VMware Fusion 2022: Virtualisierungs-Software erscheint in neuer Version

Support für Windows 11

Wer darauf angewiesen ist, ein alternatives Betriebssystem, beispielsweise Windows 10, auf dem Mac zu nutzen, kann zu einer Software wie VMware Fusion greifen. Das Programm steht in direkter Konkurrenz zu Parallels und Co. und wird regelmäßig aktualisiert. Auch in den letzten Monaten war das Entwicklerteam von VMware fleißig und hat nun die Public Preview von VMware Fusion veröffentlicht, das ab sofort zum Download bereitsteht. Wie schon bei den Vorgängerversionen ist auch dieses Release kostenfrei im privaten Bereich nutzbar. Das Entwicklerteam berichtet:

„In dieser kostenlosen, öffentlichen Version suchen wir nach Feedback von Anwendern, um Fehler auszubügeln und neue Funktionen zu Fusion hinzuzufügen, sowohl auf Intel- als auch auf Apple Silicon-Plattformen, in Vorbereitung auf eine formellere Unterstützung später in diesem Jahr.“

Auch die Features des Previews listet man in einem Blogeintrag auf der VMware-Website auf. Das erwartet euch in der Neuveröffentlichung:


  • Windows 11 auf Intel und Apple Silicon mit 2D GFX und Netzwerken
  • VMtools-Installation für Windows 11 GOS auf M1
  • Verbesserte Linux-Unterstützung auf dem M1
  • 3D-Grafik-HW-Beschleunigung und OpenGL 4.3 in Linux-VMs (Erfordert Linux 5.19+ & Mesa 22.1.3+)
  • Virtuelles TPM-Gerät
  • Schnelle Verschlüsselung mit automatischer Passwort-Generierung
  • Lokaler Schlüsselbund
  • Universal Binary

Beachtet werden sollte, dass es sich beim aktuellen Release noch nicht um die fertige Version handelt. Das Entwicklerteam erklärt auch, dass die Version „noch nicht komplett ausgereift [ist], vor allem auf Apple Silicon-Macs“. Fusion unterstützt beispielsweise nicht die Ausführung der Virtual Machine auf unterschiedlichen Architekturen (z.b. keine x86_64 VM auf M1-Macs). Auch virtuelle Maschinen für macOS sind mit dieser Version nicht möglich, aber man will an diesem Umstand arbeiten. Zudem lassen sich Ubuntu 20.04.4 und 22.04 für arm64 derzeit nicht booten – auch hier arbeitet man an einer Lösung.

Fotos: VMware.

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