Apple führt Tap to Pay heute in Deutschland ein

Das iPhone wird zum Zahlungsterminal

Im Frühjahr 2022 hat Apple die Funktion in den USA eingeführt, jetzt kommen wir hier in Deutschland endlich auch in den Genuss davon. Die Rede ist von „Tap to Pay“ für das iPhone, mit dem das Apple-Smartphone für kontaktlose Zahlungen genutzt werden kann. Akzeptiert werden Kredit- und Debitkarte, Apple Pay und andere digitale Geldbörsen. Notwendig ist ein iPhone und eine vom Zahlungspartner des Händlers unterstützte App. Wegfallen können dagegen zusätzliche Hardware oder Zahlungsterminals.

Die passenden Partner-Unternehmen hat Apple bereits gefunden. Adyen, Commerz Globalpay, myPOS, Nexi, SumUp und Viva sind ab heute die ersten Zahlungsplattformen in Deutschland, die Tap to Pay auf dem iPhone anbieten. mollie, PAYONE, Revolut, die Sparkassen-Finanzgruppe und Stripe werden Tap to Pay auf dem iPhone im Laufe dieses Jahres einführen.


Und falls ihr Tap to Pay mit dem iPhone selbst ausprobieren möchtet, gibt es dafür ebenfalls schon die passenden Adressen. Natürlich kann das Feature in allen Apple Stores in Deutschland genutzt werden. Aber ihr müsst jetzt nicht unbedingt ein neues Apple-Produkt kaufen. Auch bei Händlern wir Dyson, Ganni oder Rituals soll die Einführung von Tap to Pay starten. Gastronovi macht Tap to Pay auf dem iPhone in seinen Kassensystemen verfügbar, die von Tausenden von Restaurants im ganzen Land genutzt werden.

„Mit zunehmender Beliebtheit des kontaktlosen Bezahlens, setzen deutsche Unternehmen auf eine Vielzahl von Zahlungsmitteln und Hardware, um den Zahlungswünschen der Kund:innen gerecht zu werden. Mit Tap to Pay auf dem iPhone haben Händler jetzt eine unglaublich sichere und komfortable Möglichkeit, kontaktlose Zahlungen mit dem iPhone zu akzeptieren, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird“, sagt Jennifer Bailey, Vice President of Apple Pay and Apple Wallet bei Apple.

So läuft ein Bezahlvorgang mit Tap to Pay ab

An der Kasse wird man einfach aufgefordert, die kontaktlose Kredit- oder Debitkarte, das iPhone, die Apple Watch oder eine andere digitale Geldbörse in die Nähe des iPhones des Händlers zu halten, und die Zahlung wird sicher über die NFC-Technologie abgewickelt. Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt, so dass Händler Zahlungen überall dort akzeptieren können, wo sie ihren Geschäften nachgehen.

Alle Transaktionen, die mit Tap to Pay auf dem iPhone durchgeführt werden, sind verschlüsselt und werden in dem Secure Element verarbeitet, und wie auch bei Apple Pay hat Apple keinerlei Kenntnis darüber, was gekauft wird und wer es kauft. Wenn eine Zahlung verarbeitet wird, speichern weder Apple noch der Händler Kartennummern oder Transaktionsinformationen auf dem Gerät oder auf Apple Servern.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn demnächst noch mehr kleinere Händler Kartenzahlungen akzeptieren würden. Ich versuche in meinem Alltag Bargeld so gut wie möglich zu vermeiden, zumindest wenn es um Ausgaben geht. Auf den Notgroschen im Portemonnaie kann man bei uns aber noch nicht verzichten. Wie sieht es bei euch aus?

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Kommentare 49 Antworten

  1. Habe das mit Tap to Cash aus iOS 18 verwechselt und war schon sehr überrascht! Aber die Funktion bleibt wohl USA-Exklusiv, wegen Apple Cash.

    1. Da würden die sich wohl freuen, denn es nun hat der Händler die Wahl ein Terminal sich zu holen oder eben einfach das iPhone zu nutzen.

    2. Da die EU sehr wohl darauf drängt jegliche Bargeldkäufe auf ein absolutes Minimum zu reduzieren (und langfristig die Möglichkeit von Negativzinsen etablieren), sind sie hier die größten Freunde von Apple.

