Elfmeterschießen auf dem iPhone mit Spotflick

Noch gibt es bei der Weltmeisterschaft in Südafrika kein Elfmeterschießen, wer das vorziehen möchte kann sich die App Spotflick ansehen.

Seit dem 03.06. kann man die 79 Cent billige App aus dem App Store herunterladen. Vorweg sei gesagt, dass das ganze Spiel auf Englisch ist. In drei verschiedenen Modi kann man die Bälle ins gegnerische Tor versenken.

Im normalen Arcade-Modus sucht man sich den Torwart der gegnerischen Mannschaft aus und kann dann so oft aufs Tor schießen wie man lustig ist. Der Modus ist eher zur Übung gedacht.

Im so genannten Practice-Modus muss man auf Ziele im Tor schießen. Diese werden allerdings nicht immer im Tor platziert, sondern auch im Publikum. Den Ball bewegt man mit einem Fingerwisch über den Bildschirm. Umso fester man wischt desto schneller und höher fliegt der Ball. Sind alle Ziele getroffen geht es ins nächste Level.

Den Abschluss macht der „Spotflick Cup Challenge Modus“. Dort gibt es 16 Mannschaften die antreten und es muss gegeneinander gespielt werden. Das ganze passiert in einem K.O. System. Hat man einmal verloren ist man raus.

Das ganze Spiel besteht nur aus dem Elfmeterschießen und wird somit recht schnell eintönig. Außerdem ist der Torwart ein seehr schlechter Torhüter, da er kaum Bälle hält. Des Weiteren kann man keinen Schwierigkeitsgrad einstellen, der das Spiel vielleicht etwas interessantere gestallten könnte. Für den kurzen Spaß ist die App ganz nett aber für einen längeren Zeitraum leider nicht.

Alles in allem sollte man sich vorher gut überlegen ob man die App wirklich kaufen möchte – auch wenn diese nur 79 Cent kostet.

Weiterlesen


User-Test: X2 Football 2010

Längere Zeit gab es keinen User-Test mehr, doch jetzt hat sich Alexander an die Tastatur gesetzt und stellt euch das Spiel X2 Football 2010 vor.

Der Nachfolger des mehrfach ausgezeichneten Fußballspiels X2 Football 2009 ist seit ca. einer Woche im AppStore verfügbar. Die größten Unterschiede zum Vorgänger sind die Einbindung von Vereinen, die es nun ermöglicht eine ganze Saison mit seinem Lieblingsclub zu spielen, der Online-Multiplayer und der Dream-Team-Modus, in welchem man sein anfangs schlechtes Team durch „Tokens“ mit neuen, besseren Spielern ausstatten kann und schließlich das Ultimative Team sein Eigen nennen darf.

Die Benutzeroberfläche besteht aus einem schwebenden Analogstick und drei Tasten, die durch verschieden oft und langes antippen verschiedenste Funktionen bieten (schießen, lupfen, Doppelpass, flanken, normales passen, tödlicher Pass, grätschen…). Nach jedem Tor gibt es ein automatisch eingeblendetes Wiederholungsmenü über welches man sich das Tor in Zeitlupe und aus den verschiedendsten Winkeln nocheinmal anschauen und auch speichern kann.

Neben der verbesserten Grafik und der Möglichkeit jetzt auch aus verschiedensten Ligen (zB: Bundesliga, Serie A, Primera Division, Premier League, Französische Liga etc.) seinen Lieblingsclub auswählen und mit ihm spielen zu können, bietet X2 Football 2010 auch verschiedene Stadien, Witterungsbedingungen und Tageszeiten zur Auswahl an. Da das Spiel keine offiziellen Lizenzen hat, sind die Team-Logos nie richtig, aber anhand der Untertitel (Manchester red) kann man erkennen mit welchem Team man spielt. Die Spielernamen sind überraschenderweise alle korrekt. Es besteht allerding auch die Möglichkeit die Teams/Spieler umzubenennen (Manchester red = Manchester United).
Die Nationalteams sind jeweils durch ihre Landesflagge gekennzeichnet.

Nicht so gut gefallen hat mir der noch ziemlich ruckelige Online-Multiplayer. Das etwas Techno-/Futureartig wirkende Design des Spiels gefällt mir auch nicht unbedingt so gut. Sonst gibt es eigentlich nur noch kleine Unannehmlichkeiten wie z.B. nur ein zur Verfügung stehenden Standartball oder ähnliches zu bemängeln. Der noch relativ hohe Preis ist auch ein Nachteil (habe für den Vorgänger 79 Cent bezahlt).

