SoundHound: Musikerkennung mit Extras

Ist euch das auch schon mal passiert? Ihr hört im Radio, im Fernsehen oder irgendwo anders einen Song, kommt aber nicht auf Titel und Interpret? Bei solchen Problemen weiß SoundHound (App Store-Link) Rat. Die Universal-App könnt ihr für 5,49 Euro auf euer iPhone oder iPad laden. Tom hat die App für uns getestet.

Die App horcht ein paar Sekunden hin und zaubert dann alle denkbaren Infos auf euren Bildschirm. Dazu nutzt sie das eingebaute Mikrofon eures iPhones. Nur kurz das iPhone zur Musik halten, nachdem SoundHound dann ein paar Sekunden des Liedes mitgehört hat, werden auch schon der Bandname, Titel, Album, Songtexte und YouTube-Videos ausgespuckt. Es genügen sogar die Anfangstakte eines Liedes.

Selbst ein riesiger Fan der Band würde noch grübeln, während SoundHound schon das richtige Ergebnis geliefert hat. Das ist schon sehr beeindruckend, aber diese Funktionen haben auch andere Musikerkennungsapps an Bord. Das tolle an SoundHound ist aber, dass die App sogar Songs während Fangegröle bei einem Live-Konzert, durch singen und summen erkennt. Das mag erst sehr futuristisch klingen, aber im Test bewies SoundHound sein Können und erkannte einen Großteil der Titel.

Cool sind aber auch die Funktionen zur Recherche. Über die Anzeige von Bands mit einem ähnlichen Musikstil bis hin zu den Biografien, Alben und Topsongs eines Künstler nach einen Tap auf dessen Namen, ist alles vorhanden was ein Musikfanherz höher schlagen lässt. Natürlich kann der Song auch direkt in iTunes gekauft werden. Zudem merkt sich SoundHound die gefundenen Titel in einer History und erlaubt das Setzen von Favoriten. Man kann auch in den Suchanfragen anderer SoundHound Nutzer stöbern, natürlich bleibt alles anonym. Das ist zwar sehr gut, dass alles anonym läuft, aber ich hätte mir eine Funktion gewünscht, mit der man die Anfragen eines Freundes nach einmaligem Einverständnis von beiden einsehen könnte. Es ist aber noch nicht aller Tage Abend, vielleicht kommt mit einem nächsten Update eine solche Funktion.

Dafür gibt es allerdings die Möglichkeit, den gesuchten Titel per Mail an seine Freunde weiterzuleiten. Natürlich kann man auch Twitter oder Facebook seinen neuen Lieblingssong zeigen. Eine weitere gute Funktion sind die Lyrics zu dem gesuchten Lied, aber es ist sehr nervig, dass man meistens zu einer Google-Suche weitergeleitet wird, statt auf echte für das iPhone optimierte Songtexte. Es sind nur einige wenige Songtexte für das iPhone optimiert. Das ist allerdings schon mal ein guter Anfang. Wenn man schon den Titel weiß und nur die Recherchewerkzeuge nutzen will, kann man auch einfach nach seinem Titel in der Datenbank suchen.

Eine tolle Zusatzfunktion dabei ist, dass man den Titelnamen auch komfortabel über eine Spracherkennungsfunktion eingeben kann. Allerdings sollte man dazu seinen besten amerikanischen Akzent auflegen, denn sonst erkennt die App nicht, was man wirklich gesagt hat. Leider muss man mit dem Internet verbunden sein, um nach den Liedern suchen zu können. Das ist für ein iPhone oder ein 3G-iPad zwar nicht weiter schlimm, aber bei einem iPod Touch oder WiFi-iPad schon. Allerdings ist es auch schwierig, die gesamte Datenbank auf das Gerät zu kopieren.

Die Benutzeroberfläche ist sehr ansprechend. Allerdings ist die App großteils auf Englisch, jedoch sollte man mit der App auch gut zurecht kommen, wenn die Fremdsprachenkenntnisse gegen Null tendieren. Wer sich zunächst vom Können überzeugen will, kann auch zur eingeschränkten Lite-Version greifen. Für die meisten Nutzer sollte das sogar vollkommen ausreichen.

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Mindo: Mindmaps auf dem iPad erstellen

David hat sich im Rahmen unseres User-Tests die iPad-Applikation Mindo angesehen. Mit ihr lassen sich schnell und einfach Mindmaps erstellen.

