Saturn listet die ersten E-Scooter mit Straßenzulassung

Preise starten bei 399 Euro

Das Thema E-Scooter hat die Politik in den vergangenen Monaten reichlich beschäftigt. Nachdem ich ein solches Gerät bereits in Paris ausprobiert habe und mein Kollege Frederick abseits des öffentlichen Straßenverkehrs mit einem E-Scooter unterwegs ist, werden die Teile bereits in einigen Wochen ganz legal zu fahren sein. Als einer der ersten großen Shops listet nun Saturn die ersten Modelle.

Auf einer eigens angelegten Sonderseite rund um E-Scooter, die künftig eine Straßenzulassung erhalten sollen, bietet Saturn auch einige wirklich bezahlbare Modelle zum Vorbestellen an. Los geht es bei 399 Euro für den Iconbit IK-1971K mit einem 350 Watt Akku. Leider wird keine Reichweite angegeben, vergleichbare Modelle schaffen aber über 20 Kilometer.

Eine etwas teurere Alternative ist der Iconbit IK-1969K, der etwas besser ausgestattet ist und trotzdem ein Kilogramm weniger auf die Waage bringt. Genau wie die anderen Modellen lässt sich auch dieser Scooter bereits vorbestellen, die Auslieferung soll dann zum 1. August erfolgen.

Die wichtigsten Infos rund um E-Scooter im Straßenverkehr liefert uns Saturn auch noch einmal:

Am 17. Mai 2019 hat der Bundesrat die Zulassung für Elektro-Tretroller in Deutschland geebnet. Dabei gilt: Der Fahrer muss mindestens 14 Jahre alt sein, ein Führerschein ist aber nicht nötig. E-Roller dürfen ausschließlich auf Radwegen oder der Straße benutzt werden und nicht schneller als 20 km/h fahren. Pflicht sind zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen, Beleuchtung, seitliche Reflektoren sowie eine Klingel. Außerdem müssen Sie eine Haftpflichtversicherung abschließen. Eine Helmpflicht besteht für E-Roller nicht.

Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, ich persönlich habe aber ganz großes Interesse an einem solchen Teilchen. Zwar nutze ich schon jetzt mein Fahrrad, um zum Bahnhof zu kommen und nehme es auch mit in die Bahn, gerade zu Stoßzeiten ist das aber doch manchmal recht unangenehm. Umso praktischer wäre eine bequeme und flexible Option, wie sie der E-Scooter für mich darstellen würde.

Kommentare 31 Antworten

  1. Ich warte schon sehnsüchtig. Meinen Roller 🏍 hat jemand zu klump gefahren und der E-Scooter wäre für den Arbeitsweg eine schöne Alternative. Leider dauert es noch bis August 🤔

  2. Ich weiß nicht, ob die typischerweise recht kurzen Strecken, für die die Dinger geeignet sind, auch noch unbedingt motorisiert gefahren werden müssen. Auch E-Scooter verursachen durch ihre Herstellung und die der Akkus einiges an vor allem unnötiger Umweltbelastung. Sinnvoll wären Sie nur da, wo dadurch das Auto stehenbleibt; das dürfte aber kaum der Fall sein. Werden Fahrräder ersetzt, ist es sogar ausgesprochen kontraproduktiv. Bequemer, ok. In bestimmten Situationen sinnvoll, auch. Aber in der Masse?

    1. Das ist nicht korrekt. Das Lithium wird so oder so aufgewertet werden – unabhängig davon wofür es erstmalig verwendet wird.

      Nachdem es verarbeitet wurde, ist dessen recycling gleichzeitig enorm effektiv und profitabel (da es nirgendwo sonst eine so hohe Konzentration an Lithium gibt wie in fertigen Akkus). Dadurch werden Altakkus auch sehr gerne zurückgenommen/zurückgekauft/grundsätzlich nur geleast.

      Im Gegenteil zu den Aussagen der Verbrennerlobby entsteht dadurch eine unbedeutende Belastung.

      1. Was für ne Milchmädchenrechnung. Wenn man keine Akkus braucht muss dafür auch kein Lithium aufbereitet werden. Und die Akkuherstellung ist klar umweltschädlich.

        1. Die Akkuherstellung ist in Verbindung mit dem Ersatz von aktuell verwendeten Branchen ökologisch vorteilhaft. Der größte Schaden wird durch die unsinnig abgeschalteten Atomkraftwerke und den resultierenden Kohleboom als Grundlast angerichtet.

          Wenn die Lithiumaufbereitung zudem in Wüstengebiete mit starker Sonneneinstahlung verlagert wird, sind Solarthermiekraftwerke in der Lage die hohe Leistung zu erbringen, was die Diskussion erübrigt.

