenn die Leuchte auf dem Nachtschrank steht und nachts bei Dunkelheit eingeschaltet wird, blendet sie nicht.
  • Im Away-Modus schaltet sich die Leuchte zu bestimmten Zeiten ein und aus, um die Anwesenheit von Personen nachzuahmen, sodass sie als Einbruchschutz verwendet werden kann.
  • Ein Umgebungslichtsensor in der Dyson Lightcycle Arbeitsplatzleuchte sorgt dafür, dass sich die Lichtleistung automatisch anpasst, wenn sich das Hintergrundlicht plötzlich ändert, sodass eine konstante Helligkeit des Raums gewährleistet ist.
  • Ein Infrarot-Bewegungssensor schaltet die Leuchte ein, wenn der Nutzer sich in der Nähe aufhält, und schaltet sie aus, wenn man länger als zwei Minuten nicht in der Nähe ist, um Energie zu sparen.
  • Durch sanfte Berührung des Arms wird die Leuchte dank ihrer 3 Axis Glide Bewegung präzise vertikal und horizontal anhand der Achsen positioniert sowie um 360° gedreht. Und wo keine Federn oder Gelenke vorhanden sind, können sie auch nicht verschleißen und die Ausrichtung des Lichts beeinträchtigen.
  • Der Arm der Dyson Lightcycle Arbeitsplatzleuchte ist einstellbar – er lässt sich in Sekundenschnelle lösen, kippen und wieder einsetzen. Dadurch kann die Leuchte individuell eingestellt und überall im Raum positioniert werden. Die Leuchte verfügt zudem über einen integrierten USB-C-Anschluss zum Laden von technischen Geräten.

Wie es um eine Anbindung an HomeKit und andere Sprachassistenten wie Alexa aussieht, wollten wir natürlich auch wissen. Aktuell gibt es noch keine Integration, ebenso wie konkrete Pläne. Das ist schon ein wenig schade, denn mit HomeKit könnte man die Lampe natürlich sehr einfach einer möglicherweise bestehenden Beleuchtung verbinden und so passende Szenen erstellen.

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 19 Antworten

    1. Genau und das kannst Du jetzt zum Schnäppchenpreis von nur lächerlichen 499€ oder für nur 250€ Aufpreis sogar mit längerem Fuß als Standversion… da sollte man doch direkt zugreifen 😜👍🏻

  1. Also die Lampe gefällt mir beim besten Willen nicht und die Info das bei der Entwicklung 90 Ingenieure beigetragen haben macht sie aus meinen Augen nur noch schlimmer

  2. Schon eine sehr spezielle Lampe. Sieht sehr architektonisch aus, das werden sicher einige mögen.

    Aus meiner Sicht ist daher solch Lampe in einer Design-Zeitschrift besser untergebracht als zwischen 0815 China Gadgets.

    1. Weil wir gerne alle Bereiche beleuchten ;). Zubehör für 10 Euro oder eben auch Lampen für 750 Euro. Davon abgesehen würde ich mir solch eine Lampe privat auch nicht zulegen. Aber jedes Produkt hat seine eigene Zielgruppe.

    2. Weil es Geld dafür gibt, warum sonst. appgefahren hat jetzt scheinbar endlich eine relevante Nutzerzahl erreicht, wo das Sponsoring losgeht. Seitdem hat die Qualität der Beiträge massiv nachgelassen, jeder zweite Artikel ist bezahlte Produktwerbung.

      Der einzige Grund diese Lampe hier überhaupt zu erwähnen ist wohl die Tatsache dass es irgendeine App-Anbindung gibt. Dafür hat man genau drei Zeilen Infos geliefert. Die wirklich interessanten Infos, wie HomeKit Support empfand man offenbar nicht wichtig genug für die Zielgruppe eines App Blogs.

      1. Dieses rumgeheule immer…
        Wenn euch die Überschrift nicht passt, lest den Artikel nicht.
        Wenn euch der Artikel nicht passt, öffnet die App nicht.
        Wenn euch die App nicht passt, sucht euch eine andere.

        Zum Thema Sponsoring: Ist doch schön für appgefahren, dass die Arbei Früchte trägt.