  2. Hm. Wirkt bestimmt erstmal suspekt, wenn die Person an der Kasse ihr iPhone aus der Tasche holt, damit ich da bezahle. Bekommt dann die Firma oder doch das Kassenpersonal das Geld!? 😅

  3. Wird jetzt immer wichtiger die Karten in einem „sicheren“ Etui aufzubewahren.
    Würde mich nicht wundern, wenn bald auf offener Straße Leute mit ihren iPhones extra nah an den Portmonees und Handtaschen vorbei laufen.
    Ein Schelm, wer da Böses denkt. 😂

      1. Ich frage bei dem Thema immer:
        Ist dir das schon mal passiert? Kennst du jemanden, dem das passiert ist? Kennst du jemanden, der jemanden kennt, dem das passiert ist? Hast du davon gehört, dass es tatsächlich in großen oder kleinen Stil vorgekommen ist und Leute so bestohlen wurden? Und warum nicht? 😉

        Aber es ändert nichts. Und genau das ist einer der Gründe, weswegen die Digitalisierung in Deutschland so gruselig ist. Eine Frage der Mentalität, german Angst halt.

        1. Mir ist es nicht passiert und kenne da auch niemanden aber nur weil ich entsprechend Blockerkarten im Geldbeutel habe wird die Nutzung ja nicht eingeschränkt. Denn wenn ich die Kreditkarte raushole und aufs Terminal lege funktioniert sie ja trotzdem.

          Der persönliche Schutz, den ich selbst für mich vornehme, hindert aber auch nicht die Digitalisierung.

          Ich bin auch noch die Generation die sich im Internet nicht mit Klarnamen aufhält und auch keine Fotos ausn Privatleben öffentlich postet, so dass man Rückschlüsse ziehen kann wo ich genau wohne. Das dient einzig allein für meinen Schutz und hindert auch nicht die Digitalisierung.

          Die Digitalisierung hindert da eher wenn man diese ganzen Dinge nicht nutzt aus Angst und nicht wenn man sie nutzt aber einen Gewissenschutz für sich selbst festlegt.

    1. Das ist doch Blödsinn, genau wie mit den mobilen Zahlgeräten musst du dich vorher legitimieren, etc.

      Da kann niemand x-beliebiges einfach rumlaufen und Zahlungen „einsammeln“!

      Erinner mich an diverse reißerische TV-Beträge, die dann gezeigt haben, wie leicht es ist, Geld von Karten abzubuchen, leider hörten sie dann immer bei der Auszahlung und Legitimation des Lesegerätbetreibers auf…

      1. Du musst dich bei Beträgen bis 50EUR nicht legitimieren.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit bösen Absichten es riskiert wegen unter 50EUR erwischt zu werden.

    2. Diese Blocker sind m.E. völlig unnötig. Sowohl eingebaut in den Geldbeutel als auch als Blocker Karte.

      Sobald mehreren Karten übereinander liegen funktioniert das eh nicht mehr.

    3. Um in Deutschland Kartenzahlung zu akzeptieren muss man Verträge machen und sich dabei schon sehr offenlegen. Also unbekannterweise wird da keiner was abbuchen können.

  4. Hmm, aber als Endkunde ändert sich nichts oder wie kann man das verstehen? Oder können mir Freunde jetzt auf diesem Wege Auslagen oder so bezahlen?

  5. Uhhh, das Foto mit der Sparkassenkarte triggert mich schwer. Ich bin eigentlich ein Freund der Sparkasse und kann auch im Raum Deutschland nix negatives bzgl. Sparkasse und Apple-Pay sagen. Bevor ich kürzlich nach England reiste, fragte ich auch bei der Sparkasse an, ob es mit der GC und Apple-Pay Einschränkungen gibt. Antwort: Nö, was hier funktioniert, funktioniert auch dort. Tatsächlich funktionierte die Karte uneingeschränkt aber Apple-Pay mit dieser Karte nirgends. In keinem Restaurant, Supermarkt oder als Bahnticket.

    Bzgl. Bezahlung mit der Karte kann ich sagen, dass ich in England zu keiner Zeit Bargeld hatte. Jeder, wirklich jeder bietet die Zahlung per Karte an. Die Krönung: Selbst Bands auf der Straße bieten eine bargeldlose Möglichkeit für eine Spende an.

    Ja, ich bin für Bargeld als Backfall aber ich bin auch dafür, dass jedes Geschäft eine Kartenzahlung ermöglichen sollte.

    1. Das ist ganz einfach zu erklären. Die Sparkassenkarte in Apple Pay ist die Girokarte (gibt es nur in Deutschland). Deswegen im Ausland Kreditkarte in Apple Pay nutzen oder die Sparkassenkarte mit dem Maestro oder V-Pay Symbol physisch nutzen.