Zu dem derzeitigen Preis von 5,49€ kann ich die App schon empfehlen, da sie Spiele wie FIFA oder Real Football, die etwa zum gleichen Preis verkauft werden in den Schatten stellt. Allen Sparfüchsen kann ich raten auf eine Preisreduzierung auf 4€ zu warten (falls sie denn irgendwann kommt) oder sich bei Erscheinen erst einmal die Demo anzugucken.

Weiterlesen

Sächsisch lernen auf dem iPhone

Die meisten unter uns kommen wohl aus Deutschland, aber reist man mal in benachbarte Bundesländer, wo ein anderer Dialekt gesprochen wird, kommt man sich manchmal vor als sei man im Ausland.

Die 79 Cent teure App Sächsisch ist nicht nur zum Lernen geeignet. Auf jeder Party kannst du deinen Freunden zeigen, das dein iPhone Sächsisch sprechen kann.

Mit der App wird der Ausflug nach Dresden oder Leipzig etwas einfacher. Die wichtigsten Worte und Floskeln sind in der App gespeichert. Jedes Wort beziehungsweise jeder Satz kann als Audio-Datei abgespielt werden, natürlich gesprochen von einem echten Sachsen.

Startet man die App kann man am unteren Rand zwischen vier Möglichkeiten auswählen: Wörterbuch, Themen, Quiz oder Trainer. Im Wörterbuch gibt es tausend von Wörter und natürlich dessen Übersetzung. Es kann einmal Sächsisch – Deutsch oder Deutsch – Sächsisch ausgewählt werden.

Des Weiteren kann man in einem kleinen Quiz sein Wissen testen. Es werden zufällig  zehn Wörter oder kleine Sätze abgespielt und bekommt danach vier Möglichkeiten zu Auswahl. Nur eine davon ist korrekt.

Möchte man seinen Freunden von der App beziehungsweise von dem Quiz berichten, kann man sich mit seinem Facebook Account verbinden und seinen Status mit einem Sächsisch Spruch aktualisieren.

Zum Schluss noch ein Zitat aus der iTunes Beschreibung: „Ärgere deine sächsischen Freunde nicht zu sehr, man sagt, die Sachsen schämen sich sogar für ihren Dialket, und eigentlich wollen wir doch, dass die Mundarten erhalten bleiben.“

Weiterlesen


Mit iDriver für den Führerschein lernen

Vor etwa einem Monat ist die neue App iDriver erschienen, die einem auf die schriftliche Führerschein-Prüfung vorbereiten soll. iDriver gibt es für 9,99 Euro im App Store.

Viele unserer Leser haben den Führerschein wohl schon hinter sich gebracht. Aber wer das ganze noch vor sich hat, sollte sich einmal iDriver ansehen. Die App bietet Lernmöglichkeiten für folgende Klassen: A, A1, B, M, L, T, D, D1, C, C1, CE und Mofa.

Wenn die App dann auf dem iPhone ist, muss man beim ersten Start seinen Namen eintragen. Danach kann man sich zwischen einem Übungsmodus und einem Prüfungsmodus entscheiden. Wie der Name schon sagt, kann man im sich im Übungsmodus auf den Prüfungsmodus vorbereiten. Dort werden zufällig Fragen ausgewählt und per Fingertip kann man die richtigen Antworten auswählen. Mit einem Fingerwisch nach rechts beziehungsweise nach links, kann man zur nächsten oder vorherigen Frage blättern.

Dabei handelt es sich um amtliche Prüfungsfragen nach Annex II Stand 18.01.2010. Zudem kann man sich in einer Übersicht seine Statistik anzeigen lassen. Dort kann man sehen wie viele Fragen man korrekt beziehungsweise falsch beantwortet hat. Außerdem gibt es eine Zeitanzeige wann man reif für die Prüfung ist.

Wer einfach zu wenig Zeit hat um in der Fahrschule Bögen zu machen, kann ohne den Weg in die Fahrschule die schriftliche Prüfung bestehen. Das iPhone ist so gut wie immer dabei, und um Zeit in Bus&Bahn zu überbrücken, kann man die Zeit zum Lernen nutzen.

