Apple Pay: Eine Karte mit zwei iPhones & drei neue Apple-Videos

Weiterhin 148 Euro Startguthaben bei der Comdirect Bank

Seit fast zwei Woche kann man Apple Pay nun in Deutschland nutzen und ich habe mich heute mit einer ganz einfachen Frage befasst, die ihr euch vielleicht auch schon gestellt habt: Kann man eine Kreditkarte auf zwei iPhone mit unterschiedlicher Apple-ID verwenden? Die kurze und knappe antwortet lautet: Kein Problem. Die Kreditkarte kann auch auf dem zweiten iPhone ganz normal hinzugefügt werden.

Warum und wieso? Praktisch ist das sicherlich bei einer gemeinsamen Kasse. Sei es in der normalen Partnerschaft oder in einer WG. Auf diese Weise können alle Personen mit dem gleichen Konto zahlen und alle Ausgaben werden sofort übersichtlich auf den verschiedenen Apple-Geräten angezeigt.

Zusammen mit meiner Frau teile ich mir so die Kreditkarte beim neu eröffneten Konto bei der Comdirect Bank. Es handelt sich um das gemeinsame Haushaltskonto, bei dem ich als Neukunde bei der Comdirect Bank im Vorbeigehen mal eben 148 Euro Start-Bonus erhalte – und das bei kostenloser Kontoführung. Die Aktion läuft noch bis Ende des Jahres.

Drei neue Videos von Apple rund um Apple Pay

Passend zum Thema hat Apple heute drei neue Hilfe-Videos auf seinem deutschen YouTube-Kanal veröffentlicht. Die drei Themen: „Apple Pay – So fügst du eine Karte auf dem iPhone hinzu“, „Apple Pay – so bezahlst du mit Touch ID auf dem iPhone“ sowie „Apple Pay – So bezahlst du mit Face ID auf dem iPhone“. Damit sollten eigentlich alle Fragen geklärt werden – außer rund um die Apple Watch. Hier aktiviert man Apple Pay mit einem Doppelklick auf die Seitentaste.

Kommentare 41 Antworten

        1. Da hast du recht. Ich mag aber Scheine lieber als ein Haufen einzelner Centstücke. Davor bewahrt mich  Pay und anonym ist es auch. Ferner spare ich auch noch…nämlich die Bakterien auf dem Geld. Frohe Weihnachten.

          1. Mit dem Bakterien hast du aber die ganze Jahre ohne jegliche Folgen gelebt, oder sind die Folgen das man dadurch dumm labert?

          2. Warum musst du persönlich werden und beleidigen? Was ist dein Problem? Übrigens man kann mit  Pay bezahlen und trotzdem Bargeld haben. Interessant?

          3. @Wolf13: Wie kommst Du darauf, dass es anonym sei? Nur weil der Händler Deinen Namen nicht erfährt?
            Der Kartenanbieter hat doch all Deine Transaktionen, völlig unabhängig von Apple Pay. Die einzige Art anonym zu bezahlen ist Bargeld. Was glaubst Du wohl, warum es solche Bestrebungen gibt, es abzuschaffen?

          4. @Wolf13: Du hattest behauptet, es sei anonym. Insofern habe ich nachgefragt, weil „Kartenzahlung“ und „anonym“ ist ein Widerspruch in sich. Es sei denn, man zahlt mit diesen Prepaid-Kreditkarten, die man an der Supermarktkasse aufladen kann. Übrigens: ob man die wohl bei Apple Pay verwenden kann?