Mit Mindo lassen sich auf dem iPad übersichtliche und schöne Mindmaps erstellen. Hier sind der Produktivität keine Grenzen gesetzt. Die Benutzeroberfläche ähnelt der von iWork und ist gut bedienbar. Sie ist schön gestaltet und die Funktionen sind nicht versteckt. Es gibt allerdings ein paar „Kürzel“, auf die man nicht einfach so kommt, allerdings sind sie in der Hilfe vermerkt.

Mindmaps lassen sich mit verschiedenen Buttons und den „Kürzel“ im Handumdrehen erstellen. Die verschiedenen Unterpunkte der Mindmap lassen sich einfach verschieben und passen ihre Position so an, dass sie ausreichend Platz zu den anderen Unterpunkten haben. Das Handling geht so einfach vonstatten, wie man es vom Computer und einer Maus kennt.

Auch eignet sich Mindo auch als Aufgabenplaner. Man kann seine Projekte als Mindmap darstellen und mit verschiedenen Zeit-Symbolen versehen, sodass man schnell sehen kann, welche Aufgabe man wie weit erledigt hat. Die Aufmachung der App gefällt mir sehr gut. Die standardmäßige Farbwahl ist gut getroffen. Außerdem hat man zahlreiche Funktionen, mit der man die Mindmap aufpeppen und individuell gestalten kann, trotzdem ist die App nicht mit Funktionen überfüllt.

Exportiert werden können die Mindmaps in verschiedenen Formaten, die auch von diversen Computer-Programmen erkennt werden. So kann man am eigenen Rechner an den Mindmaps weiterarbeiten. Verschicken kann man die Mindmaps per E-Mail, ebenfalls vorhanden ist eine Anbindung an Dropbox oder box.net.

Manchmal geraten die Texte etwas klein und man kann sie nicht so gut lesen. Man kann sie zwar vergrößern, doch das geht nur mit Fingerspitzen und Konzentration. Außerdem gibt es wie in iWork zwar eine Undo-Funktion, aber genauso wie in iWork vermisse ich die Redo-Funktion.

5,49 Euro sind absolut gerechtfertigt für eine Applikation wie Mindo. Mindo ist quasi das vierte Programm in der iWork-Suite, mit dem man Mindmaps erstellen kann. Das gut durchdachte Menü gehört einfach zu einer guten iPad-App und ist ihr Geld wert. Die zahlreichen Zusatzfunktionen wie VGA-Unterstützung oder die Dropbox-Anbindung gehören einfach dazu und sind vorhanden. Glücklicherweise reagiert der Entwickler sehr schnell und versucht auf die Wünsche der Nutzer einzugehen.

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User-Test: Quickoffice Mobile Suite für das iPhone

Unser Nutzer Sascha hat uns einen weiteren Test zukommen lassen. Diesmal hat er die App Quickoffice Mobile Suite fürs iPhone getestet.

Jeder iPhone-Nutzer kennt es: Dokumente – ob nun Word, Excel oder Powerpoint – zu öffnen funktioniert mehr oder minder gut. Geht es aber darum, diese zu bearbeiten oder gar direkt am Gerät zu erstellen, dann sieht es schlecht aus. Richtige Testberichte gibt es wenige und viele Apps versprechen eine Lösung, geben sich aber schon in den einfachsten Funktionen geschlagen. Quickoffice Mobile Suite drückt mit aktuell 3,99 Euro zwar ein wenig auf den Geldbeutel, behauptet jedoch die größtenteils teurere Konkurrenz in den Schatten zu stellen.

Nach dem Öffnen des Programms findet man sich in einer klassischen Ordneransicht wieder, in welcher alle Dateien als Liste angezeigt werden. Eine Menüleiste am unteren Rand lässt einen Dateien und Ordner erstellen, Dateien als eMail versenden, verschieben und löschen.

Öffnet man nun eine Word- oder Exceldatei, werden in selbiger Leiste kompakt und übersichtlich alle Tools angezeigt. Fotos lassen sich zwar nicht bearbeiten, allerdings ebenfalls in einem Viewer betrachten. Durch die Anzahl der unterstützten Dateiformate dürfte Quickoffice schnell die meisten Verwaltungsapps überflüssig machen. Unterstützt werden: .txt, .doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt, .pdf, .iwork, .html, .png, .tif, .jpg, .gif, .bmp, .mp3 und viele weitere.

