Saver: Die eigenen Ausgaben im Blick

10 Kommentare zu Saver: Die eigenen Ausgaben im Blick

„Saver – Control your Expenses“ wird momentan von Apple als „Neu und beachtenswert“ eingestuft, aber was kann die App?

Mit Saver (App Store-Link) kann man seine täglichen und monatlichen Ausgaben im Blick behalten. Die bisherigen Rezensionen der 2,39 Euro teuren App lesen sich allerdings sehr durchwachsen: Zwei Mal gibt es Lob, zwei Mal dagegen vernichtende Kritik…


Nach dem ersten Start der App sind natürlich noch keine Daten vorhanden. Man wird zunächst dazu aufgefordert, das vorhandene Budget einzutragen. Wer also 400 Euro pro Monat zur Verfügung hat, um Lebensmitteln und sonstige Ausgaben zu finanzieren, trägt diesen Wert ein.

Die einzelnen Ausgaben trägt man einfach über das „+“-Symbol in der Mitte der unteren Leiste ein. Man wählt eine von 15 verschiedenen Kategorien, gibt den Betrag über eine angepasste Tastatur ein und klickt auf Speichern. Direkt danach wird der Betrag vom monatlichen Budget abgezogen.

Hier gibt es gleich zwei kleine Kritikpunkte, an denen wir ansetzen müssen. Zum einen kann man keine eigenen Kategorien für Ausgaben erstellen, noch kann man die Reihenfolge der Anordnung ändern. Viel schlimmer allerdings: Beträge unter einem Euro können nicht gespeichert werden, vermutlich ein Bug. Gerade wenn man seine Einkäufe aus dem App Store eintragen will, könnte man hier betroffen sein.

Klasse dagegen: Klickt man vor der Buchung ein zweites Mal auf ein Icon, kann man eine Notiz oder sogar ein Foto zum aktuellen Eintrag hinzufügen. Unter dem Punkt iTunes sind zum Beispiel schon Unterpunkte wie Apps, Music oder Movies hinterlegt.

Ansonsten macht Saver eine richtig gute Figur. Die Optik stimmt, auch die sonstigen Funktionen können überzeugen. Wie zum Beispiel das Kreisdriagramm: Für jeden Monat wird ein Diagramm erstellt, das die Verteilung der einzelnen Ausgaben auf einen Blick zeigt. Mit einem Fingerwisch gelangt man jeweils zum nächsten oder vorherigen Monat.

Alternativ hat man einen Blick auf einen Verlauf. Dort werden alle Ausgaben chronologisch aufgelistet, abermals unterteilt in Woche, Monat oder Jahr. Auch eine Suchfunktion für Tags und Notizen ist vorhanden.

In den übersichtlichen Einstellungen kann man zudem wählen, mit welchem Menüpunkt die App geöffnet werden soll und ob man die gesamte App mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff schützen will. Zudem wird eine Backup-Funktion über den Webserver der Firma angeboten.

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Kommentare 10 Antworten

  1. die Sache mit dem nicht unter einen Euro ist ein Bug und wird bald ausgemerzt!!!
    Ich nutze das programm oft und es hat moneybook bei mir abgelöst – es hat noch ein oder 2 Schwachstellen, die aber evtl noch ausgemerzt werden (addieren zB) aber allein das Kreisdiagramm ist gold wert!
    ich werd dann mal eine Review verfassen, damits 3:2 steht 😀

    1. nein leider nicht – das ist neben der fehlenden deutschan Sprache noch im Argen – aber ich bin mir sicher, dass das bald kommt!

  2. Ich kann als Haushaltsbuch Smartbudget empfehlen. Gibts auch als Lite Version zum rein schnuppern. Eine der besten Apps mMn.

  3. Also ich persönlich arbeite mit moneybook und kann es nur empfehlen! Man kann natürliche regelmäßige Transaktionen definieren, Reihenfolge der Kategorien anpassen, neue erstellen,… eigentlich all die genannten Ktitikpunkte sind bei moneybook besser. Dazu gibt es seit dem letzten Update nun auch schicke Verlaufsdiagramme einzelner Kategorien oder dem gesamten Budget auf dem IPhone. Wem das nicht reicht kann sich weitere Übersichten aufm Webserver anzeigen lassen (unter anderem auch ein Kreisdiagramm!) Also für mich, klar besser!

    1. Da stimme ich zu, ich habe vor einigen Tagen vergebens eine bessere App als moneybook gesucht. Ich mich richtig erinner kann man bei Saver nichtmal mehrere Einnahmen definieren, oder?

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