Mac mini von vorne

Speichermangel: Warum der Mac mini plötzlich 250 Euro teurer ist

Basis-Modell ist aktuell nicht verfügbar

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Mac mini auf einem Schreibtisch

Wie schon am Wochenende berichtet, hat auch Apple mit der Speicherkrise zu kämpfen und bestätigt, dass sowohl der Mac mini als auch der Mac Studio noch monatelang schlecht lieferbar sind. Vor allem das Basismodell des Mac mini ist besonders beliebt, da er unter anderem zum Betrieb von KI-Servern zum Einsatz kommt und aus diesem Grund noch gefragter ist als je zuvor. Doch Apple zieht jetzt die Reißleine und hat den Mac mini mit 256 GB SSD komplett aus dem Programm genommen. Daraus resultiert, dass der Mac mini nicht mehr bei 699 Euro startet, sondern bei 949 Euro.

Allerdings gibt es dann auch mehr Hardware, da es sich um das Modell mit 512 GB SSD handelt. Dennoch verschiebt sich aktuell der Einstiegspreis, sodass Käufer und Käuferinnen jetzt deutlich mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Sofern der Kauf nicht zwingend notwendig ist, empfiehlt es sich, die Krise auszusitzen. Wir gehen davon aus, dass Apple die günstigste Standardkonfiguration wieder ins Sortiment aufnehmen wird, sobald sich der Markt erholt.


Das Vorgehen hatte sich in den letzten Wochen abgezeichnet. Zuerst war das Basismodell zeitweise nicht verfügbar, jetzt ist es komplett von Apples Webseite verschwunden. Wer sich aktuell für einen Mac mini interessiert, muss zwingend zu einem „größeren“ Modell greifen. Auch die meisten Händler haben keine Modelle mehr auf Lager – bei Amazon ist der Mac mini aktuell in keiner einzigen Konfiguration zu bekommen.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 4 Antworten

  1. Ich glaube die Speicher Krise wird lange anhalten. Die Preise sind mehr als doppelt so teuer mittlerweile. Und KI wird nur noch zunehmen anstatt weniger werden.

  2. Das ist so krank. Allein Samsung: „Mit einem Umsatzwachstum von 292 Prozent allein beim Speicher wurde in der gesamten Chipsparte so ein Gewinnwachstum von 4.800 Prozent erzielt.“ der Speicher für 2027 ist schon komplett ausverkauft. Selbst für 2028 sieht es noch nicht besser aus, da erst dann neue erweiterte Produktionen starten, also erst 2029 Entspannung. Sollten die Investitionen für KI Serverfarmen nicht zeitnah kollabieren, sieht es düster für Privatkonsumenten aus.

    1. Nicht nur für Privatkonsumenten. Unsere Kunden, die eigentlich dieses Jahr mehrere neue Windows-Server anschaffen wollten, haben alles storniert.

      1. Ja eigentlich wird alles teurer, was irgendwie Speicher beinhaltet. Glaube die große Welle der Preissteigerungen bei Endprodukten wird erst noch kommen. Zusammen mit den weiteren Preissteigerungen resultierend aus dem Hormuz-Öl-Drama.

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