Stiftung Warentest: WhatApp & Facebook Messenger auf den letzten Plätzen

Die Stiftung Warentest hat in einem neuen Bericht ein für uns wenig überraschendes Urteil über diverse Messenger-Apps für Android und iOS gefällt.

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In der aktuellen Ausgabe stellt die Stiftung Warentest insgesamt neun Messenger-Apps für iOS auf den Prüfstand. Das aus unserer Sicht wenig überraschende Ergebnis: Die beiden Apps mit der wohl größten Verbreitung können nicht überzeugen. Der WhatsApp Messenger und der Facebook Messenger landen auf den letzten Plätzen und können nur den uns unbekannten Signal Private Messenger hinter sich lassen. An der Spitze des Feldes dagegen eine Überraschung: Den Testsieg holte sich der deutsche Messenger Hoccer, dicht gefolgt von Threema.


Besonderen Wert hat die Stiftung Warentest auf den Datenschutz gelegt – schließlich wüsste man nie genau, was die Anbieter tatsächlich mit den angegebenen Daten anfangen. Besondere Pluspunkte konnten hier Hoccer, Threema und ChatSecure sammeln, denn hier muss der Nutzer nur wenige oder gar keine Daten angeben, um die App nutzen zu können.

Auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Daten sorgt für eine Abwertung einiger Apps. Hier gibt die Stiftung Warentest aber offen zu: Wirklich prüfen kann man das nicht. So hat zum Beispiel WhatsApp angekündigt, zunächst eine Verschlüsselung für Nachrichten unter Android-Nutzern einzuführen, seit Ende 2014 hat man von diesem Vorhaben aber nichts mehr gehört.

Den besten Eindruck hat am Ende Hoccer hinterlassen. „Vorbildlicher Umgang mit persönlichen Daten. Die App lässt sich ohne Angabe von Name, Rufnummer oder Mailadresse nutzen. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Laut Anbieter stehen alle Server in Deutschland, es gilt das Bundesdatenschutzgesetz“, schreibt die Stiftung Warentest und vergibt die Note 1,9. Nur ein Zehntel schlechter schneidet Threema ab: „Bietet eine Menge Einstellungen, die sich je nach Nutzerwunsch auch abschalten lassen: darunter Telefonbuchabgleich, Lesebestätigung, inaktive Kontakte anzeigen.“

Keine guten Noten für WhatsApp & Facebook Messenger

Und in einer Kategorie liegt WhatsApp (Note 3,0) dann doch vorne: Beim Komfort. Das ist wenig verwunderlich, schließlich ist die Einrichtung ein Kinderspiel und schon nach wenigen Sekunden kann man aufgrund des zwingend erforderlichen Abgleich des Adressbuchs sehen, welche Kontakte den Messenger noch nutzen (und das sind zumeist sehr viele). Nicht vergessen sollte man allerdings. „Onlinestatus und die Anzeige ‚Nutzer tippt‘ lassen sich nicht ausschalten. Lesebestätigung ist freiwillig.“

Ebenfalls nicht gerade feierlich fällt das Urteil für den Facebook Messenger aus. „Völlig gläsern. Der Messenger lässt sich ausschließlich von Mitgliedern des sozialen Netzwerks Facebook nutzen. Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der Anbieter kann mitlesen. Bei der Registrierung besteht Klarnamenpflicht“, schreibt die Stiftung Warentest und vergibt die Note 3,3.

Was wir hoffen: Der Bericht der Stiftung Warentest rüttelt zumindest ein paar Nutzer wach, die bisher auf WhatsApp und Facebook Messenger gesetzt haben. Es ist sicherlich kein Beinbruch, wenn man zusammen mit seinen Freunden den Wechsel zu einer sicheren und besseren Alternative wagt. Mit Hoccer und Threema stehen jedenfalls zwei empfehlenswerte Apps parat. (Bild: Depositphotos/Nito103)

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Kommentare 77 Antworten

  1. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber die Kommunikation zwischen iOS Nutzern über iMessage ist doch auch total sicher oder? Schade, dass das keine Erwähnung gefunden hat – wahrscheinlich weils halt auch nur auf iOS begrenzt ist

  2. Aber das Problem liegt bei den Nicht-technikaffinen, denen ist es egal, ob sie gläsern sind, haben ja nix zu verbergen. Und 99 % ihrer Freunde nutzen auch WhatsApp.