          Im Übrigen wird absolut jedes geförderte Lithium aufgewertet, um weiterverabeitet zu werden – ob für Akkus oder andere Anwendungen. Da gibt es kein „dann lassen wir es sein“. Ein größerer Markt bietet auch hier ausschließlich Vorteile, da effizientere Methoden der Förderung rentabel in ihrer Entwicklung werden.

          1. Die inhaltlose Aussage kann man natürlich aus absolut allen Blickwinkeln zerreißen, aber beantworte mir mal die einfache Frage:

            Wie viele Gen 1+ Generatoren haben bisher einen SuperGAU erlitten, um deine Aussage auch nur inhaltlich zu ermöglichen?
            _____
            Ansonsten beinhaltet der Satz eine menschenfeindliche Einstellung durch die Befürwortung vom heutigen, sicheren und qualvollen Tod von Millionen von Menschen durch Radioaktivität und Quecksilberverunreinigung, um dies mit einer theoretisch unwahrscheinlichen Gefährdung von einigen wenigen hundert Menschen zu begründen. Über die potentiellen Ausmaße deiner Einstellung auf die Zukunft des ganzen Planeten wollen wir hier gar nicht erst anfangen.

            Aber wen interessieren hier schon die eigentlichen Details, stimmt’s? Viel zu langweilig.

    1. In vielen Groß- (und Klein-)Städten lohnt es sich eher mit so einem kleinen Gerät herumzufahren und dann problemlos mit ins Büro zu nehmen.

      Ein teures Fahrrad verweilt unabhängig von der Qualität des Schlosses nicht lange in deinem Besitz.

        1. Politiker sind überdurchschnittlich Bahnfahrer, aber ja – falls es die Frage war: Wenn sich der Trend verfestigt, werden auch höhere Angestellte Last-Mile Fahrzeuge nutzen.

          Aber an der stelle eine Gegenfrage: Wie viele Prozent der Population machen Banker und Politiker aus, um deren Vorlieben als relevant bezeichnet zu werden?

  3. Was spricht gegen die gute alte Muskelkraft? Hat sich schon seit Millionen Jahren bewährt. Wir sitzen heute durchschnittlich 70% am Tag. Die Menschen werden immer fetter und kranker. Muss ich die Fortbewegung auch noch im sitzen/stehen tätigen? Kennt ihr noch den Film Wall-E? Da geht es hin!

  4. Bei gutem Wetter geht es mit dem Rad zur Arbeit, bei schlechtem mit dem Auto.
    Da wird die Zulassung der E-Scooter nichts dran ändern 😏

  5. Ab 14 Jahre, kein Führerschein nötig, bis 20 km/h auf Straße und ohne Helm?! Haben unsere Politiker gesoffen?! Warum musste ich an für 25 km/h Roller 300€ zahlen, Führerschein machen und Helm tragen. Es wird mehr Tote geben. Definitiv wenn die ersten sich auf der Straße lang legen und PKW und Lkw nicht mehr schnell genug bremsen können. Durch Fußgängerzonen wird umher geschlängelt und die Hupe macht auch Spaß. Alles erlebt. Mallorca und Paris.

    1. Deutschland ist überbevölkert, deshalb kann man jung und dumm damit einfach und effektiv aussortieren. Außerdem brauchen die „einreisenden“ Fremdländer ja auch Platz hier, also gut dass Wohnungen frei werden.

    2. In Fußgängerzonen verboten, also is der Punkt schon mal weg.

      20km/h sind auch nicht schnell, glaube nicht das es unbedingt Tote gibt…

      Selbst wenn es mit 14 erlaubt ist, wer sagt das soviele Kinder einen bekommen / haben? Haben die Eltern wohl zu entscheiden…

      1. Es reicht das sie sich auf der Straße bewegen und fallen können! Das hat nicht unbedingt etwas mit der Geschwindigkeit zu tun 🙄😉 Und du glaubst da hält sich jemand dran mit der Fußgängerzone? Das haben die weder auf Mallorca noch in Paris gestört. Ich hab es live erlebt und viel rum gehupt.

    3. Einen Führerschein braucht man wohl nicht, ab einem gewissen Alter darf man rollen.
      Allerdings sind die Dinger „versicherungspflichtig“, schenkt man den Produktinformationen vom Mediamarkt für die beiden im Text genannten Modelle glauben.

    1. Nee ^^.
      Jegliche Veränderungen müssen einzeln zugelassen werden und das wird gleichzeig teuer und unwahrscheinlich (da versicherungstechnisch ungewiss).

  6. Es ist zum Haare ausreißen! Kann man vielleicht einmal sorgfältig den Text prüfen und die Sau blöden Schreibfehler vermeiden? Oder ist das heute schlsmpiger Standart. . . Merkt eh keiner. . .
    Ich werde jedenfalls sowas nicht mehr lesen. CW

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