Appgefahren empfiehlt: Die fünf besten Foto-Apps

Foto-Apps gehören ja seit jeher zu einem meiner Lieblings-Genres im App Store.

Aus diesem Grund wollen wir euch auch meine Favoriten in diesem Bereich nicht weiter vorenthalten. Ausgewählt wurde dabei zwischen bekannten Klassikern, aber auch vielversprechenden Neuerscheinungen, die die Kamera des iDevices noch um einige tolle Bearbeitungsmöglichkeiten oder Funktionen erweitern.

Camera+: Wer sich nicht mit der Standard-Kamera-App vom Apple zufrieden geben will, sollte sich unbedingt Camera+ ansehen, die seit einigen Wochen auch in einer Version für das iPad erschienen ist. Neben einer unabhängigen Belichtung, einem Selbstauslöser und Stabilisator findet der Nutzer auch vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten mit einer Reihe von Effektfiltern, Szenen und Rahmen. Auch die Auflösung der bearbeiteten Fotos kann sich sehen lassen – so macht Knipsen noch mehr Spaß. (iPhone 89 Cent, iPad 89 Cent)

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Facebook übernimmt Instagram: Tadaa als alternative App

Die Nachricht der Firmenübernahme von Instagram durch Mark Zuckerberg und seinem Facebook-Imperium sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen.

Für eine Milliarde Dollar soll Facebook das relativ kleine Unternehmen Instagram geschluckt haben – dort beschäftigt man derzeit nur etwa ein Dutzend Mitarbeiter, aber erfreut sich mit über 15 Millionen Nutzern weltweiter Beliebtheit. Die kostenlose App ist weiterhin im App Store verfügbar und bietet eine Reihe von Möglichkeiten, eigene Fotos mit Retro-Filtern zu versehen, und diese dann für die Instagram-Community zu veröffentlichen.

Schon in den Rezensionen zu Instagram wird der Unmut vieler treuer Nutzer deutlich: Ein nicht unerheblicher Teil befürchtet, dass nun auch das als Datenkrake bekannte Facebook-Unternehmen seinen Teil der Nutzerdaten einfordert, und sich fortan mit Informationen bedient. Weiterhin könnte es sein, dass durch eine enge Verknüpfung von Instagram und Facebook in Zukunft der Login des Foto-Diensts nur noch per Facebook-Konto möglich sein wird – und viele Aktionen somit im sozialen Netzwerk publik werden könnten – das Spotify der Fotoszene. So haben schon einige User ihre Konsequenzen gezogen und angekündigt, Instagram fortan nicht mehr nutzen zu wollen.

Auf der anderen Seite bieten sich durch diese Firmenübernahme allerdings auch mögliche Vorteile: So wäre es durchaus eine Spekulation wert, dass künftig Instagram-Dienste auch im Facebook-Netzwerk zu finden sind. Mich persönlich würde es etwa freuen, wenn man seine hochzuladenen Fotos vorher mit Instagram-ähnlichen Filtern versehen könnte. Auch die Verknüpfung eines Facebook-Kontos mit Instagram hätte seine Vorteile – sofern die Privatsphäre gewahrt werden würde. Denn dann wäre für neue Instagram-Nutzer kein eigener Account mehr nötig: Bei Bedarf meldet man sich mit dem Facebook-Login an. Ob es allerdings jemals soweit kommt, sei dahin gestellt.

Wer nun auch skeptisch ist und Instagram fortan die kalte Schulter zeigen wird, findet im App Store auch einige Alternativen, die ebenfalls einen Blick wert sind. So kann in diesem Zusammenhang das aus deutscher Entwicklerhand stammende tadaa (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch hervorgehoben werden, was ähnliche Funktionen bietet. Dort kann man sich auch mit bestehendem Facebook- oder Twitter-Account anmelden, und dann neben Fotos der Community eine interne Kamerafunktion für eigene Shots nutzen.

Seit dem kürzlich erfolgten Update auf die Version 4.0 der tadaa-App können neben 21 HD-Filtern und ebenso vielen Rahmen, einer TiltShift-Funktion und Live-Vorschau der Fotos nun auch Serienaufnahmen angefertigt werden. Ebenfalls neu ist ein Leuchttisch, der Bearbeitungen der Fotos ermöglicht, sowie EXIF-Support und das Verwenden von mehreren Filtern nacheinander.