Die Bedienung von Word und Excel ist einfach und übersichtlich gehalten, wodurch sich schnell auch umfangreichere Dateien erstellen und bearbeiten lassen – natürlich wahlweise auch im Landscapemodus. Der Funktionsumfang kann dabei zwar nicht den großen Programmen für Windows und Mac das Wasser reichen. Für eine allgemeine Verwaltung reicht es aber allemal. Zumal nicht unterstützte Formatierungen nicht gelöscht werden, am heimischen PC also auch nach Überspeichern der Datei weiterhin vorhanden sind.

Der Funktionsumfang von Word ist recht umfangreich. Folgende Optionen stehen dem User zur Verfügung: Fett, Kursiv, Unterstrichen, Schriftgröße (8-72), Schriftart (7 integriert), Textfarbe, Markierung, Textausrichtung (Links, Rechts, Zentriert), Aufzählungen, Suche innerhalb der Datei, Copy & Paste. Der Funktionsumfang in Excel ist ebenfalls recht groß: über 100 Rechenfunktionen, Fett, Kursiv, Schriftgröße (8-72), Schriftart (7 integriert), Textfarbe, Hintergrundfarbe, Zellenränder, Zahlenformate, Textausrichtung (Links, Rechts, Zentriert), unbegrenzte Anzahl Arbeitsblätter, Zellen/Spalten einfügen, unbegrenzte Anzahl Zellen/Spalten, Suche innerhalb der Datei, Copy & Paste.

Die Ladezeiten sind auch bei größeren Bilddateien (>4mb) noch sehr gering und selbst das Zoomen funktioniert flüssig und ohne Nachladen. Die gesamte App lässt sich zusätzlich mit einem Pincode verriegeln und integriert sich in die eMail-App, wodurch Dateianhänge direkt geöffnet werden können.

Unverständlich ist es dagegen, warum es noch noch keine Integration in iTunes gibt. Dateien lassen sich nur bei vorhandener WLAN-Verbindung über den Browser auf das Gerät spielen, oder durch eMail-Anhänge speichern. Für Leute, welche über kein WLAN verfügen ist das natürlich ein K.O.-Kriterium. Auch das Erstellen und Bearbeiten von Powerpoint-Dateien ist momentan noch nicht möglich. Die Entwickler haben allerdings bereits ein kostenloses Update angekündigt, welches dies nachliefern soll.

Für 3,99€ (ehemals ganze 14,99€) bietet Quickoffice eine komfortable Officelösung für das iPhone, welche nicht an den Funktionsumfang der PC-Versionen herankommt, alles in allem aber doch durch ihre Übersichtlichkeit überzeugt. Updates erscheinen in regelmäßigen Abständen und mit der bald verfügbaren Powerpointumsetzung ist man unterwegs auch für umfangreichere Dateien sehr gut gerüstet. Nur eine direkte Integration in iTunes wäre noch wünschenswert, um nicht an eine Internetverbindung gebunden zu sein.

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Alternativer Twitter-Client Osfoora im Test

Twitter ist seit einiger Zeit mit eigenen Apps im Store vertreten. Unser User Ludwig hat eine Alternative unter die Lupe genommen.

Die Grundfunktionen von Osfoora sind eigentlich schnell erklärt, und zwar handelt es sich bei Osfoora um einen sehr schönen Twitter-Client. In Osfoora könnt ihr, wie eigentlich in jedem Client, Tweets schreiben und in der Timeline scrollen.

Die Benutzeroberfläche ist sehr schlicht und einfach aufgebaut, hat aber trotzdem einen gewissen touch. Wenn einem das normale dunkle Design nicht mehr gefällt, kann man es in den Einstellungen abwählen und ein helleres Design anwählen. In den Einstellungen kann man außerdem auch noch die Farbe des Menüs ändern, zudem kann man auch noch die Schriftgröße beliebig einstellen.

Positiv an Osfoora ist auch noch das einfach zu bedienende Menü und die vielen Einstellungsmöglichkeiten, zum Beispiel kann man zwischen yFrog, TwitPic, Posterous, Mobypicture und Twitgoo als Image Uploader wählen. Das gleiche funktioniert auch mit den Videos. Zudem kann man auch noch seinen Instapaper oder Read It Later Account verknüpfen, sofern man einen hat.

