Senic Muse Blocks: So schick waren NFC Tags noch nie

Smart Home und Musik einfach steuern

Vor knapp zwei Monaten haben wir euch rund um den Launch von iOS 13 das Thema NFC Tags bereits näher vorgestellt. Mit den kleinen Aufklebern und einem aktuellen iPhone-Modell, ein iPhone XS oder XR muss es mindestens sein, lassen sich die kleinen Chips selbst mit einem gesperrten iPhone auslesen. Im Zusammenspiel mit Siri-Kurzbefehlen kann man so zahlreiche Aktionen auslösen.

Genau das hat auch Senic erkannt, doch dem Berliner Start-Up waren die auf dem Markt verfügbaren NFC Tags und Aufkleber zu langweilig – und übrigens auch. Umso spannender finden wir die Muse Blocks, die ab heute bestellt werden können.

Ein Muse Block ist ein 7 x 7 Zentimeter großer Magnet mit einer bedruckten Vorderseite, in dem ein frei konfigurierbarer NFC Tag steckt. Zusammen mit der App des Herstellers oder der Kurzbefehle-App von Apple lässt sich damit allerhand anstellen.

Senic Muse Blocks bieten zahlreiche Möglichkeiten

So kann man etwa per „Tag“ die Spotify-App mit einer bestimmten Wiedergabeliste öffnen und die Musik so ohne große Umwege abspielen. Oder man aktiviert mit der Muse Block eine HomeKit-Szene, das funktioniert sogar ganz ohne weiteres zutun auf dem iPhone-Display komplett im Hintergrund. Alternativ bieten sich über Kurzbefehle viele, viele Möglichkeiten, auch IFTTT oder jeder andere Weblink können genutzt werden.

Ganz günstig ist der Spaß auf den ersten Blick leider nicht. Ein 3er-Set kostet aktuell 15 Euro, hinzu kommen noch einmal 5 Euro Versandkosten. Alternativ bekommt ihr für 69 Euro sieben Muse Blocks mit einer passenden magnetischen Holzleiste, die horizontal oder vertikal an der Wand montiert werden kann.

Zur Auswahl stehen aktuell zwei Dutzend verschiedene Designs, aus denen ihr eure Favoriten wählen könnt. Das Angebot soll im Laufe der Zeit noch ausgebaut werden, zudem hat man schon jetzt die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis von 3 Euro pro Muse Block ein individuelles, eigenes Design auf die NFC-Quadrate drucken zu lassen.

8 Euro für einen kleinen Magneten mit einem individuellen Design? Das ist am Ende gar nicht mal so schlecht, denn andere Anbieter wie Picmentum verlangen für vergleichbare Foto-Produkte einen ähnlichen Preis – dann aber ohne NFC Funktion.

Kommentare 7 Antworten

  1. Wo genau liegt der Vorteil gegenüber Siri? Da brauch ich kein Gerät in die Hand zu nehmen und irgendwo im Raum dran zu halten…
    Das wäre vielleicht nur für Gäste interessant. Da könnte man bestimmt ein paar Funktionen erstellen, das setzt aber die neuesten Gerätegenerationen voraus.
    Für mich uninteressant.

    1. Kannst du mal bitte aufhören an so innovativen Zeug zu zweifeln. Schon Amazons komischer Button wurde hier gefeiert bis der Käse plötzlich wegen übermäßigen Anfragen eingestellt werden musste. Jetzt werden Gründe für NFC geschaffen und du bist ruhig 😉

    2. Für Gäste dürften die Tags doch kaum interessant sein, wenn ich es richtig verstanden hab werden die Aktionen auf dem Gerät gespeichert und nicht auf den Tags. Das würde bedeuten du richtest die Tags auf dem Besucher Phone ein und dann kann derjenige sie erst benutzen

  2. Für NFC Tags gibt es sehr praktische Verwendungsmöglichkeiten.
    Beispiel: eine Software für Reinigungs-/Hausmeiste-Firmen. In dem zu reinigenden Räumen sind NFC Tags. Der Mitarbeiter hält sein Device dran, der Auftrag wird gestartet, zeitlich erfasst, auf dem Display sieht er, was im jeweiligen Raum/Gebäude zu erledigen ist.

    Dann gibt es auch Leute, die Siri einfach nicht gerne nutzen oder nicht (richtig) sprechen können.

    Daher haben NFC Tags schon ihre Daseinsberechtigung.

    Ob das nun 8€ Tags sein müssen, darf jeder selbst entscheiden 😅👍🏻

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