Japan: Formel 1-Fahrer helfen per App

Die Formel 1-Fahrer haben mit „You Are connected“ eine App für Japan entwickeln lassen.

Das Erdbeben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan sind mittlerweile fast komplett aus den Nachrichten verschwunden. Doch auf dem Inselstaat ist noch lange nicht alles so wie früher. Deshalb haben sich auch die Formel 1-Piloten dazu entschlossen, zu helfen.

Für 79 Cent kann ab sofort eine Universal-App geladen werden, das Rote Kreuz in Japan wird danach mit dem kompletten Entwickler-Anteil von 70 Prozent unterstützt. Die Produktion der App hat Kamui Kobayashi finanziert und abgewickelt.

„Direkt nach dem Erdbeben und dem Tsunami gab es international enorme Aufmerksamkeit für die Katastrophe. Inzwischen dominieren andere Themen die Schlagzeilen. Aber die Zerstörungen sind so schlimm, dass es viele Jahre dauern wird, bis sich das Land von den Verlusten und Schäden erholt hat. Deshalb brauchen die Menschen in Japan langfristig Unterstützung. Ich möchte mich bei allen Formel-1-Kollegen für ihr Mitwirken bedanken und hoffe, dass unser E-Book möglichst oft gekauft wird“, berichtet Kobayashi über „You are connected“ (App Store-Link).

Zu sehen sind Aufnahmen aller Fahrer und Teamchefs mit handschriftlichen und teilweise sehr persönlichen Botschaften für die Notleidenden sowie Fahraufnahmen aller Formel-1-Autos. Einzelne Bilder können natürlich abgespeichert und zum Beispiel als Hintergrund verwendet werden. Außerdem soll „You are connected“ später mit weiteren Bildern erweitert werden.

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Japan: iPad 2-Start und globaler Handel

Da wir ein iPhone- und iPad-Blog sind, der sich um Apps kümmert, war das Thema Japan bisher eigentlich keine Sache für uns. Nun wollen wir uns doch kurz zu Wort melden.

Über die Geschehnisse in Japan brauchen wir eigentlich nicht groß zu diskutieren. Was dort geschieht ist unfassbar, auch wenn es für uns in weiter Ferne liegt. Auswirkungen wird es früher oder später aber auch für uns geben, daher wollen wir euch kurz über die zwei Meldungen in Kenntnis setzen, die uns heute erreicht haben.

Fangen wir mit Apple selbst an, für die Japan ein großer Absatzmarkt ist. Eigentlich sollte dort, wie in Deutschland und vielen anderen Ländern, das iPad 2 am 25. März eingeführt werden. Auch wenn viele Städte von der Katastrophe verschont blieben, wird daraus nichts.

Wie Apple mitteilte, bräuchte das Land nun Hilfe, um in den normalen Alltag zurückkehren zu können – und dazu zählt ein iPad 2 auf keinen Fall. Ob die Katastrophe Auswirkungen auf die Fertigung des neuen Tablets hat, teilte man dagegen nicht mit – vorstellbar ist es aber auf jeden Fall.

Thema Nummer 2: Was ist eigentlich mit importierter Ware aus Japan? „Auch wenn wir hier in Deutschland sehr weit von der Krisenregion entfernt sind, so sind wir durch den globalen Warenhandel doch auch unmittelbar von der Radioaktivität betroffen“, sagt Rainer Wolf, Geschäftsführer eines großen Versandhandels mit Apple-Produkten und Zubehör.

„Unser Lagerpersonal ist sehr beunruhigt, da täglich hunderte Pakete aus aller Welt bei uns eintreffen, und wünscht sich deswegen für sich und erst recht für die Kunden mehr Sicherheit. Daher haben wir uns zur Anschaffung eines Geigerzählers entschlossen, mit dem ab sofort ein Lagermitarbeiter jeden Wareneingang überprüft“, so Wolf.

An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal kurz auf die Möglichkeit hinweisen, per iTunes eine kleine oder große Spende an das Rote Kreuz abzusetzen.

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