Angespielt: Infinity Field, das Spiel der Woche

Das Spiel der Woche für das iPad im App Store ist Infinity Field. Wir haben uns den Titel angesehen und ihn kurz angespielt.

Beim 1,59 Euro teuren Dual-Stick-Shooter fühlten wir uns gleich an Spirit vom iPhone erinnert. Auch in Infinity Field schießt man in einer futuristischen Umgebung auf geometrische Elemente, die den eigenen Spielkörper nach Möglichkeit nicht berühren sollten – sonst geht nämlich ein Leben verloren.

Im Survival-Modus, in dem man so lange wie möglich überleben muss, hat man verschiedene Schiffe zur Verfügung, die sich allesamt in ihren Eigenschaften unterscheiden. Um den Kampf gegen die anderen Objekte möglichst lange zu überleben gibt es neben drei Bomben, die man einsetzen kann, auch jede Menge Bonus-Objekte, die man auf dem Spielfeld aufsammeln kann.

So sorgen weitere Waffen, Slow-Motion-Effekte und die ohnehin sehr farbenprächtigen Explosionen für reichlich Abwechslung und Spannung. Eines ist aber klar: Auch im Kampagnen-Modus sind zwei flinke Daumen, eine hohe Reaktionsfähigkeit und viel Übersicht gefragt, um es möglichst lang auszuhalten. Als kleinen Bonus gibt es einen Multiplayer-Modus für zwei Spieler an einem iPad.

Die 1,59 Euro ist das Spiel auf jeden Fall wert, wenn man darauf steht, seine eigenen Highscores immer und immer wieder zu überbieten. Neben dem Game Center kann in Infinity Field auch der etwas unbekanntere Crystal-Dienst verwendet werden.

Aber was gibt es überhaupt für Alternativen im Dual-Stick-Shooter-Bereich? Spirit HD ist momentan auf 79 Cent reduziert, hat aber deutlich schlechtere Bewertungen kassiert, das gleiche gilt für Geometry Wars. Wer nicht unbedingt eine futuristische Grafik braucht und auch gerne einen Euro mehr ausgibt, sollte auf jeden Fall einen Blick auf Minigore HD werfen.

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Angespielt: Der Chartstürmer Game Dev Story

Ein Spiel in dem man Spiele entwickeln soll. Das klingt doch gar nicht so verkehrt, oder?

Die Game Dev Story ist schon seit Oktober 2010 im App Store vertreten, hat es aber erst jetzt in die Top-10 der iPhone-Charts geschafft. Obwohl in der Artikelbeschreibung das komplett englischsprachige Spiel als Universal-App beworben wird, ist es nur auf dem iPhone verfügbar. Dafür aber momentan von 2,99 Euro auf 79 Cent reduziert.

In Game Dev Story steht euch ein üppiges Startkapital zur Verfügung, mit dem ihr Mitarbeiter anheuern und eine Spielefirma zu großem Ruhm führen müsst. Grafisch geht es auf eine Zeitreise in die 80er- und 90er-Jahre, obwohl das Spiel ja auf einem Gerät des 21. Jahrhunderts läuft.

In eurem Büro müsst ihr euch zunächst für ein bestimmtes Genre für das nächste Spiel entscheiden. Nach ein paar weiteren Einstellungen geht es direkt an die Programmierung, die euch zum Glück von den Mitarbeitern abgenommen wird. Wenn das Spiel endlich fertig ist seid ihr natürlich auf die Verkaufszahlen gespannt, die von Dingen wie Popularität, Werbung und natürlich Qualität abhängen.

Um zwischendurch ein wenig Geld zu verdienen, könnt ihr auch Aufträge annehmen. Hier solltet ihr aber darauf achten, dass euer Entwicklerteam darauf abgestimmt ist – werdet ihr nämlich nicht rechtzeitig fertig, gibt es kein Geld und die gesamte Arbeit war umsonst.

Im Laufe der Zeit wird eure Firma natürlich immer größer und entwickelt auch Spiele für Konsolen, falls ihr die nötige Lizenz erworben habt. Leider könnt ihr maximal acht Entwickler einstellen und nicht weiter expandieren. Für einige Stunden Spielspaß sollte das aber vollkommen ausreichen, danach wird es irgendwann eintönig. Für 79 Cent sicher eine echte Empfehlung, den vollen Preis von 2,99 Euro würden wir nicht zahlen.

