Japan: Formel 1-Fahrer helfen per App

Die Formel 1-Fahrer haben mit „You Are connected“ eine App für Japan entwickeln lassen.

Das Erdbeben, der Tsunami und die Reaktorkatastrophe in Japan sind mittlerweile fast komplett aus den Nachrichten verschwunden. Doch auf dem Inselstaat ist noch lange nicht alles so wie früher. Deshalb haben sich auch die Formel 1-Piloten dazu entschlossen, zu helfen.

Für 79 Cent kann ab sofort eine Universal-App geladen werden, das Rote Kreuz in Japan wird danach mit dem kompletten Entwickler-Anteil von 70 Prozent unterstützt. Die Produktion der App hat Kamui Kobayashi finanziert und abgewickelt.

„Direkt nach dem Erdbeben und dem Tsunami gab es international enorme Aufmerksamkeit für die Katastrophe. Inzwischen dominieren andere Themen die Schlagzeilen. Aber die Zerstörungen sind so schlimm, dass es viele Jahre dauern wird, bis sich das Land von den Verlusten und Schäden erholt hat. Deshalb brauchen die Menschen in Japan langfristig Unterstützung. Ich möchte mich bei allen Formel-1-Kollegen für ihr Mitwirken bedanken und hoffe, dass unser E-Book möglichst oft gekauft wird“, berichtet Kobayashi über „You are connected“ (App Store-Link).

Zu sehen sind Aufnahmen aller Fahrer und Teamchefs mit handschriftlichen und teilweise sehr persönlichen Botschaften für die Notleidenden sowie Fahraufnahmen aller Formel-1-Autos. Einzelne Bilder können natürlich abgespeichert und zum Beispiel als Hintergrund verwendet werden. Außerdem soll „You are connected“ später mit weiteren Bildern erweitert werden.

Kommentare 23 Antworten

  1. Finde ich von der Idee her super – aber das sind 160 MB Speicherplatz 

    Und Apple streicht auch noch 1/3 des Preises ein 

    Hab da lieber neulich 4,99€ direkt über iTunes gespendet, zwar auch 1/3 an Apple bezahlt, aber Speicherplatz geschont 

  2. Das finde ich ja die größte Sauerei, dass Apple sogar bei Spenden, oder Spenden-Apps wie hier, die Hand aufhält.

    Wirtschaftsethik scheint bei Apple doch leider ein Fremdwort zu sein. Dabei war mir diese Firma immer so sympathisch.

    Da bin ich froh, dass ich direkt per Banküberweisung gespendet habe. Da kommen zwar auch meist nicht 100% an, aber erheblich mehr als magere 70% Entwickleranteil!

    1. Gebe dir zu 100% Recht!! Wie heist es so schön in der Werbung, …dann hast du kein IPhone, aber brauch ich das?? Apple Produkte sind doch eh nur Statussymbole wie der gute alte Merzedes Benz. Teuer, technisch hinterher, aber da trift die Firma genau das Herz der Menschen nach den Motto „ich MUSS besser sein als mein Nachbar. Denkt mal darüber nach ob man wirklich Statusobjekte braucht um zu leben??

      1. Da schreibt einer der diese Teile noch nicht getestet hat. Aber das ist hier nicht das Thema gewesen! Hier geht’s einzig und allein um Hilfe für Japan. Traurig wenn hier ein gezeder um 70 Cent gemacht wird.

  3. Haben die Rennfahrer denn kein Geld das sie direkt Spenden koennten….. Bei den Gagen wird bestimmt einiges drinn sein . Die Gegenleistung ist ja nun nur Material was man ueberall im Netz findet

    1. Ich denke diejenigen, die es interessiert, haben schon gespendet – hier geht es ja darum, dass auch andere Leute spenden sollen, oder? 

    2. Kamui hat gespendet….außerdem spende doch selber statt immer über ALLE zu meckern…Es ist schon lobenswert das die Fahrer etwas von ihrem hart erarbeiteten Geld abgeben, für einen Staat in dem sie nicht zu Hause sind (von Kamui mal abgesehen).
      Finde die Aktion super

  4. Der rennfahrer hat das produzieren lassen. Schaetze 10 k entwicklungskosten.

    Doch wie viel Geld reicht das brk davon weiter und ist nicht Verwaltungskosten

  5. Ich finde die Idee gut, bin ein grosser Formel 1-Fan. Ich denke schon, dass das Geld bei den richtigen Stellen ankommt.Zu Kamui Kobayashi habe ich jetzt einfach mal Vertrauen.

  6. Leut nun macht nicht so ein Theater um nix. Mit der APP (tolle Idee) sollen die Formel 1 Fan’s angeregt werden einen kleinen Beitrag zu entrichten. Die Fahrer haben alle gespendet. Ihr bekommt sogar Info’s dafür. Zuhause hol ich mir diese APP!

  7. unglaublich, wie jede idee zunichte gemacht wird.
    btw. bin ich mir sicher, dass auch firmen udn rennfahrer gespendet haebn, aber nicht jeder ist so ’n „depp“ der das rumerzählen muss, dass er es getan hat…nicht jeder hat es nötig, durch spenden im mittelpunkt zustehen und es rumzuposaunen…

    1. genau. Jenson Button soll auch unglaublich viel Geld gegeben haben. Offiziell ist das nicht, weil ers eben nicht an die große Glocke gehängt hat…

  8. Aber sind wir mal ehrlich: Bei 70 % von 0,79 € sind das 0,55 € pro Download an das Rote Kreuz. Selbst wenn die App 1 Million Mal heruntergeladen wird sind das „gerade mal“ 550.000 €… Ein Tropfen auf den heißen Stein?!?

      1. Das streite ich ja auch nicht ab!;) Und wenn damit nur einer Familie oder einem Dorf geholfen wird ist es besser als nichts! Aber Leute die wirklich helfen/spenden wollen, sollen nicht „nur“ mit dieser App ihr Gewissen beruhigen sondern ein paar mehr Euro in die Hand nehmen!

  9. Will hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, aber beim Spenden zählt nicht nur der Gedanke! Von einem gut gemeinten Gedanken kann sich niemand was kaufen. Und darum geht es bei einer Spende – damit mit dem gesammelten Geld jemandem geholfen werden kann!
    Ich will aber auch diese App nicht schlecht machen! Wer sie laden will, soll es tun. 0,55 € sind 0,55 €.

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