Xiaomi Mi 9: Wie schlägt sich das neue Android-Flaggschiff im Vergleich zum iPhone?

Das "schnellste Smartphone der Welt"

Nanu, wird so mancher Apple-Fan nun denken – bin ich im falschen Blog gelandet? Berichtet appgefahren nicht eigentlich über iPhones, iPads, Mac und Co.? Entwarnung für alle Zweifler: Ja, ihr seid noch auf dem richtigen Blog. Warum also ein Artikel über ein Android-Smartphone? 

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    • Schwarze Version mit 64GB und Gutschein GBM964BLACK für 316,83 Euro
    • Schwarze Version mit 128GB und Gutschein GBM9128BLACK für 345,47 Euro
    • Blaue Version mit 128GB und Gutschein GBM9128BLUE für 349,05 Euro
  • Xiaomi Mi 9 ab 378 Euro bei Amazon kaufen (Amazon-Link)

Die Antwort ist einfach: Der chinesische Hersteller Xiaomi ist seit einigen Monaten auch offiziell auf dem deutschen Markt mit eigenen Produkten vertreten und damit eine direkte Konkurrenz für Apple. Zudem bietet das Unternehmen bereits seit längerem in allen Produktkategorien ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis – auch das uns vorliegende Xiaomi Mi 9 ist aktuell für einen Preis von unter 400 Euro zu bekommen – und bietet darüber hinaus mit dem eigenen MIUI 10, einer Benutzeroberfläche unter Android 9 Pie, ein sehr ähnliches Handling im Vergleich zum aktuellen iOS. Und ja, wir waren zudem neugierig, was die Konkurrenz so alles auf dem Kasten hat, und wie viel Smartphone man überhaupt für einen solchen Preis erwarten kann.

Denn: Aktuell bekommt man das Xiaomi Mi 9 in der Konfiguration mit dem neuen Qualcomm Snapdragon 855, 6 GB RAM und 64 GB internem Speicher (nicht erweiterbar) bei Amazon zu einem Preis ab 378 Euro, und das in insgesamt drei Farben – Schwarz, Ocean Blue und Lavender Violet. Noch günstiger wird es, wenn man bei GearBest bestellt: Dort gibt es die gleiche Konfiguration sogar für knapp 320 Euro, muss aber auf einen Versand aus Hongkong etwas länger warten. Gegen Aufpreis gibt es darüber hinaus sowohl bei Amazon, als auch bei GearBest eine Speichervariante mit 128 GB.

Ich hatte in den vergangenen Wochen nun die Gelegenheit, mir das Xiaomi Mi 9, das mir mit der obigen Konfiguration und in der Ocean Blue-Farbversion von GearBest als Testgerät zur Verfügung gestellt worden ist, genauer anzusehen und es auch im Alltag mit meinem ständigen Begleiter, einem iPhone XR in blau mit 64 GB Speicher, zu vergleichen. In welchen Bereichen punktet das Xiaomi Mi 9, wie schlägt sich Android 9 Pie bzw. MIUI 10 im Vergleich zu iOS, und ist das Android-Gerät wirklich „das schnellste Smartphone der Welt“, wie Xiaomi den Kunden wissen lässt?

Geekbench-Tests liefern eindeutige Ergebnisse

Zumindest die letzte Frage lässt sich gleich beantworten: Nein, das schnellste Smartphone der Welt ist das Mi 9 nicht, zumindest nicht dann, wenn man den Benchmark-Tests von Geekbench 4 trauen möchte. Zwar bewirbt der Hersteller sein aktuelles Flaggschiff-Gerät mit diesem Slogan, allerdings zeigte schon ein kleiner Vergleichstest mit meinem iPhone XR, dass man diese Aussage mit Vorsicht genießen sollte. Mein iPhone XR kam auf einen Multi-Core-Score von 11.296, das Xiaomi Mi 9 auf 11.022. Im Single-Core Score lautete das Ergebnis 4.820 für das iPhone XR und 3.460 für das Xiaomi Mi 9. Mit einem iPhone XS Max gab es Werte von 11.379 (Multi-Core) und 4.820 (Single-Core). Immerhin: Das Mi 9 spielt leistungstechnisch definitiv in einer Liga mit den aktuellen iPhone-Generationen, hat aber rein rechnerisch eine mehr als 1 1/2 mal schnellere CPU-Taktung und satte 3 GB mehr Arbeitsspeicher. 