        1. Gut zu wissen 🙂 …lese den Postillon zwar nicht aber hatte dieses Gerücht mal im Netz aufgeschnappt und aus Desinteresse nicht wirklich weiter verfolgt 😉

  3. Werde auch bei WhatsApp bleiben müssen da ich meine Freunde net dazu bekomme zu wechseln….. Klar könnte mich weigern aber dazu habe ich zu viele wichtige Gruppenchats….

  4. Habe WhatsApp gelöscht, hatte es vorher angekündigt. Hat aber nix gebracht, ein guter Freund ist zu Telegramm gekommen.
    Aber die Ruhe ist ja auch ganz nett. Wer was von mir will hat ja meine Nummer 😉

    1. Hehe, exakt so hab ichs auch gemacht und es ist auch nur einer gewechselt. Die Ruhe ist sogar super, so viel unwichtiger Sch*** fällt weg. Abgesehen davon haben bei mir eh die meisten Kontakte iMessage…

  5. Wundere mich warum GroupMe da nicht auftaucht… Anmeldung über eMail und Kontrolle über Adressbuch Einblick oder nicht. Viel freier und intuitiver als all die anderen Messenger und mit integrierter Web-Suche. Für mich nach kurzer Testphase absolut ganz oben.

  6. Threema ist die beste Alternative zu Whatsapp, leider nutzen es noch nicht genug Leute sodass man auf Whatsapp nicht verzichten kann. Vielleicht wird das in Zukunft mal anders…

  7. Ich hab allerdings einen Bericht gelesen in dem es heißt das den fbm auch nicht Mitglieder nutzen können oder bald nutzen können werden.
    Aber stimmt vollkommen, das Problem ist, dass andere oder die meisten User bei whatsapp bleiben somit kann man es nicht abschaffen

  8. Ja, die Wechselfaule haben auch mir nen Strich durch die Rechnung gemacht. War Wochenlang bei Threema, aber gewechselt haben von meinen 126 Kontakten gerade mal 4 ! Allerdings war das wechseln bei vielen Android Usern schwierig, da sie nicht wussten wie sie es bezahlen können ohne Kreditkarte. Heut ist das anders, aber alle nutzen WhatsApp. Wenn ich nicht wie ein Aussiedler Leben möchte, muss ich wohl oder übel auch bei WhatsApp bleiben. Ich denke, das ist genau der Grund warum viele nicht wechseln. Schade

  9. Ich finde das Argument, dass alle Freunde bei WA oder FBM bleiben grottig, weil sich so nie etwas ändert. Außerdem: Dieser Gruppenzwang ist fast peinlich für den ein oder anderen! Entweder ist es mir scheiß egal, dass ich Gläsern werde (aus welchem Grund auch immer), oder ich entscheide mich dagegen! Ich habe es so gemacht: Leute, ich Wechsel zu Threema, da fühle ich mich sicherer! Mir ist es wichtig weiter mit euch zu schreiben! Hier hast du 2 €, die es mir 1000% wert sind, dass du dir das auch anschaffst! Die 2 € hat keiner genommen, die App aber installiert. :)!

  10. Ich kann das Geseiere über Datenschutz nicht mehr hören.

    Früher in Zeiten wo es noch Telefone mit Wählscheibe gab, konnte auch jeder wer wollte mithören. Das hat aber niemanden interessiert.

    Heute ist das nicht anders, außer es gibt zusätzlich noch Computer, die das automatisch machen können. Aber die verstehen nicht was man sagt, sondern können nur eine Aktion auslösen, wenn jemand ein böses Wort und/oder ein Kombination gesagt bzw. geschrieben wurde, und Statistiken anlegen. Reines Abhören bzw. Mitlesen kann nur ein Mensch wie früher beim Abhören von Telefonen.

    Also ist da Problem WhatsApp & Co. selbst oder das man generell abgehört werden kann und schon immer wurde?

    Wenn ich mein Haus verlasse, muss ich damit rechnen, das mich jemand sieht. Klar, schon jetzt ist verboten mich vor meiner Haustür zu filmen und Protokolle anzulegen. Wenn ich also mich im Internet bewege, kann ich nicht erwarten anonym zu sein wie vor meiner Haustür.

    Ich gehe doch auch nicht mit einer „Burka“ vor meine Haustür um mich zu „verschlüsseln“. Ich weiß der Vergleich hinkt, aber ich will nur damit sagen, jeder der im Internet sich bewegt, sollte wissen was er macht und schreibt, denn das Internet ist kein Intranet.