            Lass Dich nicht in die Irre führen, nur weil Apple sagt, es sei anonym. Es ist lediglich gegenüber dem Händler anonym. Der stellt jedoch nicht die Gefahr dar. Der sieht ja nur die eine Transaktion. Die Bank hinter Deiner Kreditkarte hingegen sieht alles was Du damit bezahlst und kann ein sehr detailliertes Profil über Deine Lebensgewohnheiten erstellen. Die Bank sieht jetzt schon: wo Du wohnst, wie viel Miete Du zahlst, welche Zahlungsmoral Du hast, zu welchem Arzt Du gehst, wie viel Umsatz Du bei Amazon und co. machst, wie oft und wo Du Parkknöllchen bekommst, ob Du Mitglied im Fitnesscenter bist, und noch Tausend andere Dinge mehr.
            Mit bequemer Kartenzahlung a la Apple Pay kommt hinzu: ob Du nachts durch die Kneipen ziehst, wie oft Du Fastfood isst, wie viel Geld Du wann in welchen Geschäften ausgibst, etc.
            Versteh mich nicht falsch, ich verteufele hier nicht Apple Pay. Zwischen normaler Kartenzahlung und Apple Pay wähle ich Apple Pay und sobald die DKB nachzieht, werde ich das bei mir aktivieren.
            Aber den meisten Leuten, die so wie Du sagen „na und, dann hat er eben die Daten“, ist die Tragweite überhaupt nicht klar, was für eine Datenspur sie hinter sich herziehen und was sie alles über sich verraten. Alleine wer das „Glück“ hat einen Smartmeter zu haben verrät seine kompletten Gewohnheiten und wann seine Wohnung üblicherweise leer ist (Hallo, Einbrecher). Fährst Du bspw. jedes 4. Wochenende Deine Eltern besuchen und zahlst Du unterwegs das Sanifair mit Apple Pay? Super, dann weiß die Bank, an welchem Wochenende Deine Wohnung komplett sturmfrei ist. Und erzähl mir nicht, dass in den Banken ausschließlich ehrliche Menschen arbeiten und es nie vorkommt, dass Mitarbeiter bestochen werden oder Daten verkaufen. Big Data ist super. Für manche. Für manch andere kann es sehr unangenehm werden. Nur nicht erhobene Daten können nicht missbraucht werden. Daher: ich habe 3 verschiedenen Kreditkarten im Dauereinsatz, eine in Reserve und eine Prepaid-KK, die ich alle regelmäßig nutze, aber ich überlege mir sehr genau, was ich überhaupt mit KK zahle. Wann immer es geht, ziehe ich mit der DKB-Visa Bargeld an egal welchem Automaten weltweit kostenlos Bargeld und ab da gibt es keine weitere Spuren von mir. Jedenfalls nicht bei der Bank.

          5. Nur mal so am Rande: die Banken unterliegen dem Bankengeheimnis. Dementsprechend werden deine „Daten“ auch nicht ausgewertet und nicht weiterverkauft😁 ich verstehe echt nicht, wie man sogar Panik vor seiner eigenen Bank haben kann😁 im übrigen nutze ich mehrere Banken…daher hat bei mir keine Bank die Möglichkeit, auch nur annähernd Daten von mir auszuwerten. In anderen Ländern mag nen gesundes Misstrauen angebracht sein…In Deutschland mit unseren hohen Datenschutz Standards kann ich diese Paranoia aber einfach nicht nachvollziehen 😅

          6. @robinzoellner: Das was du mit „Panik“ und „Paranoia“ verwechselst, nennt sich „Risikobewusstsein“ und ist genau das, was der Zielgruppe meines vorherigen Postings, also auch dir, fehlt. „Na und, dann haben die eben meine Daten“ ist genau die Aussage, die diese Haltung wiederspiegelt.
            Zu glauben, dass nichts passieren kann, weil es ja ein Bankgeheimnis gibt, ist ungefähr so wie zu glauben, dass es keine Ordnungswidrigkeit und Straftaten geben kann, weil es ja schließlich verboten ist. Also auf dem Niveau von Uschis Internet-Stoppschildern.
            Natürlich hat die Bank nicht als offiziellen Geschäftszweck den Weiterverkauf der Daten, die dem Bankgeheimnis liegen. Aber in der Bank arbeiten ganz normale Menschen. Meine Kollegen und ich werden für deutlich vierstellige Tagessätze damit beauftragt, physisch (Social Engineering) oder netzwerkseitig (Pentesting) in Unternehmen und Behörden einzudringen. Ja, auch Banken. Oder wir machen bspw. Phishing-Kampagnen. Ungefähr 50% aller Angestellten würden für einen „50% Rabattcode“ im Apple-Store an der Ecke (was für jeden halbwegs gesunden Menschen schon nach Betrug schreit) ihren dienstlichen Login (Username und Passwort) verraten. Genau wie bei dir herrscht überall eine unglaubliche Arglosigkeit. Ich selbst bin auftragsmäßig in fremde Gebäude eingedrungen, habe selbst mitgebrachte Netzwerksniffing-Hardware angeschlossen und wurde als völlig Fremder von den eigenen Mitarbeitern in Technik- und Serverräume hineingelassen, einfach nur weil ich lieb und nett gefragt habe. Insofern mutet eure „na und, was soll schon passieren“-Einstellung schon etwas putzig an 😉
            Nochmal in aller Deutlichkeit: Papier verrotet mit der Zeit und das menschliche Gedächtnis ist wie ein Sieb. Es ist jedoch absolut UNMÖGLICH, etwas was du elektronisch gespeichert und in irgendeine Cloud hochgeladen hast, JEMALS wieder zu löschen! Das Internet vergisst nichts. Solltest du also irgendwann deine Meinung ändern und herausfinden, dass es doch nicht so cool ist, wenn jeder all deine Gewohnheiten kennt, kannst du nichts mehr dagegen tun. Und aussitzen kannst du es auch nicht, es ist schlicht zu spät und du hast einfach Pech gehabt.

