Teufel Ultima 40 Aktiv im Test: Exzellente 3-Wege Standlautsprecher mit Bluetooth & integriertem Verstärker

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Freddy 05. April 2017, 11:38 Uhr

Heute möchten wir euch ein weiteres Produkt aus den Hause Teufel präsentieren: Die Aktiv-Lautsprecher Ultima 40 Aktiv.

Teufel Ultima 40 Aktiv set

Testen die von appgefahren jetzt auch HiFi-Lautsprecher? Ja! Aber auch nur, weil die Teufel Ultima 40 Aktiv ein ganz besonderes Extra mitbringen: Eine Bluetooth-Anbindung, über die man kinderleicht Musik und andere Audioarten bequem von iPhone, iPad, Mac und Co. abspielen kann. Gerne möchten wir euch auch die restlichen Funktionen der Aktiv-Boxen näher bringen, denn das Gesamtpaket ist einfach unglaublich gut.

  • Teufel Ultima 40 Aktiv für 799,99 Euro in schwarz oder weiß (zum Teufel-Shop)
  • Teufel Ultima 40 Aktiv in schwarz bei Amazon kaufen (Amazon-Link)

Im November 2015 habe ich mich entscheiden, den Sound in meinem Wohnzimmer aufzurüsten. Die Lautsprecher meines Samsung-Fernsehers sind sehr bescheiden, außerdem musste ich stets auf einen zusätzlichen Lautsprecher setzen, um Musik abzuspielen. Damals habe ich mich für die Cinebar 11 von Teufel entschieden, da diese sehr kompakt ist und zudem über Bluetooth verfügt. Mit der Anschaffung war ich sehr zufrieden, allerdings ist der Vergleich zu den Aktiv-Lautsprechern enorm.

Schon das Auspacken ist eine kleine Hürde. Jeder Lautsprecher wiegt rund 21 Kilogramm und ist 106 x 21,5 x 32,7 (Höhe/Breite/Tiefe) Zentimeter groß. Mit klugen Handgriffen und etwas Geschick kann man die Lautsprecher auch alleine auspacken, einfacher wird es aber mit vier Händen. Der erste Eindruck ist wirklich klasse: Die Ultima 40 Aktiv wirken sehr hochwertig und sind bei der Lieferung mit einem Stofftuch geschützt, außerdem werden die Membranen durch ein Schutzgitter abgeschirmt, das zur Nutzung entfernt kann, aber nicht muss.

Üppiger Lieferumfang & kinderleichte Einrichtung

Im Lieferung enthalten sind ein passiver und ein aktiver Lautsprecher, ein Stromkabel, zwei AAA-Batterien für die Puck-Control-Funkfernbedienung sowie ein fünf Meter langes Lautsprecherkabel. Hat man die Aufstellposition gefunden, ist die erste Einrichtung wirklich idiotensicher. Ihr müsst nur das Stromkabel anschließen sowie das Lautsprecherkabel mit den beiden Boxen verbinden - fertig!

Ein weiterer Vorteil: Die Ultima 40 Aktiv verfügen über einen integrierten Verstärker. Somit müsst ihr euch nicht mit meist komplizierten Verstärkern rumschlagen, außerdem spart ihr Platz. Die beiden Lautsprecher verfügen je über einen Hochtöner, einen Mitteltöner sowie zwei Tieftöner. Außerdem gibt es auf der Rückseite je zwei Bassreflex-Öffnungen.

Einfache Handhabung & praktische Fernbedienung

Sind die Aktiv-Lautsprecher aufgestellt, verbunden und am Stromnetz angeschlossen, könnt ihr über verschiedene Eingänge Endgeräte verbinden. Ich habe zum Beispiel per HDMI-Kabel (nicht im Lieferumfang enthalten) meinen Fernseher angeschlossen und mir somit mein kleines, eigenes Heimkino geschaffen. Der Sound über die Boxen bei Filmen und Serien ist einfach unglaublich gut, dazu aber später mehr. Zusätzlich gibt es einen TOSlink- und Stereo-Cinch-Eingang. Auf der Rückseite des Aktiv-Lautsprechers ist das Bedienpanel angebracht, über das ihr die Position, den bevorzugten Eingang beim Anschalten festlegen, die Lautstärke regulieren, den Bass und Treble regulieren sowie den Crossover einstellen könnt. Optional könnt ihr zusätzlich einen externen Subwoofer anschließen oder direkt das Set für 1249,99 Euro mit Subwoofer kaufen.