Wenn man einen neuen Tweet schreibt, kann man außerdem noch seinen momentanen Standort, seine gerade laufende Musik oder ein Kamera-Bild twittern. Selbstverständlich ist es auch möglich, auf andere Tweets zu antworten oder Usern zu folgen. Einzelne Tweets lassen sich sogar per Internet-Dienst übersetzen.

Abgesehen davon, dass der Foto-Uploader yFrog auf meinem iPod Touch 2G nicht funktioniert, konnte ich nichts negatives feststellen. Lediglich beim Preis von 2,39 Euro muss man kurz überlegen, der geht aber für die gebotenen Funktionen in Ordnung. Für die iPad-Variante muss man leider 2,99 Euro extra bezahlen.

Wenn ihr selbst mit einem Promo-Code für eine andere App belohnt werden wollt, könnt auch ihr interessante Apps testen und eure Eindrücke an euch senden. Folgt dazu einfach diesem Link.

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User-Test: Fieldrunners for iPad

Wieder einmal hat sich ein User die Mühe gemacht und ein Testbericht bei uns eingereicht. Huvi hat das Spiel Fieldrunners fürs iPad unter die Lupe genommen.

Bei Fieldruners handelt es sich um ein sogenanntes Tower-Defense-Game. Hier ist es so, dass verschiedene Einheiten auf dem Bildschirm erscheinen, meist von links nach rechts oder von oben nach unten. Ihr müsst die Einheiten davon abhalten die andere Bildschirmseite zu erreichen. Klingt einfach? Ist es, aber nur auf dem Schwierigkeitsgrad „Easy“. Ab „Medium“ wird es schwerer und auf „Hard“ sind wahre Strategen gefragt.

Es gibt 5 verschiedene Maps, die man nach und nach freispielen kann. Es gibt den Classic Mode, hier habt ihr vier Abwehr-Einheiten zur Verfügung, die sich in zwei Stufen aufrüsten lassen und es gibt den Extended Mode in dem euch sechs Abwehr-Einheiten erwarten.

Ist jeder der Level gelöst, das heißt ihr habt 100 Runden überstanden, kann man sich noch eine lange Zeit am Endless Mode aufhalten. Alles in allem bietet das Spiel lange Unterhaltung für Freunde des Tower-Defense-Genres. Ich wage sogar zu behaupten, dass dieses Spiel eines der besten Tower-Defense-Games auf dem iPad ist.

Die Bedienung ist intuitiv, nach ein paar Minuten geht alles schnell von der Hand. Das Spiel lässt sich jederzeit anhalten, man kann im Pausenmodus dennoch Einheiten platzieren oder entfernen. Es gibt nichts zu meckern!

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Usertest: Eat Smarter für iPhone und iPad

Es ist wieder Zeit für einen Usertest! Schon vor etwas längerer Zeit hat uns Robert ein Review über die App Eat Smarter zukommen lassen.

Die App Eat Smarter ist eine Art digitales Kochbuch für iPhone und iPad. Sie bietet mehr als 1.500 Rezepte, die vor allem gesund und meist einfach zuzubereiten sind. Die App  liefert alle Informationen, die den Koch interessieren können: Benötigte Zutaten und Küchenutensilien, Kalorienmenge, Zubereitungszeit, Schwierigkeitsgrad und Kosten des Gerichts. Die einzelne Schritte der Zubereitung werden bildlich dargestellt, teilweise sogar mit einer Videofunktion, bei der die bekannte Köchin Cornelia Poletto ihre Tricks verrät.

Von der Bedienung her läuft die App super: gute Strukturierung, verständliche Anweisungen – man braucht nicht mehr als zwei bis drei Minuten, um zu finden, was man sucht. Im Vergleich zu anderen Apps hätte man sich in Sachen Grafik allerdings etwas mehr Mühe geben können, auch wenn die Rezepte durch nette Bilder optisch aufgewertet werden.

Das wohl beste Feature der App ist meiner Meinung nach die Kombi-Suche. Hier kann man bei der Suche alle wichtigen Kriterien kombinieren. Ich wollte ein Fischgericht mit nicht mehr als 500 Kalorien in weniger als 25 Minuten zu mittlerem Preis und mittlerer Schwierigkeit kochen: Heraus kam ein Rezept für scharfe Krebsfleisch-Pasta mit Fenchel. Super lecker und einfach.