    Ich finde Verschlüsselung gut, aber ich kann die Behörden verstehen, das es problematisch ist, wenn „Bankräuber“ mit „Burkas“ öffentlich und im Internet nur rumrennen würden. Das würde echt an der Sicherheit kratzen.

    Es gab damals schon immer die Regel, schreibe nie was in Email was du nicht auf ein Postkarte packen würdest. Es könnte nämlich jemand mitlesen. Aber der dumme Bürger packt schön Verträge usw. in Emails. Bestes Beispiel ist Hillary Clinton.

    1. Das Thema ist leider viel tiefer, umfangreicher und vor allem nicht ausreichend genug kommuniziert als wie du das für dich wahrnimmst denke ich. Es geht um mehr als nur um plumpe Überwachung oder Protokollierung, Verbrechensbekämpfung… es geht um viel, viel Geld und damit verbunden eine äußerst einseitige und nicht zu kontrollierenden Macht.

      Im Grunde ist alles was wir teilen (jeglicher geistiger Eigentum) sehr viel Geld wert, welches wir nie zu Gesicht bekommen und deshalb anderen einen so entscheidenden Machthebel verleiht und uns selbst lediglich abhängiger und kontrollierbarer macht. Sicherlich auf den ersten Blick nicht schlecht, wenn sich die Industrie oder der Staat auf uns einstellen kann, reagieren kann auf die gesellschaftliche Entwicklung, aber wenn sich der Kreislauf einmal schließt ist wiederum schwer zu sagen, ob es sich um eine Reaktion oder eine Anpassung handelt, als mehr eine bewusste Manipulation.

      Des Weiteren ist dieses ganze Thema nicht nur klein in einem Land zu betrachten sondern Weltweit, und die fehlenden Gesetze und die fehlenden Möglichkeiten der Kontrolle und Organisation dieser Maschinerie, birgt komplizierte und gefahrvolle Auseinandersetzungen, die schnell eskalieren können aufgrund ihrer unterschiedlichen, neuen und individuellen Betrachtungsweisen.

      Das Thema ist interessant, riskant, sehr kompliziert, zeitgemäß, unaufgeklärt und viel zu wichtig als das es nicht kommuniziert werden sollte, in jede Gesellschaftsschicht.

      Wenn du jemand bist der Wählen geht und das auch und macht kann, dann ist das ungefähr vergleichbar, aber längst nicht so simple 😉

      1. Ich finde beide Eure Kommentare hilfreich und wichtig. Der Vergleich mit dem „auf die Straße gehen“ ist gut, der Aspekt gefährlicher Kontrollausübung auch.

        Ein Problem bleibt: als Endnutzer kann ich letztlich nie mit absoluter Sicherheit auch bei den „lieben“ Messenger-Apps wissen, was mit meinen Daten passiert. Und werde es vermutlich auch nie schaffen, mir alle „bösen“ Programme, ob WhatsApp oder Doodle oder Dropbox oder sonstwas, vom Leib zu halten (sprich: mich nicht aus meinem Haus auf die Straße zu begeben).

        Ich versuche, halbwegs konsequent zu sein, nutze Threema usw., aber im App-Alltag wird es mir nicht komplett gelingen. Und dann nervt Threema wieder, weil es kurz offline ist (wie heute Vormittag schon wieder), und schwupps schreibt meine seine Nachricht doch wieder („ausnahmsweise“) per WA. 😉

      2. Ich will Dir in nicht widersprechen, mein Vergleich kann auch in keinster Weise das Problem wiedergeben. Es ist in der Tat viel komplizierter.

        Aber was hat das mit Verschlüsselung zu tun, ob ich WhatsApp oder Threma nutze? Es kann doch nicht die Lösung sein, wenn ich nicht möchte, das jemand mit dem Foto meines Hauses Geld macht, ich Christo und Jeanne-Claude anrufen muss, damit die mein Haus verhüllen. Derjenige hat es zu unterlassen. Auch darf keiner von mir eine Großaufnahme machen ohne meine Zustimmung, oder muss ich mich selbst um meine Rechte kümmern und eine „Burka“ tragen? Ich und meine Haus sind in diesem Fall öffentlich, kann jeder sehen, aber Geld mit machen ohne meine Zustimmung, geht nicht.