Das Gerät selbst wird in einer hochwertigen Box samt buntem Hologramm-Effekt geliefert, in der sich neben dem Mi 9 auch ein weißes USB-C-Ladekabel, ein EU-Ladegerät mit bis zu 2.5A Leistung sowie ein transparentes Schutzcase aus Silikon und ein USB-C-auf-3,5mm-Klinken-Adapter befindet. Denn: Auch das Xiaomi Mi 9 verzichtet wie die aktuellen iPhones auf eine Klinkenbuchse. Meine Global Version des Mi 9, die auch so im deutschen Handel verkauft wird, kann bei der Einrichtung problemlos in deutscher Sprache eingerichtet werden und versteht sich auch mit den in Deutschland wichtigen LTE-Frequenzen. 

Tolles Rückseiten-Design mit hoher Anfälligkeit für Fingerabdrücke

Nach dem Auspacken wird klar: Wow, was für ein schönes Gerät! Als Liebhaberin der Farbe Blau fällt mir natürlich sofort das holografische Rückseitendesign des Mi 9 auf, das je nach Lichteinfall in verschiedenen Blautönen und Regenbogenfarben schimmert. Ein gelungenes Gimmick, wie ich finde – wer es dezenter mag, kann immer noch zur schlichten schwarzen Version greifen. Ein Mikrofasertuch sollte aber immer in der Nähe sein: Die Rückseite ist extrem anfällig für Fingerabdrücke. Mit einem Gewicht von 173 Gramm (iPhone XR: 194 Gramm), einer Displaygröße von 6,39“ (iPhone XR: 6,1“) und Maßen von 7,47 x 15,75 x 0,76 cm ist das Mi 9 etwas größer als mein Apple-Smartphone, aber trotzdem leichter und dünner. 

Direkt ins Auge fällt natürlich auch die in meinen Augen ästhetischer gelöste Tropfen-Notch am oberen Bildschirmrand und der im direkten Vergleich weitaus dünnere Displayrand. Das Displayverhältnis liegt hier bei 85,1 Prozent, das iPhone XR bei 79 Prozent (iPhone XS: 82,9 Prozent). Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S10 kommt auf 88 Prozent, das Huawei P30 Pro auf 88,5 Prozent. Insgesamt liegt das Mi 9 gut in der Hand, wirkt wertig und im 1:1-Vergleich mit dem iPhone XR sogar displaytechnisch überlegen. Kein Wunder: Im Android-Gerät kommt ein Samsung AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln sowie einer Pixeldichte von 403 PPI (iPhone XR: 326 PPI) zum Einsatz. 

Auch die weiteren Specs lesen sich eindrucksvoll: Eine 48-Megapixel Weitwinkel AI Triple-Kamera samt f/1.75 und 4K (60/30fps) Video auf der Rückseite, eine 20 Megapixel-Frontkamera mit f/2.0 und 1080p Video, ein 3.300 mAh-Akku, QuickCharge 4.0 Support und Wireless Charging mit bis zu 20W, In-Screen Fingerabdrucksensor, Gesichtserkennung, Dual-SIM-Funktionalität, WLAN 802.11a/b/g/n/ac sowie WiFi 2.4/5GHz, Bluetooth 5.0, Android Pay, Dualfrequenz-GPS, MIUI 10 mit Game Turbo, Multicolor Always-On Display und Dark Mode. Alle technischen Daten finden sich auf auf der Produktseite von Xiaomi.