Die App ist kostenlos. Viele andere Apps in dem Segment sind das nicht, deswegen habe ich mir auch gleich Eat Smarter heruntergeladen. Allerdings sollte man über eine ständige Internet-Verbindung verfügen, denn sonst kommt man in Eat Smarter nicht weit. Leider fallen die Ladezeiten ab und an etwas lang aus.

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Für Kinder: Das Bilderbuch über die Ritterburg

Als erster User hat Björn einen Testbericht einer iPad-App bei uns eingereicht. Wie ihr selbst beim User-Test mitmachen könnt, erfahrt ihr hier.

Die Buch-App Ritterburg ist speziell für Kinder gestaltet worden und spiegelt eine riesige Mittelalterlandschaft da, auf der eine große Burg mit Turnierplatz und Feldern zu sehen ist – so wie man es aus ganz normalen Bilderbüchern kennt.

Auf verschiedenen HotSpots sind Informationstexte über die Ritterzeit hinterlegt, die bei Bedarf auch vorgelesen werden. Die dafür benötigte Steuerung ist gut gelungen und einfach zu verstehen.

Allerdings ist es am Anfang etwas tricky, weil man nie genau weiß auf welchen Gebäuden nun Geschichten hinterlegt sind und auf welchen nicht. Es kann aber eine Funktion aktiviert werden, die diese Flächen grafisch hervorhebt.

Insgesamt sind in Die Ritterburg viele Texte hinterlegt, die liebevoll vorgelesen werden. Meine Kinder haben sich damit eine ganze Autofahrt die Zeit vertreiben können. Leider hätten es bei den Detailansichten schon ein paar Bilder mehr sein dürfen, damit die Kleinen noch mehr zu anschauen haben.

Ein witziger Zusatz sind die Soundeffekte, die auf allen möglichen Sachen hinterlegt sind. So hört man ein Wassertropfen fallen, wenn man auf den Brunnen tippt oder Pferde an der Tränke trinken.

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User-Test: Tom Clancy’s H.A.W.X

Unser User Marc hat sich das Spiel Tom Clancy’s H.A.W.X genauer angesehen und uns eine Nachricht geschrieben. Wenn ihr auch einen Promo-Code kassieren wollt, solltet ihr euch hier umschauen.

Bei der von Gameloft umgesetzten Portierung des Konsolentitels auf das iPhone handelt es sich um ein klassisches arcadelastiges Dogfightspiel. Ihr müsst euch am Steuerknüppel von bis zu 24 modernen Kampfjets durch 13 Missionen an verschiedenen grafisch eindrucksvollen Schauplätzen kämpfen. Eure Aufgaben bestehen darin Panzer, Helikopter, feindliche Flugzeuge und vieles mehr auszuschalten.

Das alles bewegt sich im Rahmen einer linearen, aber recht spannenden Story. Ihr spielt den Elitepiloten David Crenshaw, ehemals im Dienst der US-Airforce, der nun bei einer privaten Militärfirma angestellt ist. Kämpft die Firma anfangs noch auf Seiten der USA, desertiert sie nach einiger Zeiten nach „Las Trinidat“ und wird so euer Gegner, da ihr und eure Flügelmänner sich entschließen weiter auf Seiten der US-Airforce zu kämpfen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten werden.

Die Steuerung ist variabel einstellbar, so das sie für jeden schnell zu beherrschen sein dürfte. Ihr könnt euren Jet entweder über den Beschleunigungssensor, oder über einen virtuellen Joystick steuern. Entscheidet ihr euch für ersteres habt ihr noch die Möglichkeit die Empfindlichkeit der Steuerung an eure Bedürfnisse anzupassen.

Leider rutscht man während des Gefechts recht häufig um virtuellen Joystick ab, was im schlimmsten Fall zum Absturz führen kann. Hier ist also Vorsicht geboten, besonders weil innerhalb einer Mission nicht gespeichert werden kann.

Dafür überzeugt die spannende Story und eine gute Grafik, Flugzeug-Liebhaber werden die 24 lizenzierten und originalgetreuen Jets zu schätzen wissen. Auch der Multiplayer-Modus macht richtig Laune.

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User-Test: Der allwissende Akinator

Appgefahren-User Jan hat mal wieder eine App getestet. Diesmal hat er sich den Akinator genauer angesehen und ein Urteil gefällt.