        Hier ist der Gesetzgeber gefragt. Es gibt schon einige Gesetze, Privatsphäre, Briefgeheimnis, Abhören usw… aber warum kümmert es keinen? Schießen ist verboten, aber es hält sich keiner dran, also kauf dir selbst ein Waffe.

        Aber die Firmen sitzen im Ausland und sind ja fein raus, aber warum dürfen die dann hier trotzdem Geschäfte machen?

        Wer glaubt SMS schreiben ist sicherer, als WhatsApp ist auch etwas naiv aus meiner Sicht. Millionen haben Millionen Kurznachrichten geschickt, keiner hat es interessiert ob der Anbieter mitliest oder die Daten verwendet.

        Wenn ich Facebook nutze muss mir doch klar sein das Facebook mit meinen Daten arbeitet. Facebook ist nicht Schuld dass der dumme User Babyfotos hochlädt. Solche Bilder haben im Internet nichts zu suchen, egal wie stolz man in dem Moment ist.

        1. Gebe dir in dem was du geschrieben hast recht, bis auf zwei Punkte. Und zwar muss man sich tatsächlich auch selbst um seine Privatsphäre („Burka“) kümmern und die Betonung liegt hier bei „auch“. Daher ist unsere Unterhaltung gar nicht schlecht, denn Aufklärung und sensibilisieren ist ein Anfang für mehr eigene Rechte die wir uns frei einräumen können. Denn leider geben wir alle mit unserer Zustimmung der Nutzungsrechte von solchen Apps., auch die Erlaubnis Großaufnahmen von uns machen zu lassen und diese im Nachhinein zu verwenden. Wie die Verwendung aussieht haben wir leider nicht in der Hand, denn die übermächtigen Konzerne, Staaten, etc. stecken unter einer Decke, die mit Geldnoten und Beziehungen gestrickt ist. In diesem, auch wenn vertraglich zugesichert, Fall zieht der Verbraucher = Produkt den Kürzeren und dies gilt es auszugleichen.

          Die Unternehmen & Co. machen nicht nur Gebrauch von der Ahnungslosigkeit ihrer Kunden = Produkte, sondern auch von der trägen Masse, die nicht anfechten kann und mitentscheiden, mit gestalten kann was die Entwicklung betrifft. Diesem visuellen und gedanklichen Vorsprung können wir nicht das Wasser reichen, obwohl wir in der Lage wären.

    2. Früher hatte man die Wählscheibe aber nur zu Hause und nicht in der Tasche und abhören funktionierte nur wenn man telefonierte bzw. eine Wanze verbaut war.

      1. Vielleicht nicht von Beginn an, aber Leitung anzapfen war glaub kein Problem irgendwann. Wie bspw. im Krimi einfach den anderen Hörer abnehmen mit hören. 😉

  11. Threema ist super. Sehr gut programmierte App, läuft auch nach jedem Update stabil, kann man ohne Bedenken auch immer sofort aktualisieren. Die App ist das geringe Entgelt wirklich wert. Leute mit iPhone erreichen mich unter iMessage, die anderen mit Android unter Threema und wer das nicht will, der erreicht mich eben nicht. So einfach ist das 🙂

  12. Das man so rumheult weil man einmalig 99centos bei threema bezahlen muss. Die jenigen die whatsapp jaehrlich mit 0,99 entlohnen scheint das nicht zu stoeren. Ich habe whatsapp, benutze aber so weit es moeglich is threema oder imessage. Fbm, sowie fb ansich, is der letzte haufen muell. Bin zwar angemeldet, nutze es dennoch so gut wie nie. Zuckerberg is der groesste trottel der rumlaeuft und seitdem er whatsapp gekauft hat, zumindest einige anteile, wurde es kontinuierlich schlechter.
    Das wars soweit von mir 🙂

    1. Ich sehe es sehr ähnlich, morons, ich habe mich Anfang des Jahres vollends von FB getrennt, sehe nicht ein, dass ein Berg Zucker sich an meine Daten auf meinem PC ranmachen darf auch außerhalb von FB, ich denke nur die meisten User sind einfach zu bequem sich mit dem Problem ausseinander zu setzen und solange niemand wirklich zu Schaden kommt, dadurch, dass seine Daten missbraucht werden, wird man wohl erstmal auch nichts unternehmen…