        Zum Thema HomeKit: Es wird (noch) nicht unterstützt. Muss das extra noch mal gesagt werden? Es gibt eine App. Punkt.

        Vielleicht eine uninteressante Preisklasse für einen persönlich. Für andere eben nicht. Also lohnt sich auch mal ein Blick über den Tellerrand. Geschmacksache sagte der Affe…

        Der Artikel und das Video waren informativ und lesenswert/sehenswert!

        1. Ziemlich überhebliches gebrabbel… appgefahren darf gern tun uns lassen was sie wollen, aber sie sollten zumindest die Chance haben zu wissen, wenn sie sich zu sehr von ihrer eigentlichen Zielgruppe entfernen. Für wie viele Menschen ist eine Nachttischlampe in der Preisklasse relevant? 0.001%? 0.0001%?

          Wenn die Anzahl der Bullshit-Artikel weiter so ansteigt wird es sehr bald keine Leser mehr geben.

          1. Überheblich? Dann bitte erstmal an die eigene Nase greifen… Aber so unterschiedlich ist die Auffassung und auch das Interesse an unterschiedlichen Artikeln.

            Dyson gehört einfach alleine wegen seinen Innovationen mit dazu. Das ist jenseits von Bullshit. Aber gut. Da merkt man dann den eingeschränkten Horizont.

        2. Danke für dein Feedback. Ich finde auch, dass nicht immer sofort los gemeckert werden muss. Es gibt so viele verschiedene Apps, so viel verschiedenes Zubehör. Wir versuchen von allem ein wenig zu liefern.

          Genau so, wie jemandem ein Polo reicht, andere mit einem 3er BMW fahren und wieder andere einen Cayenne brauchen…

      2. Wir haben kein Geld von Dyson erhalten, sind allerdings zur Vorstellung nach Paris eingeladen worden. Die Sache mit HomeKit wird kurz im Video besprochen, die App schaue ich mir gerne in Ruhe genauer an, außerhalb des Trubels.

        Wir decken bei unserem Blog teures und günstiges Zubehör ab, genau wie wir kostenlose und teure Apps anschauen.

      3. @DerDude: Im Internet ist es so einfach andere Menschen zu beschuldigen. Einfach mal irgendwelche Behauptungen aufstellen und anderen Schaden zufügen. Finde ich richtig scheiße. Sponsering wäre toll, aber bis auf Testmuster und seltene Einladungen zu Events gibts da kein Geld. Die Finanzierung läuft größtenteils über Goolge-Werbung und Affiliate.

        Von daher meine Bitte: Erst nachdenken, dann schreiben. Vor allem dann, wenn man über Dinge redet, wovon man keine Ahnung hat.

  3. Die Technik ist sicherlich gut, allerdings passt es optisch eher ins Krankenhaus als nach Hause. Und der Preis für das kleine Ding ist ein Witz 🙂

  4. Vielen lieben Dank an Freddy und Fabian für den Beitrag und ebenfalls vielen Dank an alle, die meinen, hier ihren Kommentar dazu abgeben zu müssen – ich wäre ansonsten wohl gar nicht auf die Lampe aufmerksam geworden. Ich finde sie durchaus interessant.
    Ein paar kleine Anmerkungen:
    1. Die Preise 499 / 749 EUR sind PreisEMPFEHLUNGEN des Herstellers. Vermutlich wird der Endpreis im Handel deutlich darunter liegen. Sicherlich immer noch kein Schnäppchen, aber immerhin …
    2. Dyson war noch nie eine „billige“ Marke, aber eine innovative. Das läßt man sich eben bezahlen.
    3. Ich bin mir sehr sicher, dass vorher eine Marktanalyse durchgeführt und eine Zielgruppe gefunden wurde. Ein Massenprodukt für jeden zweiten Haushalt wird die Lampe sicherlich nicht.
    4. Lampen gibt es in vielen Preislagen, da sind die angegebenen Preise auch nicht abgehoben. Auch nicht für eine Schreibtischlampe.
    Fazit: Wer das Besondere will, zahlt dafür dann auch einen besonderen Preis – und sei es für ein vergoldetes Steak 😉

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