  6. ich hoffe, dass dies mehr kleine Händler dazu bewegt, „elektronisches Zahlen“ zu akzeptieren – ohne teure Hardware und Knebelverträge ihrer Hausbank…
    ich bin oft im Ausland unterwegs und da ist es mittlerweile Standard, dass man selbst Brötchen beim Bäcker, oder Kaugummi, den ÖPNV, Parkuhr etc per ApplePay der Kreditkarte zahlen kann.
    ich bin dann immer wieder überrascht, wie häufig man In Deutschland noch Läden trifft, wo es heisst: „EC ab 10 Euro möglich. Kreditkarte ab 50 Euro“… Oder leider häufig auch: Kreditkarte nehmen wir nicht… 🙁

    1. Schon mal überlegt, dass die Kosten für das bargeldlose Bezahlen erwirtschaftet werden müssen? Und wenn die Preise gedeckelt sind, z.B. im Gesundheitswesen durch die Gebührenordnungen, bleiben diese Kosten voll beim Leistungserbringenden hängen. Denn eine Kompensation durch den Wegfall des Bargeldtransfers ist nicht immer möglich.

      1. Zu dem Thema gibt es aber auch genug Zahlen. Mit Bargeld sind die dadurch verursachten Kosten minimal günstiger pro Zahlungsvorgang als mit der EC-Karte, dann kommt kurz danach schon Apple/GooglePay und dann recht spät die olle Kreditkarte. Daher finde ich das Verhalten schon auch kindisch. Sobald da mal 2 Personen pro Tag nicht einkaufen, weil man einfach kein Bargeld dabei hat oder evtl. nicht genug (ich hab regelmäßig nur 1€ für den Einkaufswagen im Kartenportemonnaie wenn sich meine bessere Hälfte mal wieder die Scheinchen borgt, denn zur Bank gehe ich einfach zu selten).

        1. Welches Verfahren günstiger ist, hängt sicherlich vom Einzelfall ab. Es als kindisch zu beurteilen, wenn man eine andere Verfahrensweise, die günstiger ist, wählt, finde ich nicht angemessen.

          1. Ich drehe mich sehr regelmäßig an der Kasse um und verlasse ohne Kauf den Laden, weil keine Kartenzahlung.

            Ein Kartenleser kostet so circa 20€ pro Monat für normale Betriebe (Restaurants und kleine Läden).

          2. Es gibt nicht nur den Kartenleser für 20€, sondern auch die übrige Infrastruktur beim Händler und Serviceprovider. All das muss man in die Kalkulation einbeziehen. Die Entscheidung, Kartenzahlung anzubieten, ist dann individuell und sicherlich nicht nur vom monetären Aspekt abhängig. Es gibt Branchen, z. B. das Gesundheitswesen, da sind die Preise gedeckelt. Dort können die Kosten nicht einfach auf die Kunden bzw. Patienten abgewälzt werden. Wie bereits in meinen anderen Posts beschrieben: Es steht jedem frei, wie er zahlen möchte, wenn das entsprechende Angebot besteht.
            Den Datenschutzaspekt habe ich mal bewusst außen vor gelassen. Wie sich das Ganze bei einer geänderten politischen Großwetterlage nutzen lässt, hat Andreas Eschbach in seinem Roman „NSA – Nationales Sicherheits-Amt“ sehr eindrucksvoll beschrieben.

      2. @Divebiker

        Bargeld kostet die Geschäfte aber auch was. Sei es wenn sie es einzahlen (ist da nicht so wie bei uns normalos) oder auch wenn sie es von der Bank holen für Wechselgeld.

        1. Wie bereits geschrieben: Es hängt vom Einzelfall ab. Manche Händler haben vielleicht günstigere Konditionen für das Bargeldverfahren mit ihrer Bank als sie für bargeldloses Zahlen bekommen. Letztendlich zahlen wir natürlich diese Leistungen alle mit dem Produktpreis.

          1. Da geht es insb. um die Zeit die für den Bargeldtransport, das Nachzählen der Kasse, das sichere Aufbewahren, das Einzahlen, die Dokumentation und natürlich den deutlich länger dauernden Bezahlvorgang an der Kasse.
            Kindisch finde ich, dass immer noch erschreckend viele Händler sich hartnäckig weigern digitales Bezahlen anzubieten.