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Zum Auflegen: Tap DJ für die Hosentasche

Der App Store ist voller Überraschungen: Tap DJ ist nur eine von vielen tausenden.

Wir haben uns die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation, die derzeit ganz weit oben in den Charts mitmischt, bereits angesehen und uns einen ersten Eindruck verschafft. Immerhin laden über 100 Bewertungen mit einem Schnitt von viereinhalb Sternen zum Download ein.

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich bei Tap DJ um eine App, mit der ihr zum virtuellen Diskjockey avancieren könnt. Doch ein wenig auf den Platten herumzukratzen ist gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten.

Für die beiden Platten könnt ihr euch Titel aus euer Musikbibliothek oder einige Samples aussuchen und direkt auflegen. Toll: Das Musikcover wird als Aufdruck auf der Schallplatte angezeigt. Aber letztlich geht es ja nicht um das Design, sondern den Sound.

Läuft die Musik einmal, kann man eigentlich alles anstellen, was man als DJ anstellen muss. Man kann einfach drauf losdrehen, Background-Beats einfügen, die Geschwindigkeit verändern oder bestimmte Teilstücke eines Songs wiederholen lassen. Natürlich sind Equalizer und Soundeffekte auch mit an Bord.

Leider ist die App nur auf Englisch verfügbar und mit vielen Optionen übersät, auf dem kleinen iPhone-Display kann es da schon einmal eng werden. Was unserer Meinung nach auf jeden Fall eingefügt werden soll ist eine Möglichkeit, seine Musik-Mixe mit anderen zu teilen – momentan kann man seine Kunststücke am DJ-Pult lediglich aufnehmen. Ihr wisst es ja: Unser musikalisches Talent ist ziemlich ungeheuerlich…

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Angespielt: Ski Jumping – Winter Sports 2011

Mit Ski Jumping 2011 haben wir euch ein Skisprung-Spiel vorgestellt. Wie schlägt sich der Konkurrent Ski Jumping – Winter Sports 2011?

Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt man in Ski Jumping – Winter Sports 2011 auf eine 3D-Umgebung, auch wenn diese etwas pixelig dargestellt wird. Gesteuert wird der Skispringer durch Neigung des Bildschirms, allerdings werden hier nur Bewegungen von links nach rechts umgesetzt. Gestartet und abgesprungen wird mit einem Tipp auf den Bildschirm.

Das wichtigste an jedem Sprung ist der Absprung. Den muss man auch in diesem Spiel, das übrigens als Universal-App für iPhone und iPad geeignet ist, genau treffen – was oft gar nicht so einfach ist. Springt man zu spät oder zu früh ab, fällt man fast wie ein Stein auf den Boden.

In der Luft muss man dann die Balance halten, was durch Seitenwinde nicht erleichtert wird. Woher der Wind genau kommt, ist trotz einer Windanzeige aber kaum einzuschätzen. Nach der Landung wird natürlich die Haltung bewertet, hier geloben die Entwickler Besserung mit einem baldigen Update – derzeit geht es ab und an noch etwas unfair zu.

Auf Original-Namen können wir getrost verzichten, wir springen auch gegen Gegner wie Schmidt, Kuette oder Hamann. Trotzdem haben wir schon nach wenigen Minuten die Lust am 79 Cent-Titel verloren: Die zwei Schanzen unterscheiden sich kaum, es gibt drei verschiedene Anlauflängen, die erreichten Geschwindigkeiten entsprechen dabei aber kaum der Realität.

Bei einem Blick auf den App Store müssen wir daher leider feststellen: Skispringen ist eine Randsportart. Dabei wäre die Grundlage für ein gutes Spiel eigentlich schon geschaffen: Grafisch lässt sich einiges realisieren, die Steuerung könnte dank Beschleunigungssensor und Gyroskop einfacher kaum sein. Naja, anscheinend müssen wir auf den nächsten Winter warten…

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Angespielt: Die Siedler von Tandrien HD

Ende November hat Ubisoft „Die Siedler von Tandrien HD“ in den App Store gebracht. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Für einen ganzen Test hat die Zeit leider nicht gereicht, wir wollen die Chance aber trotzdem nutzen, euch das Spiel etwas ausführlicher vorzustellen. Angesehen haben wir uns die iPad-Version, die Siedler von Tandrien gibt es allerdings auch für das iPhone, auf dem es aufgrund des kleineren Bildschirms aber im Mehrspieler-Modus besonders eng werden dürften.