Die Entwickler der App bieten den Benutzern eine Kontaktmöglichkeit (via Telefon oder Email), um Fragen zur Theorie oder zur App zu stellen. Wer lieber am iPhone lernt, anstatt ganz klassisch die Bögen anzukreuzen, sollte ein Blick auf iDriver werfen.

Weiterlesen

Allgemeinbildung mit dem Wissens Training aufbessern

Wem die Zeit in Bus und Bahn zu kostbar ist, kann mit dem Wissens Training die Zeit überbrücken, und bildet sich gleichzeitig weiter. Bei uns ist die 3,99 Euro teuer App im Test.

Die App ist recht simpel aufgebaut. Beim ersten Start muss man ein Profil anlegen und dann kann es auch schon losgehen. Bei dem Quiz gibt es über 3.000 anspruchsvolle Fragen. Die Fragen sind in verschiedenen Kategorien eingeteilt und testen das Allgemeinwissen. Dabei gibt es folgende Kategorien: Wissenschaft, Geografie, Musik, Film, Sport, Geschichte, Politik, Literatur, Technik und Vermischtes.

Der Test ist in Lektionen aufgeteilt wobei jede Lektion aus zehn Fragen besteht. Bei jeder falschen Antwort sinkt der Schwierigkeitsgrad um eins und bei jeder richtigen Antwort steigt er um eins an. Dadurch möchte man verhindern, dass nur schwere beziehungsweise nur leichte Fragen an einem Stück auftauchen.

Der Schwierigkeitsgrad aller Fragen ist recht hoch, damit Spieler mit fundiertem Allgemeinwissen auch noch was dazu lernen können. Des Weiteren kann man sich auf einer Karte anzeigen lassen, welches Bundesland den höchsten Wissensquotienten erreicht hat. Die Funktion „Wissen verbessern“ listet alle falsch beantwortete Fragen auf, um diese nochmals zu beantworten. Wer gerne Musik beim Training hört, kann aus seiner eigenen Mediathek Musik auswählen, die dann im Hintergrund läuft.

Beim Wissens Training können bis zu drei Spieler einen Account anlegen. In jedem Account wird der individuelle Fortschritt gespeichert, damit man dort weiterspielen kann, wo man aufgehört hat.

Alles in Allem erledigt die App Wissens Training die Aufgabe der Wissensabfrage recht gut. Das Design ist ansprechend und die Einstellmöglichkeiten sind ausreichend. Für 3,99 Euro kann man sein Allgemeinwissen gut und schnell aufbessern.

Weiterlesen

World Champion: Schon bereit für die WM?

Ob die diesjährige WM wieder ein deutsches Freudenfest wird? Jedenfalls ist es die erste Fußball-Weltmeisterschaft im iPhone-Zeitalter.

Die Fußball-WM steht vor der Tür. Nur noch 34 Tage sind es bis zum Turnierstart in Südafrika. Woher ich das so genau weiß? In der App World Champion, in der sich alles um das Fußball-Großereignis in Südafrika dreht, wird man neben dem Spielplan mit einem Countdown bis zum Start der WM begrüßt.

Im Vorfeld einer solchen Großveranstaltung ist es natürlich schwierig, sich einen genauen Eindruck über die Leistungen einer App zu verschaffen, die erst dann ihr volles Potential entfaltet, wenn es schon fast wieder vorbei ist. Wir haben es trotzdem versucht.

Neben dem bereits angesprochenen Countdown und einem Spielplan gibt es zudem eine Gruppenübersicht, in der man alle acht Gruppen übersichtlich präsentiert bekommt. Klickt man auf ein Team, bekommt man weitere Informationen angezeigt: Kader, Turnierverlauf und die aktuelle Statistik. Wer seine Lieblingsmannschaft in den Optionen festgelegt hat, kommt sogar noch schneller zum Ziel.

Hier haben wir gleich eine Kleinigkeit zu bemängeln. Obwohl der deutsche Kader schon seit einigen Tagen bekannt ist, wurde die Übersicht noch nicht aktualisiert. Bis zur WM sollte hier allerdings wieder alles im Reinen sein, schließlich dauert der Update-Prozess im App Store eine kleine Weile.

Klickt man etwas weiter unten auf eine Spielpaarung, bekommt man genauere Informationen dazu. Neben Toren, Karten und der Aufstellung wird es während der WM auch einen Live-Ticker geben. Das Update-Intervall dafür lässt sich in den Einstellungen anpassen, außerdem kann der Ruhezustand unterdrückt werden.