  13. Oh cool! Wird Hoccer dann das neue Whatsapp? Wahrscheinlich nicht… Ich glaube mittlerweile, dass die meisten in Sachen socialMedia irgendwie „festgefahren“ sind. Irgendwie gibt es wohl keinen „neuen“ Trend, so wie damals mit StudiVZ/MeinVZ etc….
    Einerseits ja auch nicht schlecht, im Bezug auf Datenschutz aber schon…

  14. Alles in allem, waren das aber keine großen Neuigkeiten – nur das, was hier und auch anderswo schon öfter zu lesen war. Hoccer ist auch für mich ein neuer Name – da der aber noch weniger genutzt wird als die anderen Alternativen, werde ich auf den Download verzichten.

  15. Ich bezweifle, dass noch irgendjemand groß wechseln wird, zumindest in meinem Bekanntenkreis. Dort sind sich alle viel zu bequem um sich einen neuen Messenger zuzulegen und dort nochmal „neu“ anzufangen. Ich selber nutze Threema mit jedem der’s hat, aber viele sind das leider nicht.

  16. Ich nutze mit allen meinen Freunden Telegram ! Wird dauerhaft erweitert , open source , sicher , schnell und hat viele funktionen 🙂

  17. Wo ist denn in dieser Statistik bitte Telegram?
    Und welcher Honk hat das getestet? Threema ist was Funktionen und Fortschritt in der Entwicklung angeht nun mal echt rückschrittlich…

  18. Nach kurzer Abstinenz musste ich WhatsApp wieder installieren (ist einfach schade, wenn man allein im Chat sitzt…). Den FBM nutze ich nicht und habe das auch nicht vor. Threema mag ich eigentlich ganz gern – nutzt leider einfach keiner von meinem Leuten

  19. Ich vermisse auch Telegram im Test.. denn das funktioniert z.b. schon mal komplett auf der Apple Watch 😉 Die Übertragung rasend schnell und mal kann auch mal eine MP3, XLS, DOC übertragen. Und es ist keine Deutsche Firma wie z.b. Hoccer wo ich den Behörden nicht traue

    1. Das könnte stimmen.. daher möchte ich mein Geschwafel aber lieber den mitlesen lassen die am wenigsten damit etwas anfangen können 😉

  20. Irgendwann wird es einen Provider für Mobilfunk geben, der seine SIM-Card verschenkt und als Gegenleistung die Infos von dem Smartphone verlangt – was im Grunde bereits mit WA schon passiert aber man ja trotzdem noch die Gebühren fürs Handy zahlt. Dann werden wieder die Meine-Kumpels-sind-auch-da-Hupen dorthin wechseln und euch die dollsten Sachen erzählen warum das so ist. Solchen Leutz haben kein Respekt vor die Privatsphäre anderer und das ist das schlimme.
    Letztendlich ist es mir Latte wer sich wo mit SEINEN Daten anmeldet. Aber wer meine Daten an WA sendet, nur weil er eine App nutzen will, der müsste ausgepeitscht werden – Dreckspack.

    1. Über das Teilen-Menü geht es direkt u.a. mit WhatsApp. Für Threema müsstest du den Link über das Teilen-Menü kopieren und dann manuell in die Nachricht einfügen.

  21. Das Problem ist ja das so gut wie keiner wechseln will und fast jeder whatsapp nutzt. Zu fb kann ich nix sagen. Da ich fb nicht nutze.

  22. Ich nutze weder Facebook noch WhatsApp. Mir genügt iMessage völlig, meine Kontakte die über kein iPhone verfügen decke ich über die freien sms meines Providers ab. Wenn ich einen Messenger nehmen müßte wäre für mich Threema die erste Wahl. Und dann würd ich mich auch nicht über den Preis aufregen. Soviel kann einem dann der Datenschutz schon wert sein.

  23. Warum glaubt ihr eigentlich alle das die Anderen besser sind ? Nur weil sie es schreiben ? Wie naiv sied ihr ? Und zum Thema Stiftung Warentest, glaubt wirklich ernsthaft jemand das die unabhängig sind ?

  24. Hab mir hoccer grad angeschaut und finds ziemlich eigenartig da muss man ja jeden fragen ob er es hat um an den Freundescode zu kommen

  25. es nützt halt nichts wenn die anderen sicher sind. die nutzt fask kein mensch. und was juckt es mich, on whatsapp meine smilies loggt 😛

  26. Bin komplett zu threema gewechselt und das klappt super. Hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass bei threema eher die Akademiker und „denkenden“ Menschen angemeldet sind.
    Die anderen nutzen Facebook und Whatsapp.
    So, wie das früher an den Fernseher Gewohnheiten ablesbar war, ist es heute mit den Messengern.