          2. Divebiker das was ich vorhin genannt habe sind sogar nur die offensichtlichen kosten, eine Studie geht da sogar noch deutlich weiter und berücksichtigt dabei kosten die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

            In der Studie heißt es:
            Für jede einzelne Bargeld-Transaktion im Durchschnitt auf etwa 24 Cent. Dabei entfallen 12 Cent auf den Kassiervorgang selbst, 8 Cent auf die nachgelagerte Kassenabrechnung und weitere 4 Cent auf die Bargeldentsorgung und Wechselgeldbeschaffung.

          3. Ich bezweifle nicht die Richtigkeit der genannten Statistiken und Studien. Ich will nur sagen, dass es im Einzelfall anders sein kann. Bargeldhandling durch vorhandenes Personal, das in diesem Moment keine andere, wertschöpfende Aufgabe hat. Also klassische Ehda-Kosten. Und eine Bankenbeziehung, die keine zusätzlichen Kosten für die Entgegennahme und Auszahlung von Bargeld berechnet. So etwas gibt es und kann der Grund dafür sein, dass keine Kartenzahlung angeboten wird. Wer nicht akzeptieren kann, dass ein Unternehmen nur Bargeld annimmt, kann sicherlich andere Anbieter finden.

    2. SumUp und Co gibt es schon länger, es wird also nicht ein Knebelvertrag der Hausbank benötigt.

      Auch kostet so ein SumUp Terminal nicht die Welt. Die Geschäfteinhaber die also bis jetzt keine Bargeldlose Zahlung anbieten. Werden auch mit Tap to Pay dies nicht anbieten.

      Hinzu kommt dass es eigentlich nur für Solo Geschäfte interessant ist, also wo nur der Ladeninhaber drinnen steht.

      1. Geschäfte die nur Bargeld, oder ab einem bestimmten Betrag nur Kartenzahlung akzeptieren, sind für mich mittlerweile maximal 2te Wahl. Eher meide ich diese Läden nach Möglichkeit. Genauso bevorzuge ich mittlerweile Supermärkte mit Selfcheckout Kassen, das ist entspannter und ich muss nicht mehr ewig warten bis einer seine 74 Cent passend rausgekramt hat…

        1. Ich selbst zahle auch sehr gerne Bargeldlos überall wo es geht, geh aber trotzdem noch gerne zu meinen Bäcker ums Eck. Der dort wirklich noch jeden Tag frischen Teig ansetzt in der Nacht und seine Backwaren bäckt. Und nicht einfach nur Tiefkühlware in den Ofen schiebt wie 99,9% der anderen Bäcker in der Umgebung.

          Dafür nehme ich dann aber in Kauf das ich Bargeld benötige, dieser Bäcker keine Kartenzahlung akzeptiert.

          1. Dein Bäcker ist noch ein echter Bäcker, die kann man heute suchen. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal müssten sie im eigentlich die Bude einrennen und warum sollten sich frischer Teig und Kartenzahlung gegenseitig ausschließen? Eher ein Erfolgsrezept!

          2. Sie rennen in die Bude auch ein und am Wochenende steht dir Kundschaft auch um Blockrum an.

            Theoretisch schließt sich frischer Teig und Bargeldloses Zahlen nicht aus, praktisch ist der Bäcker einfach noch vom alten Schlag und will deswegen keine Kartenzahlung. Nur Bares ist Wahres, ist seine devise.

          3. @FastLane:

            Warum sollte sich frischer Teig und Kartenzahlung gegenseitig ausschließen?

            Weil hier Theorie und Praxis aus diversen Gründen miteinander kollidieren.

            Bei Apple direkt die Pressemitteilung nachlesen – das Wichtigste für den Händler und Kunden steht oben im Text nämlich gar nicht. 😉

            „Mit Tap to Pay auf dem iPhone können Händler die Akzeptanz kontaktloser Zahlungen über eine unterstützende iOS App auf einem
            👉 iPhone Xs oder höher 👈
            mit der neuesten iOS Version freischalten.“

            Ist schon mal die erste gegenseitige Voraussetzung, die zu erfüllen wäre.
            Dann ist Bäcker zuständig für seine Backstube und nicht für den Verkauf.
            Warum sollte der seinem Personal denn jetzt iPhones kaufen, damit Du als Kunde zufrieden bist? 🤗
            Der hat ja ne Ladenkasse stehen und macht die Bedingungen, wie sie für ihn und sein Geschäft am Besten passen.
            Der ist vielleicht nichtmal von Apple überzeugt, gibt ja auch noch Mitbewerber am Handymarkt.