Die tadaa-App ist selbstverständlich ebenfalls kostenlos, und arbeitet streng nach deutschen Richtlinien, was die und Daten der User und Nutzungsrechte der Fotos angeht. Mit vollen fünf Sternen im App Store scheinen die Nutzer diesem Gesamtpaket sehr zugetan zu sein – vielleicht wird tadaa somit zu einer Auffangstation für enttäuschte Instagram-User. Was haltet ihr von der Firmenübernahme durch Facebook? Werdet ihr Instagram noch weiter nutzen? Teilt uns doch eure Gedanken dazu in den Kommentaren mit.

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tadaa: Neue Funktionen für die Gratis-Kamera

tadaa – HD Pro Cam (App Store-Link) zählt zu den beliebtesten Foto-Apps für das iPhone. Mittlerweile liegt Version 4.0 vor.

Seit Mittwoch kann man tadaa in einer neuen Version laden – natürlich wird die App weiterhin kostenlos angeboten. Foto-Fans werden sich an der 10 MB großen iPhone-Applikation ganz sicher erfreuen, denn der Funktionsumfang wird mit Update zu Update immer größer.

Steigen wir direkt mit den Neuerungen ein. Ganz oben auf der Liste der Entwickler stand eine Funktion für Serienaufnahmen, bis zu fünf Bilder können jetzt pro Sekunde aufgenommen werden. Das sollte auf jeden Fall genügen, um einige nette Serienbild-Effekte zu erzeugen.

Richtig kreativ kann man auf dem neuen Leuchttisch werden. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Fotolabor, in dem man die eigenen Bilder mit netten Effekten versehen kann. Das besondere: Es sind mehrere Filter hintereinander anwendbar. Insgesamt kann man aus 21 verschiedenen Filtern wählen, alleine mit dem jüngsten Update sind drei Stück hinzugekommen.

Abgerundet wird das tadaa-Update durch einen kompletten EXIF-Support, durch den man Daten wie Datum/Zeit, Blende/Belichtung und auf Wunsch auch Standortinformationen lesen und speichern kann.

Natürlich kann man tadaa als reine Foto-App verwenden, es wird jedoch noch mehr geboten. Im Hintergrund kommt ein komplexes Foto-Netzwerk zum Vorschein, in dem man seine schönsten Bilder präsentieren und die Fotografien der anderen Nutzer bewerten und kommentieren kann. Wer sich für Fotografie interessiert, macht mit dem kostenlosen Download jedenfalls nichts verkehrt.

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Tadaa mit zwei kostenlosen Extras für Hobby-Fotografen

Über Tadaa haben wir in der Vergangenheit schon einige Male berichtet. Nun gibt es ein weiteres interessantes Update.

Mittlerweile heißt die App offiziell „tadaa – HD Pro Cam“ (App Store-Link) und liegt in Version 3.8 vor. Die iPhone-Version wird standardmäßig kostenlos angeboten und bietet einige Filter zur kostenlosen Verwendung, weitere Extras muss man sich normalerweise per In-App-Kauf freischalten.

Genau hier kommt die neue Version und eine Weihnachtsaktion der Entwickler ins Spiel. Die beiden Filter HD Tilt-Shift und HD Clarity werden jetzt kostenlos angeboten, bisher haben sie zusammen 2,38 Euro kostet.

Neben der reinen Bildbearbeitung, die wirklich leicht von der Hand geht, stehen in Tadaa soziale Interaktionen im Vordergrund. Man kann seine Bilder mit anderen Nutzern teilen und bewerten lassen. Je beliebter die eigenen Fotografien sind, desto höher ist die eigene Chartplatzierung und das eingenommene „Spielgeld“ – damit konnte man bisher die Zusatzfunktionen freischalten.

Ambitionierte Hobby-Fotografen, die ihre Bilder gerne mit der Welt teilen möchten, können wir Tadaa empfehlen. Was die sozialen Funktionen angeht, handelt es sich schon fast um ein Pendant zu Instagram – zusätzlich kann man seine Bilder noch direkt in der App bearbeiten.

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Neue Funktionen für Bildernetzwerk Tadaa

Tadaa – HD Filter hat vor wenigen Tagen ein Update erhalten, das wir euch vorstellen wollen.

Knapp 300 Bewertungen mit durchschnittlich viereinhalb Sternen, das kann sich durchaus sehen lassen. Die iPhone-Applikation tadaa – HD Filter (App Store-Link) hat bisher schon viele Bewertungen erhalten und ist immer noch kostenlos erhältlich. In der neuen Version 3.5 hat sich allerdings einiges getan.

Es gibt gleich drei wichtige Funktionen, die neu hinzugekommen sind: Zum einen der kostenlose Grauzonen-Filter, aber auch der HD Tilt Shift und der HD Clarity. Beide Funktionen müssen allerdings per In-App-Kauf für 79 Cent oder 1,59 Euro freigeschaltet werden.

