Amazon: Versandkostenfreie Lieferung jetzt erst ab 29 Euro

Wir haben einen kurzen Hinweis bezüglich Amazon und der Freigrenze für kostenlosen Versand.

Amazon Prime 29 Euro

Bei fast allen Zubehör-Tests verweisen wir auf Amazon. So gut wie jeder Nutzer hat dort ein Konto und vertraut dem Online-Portal, da es schnell und zuverlässig liefert und Rücksendungen unkompliziert behandelt. Jetzt müssen Kunden ohne Prime-Konto aber aufpassen: Die magische Grenze von 20 Euro für kostenlosen Versand wurde auf 29 Euro angehoben.

Ab 29 Euro Bestellwert ist der Versand kostenlos – Bücher, Hörbücher und Kalender werden weiterhin gratis zugestellt. Für Prime-Mitglieder spielt die neue Regelung keine Rolle: Alle mit Prime bestellbaren Artikel werden weiterhin kostenlos ausgeliefert, auch wenn der Bestellwert unter 29 Euro liegt.

Die Prime-Mitgliedschaft bringt aber nicht nur eine bevorzugte Versand-Option mit sich, neuerdings habt ihr auch Zugriff auf Amazon Instant Video, den Streaming-Dienst von Amazon. So könnt ihr auf eine Vielzahl an Serien und Spielfilmen zugreifen und diese direkt per Web oder App ansehen. Durch die Erhöhung möchte Amazon wohl mehr Prime-Mitglieder für sich gewinnen.

Ihr solltet also beim nächsten Einkauf darauf achten, dass ihr mindestens für 29 Euro einkauft, um die Versandkosten zu sparen. Wenn euer Warenwert zwischen 27 und 28 Euro liegt, solltet ihr auf jeden Fall einen Füllartikel (ein günstiges Buch zum Beispiel) in den Warenkorb legen.

Weitere Voraussetzungen und Einschränkungen

  • Geschenkgutscheine, digitale Downloads sowie Kindle eBooks werden nicht zu den Artikeln gezählt, die zur 29 EUR-Schwelle für eine kostenlose Lieferung beitragen.
  • Die Versandkostenfreiheit gilt nur für Artikel, die direkt von Amazon.de stammen sowie von Verkäufern, die ihre Waren über Amazon versenden.
  • Da 1-Click-Bestellungen unter Umständen in einzelne Sendungen aufgeteilt werden und somit zusätzliche Versandkosten anfallen können, wird empfohlen, die Bestellung über den Einkaufswagen mit der Versandoption „Komplettversand“ aufzugeben.
  • Sollte ein Teil der Bestellung storniert werden, und der Gesamtwert nach der Stornierung unter 29 EUR liegen, fallen die üblichen Versandkosten an.

Kommentare 13 Antworten

  1. Das ist ja richtig schäbig. Ich habe sowieso kein gutes Gefühl dabei, daß ich fast alles bei denen bestelle. Leider sind sie bei Preis und Bestellkomfort ziemlich konkurrenzlos.
    Allerdings ist der neue „Mindestbestellwert“ ein echter Grund, nun öfter Alternativen zu nutzen.

    1. Mmhh, ist das wirklich so ?
      Viele Anbieter fangen bei 40-50 € MBW an, wenn nicht sogar noch mehr.
      Oder es gibt gar keine Möglichkeit, ohne Versandkosten zu bestellen.
      Aber sicher gibt es wie immer auch hier Ausnahmen.

      1. Man vergleicht ja den Gesamtpreis incl Versand. Und da war Amazon oft Erster, auch weil 20 Euro schnell zusammen waren. Ich sehe aber nicht ein, bei Kleinigkeiten auf 30 Euro aufzustocken.

        1. 29 Euro (wenn schon, denn schon)! Übrigens ist die Grenze in Ami-Land schon länger auf $ 30,– (wo wir noch 20 Euro hatten). Und wieso ist das „schäbig“??? Das Porto müssen sie ja bezahlen, die Post arbeitet nicht gratis. Und wie lange war jetzt die Grenze auf 20?! Wenn das die einzige „Preissteigerung“ bleibt… ;0)

          BTW: Ich bestelle mir jetzt immer eine Bluray für 9,90 dazu. Gibt’s Riesenauswahl und ich stocke meine Sammlung auf.

  2. Das ist wirklich schlecht. Die € 20,- Grenze war DAS Argument für Amazon. Werde jetzt wahrscheinlich weniger bestellen, da man € 30,- einfach nicht so schnell zusammen hat wie € 20,-. Schade, schade, schade :/

  3. Statt eines „billigen Buches“ hab ich immer Rasierschaum/Rasierklingen/Deoroller/Duschgel, etc. auf meinem Merkzettel mit dem ich Bestellungen „auffülle“ 😉
    Aber 29.- € ist natürlich echt mal ne Ansage, zumal immer mehr Waren von Fremdanbietern im Amazon-Angebot sind, die ebenfalls nicht zum „knacken“ der magischen 20.- € (jetzt 29.- €) taugen…

  4. @ Salix & RJoeN: Rechnet mal aus was ihr dort so im Jahr bestellt und was an Versandkosten anfallen könnte. Ein Jahr ist lang und da könnte was zusammenkommen. Ich meine: Wer dort regelmäßig bestellt ist so oder so Prime-Mitglied und zahlt keinen Versand. 49,- EUR im Jahr für die Mitgliedschaft inkl. Instant-Video geht völlig in Ordnung. Nachteil: Hat man Prime, kauft man schneller und öfter. Es ist dann plötzlich egal ob das Kabel nur 6,39 EUR kostet, weil man nix für den Versand bezahlt. Schlimmer noch: Ich bekomme meine Lieferungen ins Büro und muss nicht mal mehr in die Shopping-Meile, keine Parkhausgebühren, keine Spritkosten, nicht mehr im Stau oder an der Kasse anstehen, … alles wird die Versandkostenfrei gebracht.

    1. Ich hab schon öfter über Prime nachgedacht. In manchen Jahren hätte es bei mir gelohnt, aber meistens nicht, weil das Meiste sowieso versandkostenfrei kam.
      Bei teueren Sachen ist es eh egal, für „Kleinigkeiten“ hat Amazon heute meine Schmerzgrenze irgendwie überschritten. Erstmal sacken lassen 😉
      Zu Prime:
      das wird nicht so bleiben, es wird früher oder später auch anders/teuerer werden.

  5. Besteht zwischen APPgefahren und Amazon eine Geschäftsbeziehung? Der Artikel scheint mir recht unkritisch gegenüber den Geschäftspraktiken Amazons…

    1. Was für „Geschäftspraktiken“??? (du meinst das sicher negativ, oder?!)
      Wer bietet den ab einem geringeren Bestellwert Gratis-Versand?! Nur immer hier ranposten, wenn euch wer einfällt…

      Leute, Leute… Amazon „schenkt“ euch was und muss jetzt etwas zurückrudern (wg. der Wirtschaftslage vielleicht?!) und alle regen sich auf. *kopfschüttel*

  6. Ich bestelle inzwischen weniger bei Amazon und dafür lieber bei ebay. Schneidet im Preisvergleich oftmals besser ab. Nur die Suche bei ebay finde ich umständlicher. Oder direkt bei den Anbietern ohne irgendwelche Umwege und ist meistens genauso der gleiche Preis.

    1. Ich habe öfter Folgendes bemerkt: der gleiche Anbieter verkauft bei eBay teuerer als bei Amazon. Nicht grundsätzlich, aber es ist mir beim Preisvergleich schon einige Male aufgefallen.

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