Lesenswertes findet man in der Kategorie News. Neben aktuellen Nachrichten rund um die Weltmeisterschaft, außerdem blogt der nicht nominierte BVB-Profi Matts Hummels gemeinsam mit Michael Rummenige, Andreas Müller und Christian Wörns um die Wette. Leider sind ganze drei Klicks notwendig, bis man den Blog erreicht hat.

Abgerundet wird das Angebot durch Turnierstatistiken und Wissenswertes in der Kategorie Sonstiges. Dort findet man auch eine Übersicht und nähere Informationen zu Public Viewing Veranstaltungen. Außerhalb von Deutschland sind die Angaben allerdings äußerst rar – und auch hier nicht ganz vollständig. So fehlt das Public Viewing in meiner Heimatstadt Recklinghausen – sicher kein Einzelfall.

Außerdem kritisch: zum Start kostete die App knapp drei Euro, momentan nur 79 Cent – trotzdem wird in der Newsübersicht Werbung eingeblendet. Die verwöhnten App Store-Kunden sind hier besseres gewohnt.

Weiterlesen


World Weather: Animierte Vorhersagen für 79 Cent

Ist das Leben oder Wettervorhersage noch lebenswert? Unser User Dario vertraut jedenfalls auf die App World Weather und stellt sie den anderen Lesern vor.

Die App World Weather zeigt mit sehr schön animierten und realistisch wirkenden Bildern das aktuelle Wetter und eine Vorschau für die nächsten sechs Tage an (Querformat). Der Ort kann ausgewählt werden, man kann aber das Wetter auch für den aktuellen Ort anzeigen lassen.

Die Benutzeroberfläche ist erstaunlich gut. Durch wischen, wie auf dem Homebildschirm, wechselt man schnell zwischen beliebigen Orten hin und her. Mit Hilfe eines kleinen Pfeils lassen sich weitere Information, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, -druck, Sonnenaufgang und -untergang, sowie die Mondphase einblenden. Dreht man das Gerät um 90° ändert die Ansicht in das Querformat und die 6-Tage-Vorhersage wird sichtbar.

Die Benutzeroberfläche ist schlicht gehalten, sodass sich die App einfach bedienen lässt, auch wenn sie komplett in englischer Sprache gehalten ist. Die Animationen füllen nahezu den gesamten Bildschirm aus. Sie sind realistisch und ansprechend gestaltet. Ein guter Kontrast ermöglicht, dass die Informationen gut ablesbar sind. Besonders gut gefällt mir auch das App Icon.

Der einzig negative Punkt, der mir auffällt, ist der, dass wenn mehrere Orte ausgewählt sind, das Wetter erst angezeigt wird, wenn sich alle Informationen aller Orte aktualisiert haben. Die Wartezeit ist demnach länger, je mehr Städte man ausgewählt hat.

Weiterlesen

Im Test: Der neue Fanta 4 Flipper

Erst seit kurzer Zeit ist der Fanta 4 Flipper im App Store erhältlich. Wir haben und das Spiel bereits für euch angesehen und verraten, ob sich der Download lohnt.

Gibt es eigentlichen jemanden von uns, der „Die fantastischen Vier“ nicht kennt? Schon seit über zwei Jahrzehnten sind die vier Musiker im Musikbusiness unterwegs und haben in dieser Zeit mehrere Nummer-1-Hits geschaffen. Ob es ihr eigener Flipper auch so weit schafft?

Derzeit ist Fanta 4 Pinball für 2,99 Euro zu haben. Und gleich als erstes muss angemerkt werden, dass man – wie eigentlich bei jedem anderen Flipper auch – nicht einfach drauf los drücken kann. Schließlich steckt auch hinter dem Flipper der fantastischen Vier ein System – und wer hier alles richtig macht, wird nicht nur mit Punkten, sondern auch kleinen Samples aus dem Formika-Album belohnt.

Ziel des Spiel ist es, alle vier Lichter im Band-Logo zu aktivieren. Um eines dieser Lichter anzuschalten, müssen jeweils alle vier Lämpchen im Band-Logo direkt darüber angeschaltet werden. Dafür sich auf dem ganzen Tisch Ziele versteckt, die ihr mit euren Flipper-Künsten treffen müsst – etwa die Schallplatte auf der linken Seite. Auch die Reaktion der Flipperhebel, die ihr durch drücken der linken oder rechten Displayhälfte aktiviert, ist gut.

