Recoverit von Wondershare: Datenrettungssoftware für Mac und Windows

Mit wenigen Klicks Daten wiederherstellen.

recoverit mac

Mit Dr. Fone haben wir euch schon die Datenwiederherstellungssoftware für iOS-Geräte vorgestellt, heute möchten wir auf Recoverit aufmerksam machen, quasi das Pendant für Mac- und Windows-Rechner. Ihr habt mal wieder zu schnell geklickt und Daten versehentlich gelöscht? Dann gibt es wohl zwei Möglichkeiten: Ihr nutzt Time Maschine und könnt die Daten im Handumdrehen wiederherstellen oder seid auf Drittanbietertools angewiesen.

Insgesamt unterstützt Recoverit mehr als 550 Dateitypen, darunter fast alle Bilder, Dokumente, Multimedia-Dateien, E-Mails, Archive und mehr. In der Applikation stehen dann verschiedene Möglichkeiten bereit. Ihr könnt gelöschte Daten, den Papierkorb, Partitionen oder Inhalte auf externen Geräten wiederherstellen, außerdem ist auch eine Komplettwiederherstellung möglich.

Recoverit kann gelöschte Daten wiederherstellen

Je nach Größe des Mediums dauert der Scan auch mal etwas länger. Die Oberfläche und Bedienung von Recoverit ist wirklich simpel und einfach und liegt in deutscher Sprache vor. Mit wenigen Klicks könnt ihr versehentlich gelöschte Daten wiederherstellen.

recoverit

Und ihr könnt Recoverit für Mac und Windows kostenlos herunterladen und ausprobieren. Wer Daten zurückholen will, muss sich aber für die Pro-Version entscheiden. Diese kostet pro Jahr 79,99 Euro, die lebenslange Lizenz ist mit 89,99 Euro nur leicht teurer. Und wenn ihr auch bootfähige Medien wiederherstellen wollt, müsst ihr die Ultimate-Version nehmen, die jeweils 10 Euro teurer ist.

Ich bin froh, dass mir dieses Szenario bisher erspart geblieben ist. Dennoch werde ich immer wieder von Freunden und Verwandten angesprochen, was man denn tun kann, wenn Daten versehentlich gelöscht wurden. Die Frage an euch: Habt ihr schon einmal wichtige Daten verloren und konntet dieser wieder zurückholen? Setzt ihr auf Time Maschine? Oder macht ihr gar keine Backups?

Kommentare 9 Antworten

  1. Ich habe mal im Anflug geistiger Umnachtung meine Festplatte mit all meinen Bildern formatiert. Die Krux dabei war, dass somit auch der Index verloren ging. Ich habe zwar mit einer App meine Dateien wiederherstellen können, allerdings vollkommen zusammenhangslos und mit file(fortlaufende Nummer).(Dateiendung) ??

    Das war vor über einem Jahr. Bis heute habe ich noch keine endgültige Zuordnung der Bilder vornehmen können, geschweige denn die richtige Benennung der Dateien.

    Das wünsche ich nichtmal meinen Feinden…

    1. Hast du denn daraus gelernt und erstellst jetzt regelmäßig Backups?

      Und der Dateiname deiner Bilder sollte doch völlig irrelevant sein, sofern die Metadaten noch in Ordnung sind. Oder hast du deine Bilder noch selbstständig in irgendwelchen Ordnern auf deiner Festplatte kategorisiert?

      1. Jain. Ich mache keine Backups, sondern synchronisiere meine Dateien vom Rechner mit einem NAS im Raid 0 Verbund, sprich alle Daten sind sowohl auf meinen Devices als auch doppelt auf dem NAS gesichert. Sicher ist sicher ?

        Ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht teilweise auch Metadaten zerstört wurden. Zumindest das Aufnahmedatum ist teilweise auf das Wiederherstellungsdatum gesetzt worden, was sehr ärgerlich ist, da ich bei manchen Fotos nicht erkenne woher sie stammen und es damals nicht üblich war die Geodaten automatisch hinzuzufügen ?

          1. Ich nutze beides, Windows & MacOS. Timemachine war nie eine Option für mich, da ich den Hauptteil der Daten auf dem Windows-Rechner habe (aus Platzgründen).

            Danke für dein Mitgefühl. Eine durchgemachte Nacht weniger in der ich entschieden habe Windows zu plätten und neu zu installieren (die Daten liegen selbstverständlich auf einem anderen Laufwerk – wer ist schließlich so dumm und formatiert das falsche Laufwerk?) hätte mir sicher mehr geholfen ?

          2. Wieso werden die Daten doppelt auf Deinem NAS gespeichert, wenn dieses im RAID 0-Modus arbeitet? Entweder meinst Du RAID 1 oder Du wiegst Dich in falscher Sicherheit. Bei RAID 0 braucht nur eine der beteiligten Platten kaputt gehen und schon ist alles weg.
            Dein Backup ist schon ein Anfang, aber was machst Du bei: Feuer, Wasserschaden, Überspannung, Diebstahl, Verschlüsselungstrojaner usw. Dann können ganz schnell die Daten auf dem PC und auf dem NAS gleichzeitig betroffen sein – Oder steht das NAS extern in einem anderen Gebäude?
            Das Aufnahmedatum kommt doch aber aus den EXIF-Daten, welche wiederum in der Datei eingebetet sind. Kann mir nicht vorstellen, dass das dann verlorengegangen ist.

          3. Oder war es RAID 1? Naja, wo die Platten gespiegelt werden eben. Kenne mich mit dieser Technologie nicht so aus.

            Diese natürlichen und unnatürlichen Dinge habe ich jetzt nicht mit eingerechnet. Verschlüsselungstrojaner? So etwas passiert tatsächlich im wahren Leben außerhalb der CIA?

            Ich weiß auch nicht genau was das alles für Daten sind. Ich denke mal, da die Bilder mehrfach redundant vorlagen, könnten es auch Fotos-Mediatheken Thumbnails gewesen sein? Die hatten alle ein Datum und waren kleiner. Was mich stutzig macht ist, dass manche mit diesem Datum auch größer waren als das vermeidliche Original.

  2. Das was Letzify passierte, hatte ich auch – ist aber länger her. Solch ein „Unfall“ lässt sich aber noch steigern: Wenn nämlich die Bilder innerhalb von Dokumenten wie InDesign oder Quark verlinkt und nicht eingebunden sind. Dann kommt dann richtig Freude auf.

    TM, Raid und gesonderte Kopien auf Festplatten, Sticks und Scheiben habe ich alles durch. Heute liegt alles in der Wolke gesynct und wird etwas von einem Gerät gelöscht, bleibt die Datei in der Cloud im Mülleimer und kann wieder rausgeholt werden. Und selbst wenn mein Läppi geklaut wird oder mal eben drauf geht (hatte ich auch schon), kann ich jederzeit mit anderen Geräten auf die Wolke zugreifen. Aber ich gebe zu, dass ich bzgl. Schadsoftware, die sich womöglich in meine Wolke einschleicht, noch keine Idee habe.

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