          7. Danke für die sachliche Diskussion. Du hast sicher in weiten Teilen recht. Mir ist das Problem Datenschutz durchaus bewusst. Nur sicher ist in unserer Welt nichts…und Angst frisst Seelen auf. Ich denke, bezüglich Daten gibt es schlimmere Kandidaten. Das soll nicht hat bedeuten, dass Bänker bei mir das höchste Ansehen haben. Siehe die Vergangenheit.

          8. @Wolf13: Ich versuche hier lediglich meine Eindrücke zu schildern, die ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit täglich erlebe, also wie diese unglaubliche Arglosigkeit und Naivität vieler Menschen früher oder später mit der harten Realität zusammenstößt. Dazu die Schlüsse, die ich daraus ziehe. Mit Angstschüren oder gar Panik hat das nichts zu tun. Angst und Panik sind selten gute Ratgeber 😉
            Daher: jeder soll tun was er will und die schöne Technik will ja auch genutzt werden. Man sollte sie nur eben sehr bewusst nutzen und sich stets darüber klar sein: Sicherheit und Komfort schließen sich gegenseitig aus. Immer und in jeder Lebenslage. Wissen und entsprechend handeln. Mehr nicht 😉
            In diesem Sinne: Dir auch schöne und sichere Weihnachten 🎄

      1. Dumm, dümmer, am dümmsten, aber solche Leute wie du werden auch noch belehrt werden. In Schweden und einigen anderen Ländern wehrt min sich mittlerweile heftig gegen diese ganze Abschaffung von Bargel sind das nicht ohne Grund. Schon zu Kriegszeiten würde den Menschen ganz schnell deutlich das nur wer Bares hat sich was Leisten kann, daran wird sich auch in einer modernen. Welt nichts ändern.

        1. Schon zu allen Kriegseiten zeigte sich, dass man für bedruckte bunte Papierfetzen gar nichts bekommen kann. Gold, Zigarettenwährung…, nach dem nächsten Krieg vielleicht sogar Medikamente und Trinkwasser, sowas zählt dann leider.

          1. Eben. Wer in Kriegszeiten keinen ordentlichen Whiskykeller oder wenigstens Flaschen voller verzehrbaren Ethanols hat, der hat gar nichts. Das Geld ist da nichts wert, da es fast garantiert mit einer Superinflation für Waffenproduktion korreliert.

  1. Ab dem 4. Bargeldeingang PRO Eingang 1,90€ Gebühr? Tja, so kann man es auch reinholen. Da nutzt es wenig wenn man 24 Monate 2€ bekommt . Nungut, BAR zahlt man so gut wie nie ein, wenn man es als Hauptbank nutzt. Da ja Überwiesen wird. Aber Geldauszahlung nur in Quickborn möglich? Das heisst an allen anderen Automaten zahle ich Gebühren? Somit uninteressant

  2. Ok, da steht ja dran in den Konditionen kostenlos UNTERTRICHEN, klickt man darauf wird sichtbar das je nach Geldautomat unterschiedliche Transaktionsgebühren fällig werden. Gut versteckt und nicht transparent m.M.n.

