Castle Raid: Mischung aus Echtzeit-Strategie und Casual-Game

Castle Raid gehört nicht nur zu den Neuerscheinungen der Woche, sondern auch zu den klaren Empfehlungen.

Als ich gestern Abend Castle Raid (App Store-Link) installiert habe, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Dieses „okay, eine Runde noch“ ist ja nicht unbedingt das schlechteste Zeichen, wenn es um ein neues Spiel geht. Kommen wir aber erst einmal zu den nüchternen Fakten: Castle Raid steht als 1,59 Euro teure Universal-App zum Kauf bereit, der Download misst 44,8 MB.


Castle Raid mischt Echtzeitstrategie mit einem Casual-Game. Anstatt auf zahlreiche verschiedne Einheiten zu setzen, beschränkt sich der Titel auf vier Einheiten. Zusätzlich gibt es einen Raketenangriff und einen Magier, mit dem man seine Burg vor den Feinden beschützen kann. Burg, Feinde – worum geht es überhaupt?

In Castle Raid tritt man in mehreren Leveln (wie viele das sind, konnte ich leider nicht herausfinden) gegen einen Gegner an. Ziel ist es, die gegnerische Burg zu zerstören. Dabei muss man natürlich auf verschiedene Dinge achten, unter anderem muss man Holzfäller los schicken, damit genug Rohstoffe vorhanden sind.

Als angreifende Einheiten stehen Bogenschützen, Fußtruppen und die Kavallerie zur Verfügung. Natürlich haben die verschiedenen Truppen unterschiedliche Eigenschaften – und Kosten. Und wer gleich drei Einheiten auf einmal baut, profitiert: Die jeweils dritte Einheit bekommt einen kleinen Bonus und ist etwas stärker.

Zusätzlich zu dem Einzelspieler-Modus gibt es in Castle Raid auch einen Multiplayer. Leider beschränkt der sich auf den Einsatz an einem Gerät, hier macht sicher das iPad am meisten Sinn. Wünschenswert wäre ein Online-Modus, denn durch die verschiedenen Strategien wird es gegen einen menschlichen Gegner sicher noch spannender, als es gegen den Computer ohnehin schon ist.

Klar ist: Man bekommt kein neues Command & Conquer. Wer aber zwischendurch Lust auf ein bisschen Strategie und Mittelalter hat, ist mit Castle Raid wirklich gut bedient.

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