Apple Music: Start am 30. Juni, Offline-Modus & günstiger Monatspreis

Wir wollen die ersten offenen Fragen zu Apple Music beantworten.

Apple Music

Update am 11. Juni: In der neusten Beta lassen sich auch die deutschen Preise ablesen. Eine Einzelmitgliedschaft kostet 9,99 Euro pro Monat, als Familie zahlt man 14,99 Euro.


Update 2 am 10. Juni: Wie Mac & i aus informierten Kreisen erfuhr, soll Deutschland zu den 100 Ländern zählen, in denen Apple Music am 30. Juni starten wird. Ebenfalls interessant: Laut Slashgear beträgt die Streamingqualität „nur“ 256 Kilobit pro Sekunde, Spotify und Co. streamen mit bis zu 320 Kbit/s.

Update 1: Noch ist ungewiss, ob Apple Music auch in Deutschland am 30. Juni verfügbar sein wird. Auf der deutschen Info-Seite wird der Start mit „Kommt bald“ betitelt, auf der englischen Seite steht der 30. Juni 2015 schon fest.

Gerade eben hat Apple mit „Apple Music“ seinen eigenen Musikstreaming-Dienst samt 24/7 Radio angekündigt. Doch nicht alle Fragen wurden bei der Keynote beantwortet. Apple hat jetzt schon eine Sonderseite auf der Homepage geschaltet, die die meisten Fragen abdecken sollte.

Wer mit einer Apple ID angemeldet ist, kann auf das Radio Beats1 zugreifen, Künstlern auf Connect folgen und den Künstlerfeed auf Connect einsehen. Als zahlender Apple Music-Kunde könnt ihr außerdem Inhalte von Connect abspielen und laden, Connect-Inhalte oder Songs im Radio liken, habt Zugriff auf insgesamt 30 Millionen Songs, könnt Inhalte der Mediathek hinzufügen und auf Empfehlungen von Musikexperten zugreifen. Und das wichtigste: Musik kann offline gespeichert und ohne Internetverbindung gehört werden.

Apple Music mit fairem Preis

Apple Music 2Der monatliche Preis beläuft sich auf 9,99 Euro pro Monat. Günstiger wird es, wenn man mit bis zu sechs Personen eine „Familie“ gründet. Dann zahlt man insgesamt nur noch 14,99 Euro, pro Person also nur 2,50 Euro pro Monat. Das ganze wird über die iCloud Familienfreigabe geregelt.

Für Android-Nutzer interessant: Alle Features von Apple Music können nur als zahlender Kunde genutzt werden. Wir finden: Auch wenn Apple hier das Rad sicherlich nicht neu erfindet, hat der Konzern aus Cupertino einen guten Job gemacht und präsentiert mit Appel Music ein konkurrenzfähiges Produkt im Bereich Musikstreaming. Wir sind gespannt, wie sich Apple Music in der realen Welt schlägt. Falls ihr noch weitere unbeantwortet Fragen habt, nutzt bitte den Kommentarbereich.

Apple beantwortet außerdem:

Was passiert mit meiner iTunes Mediathek?
Deine iTunes Mediathek gehört nach wie vor dir. Du kannst mit Apple Music oder der iTunes App für Mac oder PC auf deine ganze Sammlung zugreifen.

Woher weiß Apple Music, welche Songs ich in meiner persönlichen Mediathek habe?
Mit einer Apple Music Mitgliedschaft ist deine gesamte Sammlung in iCloud. Wir vergleichen jeden Song in deiner Sammlung mit der Apple Music Sammlung und prüfen, ob wir eine Kopie davon haben. Wenn ja, kannst du den Song sofort von der Cloud aus anhören. Falls du Musik besitzt, die wir nicht im Katalog haben, laden wir diese Songs von iTunes auf deinem Mac oder PC hoch. Alles wird in iCloud gespeichert, daher wird kein Platz auf deinen Geräten belegt.

Funktioniert Apple Music mit der Apple Watch?
Mit einer Apple Music Mitgliedschaft kannst du Musik auf deine Apple Watch übertragen und hören, auch wenn dein gekoppeltes iPhone nicht in der Nähe ist.

Funktioniert Apple Music mit einem Android Smartphone?
Ja, wir freuen uns, dass wir Apple Music auch für Android anbieten können. Es kommt diesen Herbst.

Wie funktioniert die Familienmitgliedschaft?
Bis zu sechs Personen aus deiner Familie haben vollen Zugriff auf Apple Music. Dafür musst du nur die iCloud Familienfreigabe auf deinem iOS Gerät oder Mac einrichten und deine Familienmitglieder einladen.

Funktioniert Apple Music mit iTunes Match?
Ja. Apple Music und iTunes Match sind unabhängig voneinander, können aber zusammen genutzt werden.