    1. Das ist nicht ganz richtig, du kannst überall im Inland bei allen CashGroup-Automaten (Postbank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Deutsche Bank etc) kostenfrei Bargeld *ab*heben. Bei Fremdautomaten (z.B. Sparkasse) können Gebühren fällig werden.

  3. Mal abgesehen, dass man keinem zweiten seine KK überlassen darf. Deswegen gibt es Gemeinschaftskonten. Bei unser DKB hat jeder seine eigene KK.
    Eigentlich verstößt Du gegen die AGB Deiner Bank. Das man seine KK auf zwei Endgeräten eintragen kann ist ja technisch gesehen nicht verwerflich. Aber persönlich sollte man darauf achten was man da eigentlich macht. Es ist nicht ohne Grund so, dass man keine KK zweimal unter dem gleichen Bankaccount (Beispiel Boon) hinterlegen kann. Weil jedes Boon Konto eine ID ist und eine KK kann ja nur zu einer ID gehören (Boon ist nur ein Beispiel). Apple fragt das nur nicht ab, was eigentlich schade ist, denn die Verknüpfung zu einer Apple ID würde den Verstoß zur AGB verhindern. Da übergibt Apple quasi Dir die Verantwortung. In der Praxis für Dich aktuell schön. Aber sollte es mal Klärungsbedarf bzgl. kritischer Abbuchungen geben, dann wird es interessant.

  4. Ich weiß nicht warum die Leute das einfach nicht verstehen woll, aber es ist und bleibt nunmal dabei, dass Kreditkarten nicht übertragbar sind! Punkt!😁 Ja man kann die Karte auf anderen iPhones hinzufügen, das bedeutet allerdings nicht, dass es erlaubt ist! Wenn du ein geschäftliches iPhone & ein privates nutzt, ist es natürlich überhaupt kein Problem die Karte auf beiden hinzuzufügen. Wenn deine Frau allerdings auch eine Karte in Apple Pay will, muss sie sich einfach eine bestellen. Entweder zu ihrem eigenen Konto oder halt als zweite Karte zum Gemeinschaftskonto. Wo ist das Problem? Die physische Karte gibt man doch auch nicht weiter? Dabei bleibt es auch bei den virtuellen Karten…🤦🏻‍♂️

  5. Benötige ich nur die KK (einer teilnehmenden Bank) um diese auf einem iPhone zu ApplePay hinzufügen zu können? Welche Daten werden dabei abgefragt?

    1. Also ein Freund, der zufällig bei der Com direct ist, wusste nix davon. Hat einfach seine KK gescannt und musste dann glaub noch persönliche Daten eingeben. Nix spezielles.
      Ich hab mal die Boon Karte manuell hinzugefügt und musste die Kontrollziffer noch angeben.
      Ich hab auch mal gelesen, dass die Bank Dir nen speziellen PIN zum hinzufügen zustellt (wie auch immer). Hab das aber noch nie gesehen.
      Aber wenn Du schon ne KK hast, dann mache es doch einfach. Bisher waren alle hier bzgl. der Einrichtung begeistert.

      1. Meine Frage zielte auf folgendes: Wenn jemand meine KK ‚kurz‘ in die Hände bekommt, kann er die in seinem iPhone zu ApplePay hinzufügen? Vorausgesetzt ich habe die Karte bei meiner Bank generell für ApplePay aktiviert.

        1. Nein, da die comdirect z.B. den aktivierten SMS-Service für die Aktivierung von Apple Pay voraussetzt. Mittels diesem wird dir dann an deine mit deinem codi-Konto verknüpfte Handynummer eine SMS mit Bestätigungscode geschickt, welchen du im Aktivierungsprozess eingeben musst.

        2. Also, kann die Aussage von MarvMan bestätigen. Neben den persönlichen Daten hat mein Kollege auch ne SMS bekommen mit nem Verifizierungscode. Also alles in allem trotzdem einfach und damit auch sicher.

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