Teufel Ultima 40 Aktiv panel

Das rückseitig angebrachte Panel hat Vor- und Nachteile: Zum einen sind die Knöpfe auf der Rückseite nicht immer im Blickfeld, allerdings muss man bei Änderungen stets hinter die Lautsprecher "kriechen", um Änderungen vorzunehmen, denn über die Fernbedienung ist dies nicht möglich, eine Teufel-App zur Konfiguration ist ebenfalls nicht verfügbar. Hat man die Einstellungen aber einmalig vorgenommen, gibt es nur wenige Situationen, in denen man die Knöpfe drehen möchte.

Die Fernbedienung wird von Teufel "Puck Control" genannt und ähnelt wenig überraschend einem Puck. Die circa acht Zentimeter runde Fernbedienung ist echt praktisch, allerdings stellt sich die Frage, warum Teufel hier die Farbe grau gewählt hat, die zum restlichen Design nicht passt. Der Nutzen ist aber gut: Ihr könnt den Deckel der Fernbedienung einfach drehen und so die Lautstärke ändern, mit einem Klick kann die Wiedergabe pausiert oder die Lautsprecher aus dem StandyBy geholt werden. Über eine kleine Taste an der Seite lässt sich die Quelle wählen. Hier hätte ich mir eine bessere Lösung gewünscht, denn jedes Mal suche ich nach der Mini-Taste, wenn ich die Quelle ändern möchte. Das ist wohl Meckern auf hohem Niveau, aber das nervt mich wirklich jedes Mal, denn ein blindes Ertasten ist nicht möglich.

Die Puck-Fernbedienung ist rutschfest und sehr solide. Schnell gewöhnt man sich an die sehr komfortable Lautstärken-Regulierung, allerdings gibt es, wie schon angemerkt, keine Möglichkeit weitere Einstellungen vorzunehmen.

Multicolor-LED zeigt Quelle an

An einem der beiden Lautsprecher gibt es eine LED, die je nach Quelle eine andere Farbe zeigt. Intuitiv mag das zwar nicht sein, hat man sich aber einmalig über die Farben informiert, stellt das kein Problem mehr dar. Blau steht für Bluetooth, rot für StandBy, grün für AUX-IN, weiß für HDMI und lila für den optisch-digitalen Audioeingang.

Bluetooth 4.0 und aptX sorgen für Spitzenklang

Die Teufel Ultima 40 Aktiv verfügen über ein Bluetooth-Modul, über das man die Musik von Smartphone und Tablet ganz einfach über die starken Boxen abspielen kann. Das Pairing funktioniert schnell und gut, das Prozedere sollte von anderen Geräten bekannt sein. Praktisch: Sobald ein Gerät in der Nähe ist, das mit den Boxen bekannt gemacht wurde, wird die Bluetooth-Verbindung automatisch aufgebaut. Ebenfalls praktisch ist der Party-Modus, denn hier können zwei Geräte gleichzeitig auf die Bluetooth-Verbindung zugreifen und Musik abspielen.

