NoteSuite: Notizen, Dokumente und Aufgaben zusammengefasst in einer App

Mittlerweile gibt es ja Apps zu fast jedem Thema. Schön wäre es dann nur noch, wenn eine Applikation gleich mehrere Themengebiete zusammenfasst – so wie NoteSuite.

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Die Produktivitäts-App ist sowohl in einer Version für das iPad (App Store-Link) im deutschen App Store vertreten, als auch mit einer Mac-App (Mac Store-Link). Während die mobile Variante mit 1,99 Euro zu Buche schlägt, fallen im Mac App Store 4,99 Euro für NoteSuite an. Beide Apps mit ihren 42 MB (iPad) bzw. 33 MB (Mac) sind in deutscher Sprache nutzbar und verfügen über eine drahtlose iCloud-Sync-Funktion zum Abgleichen von Inhalten.

NoteSuite vereint gleich mehrere wichtige Optionen in einer einzigen App: Es lassen sich nicht nur umfangreiche Notizen mit Text, Sprachdateien, Bildern und Gliederungen anlegen, bearbeiten und sortieren, sondern auch eine vollständige Aufgabenverwaltung einrichten. Dazu greift NoteSuite auf den eigenen Kalender zu und übernimmt die dort angelegten Ereignisse. Natürlich lassen sich auch in der App Aufgaben hinzufügen, dies sogar innerhalb von Notizen oder als eigenständige Aufgabenlisten. Die App listet dabei unter anderem heute fällige Aufgaben, mit speziellen Etiketten versehene oder spezifische Projektaufgaben separat auf. 

Eine weitere tolle Funktion von NoteSuite ist die Möglichkeit, Websites aus einem Browser (auf dem Mac aus Safari, Firefox oder Chrome) auszuschneiden und an NoteSuite zu schicken. Die App entfernt dabei unnötige Seitenelemente wie Werbebanner und fasst mehrseitige Artikel zu einem einzigen zusammen. Diese Websites lassen sich dann als durchsuchbare Notizen in NoteSuite speichern und ohne Internetverbindung lesen, können aber auch als reine Text-Datei oder als pdf weitergeleitet werden, zum Beispiel per Mail oder verknüpfte Cloud-Dienste.

A propos Cloud-Dienste: NoteSuite versteht sich prima mit Anbietern wie Dropbox, Google Drive und Box und bietet eine Weiterleitung an diese Portale an, sofern man den Dienst mit der App verknüpft hat. Ein von mir handschriftlich editierter Spiegel-Artikel einer importierten Website konnte so problemlos als pdf in einen beliebigen Ordner meiner Dropbox gespeichert werden. Ebenfalls möglich ist ein Ausdruck der Dokumente mittels eines AirPrint-Druckers oder eine Weiterleitung an eine Dritt-App wie iBooks, GoodReader oder Droplr.

Wer außerdem oft über E-Mails zu bestimmten Projekten kommuniziert, profitiert von der Option, Aufgaben direkt per Mail an NoteSuite weiterzuleiten. Dazu reicht es, die entsprechende Mail mit einem „TD:“, das der Betreffzeile vorangestellt wird, an NoteSuite weiterzuleiten. Der Text der Mail samt eventueller Anhänge wird dann direkt übernommen und in die App eingepflegt. Natürlich muss zu diesem Zweck vorher ein E-Mail-Account in NoteSuite eingerichtet werden. Die App schlägt dabei einen gmail-Account vor, es kann aber manuell auch ein beliebiger imap-Account eingerichtet werden, der nach Möglichkeit nur für die Applikation genutzt werden sollte.

Allein der Ansatz, eine übergeordnete Notiz- und Aufgabenverwaltung samt Website-Import und deren handschriftlicher Bearbeitung zu bieten, ist schon einen deutlichen Pluspunkt wert. Zudem gibt es bei einem Anschaffungspreis von 1,99 Euro bzw. 4,99 Euro auch preislich nichts zu meckern. Einzig eine iPhone-Version wäre jetzt noch wünschenswert, da nicht jeder Nutzer gleich ein iPad und/oder einen Mac sein Eigen nennt. Auch die User im Mac App Store geben diesen Wunsch in den Rezensionen an – man darf also gespannt sein, ob die amerikanischen Entwickler von Theory.io das Flehen der Nutzer erhören.

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