Alle der nötigen Ziele sind fair platziert. Natürlich trifft man nicht alles im ersten Anlauf, aber wer sich etwas Zeit und Ruhe gönnt, wird schnell den richtigen Dreh drauf haben. Auch die Physik der Kugeln, die im Multiball-Modus sogar zu zweit auf dem Tisch unterwegs sind, ist nachvollziehbar und gut.

Die Anzeigen auf dem Bildschirm beschränken sich auf ein Minimum, aber was soll man auch groß einblenden wollen? Ganz oben findet ihr eine Leiste, die den aktuellen eurer drei Bälle, die Anzahl der benötigten Bumps bis zum Super-Bump und eure Punktzahl anzeigt. Im Hauptmenü findet ihr zudem ein Abschnitt mit Online-Highscores, die über OpenFeint verwaltet werden, und Informationen über die Band selbst.

Leider gibt es auch einige negative Punkte, die wir nicht unerwähnt lassen wollen. Fällt ein Ball nach dem Start direkt nach unten durch, bekommt ihr keine zweite Chance, wie es bei den meisten anderen Flippern üblich ist. Auch eine Pause-Taste oder eine Möglichkeit eine Runde vorzeitig zu beenden, konnten wir nicht finden. Auch etwas mehr Abwechslung, etwa durch einen weiteren Tisch, hätte man für den Preis von derzeit 2,99 Euro erwarten können.

Weiterlesen

Angry Birds: Ja, es macht süchtig!

Seit einigen Wochen rangiert Angry Birds unter den Top-5 der App Store-Charts. Wir haben uns näher mit der iPhone-App beschäftigt.

In irgendeiner Art und Weise war es gestern ja schon faszinierend, als wir gestern in der Uni saßen und zu dritt nebeneinander Angry Bird gespielt haben – natürlich jeder an seinem eigenen iPhone und immer mit dem Gedanken, einen neuen Highscore aufzustellen und es besser zu machen als der Nebenmann – das habe ich so bei noch keiner anderen App erlebt.

Das Spielprinzip von Angry Bird ist schnell erklärt. Ihr müsst verschiedene Arten von Vögeln mit einer Schleuder auf Schweine abschießen, um diese zu zerstören. Die Ziele sind dabei hinter Steinen, Eisblöcken oder Holzbrettern versteckt, die es auf dem Flug zu zerstören gilt.

In den ersten Leveln steht euch nur eine Vogelart zur Verfügung, später werden es immer mehr. Jeder Vogel hat dabei spezielle Eigenschaften: blaue Vögel schießen am besten durch Eis, gelbe Vögel lassen Holz spielend einfach zerbersten.

Um alle Schweine zu vernichten, bleibt euch in jedem Level nur eine bestimmte Anzahl an Vögeln, die ihr zudem in der vorgegeben Reihenfolge benutzen müsst. Durch kluges Taktieren und gutes Zielen richtet ihr großen Schaden an und sammelt damit Punkte.

Der Umfang des Spiels ist riesig. 120 Level mit verschiedenen Schwierigkeiten warten darauf, gelöst zu werden. Nicht immer klappt es im ersten Versuch, allerdings ist der Schwierigkeitsgrad auch nicht zu hoch. Im Spiel sind übrigens goldene Eier versteckt – wer sie findet, darf sich auf Bonus-Level freuen.

Um euch die Sache zu erleichtern, wird die Flugbahn des vorherigen Vogels angezeigt – so habt ihr eine bessere Orientierung. Zudem lässt sich auf dem Display in gewohnter Manier scrollen und zoomen. Auch die Grafik ist toll – einfach gehalten und prima gezeichnet.

Ein weiteres Sahnestück ist sicherlich die Physik des Spiels. Ihr könnt wahre Kettenreaktionen auslösen, um alle Schweine zur zerstören – manchmal geht es sogar gar nicht ohne. Selbst auf eine Online-Highscore-Liste muss nicht verzichtet werden, auch wenn dafür der eher unbekannte Dienst Chrystal verwendet wird.

Weiterlesen


Zombieville USA: Es gibt nur ein Ziel

Wie unser User Tobias festgestellt hat, gibt es in Zombieville USA nur ein Ziel: Die Gegner niederstrecken und den Level beenden.

