Sonnet Echo 11: Thunderbolt-Dock macht das MacBook Air zum Desktop-Computer

Ein Kabel für sämtliche Geräte

Wer schon einmal mit einem MacBook gearbeitet hat, wird sich spätestens zuhause am Schreibtisch gedacht haben: Mensch, so ein großer Monitor wäre schon was feines. Dazu noch eine große Festplatte, eine vollwertige Tastatur und eine Maus. Dank USB-C ist das glücklicherweise kein Problem und keine große Hürde, doch den maximalen Komfort gibt es nur mit einem Zwischenstück, an das man die gesamte Peripherie anschließt. Es muss ein Dock her.

Hier haben wir in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit günstigem Zubehör gemacht. Mal wurde das MacBook nicht mit genügend Strom versorgt, mal wurden Festplatten immer wieder ausgeworfen, mal lief der Monitor bei Ultra-HD-Auflösung nur mit 30 Hertz. Während sich Frederick für das 329 Euro teure CalDigit TS3 Plus entschieden hat, möchte ich euch das Sonnet Echo 11 Thunderbolt Dock vorstellen, das ist einem ähnlichen Preissegment zuhause ist.

Bei Cyberport, die mir das MacBook Air für eine Testserie zur Verfügung gestellt haben, gibt es das Sonnet Echo 11 aktuell für 322 Euro. Sicherlich kein Schnäppchen, aber unsere Erfahrung hat in Sachen USB-C-Docks gezeigt: Wer billig kauft, kauft doppelt.

Diese Anschlüsse bietet das Sonnet Echo 11 Thunderbolt Dock

Wichtig sind bei einem solchen Dock natürlich die Anschlüsse, von denen das Sonnet Echo 11 wenig überraschend elf Stück zählt, wenn man den Stromanschluss für das Dock nicht mit einrechnet. Die folgenden Anschlüsse gibt es beim Sonnet Echo 11:

  • Vorderseite: SD-Kartenslot, 2x USB 3.0 und ein 3,5 Millimeter Kopfhörer/Mikrofon-Anschluss
  • Rückseite: 3x USB 3.0, Gigabit LAN, 15 Watt Thunderbolt, 87 Watt Thunderbolt und HDMI

Für die Praxis ist erst einmal eines wichtig: Das MacBook, in meinem Fall das neue Air, sollte natürlich am mit „Computer“ beschrifteten USB-C / Thunderbolt-Port angeschlossen werden. Nur dann wird neben der Konnektivität zu den angeschlossenen Geräten das MacBook auch aufgeladen. 87 Watt sind dabei schon eine Ansage und reichen auch für das große MacBook Pro aus.

Auch was die Displays angeht, ist man mit dem Sonnet Echo 11 auf der sicheren Seite. Am HDMI-Anschluss kann ein 4K-Display bei 60 Hertz angeschlossen werden, der Anschluss eines zweiten 4K-Displays ist über den Thunderbolt-Port möglich.

Was man mit den anderen Anschlüssen anstellen kann, muss ich euch vermutlich nicht groß erzählen: Ein USB-Kabel hat jeder von uns schon mal erfolgreich eingesteckt. Und auch mit dem LAN-Anschluss und dem Audio-Port solltet ihr hoffentlich umgehen können.

Auch wenn mir das Sonnet Echo 11 wirklich gut gefällt und ich zumindest aktuell nichts daran auszusetzen habe, würde ich am Ende doch eher zum CalDigit TS3 Plus greifen: Hier hat man nicht nur zwei, sondern gleich vier USB-C-Anschlüsse zur Verfügung und ist damit für die Zukunft prinzipiell etwas besser gerüstet. Möglicherweise sind aber auch andere Punkte ausschlaggebend für euch, etwa der Formfaktor. In der Bauweise unterscheiden sich die beiden Docks ja schon enorm. Denn am Ende heißt es in beiden Fällen: Nur ein Kabel anschließen und schon wird das MacBook Air zu einem echten Desktop-Computer.

Welche neue Tasche ich mir für das MacBook Air zugelegt habe und wie sich Apples neuestes MacBook in den vergangenen Wochen in meinem Alltag geschlagen hat, lest ihr dank unserer kleinen Kooperation mit Cyberport noch bis Jahresende bei uns im Blog.

Kommentare 5 Antworten

  1. Ich habe das anscheinend baugleiche Produkt bei Amazon für 230 EUR gekauft:
    i-tec Thunderbolt™ 3 Dockingstation; 2X 4K/60Hz oder 1x 5K/60Hz; 2X Thunderbolt™ 3, Power Delivery, 1x GLAN, 4X USB 3.0, 1x USB 3.0 Ladeport, Lesegerät für SD Karten, 1x Audio/Mikrofon Jack 3.5mm

  2. Die i-tec Dockingstation habe ich auch und bin bisher sehr zufrieden. Da mein MBPro noch 3 USB-C Anschlüsse frei hat wenn es mit dem Dock verbunden ist fehlt mir an der Stelle auch nichts.

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