Flink ausprobiert: Lebensmittel in nur 10 Minuten liefern lassen

Mittlerweile in einigen deutschen Städten

Als ich gestern in der Mittagspause auf YouTube rumgeklickt habe, bin ich unter anderem auf ein Video rund um die Lebensmittel-Lieferdienste Gorillas und Flink gestoßen. Zu meiner Überraschung durfte ich feststellen, dass zumindest Flink (App Store-Link) auch schon bei uns in Bochum am Start ist. Was für den einen oder anderen von euch vielleicht schon ein alter Hut ist, habe ich bisher tatsächlich noch nicht ausprobiert – zumindest bis jetzt.

Natürlich habe ich Flink direkt mal getestet, denn das Versprechen des Anbieters klingt ziemlich gut: „Egal, was Du gerade brauchst: Wir liefern Dir Deine Lebensmittel inklusive frischem Obst und Gemüse in höchster Qualität direkt nach Hause. Innerhalb von 10 Minuten und zu Supermarkt-Preisen.“


Die für das iPhone verfügbare Anwendung ist schnell installiert und kann ohne große Registrierung genutzt werden. Auf einer Karte kann man die Lieferadresse auswählen und sieht dann nicht nur, ob man im Liefergebiet wohnt, sondern auch wie lange die Lieferung vermutlich dauern wird.

Ähnlich wie beim bereits von uns vorgestellten Service Picnic, der ein noch größeres Sortiment bietet, muss man danach einfach nur die gewünschten Lebensmittel und Getränke auswählen. Bei meinem Spontan-Test sind zwei Bananen, ein Liter Chocomel und ein Mango-Joghurt im virtuellen Einkaufswagen gelandet – für einen Preis von 2,86 Euro. Der Mindestbestellwert beträgt gerade einmal 1 Euro, die Liefergebühr wird mit 1,80 Euro berechnet. Die Bezahlung kann per Kreditkarte, Apple Pay oder PayPal erfolgen.

Kurz nach der Bestellung erreicht mich dann ein Anruf: Die Chocomel ist nicht mehr auf Lager, man könne mir aber eine Alternative anbieten. Ich habe verzichtet und soll eine Rückerstattung bekommen, direkt danach wurde die Chocomel auch als vergriffen markiert. Trotz dieser kleinen Verzögerung stand der Fahrer – unterwegs mit einem Fahrrad – nach 10 statt der zuvor angezeigten 12 Minuten vor meiner Tür.

Für den großen Einkauf bietet mir Flink etwas zu wenig Auswahl, hier finde ich Picnic viel interessanter – und dort sind die Liefergebiete auch größer. Wenn man im Einzugsgebiet von Flinc wohnt und aus welchen Gründen auch immer mal nicht eben für ein paar Kleinigkeiten zum Supermarkt kann oder will, ist der Service aus meiner Sicht durchaus eine tolle Lösung.

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Kommentare 4 Antworten

  1. In großen Städten für Internet Nutzer gibt es doch schon von fast jedem Supermarkt einen eigenen Lieferdienst. Klar, da gibt es einen größeren Mindestbestellwert, aber ne Kiste Wasser lässt sich nunmal auch schlecht mit dem Fahrrad transportieren. Und teurer, als wenn man selbst in den Supermarkt geht ist es aufgrund fehlender Angebote oder höherer Preise im Laden eigentlich überall. Egal ob Rewe lieferdienst, Flaschenpost, eismann oder noch verrückter hello fresh. Warum gibt es so etwas nicht für Menschen, die es wirklich nötig haben? Meine Oma zum Beispiel die in einer kleineren Stadt wohnt, 92 Jahre ist und nicht mal eben schnell zu penny gehen kann. Schon gar nicht zu Corona Zeiten. Das dann klassisch per Telefon und Eimer Service Pauschale. Aber dafür ist der Kundenstamm wahrscheinlich zu klein.

  2. Bei Picnic bestelle ich seit ca. einem Jahr. Da ich nicht motorisiert bin, ist es für mich eine große Erleichterung. Zudem wird die Kühlkette nicht unterbrochen und die meisten Lebensmittel sind tatsächlich frisch. Zweimal gab es Qualitätsmängel, wofür sofort eine Rückerstattung des Kaufpreises erfolgte. Kleinigkeiten kaufe ich dennoch vor Ort ein und an kühleren Tagen auch wieder öfters.

    Positiv ist auch, dass nur das wichtigste gekauft wird und alles in den Warenkorb gepackt werden kann. Geht beispielsweise das Waschmittel aus, wird es sofort auf die Liste gesetzt.

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