Zombieville USA ist ein Survival Gams, in dem man mit seinem Charakter zum Ende eines Levels laufen muss. Dabei stehen einem viele Waffen zu Wahl, vom Schwert bis zum Laserstrahl. Das Spiel ist unendlich – es geht lediglich um den Highscore.

Der Einfachheit halber gibt es nur zwei Buttons – einen für den Knüppfel oder das Schwert, der keine Munition verbraucht, und den anderen für die Waffe, die man vor jedem Level gegen eine neu gekaufte wechseln kann.

Es macht Spaß immer weiter zu kommen und wenn man es doch nicht schafft, wird nach jedem fünften Level ein Speicherpunkt gesetzt, bei dem man das nächste Mal anfangen kann.

In Häusern, die am Straßenrand stehen, finden sich Munition und Geld. In dem in 2D-Grafik gehaltenen Spiel gibt es verschiedene Zombiearten, zum einem Gegner mit viel Energie, schnellere, schwache, aber auch normale.

Die Vielfalt der Zombie-Arten ist dem Spiel auf jeden Fall positiv anzurechnen. Ebenso wie die Möglichkeit, die Gegner mit einer Vielzahl an Waffen zu bekämpfen. Zwar ist das Spiel so lange spaßig, letztlich bietet es aber wenig Abwechslung, da es immer nur darum geht durch das Level zu kommen und die Bösewichte zu besiegen.

Weiterlesen

EyeTV-App: Macht Fernsehen auf dem iPhone Spaß?

Mit der EyeTV-App von Elgato macht Fernsehen auf dem iPhone tatsächlich Spaß. Allerdings sind einige Dinge zu beachten, wie wir in unserem Test festgestellt haben.

Viele unserer User haben einen Mac. Und wer auf dem Mac fernsehen möchte, greift in den meisten Fällen zu EyeTV. Seit einiger Zeit ist es damit ein leichtes, das TV-Programm für ein iPhone freizugeben und direkt auf das Gerät zu streamen. Neben einem schnell eingerichteten Account braucht man dazu entweder die kostenlose, aber eingeschränkte Web-Applikation oder die 3,99 Euro teure App.

Startet man die Applikation und gibt seine Account-Daten ein, wird der im Netzwerk oder Internet vorhandende Mac mit dem EyeTV-Empfangsgerät sofort gefunden. In wenigen Schritten kann man auf das Live-Fernsehen, das Filmarchiv, die Aufnahmeliste oder den Programmguide zugreifen.

Kommen wir zunächst zu den positiven Punkten. Zwar dauert die Herstellung der Verbindung einige Sekunden, gerade über W-Lan ist die Empfangqualität aber sehr gut. Auch im mobilen Datennetz kann man mit dem empfangenen Bild zufrieden sein, wenn man denn halbwegs guten Empfang hat. Die Bitrate kann übrigens manuell eingestellt oder automatisch verwaltet werden.

Sehr zu empfehlen ist auch die Option, Aufnahmen zu planen. Mit dem EPG findet man die gewünschte Sendung schnell und zuverlässig, hat man einen Sender ausgewählt, kann man durch die verschiedenen Tage blättern. Ist die gewünschte Sendung gefunden, reichten zwei Klicks um die Aufnahme zu aktivieren.

Natürlich kann man die geplante Aufnahme auch wieder stornieren. Wenn man sie allerdings aufnimmt und ansehen will, muss man den Film für das iPhone vorbereiten. Das geht entweder über eine automatische, zeitintensive Routine oder manuell am Mac – in der App selbst kann man die gewünschte Funktion nicht ausführen.

Das ist leider nicht der einzige negative Punkt. Zwar kann die EyeTV-App die EyeTV-Software auf dem Mac starten, sollte sie nicht laufen – der Mac wird allerdings nicht aus dem Ruhezustand aufgeweckt. Gerade wenn man unterwegs ist, steht man so auf dem Schlauch. Mit einigen technischen Mittel, bei einer kabelgebundenen Netzwerkverbindung und entsprechenden Einstellungen am Router kann man sich allerdings weiter helfen.

Ebenfalls kritisch: Wenn man sich in das Live-Fernsehen einloggt gibt es keinen Hinweis darauf, ob der Tuner bereits verwendet wird oder nicht. So kann es vorkommen, dass man den Sender wechselt und die daheimgelassenen TV-User aus ihrem Programm reißt. Hier wäre zumindest ein Hinweis oder eine Tuner-Auswahl (etwa bei einem Gerät mit Dual-Tuner) angebracht.