Vertraute Gestensteuerung für Apple-User

Nachdem ich nun einige Wochen mit dem Xiaomi Mi 9 verbracht, so einige Apps installiert, das MIUI 10 verwendet und zahlreiche Fotos und Videos geschossen habe, kann ich meine Alltags-Eindrücke aus meiner Sicht präsentieren. Generell war ich bisher kein großer Fan vom Android-System, da es mir immer zu kompliziert, verschachtelt und wenig intuitiv erschien. Mit dem Xiaomi Mi 9 allerdings habe ich zum ersten Mal bei einem Android-Gerät eine Verbesserung feststellen können, was vielleicht auch an Xiaomis eigener Benutzeroberfläche MIUI liegt, die Apples iOS in vielen Dingen sehr ähnlich ist. Die Gestensteuerung lässt sich in den – für Apple-User immer noch sehr komplizierten – Einstellungen so einrichten, dass sie nahezu identisch mit der Bedienung eines iPhones ist. Herabziehen vom oberen Bildschirmrand im Homescreen öffnet die Schnelleinstellungen, Heraufziehen vom unteren Bildschirmrand öffnet das Multitasking, und auf Websites und in unterstützten Apps kann mit einem Wisch vom linken Rand nach rechts zum vorherigen Inhalt zurückgekehrt werden. Auch die für Android typischen drei virtuellen Buttons am unteren Rand des Screens werden mit dieser Art der Navigation überflüssig. Als Apple-User fühlt man sich mit dieser Steuerung sofort heimisch. 

In einem Punkt ist Apple aber weiter ungeschlagen: Die Entsperrung des Displays. Nachdem ich bei meinem iPhone XR Face ID kennen und lieben gelernt habe, fällt mir umso mehr auf, wie schlecht das Xiaomi Mi 9 diese Angelegenheit gelöst hat. Das Gerät lässt sich per Gesichtskennung und Fingerabdruck in einem im Display integrierten Sensor entsperren, aber beides nur mit leichter Verzögerung und letzteres manchmal auch nur mit dem primär eingerichteten Finger. Wer es wagt, den Zeigefinger zu nutzen und dann diesen auch nur leicht schräg aufs Display zu legen, hat gleich verloren und bekommt keinen Zugriff auf das eigene Smartphone. Hier war selbst Apples Vorgänger, der Homebutton mit Touch ID, zuverlässiger und schneller. Zudem lässt sich Xiaomis Gesichtserkennung, für die nur ein Porträtbild notwendig ist, leichter durch andere Bilder austricksen, als es bei Apples Face ID der Fall ist: Ich konnte beispielsweise ein mit dem iPhone aufgenommenes Porträt zum Entsperren des Mi 9 verwenden – Sicherheit sieht anders aus.

Zahlreiche Möglichkeiten mit integrierten Kameralinsen

Sehr gute Erfahrungen habe ich wiederum mit der integrierten Triple-Kamera des Xiaomi Mi 9 gemacht. Als Hobby-Fotografin war ich insbesondere auf diesen Teil des Tests sehr gespannt, vor allem, weil sich die Specs des Mi 9 auf dem Papier hervorragend lesen. Ein erster Blick in die Kamera-App des Geräts zeigt dann auch – wow, so viele Möglichkeiten! Ein eigener AI-Kamera-Modus erkennt, welches Motiv fotografiert werden soll und passt das Bildprogramm entsprechend an, beispielsweise für Food-Fotos oder Landschaften. Auch HDR- und Makro-Modi finden sich hier, ebenso wie Filter und automatische Gesichtsverschönerungen. Der Porträtmodus weiß zu überzeugen und versteht sich, anders als mein iPhone XR, auch mit Motiven, die keine Menschen sind. Kleinere Fehler im Unschärfebereich treten beizeiten auf, aber ähnliches passierte mir auch mit Porträt-Shots beim iPhone XR. 

Eine tolle Spielerei sind die Porträt-Effekte des Mi 9, die statt des unscharfen Bokehs einen völlig neuen Hintergrund ins Bild zaubern – beispielsweise Lens Flares auf schwarzem Background, Jalousie-Schatten oder auch Lichtstrahlen. Praktisch im Alltag ist auch die integrierte Weitwinkel-Linse, die deutlich mehr aufs Bild zaubert als das Standard-Objektiv – leider auch inklusive der üblichen perspektivischen Verzerrungen und leichter Unschärfe am Rand. Insgesamt ist das Bildmaterial hochwertig und kommt mit satten Farben daher, wirkt aber beizeiten auch künstlich aufgepumpt und software-seitig mit HDR-ähnlichen Techniken über-optimiert. Hier leistet das iPhone XR unauffälligere, natürlichere Arbeit.