Teufel Ultima 40 Aktiv

Mit einer Ausgangsleistung von je 100 Watt ist die Lautstärke der Ultima 40 Aktiv enorm. Um Rücksicht auf meine Ohren zu nehmen, habe ich die Lautstärke nicht einmal bis zum maximalen Anschlag aufgedreht - ihr könnt mit den Aktiv-Boxen locker ein ganzes Haus beschallen. Das Klangbild ist einfach umwerfend. Schon damals konnte mich die kleine Cinebar 11 vom Sound überzeugen, was die Ultima liefern ist aber einfach unglaublich. Den Klang zu beschreiben fällt immer schwer, aber die Abstimmung von Höhen, Tiefen und Bass ist meiner Meinung nach einfach perfekt. Je nach Vorliebe könnt ihr den Bass natürlich selbst regulieren, ist dieser voll aufgedreht, wackeln die Gläser in der Vitrine. Jeder Besucher hat meinen Eindruck des Klangs bestätigt und war begeistert.

Teufel Ultima 40 Aktiv kosten 799,99 Euro

Die Teufel Ultima 40 Aktiv kosten im Set 799,99 Euro. Das klingt erst einmal viel, doch schaut man sich vergleichbare Produkte an, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Produkte von Magnat, Yamaha, Canton & Co. sind meist noch teurer, wobei ihr immer noch einen Verstärker kaufen müsst, der je nach Ausstattung auch mehrere grüne Scheine verlangt. Für den Versand müsst ihr zusätzlich 29,99 Euro einrechnen, außerdem habt ihr die Wahl zwischen weißen oder schwarzen Lautsprechern. Bei Amazon gibt es aktuell nur die schwarze Version.

Unser Fazit: Ultima 40 Aktiv-Lautsprecher sind ein Allround-Talent

Die Teufel Ultima 40 Aktiv sind großartige Standlautsprecher mit vielfältigen Anschlussmöglichkeiten, einfaches Musikstreaming via Bluetooth und einer ausgezeichneten Klangqualität. Das Design ist modern und edel, die Verarbeitung lässt keine Wünsche übrig. Die simple Einrichtung benötigt kein Fachwissen und der integrierte Verstärker spart Platz. Die Boxen sind zwar nicht wirklich portabel, aufgrund von nur zwei Kabeln, können die Lautsprecher aber auch einfach für die nächste große Party im angemieteten Raum genutzt werden. Teufel bietet mit den Ultima 40 Aktiv ein auf ganzer Linie überzeugendes Aktiv-Lautsprecherpaar, das ich nicht mehr missen möchte.

Ihr habt eine offene Frage? In den Kommentaren beantworten wir gerne eure Anliegen.

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Kommentare13 Antworten

  1. NananMann sagt:

    “Bluetooth 4.0 und aptX sorgen für Spitzenklang”
    Ich weiß ja, so langsam sterben die Menschen aus, die noch mit echtem Sound zutun hatten. Komprimierte Musik von Smartphone oder Tablet würde ich jedenfalls nicht mit “Spitzenklang” betiteln.

    • Cofrap sagt:

      Ja, echter Sound, am besten von der Schallplatte mit allen Knacksern und was so dazu gehört.
      Oder vielleicht aus dem guten alten UKW Radio?
      ^^

      Im ernst, die Zeit schreitet voran, und neue technische Möglichkeiten kommen.
      aptX ist hier das zauberwort, jup, wird vom iPhone nicht unterstützt.
      Aber das muss man den Boxen ja nicht ankreiden, diese unterstützen den Codec und sind damit auf einer Linie mit CD Qualität.
      Ich denke der Audio-, und Tecnikbegeisterte der solche Blogs hier liest wird auch ein passendes Gerät zum Streamen finden welches seinerseits aptX unterstützt.

      • HolyGrenade sagt:

        Ob du es glaubst oder nicht, aber der Klang von Schallplatten ist unschlagbar. Das Knacksen lässt sich übrigens verhindern, indem man die Platten sauber hält.