            Jetzt musst Du nur noch die Frage beantworten, wer denn dann das größte Interesse daran haben kann…eigentlich ganz simpel.
            Auch als Kunde würde ich n Deiwel tun, mir deswegen n neues Phone zu holen, wenn ich mit dem vorhandenen zufrieden bin.
            Nee Du – aber auch als Händler würde ich mein privates, sch…teures Phone nicht als Kassenterminal in einer Backstube/ Verkaufsraum wo es ständig Mehlstäuben ausgesetzt ist zum angeben rumliegen haben.
            Wie lange macht das denn empfindliche Technik mit? Und wie lange macht ein Akku eine Dauerbelastung pro Arbeitstag/ Jahr mit, bevor es schlapp macht? Und dann das nächste Phone? Wer bezahlt das?
            Was rechnet sich wirtschaftlich wohl vernünftiger, was die vermutliche Halbwertzeit betrifft?
            Und das geht nicht nur dem Bäcker so!
            Dass der Produzent zugleich auch der Verkäufer ist, dürfte eher nicht die Regel sein.
            Wär ja egal, wenn Apple ganz generös der Firma jedes Mal die Geräte für den Laden spendet. 😉

  7. Leider läuft das ganze trotzdem über einen Zahlungsdienstleister und deren System, wie die von den Terminals. Das heißt, nur für Gewerbetreibende möglich und natürlich zusätzliche Gebühren des Dienstleisters je Buchungsvorgang.

  8. Und dazu braucht es jetzt genau welche App? Könnte mir dann praktisch jemand auch iPhone zu iPhone Geld überweisen? Nichts Anderes dürfte das doch sein, oder? Falls nicht privat, dann aber als Gewerbetreibender? An wen muss man sich da wenden? SumUp?

    1. „Zahlungsplattformen und Entwickler:innen können Tap to Pay auf dem iPhone in ihre iOS Apps integrieren, so dass es für Händler einfach ist, diese sichere und komfortable Funktion zu aktivieren. Adyen, Commerz Globalpay, myPOS, Nexi, SumUp und Viva sind ab heute die ersten Zahlungsplattformen in Deutschland, die Tap to Pay auf dem iPhone anbieten. mollie, PAYONE, Revolut, die Sparkassen-Finanzgruppe und Stripe werden Tap to Pay auf dem iPhone im Laufe dieses Jahres einführen.“

      1. @ moniduse : wollte ich auch reinsetzen.

        @ MaxK: was Du meinst gibt es längst, nur eben nicht in Deutschland.

        Nennt sich Apple Cash:
        „Anfordern, Senden und Empfangen von Zahlungen in der App „Nachrichten“ auf dem iPhone (nur USA)“

  9. Wie das mit der Sicherheit aussieht wurde garnicht angesprochen. Die Sicherheit scheint immer mehr egal zu sein?! Trödelmarkt, Erpressung etc. wird dadurch mehr Betrugsmöglichkeiten gegeben. Ich kenne schon zwei aus dem Netz aus dem Ausland.

  10. Die Sicherheit, #homeboy, ist die gleiche, welche auch den Terminals zugesprochen wird. Und natürlich ist das Ganze nicht kostenfrei für den Anbieter. Wenn ich mir die App oder was auch immer für das iPhone zulege, muss ich sehr wohl zahlen. Und das ist sicher keine einmalige Zahlung, sondern läuft im „Abo“ o.ä. (paar % vom Kaufpreis).

    Nutznießer der ganzen Sache sind aber die Zahlenden, die dann mehr Anlaufstellen zum Bezahlen haben. Ich denke aber, dass es eine Menge Stellen gibt, die das aufnehmen und anbieten (Flohmärkte oder Märkte überhaupt).
    Aber bedenkt: Es ist Deutschland! 🤷

    1. Glaube nicht dass dies auf den Flohmärkten zum Einsatz kommen wird, die Teilnehmenden Anbieter (SumUp und Co) arbeiten da aktuell ausschließlich mit Gewerblichen zusammen und auch wenn die auf den Flohmärkten mittlerweile Preise aufrufen als wären sie ein Geschäft welches Monatlich Ladenmiete zahlen muss sowie diverse Angestellte, so dürfte die Mehrheit immer noch einfach normale Privatleute sein die dort Ihre Sachen verkaufen.

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