Photo Manager Pro 5: Eine gut ausgestattete Alternative zu Apples hauseigener Fotobibliothek

Viele iOS-Nutzer werden bei der Organisation ihrer Fotos und Alben wohl auf Apples integrierte Lösung setzen. Dass es auch anders geht, beweist der Photo Manager Pro 5.

Photo Manager Pro 5

Kürzlich erreichte uns eine Nachricht des appgefahren-Nutzers Karsten, der den eingestellten Update-Support für seine vielgenutzte Foto-App PicStory bedauerte und nach entsprechendem Ersatz sucht. „Kennt ihr gute Alternativen? Also Apps zum Organisieren eigener Bilderalben, am besten mit Dropbox-Anbindung“, so die Bedingungen von User Karsten.


In der Tat gibt es mit Photo Manager Pro 5 (App Store-Link) eine gute Alternative zu Apples eigener Foto-App. Die 3,49 Euro teure Universal-App für iPhone und iPad verlangt vom User neben iOS 8.0 oder neuer auf dem Gerät auch mindestens 43 MB an freiem Speicherplatz. Einziges kleines Manko: Auf eine deutsche Lokalisierung muss bis dato noch verzichtet werden.

„Photo Manager Pro 5 bietet eine Komplettlösung für deine Fotos und Videos“, so die Aussage der Entwickler von Skyjos in der App Store-Beschreibung. „Organisiere deine Fotos, Videos und RAW-Dateien in Ordnern und Unterordnern. Lege ein Passwort für die App und Ordner fest. Füge deinen Bildern Beschreibungen und Sterne-Wertungen hinzu. Übertrage Fotos zwischen iPhone, iPad, Computern und Cloud-Diensten.“

Die Photo Manager Pro 5-App hält zur Verwaltung der eigenen Bilder einige praktische Features bereit, mit denen die native Foto-App von Apple nicht aufwarten kann. So werden unter anderem die Cloud-Services Dropbox, Google Drive, OneDrive (und OneDrive Business) sowie Box unterstützt, zudem finden sich zahlreiche Optionen, die Sammlung zu organisieren – darunter Sortierungen nach Aufnahmedatum, Name oder Dateityp, die Möglichkeit, Bilder und Videos zu kopieren, bewegen, umzubenennen oder zu löschen, und auch Fotos miteinander zu vergleichen. Letztere Funktion steht allerdings lediglich in der iPad-Version zur Verfügung. In den Einstellungen der App kann außerdem zwischen einen hellen und einem dunklen Layout ausgewählt werden.

Viele unterstützte Dateiformate und Anzeige von EXIF-Daten

Weiterhin hält Photo Manager Pro 5 ähnlich wie auch Apples Lösung einen kleinen Foto-Editor mit verschiedenen Parametern zur direkten Bearbeitung bereit: Zuschnitt, Filter, Licht- und Farbanpassungen sind damit kein Problem. Und auch der Dateisupport kann sich sehen lassen: Die App unterstützt neben JPG, PNG und GIF auch CR2, CRW, NEF, NRW, ARW, RAW und DNG, sowie im Videobereich MOV- und MP4-Formate. In der Detailansicht jedes Bildes lassen sich bei Bedarf auch EXIF-Infos wie ISO-Zahl, Blende, Verschlusszeit, Brennweite sowie Kamera- und Objektivmodell einsehen.

Über den Menüpunkt „Nearby Devices“ lassen sich dann auch Dateien auf Geräten im gleichen WLAN-Netzwerk anschauen. Bei meinem Test mit Photo Manager Pro 5 und einem iPad Air 2 bzw. iPhone 6s konnte ich ohne Probleme auf die Fotos des jeweils anderen Geräts zugreifen. Möchte man Bilder transferieren, beispielsweise auf einen Rechner, steht dazu ein FTP- und HTTP-Server bereit, auch der Austausch mit cloudbasierten Diensten ist möglich. Wer sich demnach nicht mit den Möglichkeiten von Apples eigener Fotobibliothtek zufrieden geben will, sollte durchaus einmal einen Blick auf eine Alternative wie den Photo Manager Pro 5 werfen.

Nutzt ihr die native Foto-App von Apple zur Verwaltung eurer Bilder, oder kommt bei euch ebenfalls eine Dritt-Anwendung zum Einsatz? Habt ihr Empfehlungen für uns und andere Nutzer? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

‎Photo Manager Pro 6
‎Photo Manager Pro 6
Entwickler: Skyjos Co., Ltd.
Preis: 3,49 €

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Kommentare 11 Antworten

  1. Bei den Bearbeitungsmöglichkeiten, kann man die Lichter und Schatten getrennt regeln?
    Nutzt die App die möglichkeit die bilder direkt in anderen Apps zur ausgiebigeren bearbeitung zu öffnen?