        • Cofrap sagt:

          Ein klares jein ^^

          Natürlich kann man Schallplatten pflegen, und wenn man das richtige Equippment hat kann man sicherlich auch dort einen guten Klang geniessen.
          Aber unschlagbar? Bitte, man sollte die Kirche im Dorf stehen lassen.
          Und vor allem ist das angebliche lebendigere Klangbild der Schallplatte einzig dem Rauschen zuzuschreiben welches diese System prinzipbedingt durch das schleifen der Nadel in der Rille produziert. und dieses Rauschen das grundsätzlich vorhanden war wurde auch gnadenlos von allen Verstärkern mit verstärkt.
          Also Unschlagbar? Technisch betrachtet, sorry, absoluter Unsinn, jede CD hatte besseren reineren Sound.
          Erinnerungstechnisch, weil man es so gewohnt war und jetzt das Gefühl hat das was fehlt, ja.Ich mag auch nicht das kältere klarere Bild der Flachbildschirme und stelle immer einen wärmeren Tonwert ein der eher an Kino erinnert.

          Hinzu kommt das, wenn es um BT und Audio geht immer auf die breite Masse der User hingewiesenwird denen das einfach egal ist ob die Musik nun koprimiert ist oder nicht.
          Dann muss man auch die breite Masse der damaligen Schallplatten Nutzer betrachten denen es vollkommen egal war welchen Tonabnehmer sie hatten und ob da Staub auf die Platte kam wenn die einen Tag auf der Anlage lag.

          Der Siegeszug der CD gegenüber der Schallplatte war ja nur zum Teil der bequemlichkeit geschuldet welche das Medium CD mit sich brachte.
          Es war auch der Spitzensound, das kompriemieren kam ja erst viel später.

  2. mimo sagt:

    95% der Menschen hören eh keinen Unterschied ab einer gewissen Bit rate.

    Wie auch immer. Solche Monster kommen mir nicht mehr ins Haus. Bin mit meinem kleinen aber feinen 7.1 System sehr zufriedenen.

  3. maasmeier sagt:

    RAUMFELD Stereo L im Angebot bei Teufel oder amazon.de für 1030€ (HDD- und Netzwerk-Wiedergabe, App-FB, Soundcloud, Line-In [bei korrekter Bedienung auch TV-Ton ohne Verzögerung!]) sind meine Wahl.

    Seitdem ich die nutze, brauchen meine iOS-Devices deutlich weniger Platz zum Speichern der Musik.

  4. Daensch sagt:

    Ich find die passiven schon klasse, allerdings bin ich auch langsam davon ab, weil ich es doch kompakter und versteckter mag. Also alles an Technik möglichst nicht sichtbar zu haben. Allerdings werde ich mir auch nie wieder einen Pioneer 7.2 Verstärker kaufen, davon bin ich trotz AirPlay usw. erstmal geheilt.
    Zudem sind irgendwie wenig Filme wirklich richtig gut gemacht für 5.1 oder höher finde ich.

    Aber: Schallplatten klingen wirklich besser, unter bestimmten Bedingungen. Die meisten Leute werden jedoch keinen Unterschied hören zu einer >192kbps Aufnahme. Und es kommt auch noch darauf an was man für (dynamikreiche) Musik hört.

  5. deepsea sagt:

    Top Artikel!

    Für 800 Glocken, Teufelschnäppchen oder … wird in Betracht gezogen gegen die Teufel Classic 5.1 zu wechseln … alleine wg ca 30 m Kabel in einer Stube.

    Gerne mehr über Soundsysteme, oder was gibt’s alternatives hierfür, was mir im Artikel fehlt.

  6. Daniel Strahl sagt:

    Ganz gut , aber Freddy du hast aptX nicht erklärt und ich glaube viele wissen gerade hier nicht was das ist, weil das hier ja kein HiFi Forum ist…achso und zu den Lautsprecher, Allround kann man nicht sagen, da man keinen 5.1 Sound wiedergeben kann, da fehlen noch die entsprechenden Dipol Lautsprecher für hinten , und der Center , am besten dann noch Deckenlautsprecher, ich kann von Teufel das System 5 empfehlen, macht richtig Spaß !! Kostet zwar 1.500€ aber jeden Cent Wert, und dann schön die Musik über NAS wiedergeben, keine CD , sondern Flac Musik mit in Studioqualität. (64 Bit Auflösung und 384.000 Khz Samplerrate)

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