Out There: Düsteres Weltraum-Abenteuer erfordert kluges Ressourcen-Management

Hurra, es ist wieder Donnerstag, der Feiertag der Woche für alle Game-Enthusiasten. Auch Out There hat es heute in den App Store geschafft.

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Out There (App Store-Link) ist eine Universal-App, die zum Preis von 3,59 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden kann. Für den Download des am heutigen Donnerstag erschienenen Games sollten etwa 42 MB an Speicherplatz auf dem iPhone, iPod Touch oder iPad ab iOS 5.1 freigehalten werden. Zudem erfordert Out There durchschnittliche bis gute Englischkenntnisse, da die Kommunikation samt SciFi-Begrifflichkeiten sehr technisch gehalten ist.


Die Geschichte von Out There ist schnell erzählt: Der Protagonist befindet sich im 22. Jahrhundert, in einer Zeit, in der schon viele Planeten und ihre Ressourcen erschöpft sind. Auf einer eigentlich normalen Reise im Weltraum zu einem Nebenmond des Jupiter erwacht die Hauptfigur, ein Astronaut, allerdings nicht am Ziel seiner Fahrt, sondern an einem Ort abseits des Sonnensystems. Nur spärlich ausgestattet mit seinem eigenen Raumschiff macht sich der Astronaut daher auf, um die unbekannten Weiten zu erforschen.

Zu diesen Aufgaben gehört unter anderem die Instandhaltung des eigenen Raumschiffes, die Reise zwischen verschiedenen Sternen und Planeten, sowie die Generierung von neuen Rohstoffen und Materialien. In einer Art Maschinenraum erhält man Einblick in die bestehenden Techniken des Raumschiffes, sowie die noch vorhandenen Energie- und Materialressourcen. Von großer Bedeutung sind unter anderem eine angemessene Treibstoff-, Sauerstoff- und Eisenreserve, die dem Überleben und der Fortbewegung dienen.

Über das Bereisen und Erkunden neuer Planeten lassen sich außerdem neue Rohstoffe erlangen, die beispielsweise über Bohrungen oder spezielle Abbautechniken produziert werden können. Einige Ressourcen lassen sich miteinander verbinden, um benötigte Technologien für weitere Erkundungsreisen zu kreieren. Im Verlauf von Out There macht man außerdem Bekanntschaft mit fremden Alien-Kulturen – zu epischen Kämpfen im All wird es allerdings nicht kommen, dafür ist das Spiel nicht ausgelegt worden. Immerhin ist die düstere Umgebung im Weltraum feindselig genug.

Bereits mehrere App-Blogs und Indie-Game-Portale verteilten insbesondere für die außergewöhnlichen Grafiken ein großes Lob. Gehalten ist Out There nämlich in einem speziellen Comic-Stil, der mich persönlich entfernt an Pop-Art-Werke von Andy Warhol und Roy Lichtenstein erinnerte. Außerdem gibt es acht Raumschiffe mit unterschiedlichen Eigenschaften, ein Technik-System mit 20 Technologien aus 15 Materialien sowie eine entscheidungsabhängige Storyline mit drei verschiedenen Enden zu entdecken. Sicher eignet sich Out There aufgrund seines speziellen Gameplays und den anspruchsvollen Sprachanforderungen nicht für jedermann, aber wer sich für Aufbau-, Strategie- und Management-Games in einer ungewöhnlichen Umgebung begeistern lässt, sollte sich diesen neu erschienenen Titel einmal genauer ansehen – auf jeden Fall aber den Trailer.

Trailer: Out There

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