Mit dem Tilt Shift lassen sich zum Beispiel komplette Aufnahmen in Miniatur-Bilder verwandeln. Das funktioniert am besten, wenn man weitläufige Aufnahmen von einer etwas erhöhten Position aufnimmt – zum Beispiel den Trubel einer Stadt von einem hohen Haus aus.

Wer kein Geld investieren möchte, kann die Zusatz-Funktionen auch mit tadaa-Dollar bezahlen, die zuvor allerdings gesammelt werden müssen. Das geht etwa durch das Veröffentlichen von Schnappschüssen im eingebauten sozialen Netzwerk. Richtig viele Dollar kann man erhalten, wenn man auf bereits vorhandene Bilder mit seinen eigenen Fotos antwortet.

Für die Funktionen, die das Social Sharing der eigenen Bilder angeht, muss ein Account bei tadaa angelegt werden. Dort können dann Fotos hochgeladen und von anderen Nutzern eingesehen, kommentiert und bewertet werden. Durch gute Bewertungen lassen sich Bonuspunkte in einer tadaa-eigenen Währung sammeln – mittlerweile kann man diese Punkte, wie oben erwähnt, also auch einlösen.

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Tadaa: Eure Fotos auf dem Präsentierteller

Es gibt solche und solche Fotografen. Die einen, bescheiden und nur zum eigenen Vergnügen knipsenderweise unterwegs, die anderen offensiv und jederzeit gewillt, die eigenen Werke einem breiten Publikum vorzustellen.

Für die zweite Kategorie Knipswütiger gibt es seit gut einem halben Jahr die kostenlose App „tadaa – Deine Fotos“ (App Store-Link), die erst vor wenigen Tagen ein weiteres Update erfahren hat. Zwar ist das Programm nur in englischer Sprache verfügbar (trotz eines deutschen Entwicklers), aber das sollte niemanden hindern, damit zurecht zu kommen. Auch der Platz auf dem iDevice ist relativ gering: nur 5,9 MB müssen geopfert werden.

Die schlechten Nachrichten dann gleich vorweg: ohne eine Anmeldung bei tadaa geht mit dieser App leider mal so gar nichts. Immerhin kann ein schon vielleicht bereits vorhandener Facebook- oder Twitter-Login verwendet werden – ansonsten muss man in den sauren Apfel beißen und sich bei tadaa direkt anmelden.

Ist diese Hürde erst einmal genommen, hat man die Möglichkeit, mit dieser App eigene Bilder hochzuladen, andere Fotos von Mitgliedern der weltweiten Community anzusehen, zu bewerten und zu kommentieren. Tadaa weist diesbezüglich eine Menge Parallelen mit der sehr erfolgreichen und ebenfalls gratis erhältlichen App Instagram. Auf einer großen „Pinnwand“ werden die jeweils bestbewerteten Fotos und neue Nutzer präsentiert. Tadaa kann auch das eigene Adressbuch durchforsten, um nach Freunden zu suchen, die dort bereits angemeldet sind. Wem Privatsphäre wichtig ist, sollte diesen Schritt allerdings lieber unterlassen.

Zusätzlich kann man sich in der App durch das hochladen, kommentieren und bewerten von Bildern Punkte verdienen, die im Nutzerprofil angezeigt werden können. Auch kann man einzelnen Nutzern, ähnlich wie bei Twitter, folgen, und wird dann per Push-Nachricht informiert, wenn diese Neues veröffentlicht hat. So hatte ich schon nach ca. 1 Stunde nach Anmeldung meine ersten Follower, obwohl ich testweise nur 2 Bilder veröffentlicht hatte.

Tolles Feature: Wer anderen Menschen ohne Smartphone (auch das soll es geben…) seine hochgeladenen Bilder zeigen möchte, kann dies auch über einen Weblink tun. In meinem Falle sieht das dann so aus: Weblink. Für die Social Network-Fans gibt es eine Twitter- und Facebook-Anbindung, ebenso vorhanden ist eine Nachtruhe-Funktion für Push-Benachrichtigungen.

Was ich allerdings vergeblich gesucht habe, ist die Möglichkeit, meine Bilder sowie den gesamten Account wieder zu löschen. Versehentlich hochgeladene Fotos scheinen nach meinen ersten Erfahrungen mit der App nicht so leicht wieder zu entfernen zu sein. Hier und auch in der teils ruckeligen Performance der App besteht noch Update-Bedarf. Ansonsten gibt es gratis eine Menge schöner Fotos zu entdecken – was den ambitionierten Fotograf ja auch durchaus inspirieren kann.

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