Apple soll seine Pläne für die Entwicklung eines faltbaren iPad Ultra aufgegeben haben. Das behauptet zumindest der Leaker Instant Digital auf Weibo. Grund dafür sollen die schwachen Verkaufszahlen des iPad Pro sein. Andere „Ultra“-Ausführungen von Apple-Geräten, wie die Apple Watch Ultra oder das iPhone Ultra (auch bekannt als iPhone Fold) sollen hingegen kommen.
Dass das iPad Pro kein Kassenschlager ist, ist schon seit längerem bekannt. Analysten senkten in den letzten Jahren immer wieder ihre Verkaufsprognosen, nachdem das Gerät direkt zur Veröffentlichung schon schwache Zahlen geschrieben hatte. Außerdem ist Apples Umsatz mit dem iPad grundsätzlich in den letzten drei Jahren gesunken.
Die Gründe für den schleppenden Absatz des iPad Pro werden indes vor allem in dessen Preis vermutet. Schließlich müssen Kunden für ein 11-Zoll-Modell stolze 1.099 Euro hinlegen. Das 13-Zoll-Modell kostet noch einmal mehr, nämlich 1.449 Euro. Ich persönlich würde das Geld auch immer eher in ein MacBook investieren. Mit dem iPad als solches bin ich nie so richtig warm geworden.
iPad Ultra wäre schwerer geworden als ein MacBook Pro
Dass Apple nun die Entwicklungen eines faltbaren iPads gestoppt hat, könnte aber auch an diversen Hürden liegen, die im Laufe des Entwicklungsprozesse nicht überwunden werden könnten. Zum einen ist da das Gewicht des Geräts, das durch die anvisierte Display-Größe und den Klappmechanismus in Prototypen zustande gekommen ist. Diese Geräten wogen mehr als ein 14-Zoll-MacBook Pro.
Preislich, so wurde vermutet, hätte das Gerät bei rund 3.900 US-Dollar liegen sollen. Damit hätte es dreimal so viel gekostet wie ein iPad Pro. Mit Blick auf den schwachen Absatz des Pros erscheint es aber noch unwahrscheinlicher, dass eine Vielzahl an Kunden eine Summe wie 3.900 US-Dollar für ein iPad Ultra in die Hand nehmen würde.

Hauptsache das iPad ansich wird nicht eingestellt, mein täglicher Begleiter von Anfang an…