Weiterlesen

Love Love: Lass uns Liebe machen

Vor rund 20 Jahren hat uns Tetris begeistert, das Spielprinzip ist bis heute aktuell. Auch Love Love aus Schweden baut darauf auf – allerdings mit deutlich mehr Liebe.

„Lass uns Liebe machen“ – bei dieser Aussage wird wahrscheinlich ein großer Teil unserer männlichen Leser hellhörig. Aber wir müssen euch bereits an dieser Stelle enttäuschen: In dem hier vorgestellten Love Love gibt es keine hübschen Damen und keine knisternde Erotik.

Vielmehr basiert das 1,59 Euro teure Spiel auf dem Tetris-Prinzip: Von oben fallen Steine herunter und ihr müsst durch gekonntes Abräumen verhindern, dass die Oberkante des Bildschirms erreicht wird. Liebe zu machen ist allerdings gar nicht so einfach, denn es gibt mehrere Dinge zu beachten.

Mindestens vier gleichfarbige Blöcke müssen aus den herunterfallenden und per Fingertipp drehbaren Herz-Paaren gebildet werden, doch die Farben machen euch des öfteren einen Strich durch die Rechnung. Platziert ihr Grundfarben nebeneinander, vermischen sich die Farben. Aus blau und gelb wird zum Beispiel grün.

Das erlaubt neue Kombinationsmöglichkeiten, macht das Spielgeschehen aber nicht leichter. Noch bunter wird es übrigens, wenn sich eine bereits gemischte Farbe mit einer weiteren Grundfarbe mixt – dann entstehen magische Herzen, für die es Bonuspunkte gibt. Um es etwas leichter zu machen, wird das nächste Herz-Paar oben rechts angezeigt – so kann man seine Züge planen.

Deutlich entspannter geht es mit den grauen, gebrochenen Herzen zu – hier findet keine Transformation statt. Nach den ersten Tests können wir euch sagen: bereits mit den sechs bestehenden Möglichkeiten, Herzen und Farben zu kombinieren, hat das Hirn genug zu tun.

Abgesehen von Combos, also der Zerstörung von mehreren Blöcken gleichzeitig, hat Love Love leider nicht viele Zusatz-Features. Immerhin gibt es eine Highscore-Liste und die Möglichkeit, die Soundeffekte, vor allem aber die eintönige Musik, abzuschalten.

Weiterlesen


Pirate Battles: Multiplayer, Push und versenkt!

Einmal mehr haben wir eine App für euch getestet: Pirate Battle. Hier dreht sich alles um Schiffe versenken. Aber kommt wirklich Spielspaß auf?

Neben „Mensch ärgere dich dich nicht“ und „Vier Gewinnt“ gehört „Schiffe versenken“ sicherlich zu den Spielen, die ich in meiner Kindheit am meisten gespielt hat. Gerade auf Reisen oder unterwegs hatte man schnell den nötigen Spielblock, einen Partner und zwei Stifte parat. All das entfällt bei der 1,59 Euro teuren iPhone App Pirate Battle.

Nach einer unkomplizierten Registrierung kann man direkt ein neues Spiel starten und entweder einen Freund herausforderen oder einen zufälligen Gegner suchen. Dieser bekommt eine Push-Benachrichtigung zugesendet und schon kann es losgehen. Auf dem 9×9 Felder großen Spielfeld werden zunächst fünf Schiffe verteilt, die man mit einem Fingertap drehen kann.

Danach geht es in gewohnter Manier weiter. Auf einem leeren Feld versucht man die unsichtbaren Schiffe des Gegner zu treffen, um sie zu versenken. Trifft man nicht, ist der Gegenspieler an der Reihe. Leider ist der Wechsel zwischen gegnerischer und eigener Karte etwas umständlich – man muss öfter klicken und Meldungen bestätigen, als Schüsse abzufeuern.

Die Benachrichtigungen machen sich allerdings bezahlt, wenn man nicht in der App unterwegs ist. Hat der Gegner seinen Zug beendet, kann man Private Battle wieder öffnen und seinen eigenen Zug starten – so ist man nicht gezwungen, eine ganze Runde am Stück zu spielen.