  27. Guten Abend,

    den Bericht in der Stiftung Warentest (Abo) habe ich ebenfalls gelesen.

    Telegram vermisse ich dort in der Aufstellung, bietet es doch so viel mehr als die anderen Messenger. Obs der Geheime Chat mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ist, oder die plattformübergreifende Nutzungsmöglichkeit auch auf Mac/PC/Tablet/iPad/iPhone/Android oder Windows Phone, der Telegram Messenger ist für mich das multifunktionale Messenger-Programm, dem WhatsApp & Co nacheifern: nämlich die Nutzung auf dem Desktop-PC. Telegram ist hier Vorreiter.

    Telefonieren kann man freilich nur mit WhatsApp, aber ich denke, das ist kein ernsthaftes Kriterium.

    Viel interessanter finde ich den ausgelobten Wettbewerb auf der Telegram-Seite:

    https://telegram.org/crypto_contest

    Daher habe ich in Telegram ein ausreichend großes Vertrauen.

    Für mich wäre es noch das Sahnehäubchen, wenn man Screenshots „sperren“ könnte. Es gibt ja Messenger, die einen Screenshot nicht erlauben. Wenns das bei Telegram gäbe wäre ich 100 % zufrieden.

    Ansonsten reichen die üblichen Einstellungen nebst PIN-Sperre, die ich aktivieren kann und ohne die ein Chat nicht geöffnet werden kann für mich aus.

    Äußerst komfortabel ist die Tatsache, dass ich kein Smartphone benötige, wenn ich Telegram nutzen möchte. Für die Installation ist ja nur ein Code erforderlich, der per SMS gesendet wird, hierzu reicht ein herkömmliches Handy aus. Ich habe beispielsweise auf meiner Arbeitsstelle Telegram installiert und kommuniziere Wichtiges schnell und direkt via Telegram auf dem PC.

    Privat unterwegs nutze ich das Smartphone mit dieser Nummer, wobei ich natürlich auch mit einem Account überall auf allen Geräten online sein kann. Ich benötige nur ein Handy, das den Code empfängt. Dann kann ich auf allen Geräten einen Account aktivieren und habe überall die gleichen Chats zur Hand, egal ob unterwegs oder am Arbeitsrechner oder sogar bei Freunden / im Internetcafé in der Web-Anwendung via Browser.

    Für mich ist Telegram unter den kostenlosen Messengern der klare Sieger.

    Mit dem Schweizer Datenschutzstandard kenne ich mich nicht aus. Bevor ich mich dafür stark mache, muss ich mich erstmal informieren. Bisher kann ich überhaupt nichts dazu sagen, was erlaubt und was verboten ist. Wie welche Daten gespeichert und wann sie gelöscht werden.

    Vorher äußere ich mich nicht zu Threema.

    Wer von euch hat sich denn wirklich mal diese Datenschutz-Klauseln der Schweiz durchgelesen? Einfach darauf zu vertrauen „alles besser als USA-Ami-Standard“ mag stimmen, aber dann kann man gleich auch bei Fatzebuck & der Sugardaddy App bleiben, wenn man sich nicht umfassend informiert. Mir sagen die schweizer Datenschutzstandards genausoviel wie die amerikanischen Standards. Die Unterschiede sind das, was hier näher unter die Lupe zu nehmen wäre. Solch eine Auflistung fehlt mir hier irgendwie in sämtlichen Foren & Diskussionen, die ich mir bisher durchgelesen habe.

    Was mich ansonsten noch fuchst ist die Tatsache, dass ich eine Guthabenkarte kaufen muss und dann einen Restbetrag habe, den ich nicht aufbrauchen kann oder Kreditkarteninfos hinterlegen muss, wobei ich keine Kreditkarte habe. Ich fände es schöner, wenn man Guthaben genau so kaufen könnte, wie man es benötigt. So bin ich wirklich nicht gewillt, dem Anbieter den Rest zu schenken, denn mehr als die eine App interessiert mich nicht. Ich bin da pragmatisch und kaufe nicht einfach nur weil ich Restguthaben besitze weiter.

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