GIMP: Bildbearbeitungs-App jetzt in Version 2.10.24 für macOS

Immer noch kostenlos nutzbar

Bei uns in der Redaktion wird bei der Bildbearbeitung auf dem Mac auf die erschwinglichen Lösungen Pixelmator Pro (Mac App Store-Link) und Affinity Photo (Mac App Store-Link) gesetzt. Wer Fotos bearbeiten möchte, ohne einen einzigen Cent auszugeben, kann seit einer gefühlten Ewigkeit auf die Lösung GIMP setzen. GIMP steht für GNU Image Manipulation Program und ist seit über 25 Jahren einer der Dauerbrenner der Branche.

Nachdem man bereits im März dieses Jahres ein frisches Update für Windows-Rechner herausgegeben und die Anwendung auf Version 2.10.24 angehoben hat, hat das Entwicklerteam nun nachgelegt und auch die entsprechende Version für macOS veröffentlicht. Der Download von GIMP ist auf der offiziellen Website weiterhin kostenlos verfügbar und benötigt auf dem Mac mindestens macOS 10.9 Maverick oder neuer.


Mac-Entwicklung soll mit Unterstützung vorangetrieben werden

In der nun auch für den Mac veröffentlichten Version 2.10.24 gibt es neben zahlreichen Optimierungen vor allem auch einen neuen Bearbeitungsmodus für eingescannte Negative, einen sogenannten „Negative Darkroom“. Die dort vorgenommenen Einstellungen lassen sich speichern, um sie später auch für die Bearbeitung weiterer Fotos bzw. für den Ausdruck verwenden zu können.

Das GIMP-Team betont, dass die macOS-Version nach wie vor hinter dem Windows-Pendant hinterherhinkt. Man sucht daher über die eigene Website nach tatkräftiger Unterstützung für die Entwicklung im Mac-Universum. macOS-Nutzer und -Nutzerinnen können sich auch über Software-Tests beteiligen. Solltet ihr das GIMP-Team unterstützen wollen, schaut dort gerne einmal rein. Auch Spenden für das umfangreich ausgestattete Programm werden gerne angenommen.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Gimp ist leider seit einiger Zeit unter Big Sur unbrauchbar, weil die Anzeige der Auswahl durch „laufende Ameisen“ nicht mehr funktioniert. Damit ist es faktisch unmöglich Masken etc. effektiv zu bearbeiten. Daran ändert leider auch die 2.10.24 nichts. Der Fehler ist dem Team bekannt, kann aber offenbar wegen fehlender macOS Entwickler-Ressourcen nicht behoben werden.

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