Leider dauern zufällig gestartete Spiele mit unbekannten Gegner deswegen ziemlich lange, meistens geht es überhaupt gar nicht los. Hier fehlt ein Feature, das gerade aktive und spielbereite Gegner finden lässt und anzeigt. Immerhin kann man mehrere Spiele gleichzeitig beginnen und zwischendurch die Partie wechseln.

Zwar vermissen wir auch einen Einzelspieler-Modus, aber eine Funktion ist dennoch gut implementiert: unter Spielstände kann man alle bisher gewonnen und verlorenen Partien auf einen Blick sehen. Auch auf einen Chat mit dem Gegenspieler muss man nicht verzichten.

Weiterlesen

South Park – top oder flop?

Unser User Tobias hat das Spiel zur gleichnamigen Serie angespielt. Lohnt sich ein Kauf wirklich, oder ist das Spiel ein Flop?

South Park zählt neben den Simpsons zu einer der beliebtesten amerikanischen Cartoon-Serien im deutschen Fernsehen. Selbstverständlich gibt es die kleinen Fieslinge auch im App Store – aber hält das Spiel wirklich, was der große Name verspricht? Die South Park App ist jedenfalls eine kleine Sammlung von größtenteils sehr ähnlichen Minispielen.

Die Steuerung ist jedenfalls schnell zu erlernen. So steuert man Cartman auf seinen Rollerblades durch neigen des iPhones. Allerdings wird man schnell feststellen, dass das Spielerlebnis selbst nicht viel schwieriger ist – und vor allem eintönig.

Das Gameplay ist wirklich sehr öde und die Abläufe wiederholen sich ständig. Zudem ändert sich die Grafik während des Spiels fast nie, der Schauplatz bleibt immer ein und die selbe Arena. Letztlich ist es nur ein unlustiges Umherlaufen in leichten und wenig abwechslungsreichen Parcours.

South Park Fans dürften sich lediglich an den Szenen zwischen den einzelnen Spielen erfreuen, denn die bringen einen etwas zum Schmunzeln – zum Beispiel wenn Cartman abstreitet, dass er fett ist.

79 Cent können eigentlich nicht viel Schmerzen bereiten, aber South Park setzt dreist auf den Gedanken, dass das Spiel an das Niveau der Serie herankommt.

Weiterlesen

Testbericht: Öffnungszeiten immer im Blick

Und wieder einmal haben wir uns eine App für euch genauer angesehen. Mit dem Öffnungszeitenbuch soll man nie mehr vor verschlossenen Türen stehen – wirklich?

Bevor man sich den Weg durch die volle Innenstadt zum Postamt antut, würde man sehr oft sehr gerne wissen, ob die Beamten schon Feierabend haben oder noch arbeiten. Denn nur zu ungern steht man nach einer langen Parkplatzsuche oder einem Fußmarsch vor verschlossenen Türen. Helfen soll die kurzzeitig kostenlos erhältlich App Öffnungszeiten, die bisher 79 Cent gekostet hat.

Die Benutzerführung ist recht einfach und übersichtlich gehalten. Zunächst will das Programm auf die Ortungsdienste zurückgreifen, um die aktuelle Position zu ermitteln. Diese kann alternativ auch manuell eingegeben werden, entweder per Postleitzahl oder Ortsname.

Daraufhin listet die App alle Geschäfte in einem eingestellten Radius auf. Mit einem Klick auf den Titel bekommt man weiterführende Informationen angezeigt, wie etwa Homepage, Telefon oder eben die Öffnungszeiten.

Über 317.000 Einträge sind nach eigenen Angaben bisher hinterlegt. Auf dem dazugehörigen Online-Portal kann man als Benutzer Öffnungszeiten eintragen und damit sogar etwas Geld verdienen. Allerdings heißt das auch, dass die Angaben der App keineswegs korrekt sein müssen.

In unserem Test stimmten zwar in den meisten Geschäften die angegeben Zeiten, allerdings waren alleine in der direkten Umgebung einige Fehler zu finden. So war beispielsweise ein Burger King noch gelistet, obwohl er seit Monaten geschlossen hat. Außerdem fehlte ein Saturn, der schon seit fast drei Jahren existiert – und das in einer Großstadt.

Ein Pluspunkt ist allerdings, dass eine Vielzahl von Geschäften gelistet ist. Es wird sich nicht nur auf Supermärkte beschränkt, auch Postfilialen, Sparkassen und Bekleidungsgeschäfte wurden von den User hinterlegt.

Weiterlesen

Copyright © 2022 appgefahren.de