VirusBarrier: Kleine App scannt externe Dateien und warnt vor Viren und Malware

Eigentlich heißt es ja immer, Apple-Geräte wären viren- und Malware-frei. Dass dem längst nicht mehr so ist, sollte mittlerweile jedem klar sein. VirusBarrier kann zumindest unter iOS helfen.

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Mit der zunehmenden Verbreitung von OS X und iOS kommen auch immer mehr zwielichtige Gestalten auf die Idee, das Apple-System für ihre Zwecke zu nutzen. Eigentlich sollte iOS aufgrund seiner geschlossenen Charakteristik – gehen wir von einem Gerät ohne Jailbreak aus – sehr sicher vor Schadsoftware sein, kleine Helferlein wie die App VirusBarrier (App Store-Link) können aber beizeiten nicht schaden, um eine Kontrolle durchzuführen.

Die 121 MB große und in deutscher Sprache bereitstehende Anwendung lässt sich zum kleinen Preis von 89 Cent aus dem deutschen App Store herunterladen und erfordert zur Installation mindestens iOS 8.0 oder neuer. Vergessen sollte man vor dem Download von VirusBarrier allerdings nicht, dass das Programm aufgrund von Einschränkungen seitens Apple keine automatischen oder Echtzeit-Scans durchführen kann – es müssen Prüfungen also immer manuell angestoßen werden.

VirusBarrier unterstützt viele Dateiformate

Besonders hilfreich ist die Nutzung von VirusBarrier beispielsweise bei E-Mail-Anhängen oder cloudbasierten Diensten, die trotz des geschlossenen Apple-Systems nicht vor Angriffen geschützt werden können. Im schlimmsten Fall leitet man so unbemerkt Viren oder Malware an Kollegen, Freunde oder die Familie weiter, ohne es zu wissen. Während VirusBarrier einen Komplett-Scan von ganzen Websites oder Cloud-Laufwerken ermöglicht, müssen E-Mails leider einzeln geprüft werden.

VirusBarrier kennt alle bekannten Viren und Malware für OS X, Windows und Unix und scannt angehängte Dateien sowie solche aus Remote-Speicherorten, wie beispielsweise der Dropbox, Google Drive, OneDrive, WebDAV und FTP-Freigaben. Wurde eine infizierte Datei nach dem Scanvorgang entdeckt, lässt sich diese innerhalb der App reparieren. Die Dateien, darunter auch zip-Archive, Office-Dokumente, pdfs, html- und JavaScript-Dateien oder ausführbare exe-Windows-Programmdateien, werden unter anderem auf Spyware, Trojaner, Adware, Hacker-Tools, Einwahlprogramme und Keylogger geprüft, Websites werden auf Phishing-URLs, Internetbedrohungen und Malware-Hosting untersucht.

Update auf v2.0 bringt einige Verbesserungen mit sich

Mit dem am 18. November dieses Jahres veröffentlichten VirusBarrier-Update haben die Entwickler von Intego ihrer Anwendung nicht nur eine an iOS 8 angepasste und optimierte Benutzeroberfläche verpasst, sondern auch die Geschwindigkeit der Scanvorgänge beschleunigt und das Prüfen von Dateien im Hintergrund ermöglicht.

Weiterhin in VirusBarrier 2.0 integriert wurde die Option, Erweiterungen zu nutzen und damit jede Datei jeder App scannen zu lassen. Auch die Verwaltung von Virusdefinitionen wurde überarbeitet, ebenso wie gleichzeitige Scanvorgänge mehrerer Dateien nun möglich sind. Zwar brachte ein Scan meiner vorhandenen Systems mit VirusBarrier glücklicherweise keine negativen Ergebnisse mit sich, allerdings kann die App im Notfall größeres Ungemach durch eine Identifizierung von Viren und Malware abwenden. Selbst wenn man das eigene System für sicher hält – man weiß nie, ob auch andere Kommunikationspartner diesem Aspekt große Bedeutung beimessen. Wie heißt es doch so schön, „Sicher ist sicher“.

Kommentare 12 Antworten

  1. Na endlich wird es zugegeben. Jetzt nur noch zugeben, worauf die Apps zugreifen und was alles so nach Hause telefoniert und mir wird Apple gleich ein wenig sympathisch.

    1. Nur das was du im Kontrollzentrum erlaubst, was Apps tun dürfen. Nicht mehr und auch nicht weniger! 😉

      Echte Viren gibt es bis heute nicht für iOS, zumindest so lange kein Jailbreak im Spiel ist!

      Da ist Android für da 😉

  2. Was für ein Bullshit – Panikmache und dabei versuchen Kohle zu machen. Klappt ausgezeichnet mit Hausfrauen, Rentnern und den echten Vollblutvollpfosten!

  3. Außerdem gibt es keine Software, die alle Viren/Trojaner kennt, also solltet ihr sowas auch nicht suggerieren. Gerade auf diesem Sektor sind die „Angreifer“ sehr oft kreativer und schneller als die „Verteidiger“.

  4. Zum einen hat OS X eine eigene Schadsoftware-Routine die von Apple gepflegt wird und bei iOS wird es noch komplizierter Schadsoftware zu verteilen.

    Und ohne Benutzername und Kennwort läuft auf beiden Systemen gar nichts, mit Schadsoftware 😉

  5. Vielleicht sollten die, die sich hier aufregen, den Text erst einmal richtig lesen.

    Es geht hier nicht um Vieren für iOS, sonder um Viren die sich in email-Anhängen und auf externen Speichern befinden.

    Da meine gesamte Kommunikation inzwischen fast ausschließlich über das iPad gemacht wird, finde ich es schon gut Datei-Anhänge scannen zu können, bevor ich einen eventuell vorhandenen Virus an einen Kollegen mit Windows-Rechner weiterleite.

    Einige haben hier anscheinend einen Horizont der nicht über das iPad/iPhone-Display hinausgeht!

    1. Les dir nochmal den Artikel durch denn anscheinend hast du es nicht ganz verstanden bzw. wolltest es so verstehen. Deine Argumentation in dahingehend korrekt, dass die App im Stande ist Dateianhäne von z.B. Emails auf Viren zu überprüfen. Jedoch deutet der Artikel auf den eigenen Schutz und nicht vor dem Schutz anderer hin. Deshalb ist er auch sachlich falsch denn Viren exsistieren keine wenn dann Malware und diese wird das Programm sicherlich auch nicht erkennen, da man sich sowas nicht durch einfache Dateianhänge einfängt.

      Ergo: Schwachsinnige App sowie schwachsinniger Artikel!

    2. Vielleicht solltest DU Dir den Artikel noch- oder ersteinmal durchlesen bevor Du solche tollen Kommentare von Dir gibst. Welche Textstellen soll ich Dir zitieren, damit auch Du über den Horizont Deines Displays schauen kannst…? Der Header z.B. (soweit solltest Du doch wenigsten gekommen sein): „…Eigentlich heißt es ja immer, Apple-Geräte wären viren- und Malware-frei. Dass dem längst nicht mehr so ist, sollte mittlerweile jedem klar sein.“ Erzähle mir bitte nicht, wann ich mich über irgendetwas zu äußeren habe. Du nennst es aufregen. Ich nenne Deinen Kommentar sinnfrei.

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