Im Grunde ist Akinator eine App die dir und deinen Freunden Ja-oder-Nein-Fragen zu einer von dir vorher ausgedachten realen Person stellt, und am Ende durch deine Antworten deine Person (fast) immer errät. Im Internet kann man den Akinator unter diesem Link ausprobieren, leider funktioniert die Webseite mit dem iPhone nicht.

Die Benutzeroberfläche ist einfach gehalten. Es gibt auf dem Startbildschirm nur zwei Knöpfe „Spielen“ und „Optionen“. Ansonsten ist das Layout logisch und für jeden Anfänger zu begreifen. Ansonsten ist sie allerdings nicht sehr ansprechend gestaltet und könnte etwas mehr Pepp vertragen.

Die App ist lustig wenn man sie seinen Freunden zeigt, die beim ersten Mal natürlich richtig erstaunt sind. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass der Akinator beinahe jede noch so unbekannte Person kennt, beispielsweise Nebenrollen in einem Film und so weiter.

Die App kostet im Moment 1,59 Euro und ist meiner Meinung nach diesen Preis wert. Sie unterhält recht lang und wird auch nach mehrmaligem Benutzen nicht langweilig und erstaunt immer wieder.

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DB Navigator: User testet Gratis-App der Bahn

Was taugt der DB Navigator wirklich? Unser User Jan hat sich die kostenlose App genauer angesehen.

Die Grundfunktionen des DV Navigator sind das Suchen und Finden von Zug-, Bus-, und U-Bahnverbindungen. Außerdem gibt es eine Reiseauskunft mit Preis, Dauer der Reise, Verspätungen und vielem mehr. Die Benutzeroberfläche ist dabei ansprechend, übersichtlich und aufgeräumt, insgesamt als gut zu beurteilen.

Es ist extrem praktisch wenn man von unterwegs aus seine Zugverbindung planen muss, außerdem kann man die App als Fahrkarte in Zug, Bus oder U-Bahn verwenden, wobei einige User im App Store von Problemen beim Ticket-Kauf berichtet haben. Die Applikation läuft sehr flüssig, Suchvorgänge beanspruchen nur kurze Zeitspannen.

Negativ zu bewerten ist das Umblättern zwischen den Zeiten der Zugabfahrten, heißt: Es werden auf einer Seite immer nur fünf Verbindungen angezeigt, es wäre vorteilhafter gewesen noch mehr Verbindungen auf eine Seite zu bringen. Ansonsten sind keine großen Schwachpunkte festzustellen.

Da die App umsonst angeboten wird, geht das Verhältnis zwischen Preis und Leistung natürlich voll in Ordnung. Für Vielzugfahrer ein Muss, und selbst wenn man nur selten die Dienste der Bahn oder anderen Nahverkehrsunternehmen aufsucht ist diese App zu empfehlen, da man auf Grund des Preises nichts falsch machen kann.

Wenn ihr auch eine interessante App auf eurem iPhone habt und diese für uns testen wollt, könnt ihr bei der Veröffentlichung einen Promo-Code für eine andere App abstauben. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

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User-Test: X2 Football 2010

Längere Zeit gab es keinen User-Test mehr, doch jetzt hat sich Alexander an die Tastatur gesetzt und stellt euch das Spiel X2 Football 2010 vor.

Der Nachfolger des mehrfach ausgezeichneten Fußballspiels X2 Football 2009 ist seit ca. einer Woche im AppStore verfügbar. Die größten Unterschiede zum Vorgänger sind die Einbindung von Vereinen, die es nun ermöglicht eine ganze Saison mit seinem Lieblingsclub zu spielen, der Online-Multiplayer und der Dream-Team-Modus, in welchem man sein anfangs schlechtes Team durch „Tokens“ mit neuen, besseren Spielern ausstatten kann und schließlich das Ultimative Team sein Eigen nennen darf.

Die Benutzeroberfläche besteht aus einem schwebenden Analogstick und drei Tasten, die durch verschieden oft und langes antippen verschiedenste Funktionen bieten (schießen, lupfen, Doppelpass, flanken, normales passen, tödlicher Pass, grätschen…). Nach jedem Tor gibt es ein automatisch eingeblendetes Wiederholungsmenü über welches man sich das Tor in Zeitlupe und aus den verschiedendsten Winkeln nocheinmal anschauen und auch speichern kann.

