Kommentar zur Keynote: Der schmale Grat zwischen enttäuschten Kunden und euphorisierten Entwicklern

Die gestrige Keynote der WWDC bot wieder allerhand Anlass für neuen Gesprächsstoff. Auch wir wollen unsere Gedanken dazu nicht zurückhalten.

Nachdem gestern Abend die große, mehr als zweistündige Show vorüber war, Tim Cook überschwänglich und mit Stolz in der Stimme seinen zahlreich im Saal verstreuten Mitarbeitern gedankt hatte, wusste der gemeine Apple-Nutzer nicht so recht, was nun mit diesen beiden großen Vorstellungen von OS X Yosemite und iOS 8 anzufangen war. Keine neue Hardware? Wo war die iWatch, das iPhone 6?

Wir jedenfalls waren direkt gespannt auf die Reaktionen unserer Community und bemerkten im darauffolgenden Pilot-Projekt des Appgefahren-LiveTalks ein reges Interesse an den neuen Funktionen, insbesondere natürlich an Features von iOS 8. Enttäuschung, Frust oder Empörung über die ausschließlich softwarelastige Präsentation konnten wir auf Anhieb nicht ausmachen. Am heutigen Tag, nachdem man auch den größten Kritikern einen nächtlichen Schlaf gegönnt hatte, gibt es im Netz aber bereits ein summendes Konsortium von gefrusteten, ja fast schon beleidigt wirkenden Fanboys und Kunden, die über die fehlende Innovationskraft des kalifornischen Apfel-Konzerns herziehen. 

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