King of Crabs: Neues Multiplayer-Kampfspiel mit mit zu 100 Gegnern auf einer tropischen Insel

Das Setup von King of Crabs erinnert ein wenig an Fortnite.

Auch in Fortnite gibt es intensive Multiplayer-Battles mit zahlreichen realen Spielern in einer ungewöhnlichen Umgebung. Ein wenig anders geht es aber in King of Crabs (App Store-Link) zu, das aktuell von Apple in der Rubrik „Unsere neuen Lieblingsspiele“ im App Store beworben wird. Das kostenlose Spiel für iPhone und iPad finanziert sich über In-App-Käufe und benötigt zur Einrichtung auf dem Gerät mindestens 243 MB an freiem Speicherplatz sowie iOS 10.0 oder neuer. Entgegen der Info im App Store steht auch bereits eine deutsche Lokalisierung für das Spiel bereit.

Im Grunde genommen handelt es sich bei King of Crabs um ein Online-Multiplayer-Game, bei dem man sich in zwei Spielmodi – einem Freundschafts-Modus mit Verbündeten oder einem König-Modus mit großem Feindpotential – als kämpferischste Krabbe beweisen muss. Zum Start ist der Spieler mit einem simplen kleinen Taschenkrebs ausgestattet, der sich durch Erfolge in den Online-Battles weiter verbessern und mit Upgrades versehen lässt. 

So heißt es auch von den Entwicklern von Robot Squid im App Store, „Erforsche eine riesige tropische Insel. Intensiver Multiplayer-Spaß – kämpfe mit bis zu 100 realen Spielern pro Spiel! Balge, friss und schlachte dich zum König der Krabben! Sammle seltsame und wunderbare Krabbenarten, verbessere sie und passe sie an, um die Ranglisten zu erklimmen. Verbünde dich mit Freunden, um euch gegenseitig zu helfen oder gegeneinander zu kämpfen – es liegt an dir.“

Aktuell noch einige Lags in den Online-Partien

Navigiert wird die eigene Krabbe in King of Crabs mit einer simplen Zwei-Button-Touchsteuerung: Der linke Touch-Button dient zur Fortbewegung, der rechte zum Angreifen. Auf dem Weg durch die Gewässer und steinigen Umgebungen der tropischen Insel begegnet die eigene Krabbe nicht nur anderen Tieren der gleichen Gattung, sondern kann ab und an auch Schatztruhen öffnen oder kleine Boni in Form von Schutzschildern oder scharfen Muscheln als zusätzliche Waffe finden. Für das Erledigen jeder kleinen gegnerischen Krabbe sammelt man Punkte, die den Gamer in der Rangliste steigen lassen. Aber Vorsicht – schleicht sich ein riesiges Monsterkrabbenviech heran, nimmt man erst einmal besser Reißaus, sonst könnte es mit dem Online-Kampf auch schnell wieder vorbei sein.

Leider setzt auch King of Crabs auf ein Freemium-Prinzip – und das merkt man in den Online-Partien sehr schnell. Wird man einmal von einer übergroßen Monsterkrabbe entdeckt, braucht es nur wenige gegnerische Hiebe, und der Kampf ist beendet. Große Chancen auf einen längeren Verbleib in einem Mulitplayer-Kampf sollte man sich mit einer Basis-Krabbe zunächst nicht machen. Zwar gibt es die Möglichkeit, nach dem Ableben Lebensherzen einzusetzen, um eine zweite Chance in der Partie zu bekommen, aber auch diese sind schon bald aufgebraucht. Bei meinen Versuchen mit King of Crabs auf meinem iPhone XR sowie bei sehr guter 50.000er DSL-Leitung war ich zudem häufiger von Lags im Spiel betroffen. Hier müssen die Entwickler wohl langfristig noch etwas nachbessern – Spaß macht das Herumgekrebse dennoch.

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