Apple steht offenbar vor einem der größten MacBook Pro-Updates seit Jahren, denn laut aktuellen Berichten soll das erste MacBook Pro mit OLED-Display noch im Laufe dieses Jahres erscheinen, wodurch ein lange erwarteter Technologiesprung Realität werden könnte.
Produktion der OLED-Panels läuft an
Während Apple selbst noch schweigt, heißt es aus Zulieferkreisen, dass Samsung Display bereits im Frühjahr mit der Massenfertigung passender OLED-Panels beginnt, wodurch der Zeitplan für einen Marktstart im vierten Quartal realistisch wirkt. Gleichzeitig sollen die Displays ab dem Sommer an Foxconn geliefert werden, sodass die Endmontage der neuen MacBook Pro-Modelle rechtzeitig anlaufen kann.
Obwohl auch der chinesische Hersteller BOE gerne mitmischen würde, setzt Apple in der ersten Generation offenbar ausschließlich auf Samsung, da Qualität, Ausbeute und Produktionssicherheit aktuell den Ausschlag geben. Dennoch bleibt BOE im Rennen, weil Apple langfristig mehrere Zulieferer bevorzugt, um Kosten und Abhängigkeiten zu senken.
Design-Änderungen hinter den Kulissen

Parallel zur Display-Umstellung hat Apple wohl einige interne Bauteile überarbeitet, wodurch sich einzelne Komponenten noch in der Entwicklung befinden. Ziel dieser Anpassungen ist es, die Produktionskosten zu senken, ohne dabei bei Qualität oder Leistung Abstriche zu machen, was typisch für Apples langfristige Produktstrategie ist.
Komplettes Redesign nach fünf Jahren
Besonders spannend ist jedoch, dass das OLED MacBook Pro nicht nur ein neues Display, sondern gleichzeitig ein vollständiges Redesign erhalten soll. Damit würde Apple das aktuelle Design aus dem Jahr 2021 ablösen, während neue M6-Chips, 14- und 16-Zoll-Varianten sowie vermutlich weitere Detailverbesserungen den Generationswechsel abrunden.
Apple wird zudem nachgesagt, dass das MacBook Pro schon sehr bald ein kleines Upgrade erhält und den M5 Pro und M5 Max Chip integriert. Da das große Upgrade im späten Herbst ansteht, ist es eventuell ratsam abzuwarten.
