Im Test: Zwei Akku-Hüllen mit Lightning-Anschluss für iPhone 5 & Co

Wir haben die vergangenen Tage genutzt, um zwei Akku-Hüllen für das iPhone 5, von denen sich eine auch mit dem iPad nutzen lässt, auszuprobieren.

Während Mophie immer noch erhebliche Probleme hat, seine Akku-Hüllen für das iPhone 5 flächendeckend liefern zu können, hat der Hersteller PowerSkin mittlerweile zwei von Apple zertifizierte Modelle auf den Markt gebracht und bietet sie auch auf dem deutschen Markt an. Erhältlich sind der Pop’n Charger für 59,99 Euro (weiß) beziehungsweise für 64,99 Euro (schwarz) und ein herkömmliches Battery Case für 64,99 Euro (Amazon-Link).

Wir starten unseren Bericht mit dem PowerSkin Battery Case. Das rund 1,65 Zentimeter dicke Case erinnert an einer normale Schutzhülle. Der Lightning-Stecker kann zum Einstecken des iPhones etwas aus der Hülle gezogen werden, das ist praktisch. Danach schiebt man das Smartphone einfach ein und stülpt oben den Silikon-Rand über.

Eine kleine Besonderheit der per Micro-USB aufladbaren Akku-Hülle ist die Tatsache, dass der Kopfhörer-Anschluss nur durch einen schmalen Tunnel erreichbar ist. Mit den Apple Earpods ist das kein Problem, für andere Kopfhörer liegt ein Adapter bei. Alle anderen Anschlüsse sind problemlos erreichbar.

Die Kapazität dieser Hülle liegt mit 1.500 mAh ziemlich genau auf dem Niveau des iPhone 5. Für eine volle Ladung reicht es aber nicht ganz, schließlich verbraucht das iPhone während des Betriebs etwas Saft, so dass man mit dem PowerSkin Battery Case auf ungefähr eine 3/4-Ladung kommt. Sehr praktisch: Schließt man Hülle und Smartphone mit dem mitgelieferten USB-Kabel an den Computer an, kann das iPhone problemlos synchronisiert werden. Das funktioniert übrigens auch mit dem PowerSkin Pop’n, der zweiten Lösung, die wir euch vorstellen wollen.

Pop’n lädt auch iPad, iPad mini und iPod Touch

Das Pop’n verfolgt ein völlig anderes Konzept und dürfte sich vor allem bei Nutzern erfreuen, die ihr iPhone mit einer Schutzhülle verwenden. Der Akku haftet sich mit 24 kleinen Saugnäpfen nicht nur an den Rücken des Apple-Handys, sondern ohne Probleme auch an iPad, iPad mini oder auch den iPod Touch der neuesten Generation. Der Lightning-Anschluss ist dabei flexibel genug, um für ein wenig Spielraum zu sorgen.

Auch hier wird der Akku über einen kleinen Knopf an der Rückseite aktiviert und zeigt seine eigene Ladung mit vier kleinen LED-Leuchten an. Geliefert werden 2.000 mAh, was im Alltagseinsatz ziemlich genau für einen kompletten Ladevorgang des iPhone 5 ausreicht – bei iPads schafft man das natürlich nicht. Der Vorteil bei diesem Akku: Der Lightning-Anschluss lässt sich komplett abnehmen, so dass man mit einem entsprechenden USB-Kabel auch andere Geräte laden kann.

Insgesamt überzeugen beide Modelle von PowerSkin, wobei ich finde, dass der kurios aussehende Pop’n aufgrund seiner abgerundeten Form etwas besser in der Hand liegt, das iPhone mit dem Battery Case aber eher zu einer kompletten Einheit verschmelzt und so leichter in die Hosentasche flutscht.

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