Neben der verbesserten Grafik und der Möglichkeit jetzt auch aus verschiedensten Ligen (zB: Bundesliga, Serie A, Primera Division, Premier League, Französische Liga etc.) seinen Lieblingsclub auswählen und mit ihm spielen zu können, bietet X2 Football 2010 auch verschiedene Stadien, Witterungsbedingungen und Tageszeiten zur Auswahl an. Da das Spiel keine offiziellen Lizenzen hat, sind die Team-Logos nie richtig, aber anhand der Untertitel (Manchester red) kann man erkennen mit welchem Team man spielt. Die Spielernamen sind überraschenderweise alle korrekt. Es besteht allerding auch die Möglichkeit die Teams/Spieler umzubenennen (Manchester red = Manchester United).
Die Nationalteams sind jeweils durch ihre Landesflagge gekennzeichnet.

Nicht so gut gefallen hat mir der noch ziemlich ruckelige Online-Multiplayer. Das etwas Techno-/Futureartig wirkende Design des Spiels gefällt mir auch nicht unbedingt so gut. Sonst gibt es eigentlich nur noch kleine Unannehmlichkeiten wie z.B. nur ein zur Verfügung stehenden Standartball oder ähnliches zu bemängeln. Der noch relativ hohe Preis ist auch ein Nachteil (habe für den Vorgänger 79 Cent bezahlt).

Zu dem derzeitigen Preis von 5,49€ kann ich die App schon empfehlen, da sie Spiele wie FIFA oder Real Football, die etwa zum gleichen Preis verkauft werden in den Schatten stellt. Allen Sparfüchsen kann ich raten auf eine Preisreduzierung auf 4€ zu warten (falls sie denn irgendwann kommt) oder sich bei Erscheinen erst einmal die Demo anzugucken.

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World Weather: Animierte Vorhersagen für 79 Cent

Ist das Leben oder Wettervorhersage noch lebenswert? Unser User Dario vertraut jedenfalls auf die App World Weather und stellt sie den anderen Lesern vor.

Die App World Weather zeigt mit sehr schön animierten und realistisch wirkenden Bildern das aktuelle Wetter und eine Vorschau für die nächsten sechs Tage an (Querformat). Der Ort kann ausgewählt werden, man kann aber das Wetter auch für den aktuellen Ort anzeigen lassen.

Die Benutzeroberfläche ist erstaunlich gut. Durch wischen, wie auf dem Homebildschirm, wechselt man schnell zwischen beliebigen Orten hin und her. Mit Hilfe eines kleinen Pfeils lassen sich weitere Information, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, -druck, Sonnenaufgang und -untergang, sowie die Mondphase einblenden. Dreht man das Gerät um 90° ändert die Ansicht in das Querformat und die 6-Tage-Vorhersage wird sichtbar.

Die Benutzeroberfläche ist schlicht gehalten, sodass sich die App einfach bedienen lässt, auch wenn sie komplett in englischer Sprache gehalten ist. Die Animationen füllen nahezu den gesamten Bildschirm aus. Sie sind realistisch und ansprechend gestaltet. Ein guter Kontrast ermöglicht, dass die Informationen gut ablesbar sind. Besonders gut gefällt mir auch das App Icon.

Der einzig negative Punkt, der mir auffällt, ist der, dass wenn mehrere Orte ausgewählt sind, das Wetter erst angezeigt wird, wenn sich alle Informationen aller Orte aktualisiert haben. Die Wartezeit ist demnach länger, je mehr Städte man ausgewählt hat.

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Zombieville USA: Es gibt nur ein Ziel

Wie unser User Tobias festgestellt hat, gibt es in Zombieville USA nur ein Ziel: Die Gegner niederstrecken und den Level beenden.

Zombieville USA ist ein Survival Gams, in dem man mit seinem Charakter zum Ende eines Levels laufen muss. Dabei stehen einem viele Waffen zu Wahl, vom Schwert bis zum Laserstrahl. Das Spiel ist unendlich – es geht lediglich um den Highscore.

Der Einfachheit halber gibt es nur zwei Buttons – einen für den Knüppfel oder das Schwert, der keine Munition verbraucht, und den anderen für die Waffe, die man vor jedem Level gegen eine neu gekaufte wechseln kann.