Always-On Display ist ein echter Akkufresser

Software-technisch muss man sich unter Android 9 natürlich keinerlei Gedanken machen: Als weltweit verbreitetes Betriebssystem gibt es so ziemlich alle wichtigen Apps, die man unter iOS installieren kann, auch für dieses OS. WhatsApp, Threema, Instagram, Evernote, Skype, Spotify, die MS Office Suite, Dropbox, Netatmo, Netflix, Komoot, DB Navigator, Pokémon GO, Tagesschau, Chefkoch und 1Password sind nur einige der Anwendungen, die bequem den Weg auf das Mi 9 gefunden haben. Auch die Übernahme von Kontaktdaten ist bei der ersten Einrichtung kein großes Problem: Daten können aus einem Apple-Konto übernommen und transferiert werden. Aufgrund der großen Gefahr durch Malware unter Android liefert das Mi 9 einen eigenen Viren- und Malware-Scanner gleich mit, der jede geladene App nach der Installation prüft und dann freigibt. Ein lästiger Schritt, den man so vom restriktiven iOS nicht kennt – unter Android ist dieser Prozess bedingt durch das offene System wohl notwendig. 

Nach einigen Wochen der Nutzung bin ich insgesamt positiv überrascht vom Xiaomi Mi 9: Die Akkulaufzeit ist durchaus mit der des iPhone XR zu vergleichen, hängt aber gleichzeitig auch stark von der App-Nutzung, aktivierten Benachrichtigungen und auch den Einstellungen zum Always On-Display ab. Letzteres zeigt auch im gesperrten Zustand die Uhrzeit, das Datum und wichtige Benachrichtigungen an, saugt aber auch ungemein am Akku. Da ich momentan ein Book Case (Amazon-Link) mit dem Mi 9 verwende, habe ich diese Funktion mangels freier Sicht aufs Display wieder deaktiviert und komme so sehr gut durch den Tag. Manchmal reicht, ähnlich wie beim iPhone XR, der Akku sogar für 1 1/2 Tage. 

Mein neues Alltags-Smartphone könnte das Xiaomi Mi 9 aber nicht werden, dazu bin ich aktuell zu sehr im Apple-System verankert. Allerdings zeigt das chinesische Gerät eindeutig auf, dass man nicht unbedingt 800 Euro für ein iPhone XR auf den Tisch legen muss, um entsprechende Leistung zu bekommen. Mit dem eigenen MIUI, das einige Parallelen zu Apples iOS aufzeigt, wird einem bisherigen iPhone-User zudem der Umstieg verhältnismäßig leicht gemacht. Auch die Damen und Herren von Samsung, Google und Huawei dürften sich angesichts eines solchen Preis-Leistungsverhältnisses warm anziehen müssen. Apple-User mit einem aktuellen iPhone müssen definitiv nicht umsteigen – sollte dieser Schritt aber doch einmal geplant sein, lohnt ein Blick abseits der etablierten (und teureren…) Hersteller auf den aufstrebenden Neuling aus China. 

Da wir sicher nicht auf alle Aspekte dieses Geräts eingegangen sind: Wollt ihr noch mehr zum Xiaomi Mi 9 wissen? Welche Details interessieren euch? Schreibt uns eure Fragen und Anmerkungen gerne in die Kommentare – wir versuchen sie dann umgehend zu beantworten.

Xiaomi Mi 9 6/64GB LTE Dual-SIM Android 9.0 Smartphone Ocean blau EU
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Kommentare 13 Antworten

  1. Der Fingerabdrucksensor ist schon bei meinem iPhone 7 genial. Das S7 von der Firma nervt mich da jedesmal.
    Aber 1.400€ für den Nachfolger sind halt einfach absurd teuer da denke ich trotz Zufriedenheit und Verankerung bei Apple über einen Wechsel zu Huawei o.ä. nach…

    1. Zumindest für die MIUI-Oberfläche habe ich während meiner mehrwöchigen Testphase schon mehrere Updates bekommen. Aktuell ist auch Android 9 installiert, für das es wohl auch in Zukunft weitere Updates geben wird. Aber eine Unterstützung für das jeweils neueste OS für mehrere Jahre wird es in dem Umfang wie bei Apple wohl nicht geben, das stimmt. Wenn man sich für ein Android-Gerät entscheidet, sollte einem dieser Aspekt klar sein.