  2. Hab die App gerade mal geladen, weil ich auch schon länger etwas suche, wo man die Fotos frei benennen und vor allem sortieren kann. Schon nach wenigen Klicks die Ernüchterung: Man kann zwar Ordner erstellen und die Fotos hin und her schieben, aber das Ursprungsfoto aus der „System Photo Library“ lässt sich nicht löschen. Ergo erzeugt man doppelte Daten, was niemand braucht.

    @ Cofrap: Du kannst Fotos mit „öffnen in …“ mit anderen Apps bearbeiten, wenn man das Foto zuvor kopiert und in einen neuen Ordner (der zur App gehört) unterbringt.

    Mein Fazit nach 10 Minuten: Die App macht was andere App’s – teils kostenlos – auch können. Einen Mehrwert sehe ich nicht, wenn der Speicherplatz durch das Doppeln leidet.

  3. Also dies ist nun die dritte megateure Empfehlung im Grafikbereich innerhalb von zwei Wochen – gelinde gesagt, fast jeder Tipp komplett für die Tonne.
    Die Apps können kaum etwas, sind völlig überteuert, obwohl es kostenlose Alternativen gibt.
    Einfach nur den Beschreibungstext aus dem App Store abzutippen reicht einfach nicht.
    Man macht sich offensichtlich nicht einmal die Mühe, sich die kritischen App Bewertungen anzusehen.
    Journalismus geht anders, so habe ich es zumindest noch vor über 45 Jahren in der Schule gelernt

    1. Ich gebe dir vollkommen Recht. Ist mir leider auch schon paar Mal aufgefallen und hab’s in der Vergangenheit entsprechend auch schon kommentiert. Nur leider werden die Artikel immer noch in der gleichen Art verfasst ?.

  4. @ Brumms: Es steht Ihnen doch frei, eine andere Seite aufzurufen und diese zu meiden.

    Sie gehören vermutlich zu denen, die sich bei Aldi über das wenige Personal beschweren. So funktioniert das aber mal nicht … kleine Preise beanspruchen und vollen Service erhalten geht einfach nicht.

    Das sollte Ihnen als – geschätzt – Mittsechziger klar sein.

    Das ist hier nicht anders. Die Dienstleistung hier ist kostenlos, zumindest der Abruf der angebotenen Informationen. Dahinter steckt viel Aufwand, der vermutlich von einer mehrköpfigen Redaktion geleistet wird. Die Damen und Herren werden das nicht allein für Gotteslohn tun.

    Und was meinen Sie eigentlich mit „megateurer Empfehlung“? Die paar Euro für die beschriebene App? Das ist doch wirklich lächerlich, was Sie da schreiben. Eine Maß Bier auf dem Oktoberfest kostet das Doppelte!

    Mich nerven Meckerer wie Sie, die am liebsten alles kostenlos haben wollen. Sie selbst sind damit der Sargnagel für Qualitätsjournalismus!

    Den Appgefahren-Machern an dieser Stelle mal ein ❤️liches Dankeschön für Ihre Arbeit. Ich wünsche Ihnen, dass mittels Affiliate-Marketing die Kasse so richtig bei Ihnen klingelt!

  5. Noch was … die beschriebene App ist klasse, ich nutze sie selber sehr gerne. Sie ist m. E. jeden Cent dieser lächerlichen 5 Euro wert. Früher hat übrigens PageMaker von Adobe mal 3.000 Mark gekostet – DAS nenne ich megateuer!

  6. Danke MadMax, sehe ich genauso. Zumal was von kostenlosen Alternativen labern, aber dann nicht konkret werden. Genau die würden uns doch jetzt in diesem Forum hier interessieren.
    Ich werde die App jedenfalls mal ausprobieren.
    An die Jungs und Mädels von appgefahren, macht weiter so.
    Vielen Dank, Karsten.

  7. Hi, ja dies ist wohl einer der Besten. Die Apple eigene App, Fotos ist dagegen wohl eher ein Chaosproduzent als ein Verwaltungstool. Meine Frage hier wäre lässt sich die gesamte Ordnerstruktur, oder lassen sich nur einzelne Fotos (beispielsweise auf Dropbox) verschieben?

    Danke

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