Es macht Spaß immer weiter zu kommen und wenn man es doch nicht schafft, wird nach jedem fünften Level ein Speicherpunkt gesetzt, bei dem man das nächste Mal anfangen kann.

In Häusern, die am Straßenrand stehen, finden sich Munition und Geld. In dem in 2D-Grafik gehaltenen Spiel gibt es verschiedene Zombiearten, zum einem Gegner mit viel Energie, schnellere, schwache, aber auch normale.

Die Vielfalt der Zombie-Arten ist dem Spiel auf jeden Fall positiv anzurechnen. Ebenso wie die Möglichkeit, die Gegner mit einer Vielzahl an Waffen zu bekämpfen. Zwar ist das Spiel so lange spaßig, letztlich bietet es aber wenig Abwechslung, da es immer nur darum geht durch das Level zu kommen und die Bösewichte zu besiegen.

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South Park – top oder flop?

Unser User Tobias hat das Spiel zur gleichnamigen Serie angespielt. Lohnt sich ein Kauf wirklich, oder ist das Spiel ein Flop?

South Park zählt neben den Simpsons zu einer der beliebtesten amerikanischen Cartoon-Serien im deutschen Fernsehen. Selbstverständlich gibt es die kleinen Fieslinge auch im App Store – aber hält das Spiel wirklich, was der große Name verspricht? Die South Park App ist jedenfalls eine kleine Sammlung von größtenteils sehr ähnlichen Minispielen.

Die Steuerung ist jedenfalls schnell zu erlernen. So steuert man Cartman auf seinen Rollerblades durch neigen des iPhones. Allerdings wird man schnell feststellen, dass das Spielerlebnis selbst nicht viel schwieriger ist – und vor allem eintönig.

Das Gameplay ist wirklich sehr öde und die Abläufe wiederholen sich ständig. Zudem ändert sich die Grafik während des Spiels fast nie, der Schauplatz bleibt immer ein und die selbe Arena. Letztlich ist es nur ein unlustiges Umherlaufen in leichten und wenig abwechslungsreichen Parcours.

South Park Fans dürften sich lediglich an den Szenen zwischen den einzelnen Spielen erfreuen, denn die bringen einen etwas zum Schmunzeln – zum Beispiel wenn Cartman abstreitet, dass er fett ist.

79 Cent können eigentlich nicht viel Schmerzen bereiten, aber South Park setzt dreist auf den Gedanken, dass das Spiel an das Niveau der Serie herankommt.

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Ragdoll Blaster 2: Zielen, Schiessen und Treffen

Uns hat das Spiel Ragdoll Blasters 2 bisher nichts gesagt. Euch auch nicht? Kein Problem, denn dank appgefahren-User Tobias gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht.

In Ragdoll Blaster 2 geht es darum, mit kleinen Crash Dummies Zielscheiben zu treffen. Dabei stehen einem unendlich viele von diesen zur Verfügung, aber es wird trotzdem oft kniffelig: Die Schwierigkeit der Levels reicht von leicht bis schwer, den die Zielscheibe befindet sich teilweise im Weltraum, ist mit Dynamit versperrt oder fliegt davon. Die Abwechslung hier ist riesig.

Die Steuerung ist leicht: Mit dem Finger zieht man das Zielrohr – auf Wunsch sogar mit Laserstrahl der die Intensität und Weite des Schusses verdeutlicht – und schießt seine Dummies ab. Auch wenn man unendlich Dummies hat, ist es teilweise sehr schwer eine Scheibe zu treffen.

Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass es sehr viel Abwechslung gibt. Mal ist man im Weltraum unterwegs, wenige Minuten später sitzt man mitten in der Eiszeit. Vom Umfang her kann sich das Spiel wirklich sehen lassen es gibt richtig viele Level die teilweise sehr fordernd sein können.

Trotzdem begreifen Einsteiger die Physik des Spiels recht schnell und finden sich schon nach wenigen Runden gut zurecht. Eine neue Herausforderung gibt es, wenn es in den Weltraum geht – denn dort ist die Schwerkraft und damit auch die Flugbahnen der Dummies anders.

Der unbegrenzte Vorrat an Dummies lässt manche Level leider etwas zweckentfremdet wirken. Dort wo ein gezielter Schuss reichen würde, schiesst man oft eine ganze Salve ab – einen Treffer wird es schließlich schon geben.

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