    2. Zu den Updates kann man nur ein positives Feedback geben, ich selbst nutze ein Xiaomi Smartphone und bekomme regelmäßige Sicherheitsupdates von Google und auch Erweiterungen für das MIUI 10.
      Auch verspricht Xiaomi ca. 5-6 Jahre Updates zu liefern. Ich habe mein Xiaomi seit etwas mehr als 1 Jahr und bekomme immernoch Updates.
      Xiaomi ist nur so günstig, da die Firma eine 10% Gewinnpolitik verfolgt, traurig ist das dies von vielen Samsung etc. Usern als negativ betrachtet wird. Aber klar wer 800€ für ein Handy ausgibt und sieht was man für die Hälfte an € von Xiaomi bekommt, geht eben schnell in den Verteidigungsmodus und findet gründe weshalb es richtig war 800€ auszugeben.

      Unterm Strich, bietet Xiaomi teilweise mehr Handy für Weniger Geld als Samsung und co.

      Liebe Grüße

  2. Das Xaomi zeigt insbesondere in Sachen Preis was im Apple Portfolio fehlt: Ein Massentaugliches Modell von Apple. Ca. 400 € gebe ich noch alle 2-3 Jahre aus für ein Smartphone. Bei 500 € liegt bei mir aber die absolute Schallmauer. Was ich mir deshalb von Apple wünsche ist ein iPhone SR. Mit der Leistung vom iPhone 8 und der Größe vom iPhone SE, Bildschirm bis zum Rand, Face ID und Doppelkamera auf der Rückseite (gerne die vom 8 Plus). Wenn das in 2020 nicht kommt wird es eben etwas von ‚Sogutwieneu‘ (oder wie die Secondhand Anbieter mit Garantie heißen)

  3. Der Hintergrund von dem Chinesenteil ist aber jetzt nicht das originale, oder?

    Die Vergleiche zwischen Android und iOS-Phones sind für mich eh sinnlos.

  4. Ich würde schon allein wegen der Intransparenz bzgl Datenschutz und Datenverarbeitung nicht zu einem chinesischen Hersteller wechseln. Gleichzeitig ist ja auch bekannt, dass hinter der Hard- und Software viel Piraterie steckt. Jeder Hersteller, der in China produziert und verkaufen will, muss alles seiner Produkte offen legen.
    Jeder Kauf eines Produktes von chinesischen Firmen unterstützt das menschenfeindliche Regime. (Ja ich weiß, dass Apple auch in China produziert, aber das ist eine andere Geschichte).

    1. Wieso ist das eine andere Geschichte ? Apple verkauft Daten wenn der Preis stimmt. Xiaomi gibt dir die Möglichkeit über die Einstellungen alle Privatsphäre Einstellungen so festzulegen das keinerlei übertragung deiner Daten stattfindet. Zeigt mir das mal bei anderen Herstellern!

      Das ist alles Halbwissen. Nichts fundiertes, sondern nur vermit8 und Behauptungen. Bitte vorab informieren!

      1. Apple vertraue ich deutlich mehr, dass keine Daten verkauft werden als anderen Unternehmen in diesem Sektor. Woher kannst du solch eine Behauptung aufstellen?
        Auch wenn du glaubst, das keine Daten übertragen werden, heißt das nicht, dass nicht doch welche abgegriffen werden können. Bei Apple kannst du diese Einstellungen auch machen.

  5. Hey Mel, schön geschriebener Beitrag. Lässt sich sehr entspannt lesen und hat mich sogar dazu bewegt einen Text mit solchen Umfang über ein Android-Gerät vollständig zu lesen. Wie sich herausgestellt hat darf es auch mal gern ein Blick über den Tellerrand sein.

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