Im Prinzip basiert das Spiel auf recht gradliniger Echtzeitstrategie. Ihr müsst euer Schloss verteidigen, Holz sammeln, eine Armee aufstellen und den Gegner vernichten. Dabei gibt es allerdings viele verschiedene Dinge zu beachten, die ihr in den ersten Leveln grundlegend erklärt bekommt.

Besonders wichtig ist es zu Beginn, genügend Holz zu sammeln. Danach müsst ihr auch darauf achten, über genügend Prestige zu verfügen. Gerade zu Beginn ist der Schwierigkeitsgrad noch sehr gering, aber das ist auch gut so. Später bekommt man mit Kanonen und schlagkräftigen Soldaten schließlich genug zu tun.

Neben dem Kampagnen-Modus kann man auch einzelne Runden gegen den Computer spielen, die Karten werden hier frei generiert, auch ein Nebel des Krieges lässt sich aktivieren, so seht ihr nie genau, was euer Gegner gerade anstellt und wie er seine Angriffe vorbereitet. Auch ihr selbst könnt eure Soldaten an die Front schicken, allerdings immer nur auf einer Angriffslinie. Eine jede Runde endet, wenn das gegnerische Schloss zerstört wurde.

Das komplette Spiel ist im Comic-Stil gehalten und verfügt über einen Mehrspieler-Modus. Hier könnt ihr an einem iPad oder iPhone gegen einen Freund antreten, kämpft mit gleichen Waffen, aber hoffentlich mit einer anderen Strategie. Preislich liegt „Die Siedler von Tandrien“ bei 2,99 (iPhone) und 5,99 (iPad) Euro, was wir für den gebotenen Umfang und die Grafik als vielleicht ein bis zwei Euro zu viel bewerten.

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Angespielt: Universal-App Doodle Fit

Gestern Abend haben wir euch das Spiel Doodle Fit vorgestellt. Mein Kollege Fabian hat auch mich auf diese Spiel aufmerksam gemacht und für 79 Cent habe ich direkt zugegriffen. Folgend seht ihr ein paar Screenshots mit kleinen Beschreibungen, damit ihr einen ersten Eindruck von Doodle Fit bekommt. Außerdem kann man zur Zeit die Halloween Edition des Spiels noch kostenlos herunterladen.

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Angespielt: Chartstürmer Mr Giggle Lite

Seit einigen Tagen hat es sich Mr Giggle Lite auf dem ersten Platz der Charts gemütlich gemacht. Wir haben uns das Spiel kurz angesehen.

Über 1.000 Bewertungen mit durchschnittlich viereinhalb Sternen? Ein solches Spiel schauen wir uns natürlich gerne an. Und schon nach einigen Minuten können wir euch sagen: Ein süchtig machendes Denkspiel ist Mr Giggle auf keinen Fall.

Gefesselt hat uns das Spiel schon nach einigen Minuten nicht mehr. Das Spielprinzip wird lobenswerterweise in einem kleinen Video zu Beginn erklärt. Man muss verschiedenfarbige Steine so sortieren, dass kleine Gruppen von drei oder vier Steinen gebildet werden.

Die Gruppen zerplatzen, ein Glas füllt sich mit Schleim und ihr bekommt Punkte. Dabei sitzt euch immer die Zeit im Nacken, um es bis ins nächste Level zu schaffen, wobei die Lite-Version auf 15 Level begrenzt ist.

Mehr Lust als auf zwei oder drei Level ist bei uns allerdings nicht aufgekommen – es gibt einfach zu wenig Abwechslung. Des öfteren standen wir außerdem vor der Frage, warum einige Steine nun zerplatzen und andere nicht.

Die kostenlose Lite-Version könnt ihr natürlich gerne selbst ausprobieren. Die 79 Cent teure Vollversion wollen wir euch aber nicht empfehlen.

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