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Kommentare 72 Antworten

  1. Kann ich dann auch ne Familienfreigabe für ein Androidhandy erstellen bzw für ne dann neu erstellte Apple ID, mit der Apple Music auf nem Android genutzt wird?

    1. Ich könnte mir vorstellen, dass Apple es einfach an einen iTunes Account knüpft (so wie Google es mit seinen Accounts verwaltet). Diesen lädst du dann einfach in deine Familie ein.

  2. Wer sagt das es 1:1 umgerechnet wird und nicht eher 14,99€ kostet in D?
    Und kommt es auch in D sicher am 30.6? Wurde nicht erwähnt.

    1. Würd mich auch gerne mal interessieren, da ich in der Familienfreigabe mit meinem Vater bin. Der stell dort seine Kreditkarte zur Verfügung. Das Apple Music Abo soll aber nur für meine Apple ID separat gebucht und von mir auch nur gezahlt werden. Ich befürchte dass ich nur seine hinterlegte Zahlungsmethode nutzen kann, obwohl ich eigentlich getrennt über Lastschrift oder Paypal zahlen will.
      Wäre sehr ärgerlich wenn ich auf ihn angewiesen bin und aus der Familienfreigabe will ich nicht gehen. (Habe spotify schon gekündigt ?)

  3. Wie kann ich mir die familienfreigabe vorstellen, auf was hat man da noch Zugriff? Nur auf Apple Music oder werden noch andere Inhalte geteilt?
    Wenn die Sounds in die iCloud geladen werden, lädt Apple also alles hoch was in der Mediathek ist. Was ist wenn der Platz in der iCloud nicht ausreicht? Oder geht das nicht von persönlichen Volumen ab? Was ich mir nicht vorstellen kann

    1. In der Familienfreigabe werden zum Beispiel auch gekaufte Apps geteilt.
      Die Musik wird nicht deinen persönlichen Speicher in der cloud belasten.

    2. Familienfreigabe beinhaltet Freigabe von Apps, Musik Titeln und Filme bzw. Serien. Außerdem noch ein Kalender für die ganze Familie und einen Fotostream.
      Natürlich auch Apple Musik dann ab dem 30.04.15

    3. In die Cloud lädt Apple nur das was sie nicht haben, heißt Songs welche Du in deiner Mediathek hast und die ebenfalls in iTunes/Apple Music erhältlich sind werden nur „geflaggt“, somit auch kein Volumenverbrauch.

  4. Mich hat die Präsentation nicht überzeugt, da gefällt mir Spotify samt seiner Clients deutlich besser. Mag sein, dass Apple den Rückstand eines Tages noch aufholt, aber aktuell scheint mir Spotify deutlich weiter zu sein.

    1. Spotify ist meiner Meinung nach immer noch das Maß aller Dinge.Und wird es auch noch Jahre bleiben.
      Und wenn die Nike+ Integration kommt, werd‘ ich Apple Music irgendwo auf meinem iPhone verstecken…
      Kram.

      1. Ich denke es wird sehr viel einfacher für alle Apps die Integration von Apple Music per Update zu ermöglichen – wahrscheinlich einfacher als von einem Drittanbieter.

  5. Das mit der Apple Watch-Integration finde ich genial. Jetzt noch Sonos und ich wechsel von Spotify zu Apple Music, sobald mein Spotify-Abo ausläuft

  6. Wie funktioniert die Familien Freigabe genau. Gibt es einen Admin der einlädt und nur derjenige kommt dran? Was ist wenn sich ein Mitglied auf einem Device anmeldet das kein Mitglied ist, kommt derjenige dann auch an alles dran?

    1. Glaube nicht, dass dies vertragstechnisch funktioniert. Man müsste dann monatlich einen neuen Vertrag abschließen und im Voraus zahlen. Glaube nicht, dass sich Apple das antun will.

      1. Also beim iCloud-Speicher kaufen geht’s. Ich hab vor Längerem vom Lastschriftverfahren auf Prepaid umgestellt und konnte dennoch zusätzlichen Speicher kaufen. Wobei ich dazu echt sagen muss, dass Apple einem pro Gerät 5GB bereitstellen könnte und nicht pro Account.

    1. Wenn ich es richtig verstanden habe, beinhaltet Apple Music auch iTunes Match. Solltest du aber kein Interesse an gestreamter Musik haben, bist du mit iTunes Match wesentlich besser bedient, da es im Jahr nur 25 Euro kostet.

  7. Theoretisch könnte man doch dann über eine Apple ID, auf die mehrere Leute zugreifen können, Apple Music kaufen für 9,99€ im Monat und dann könnten die anderen Leute auch Über die selbe Apple-ID Apple Music benutzen. Ist das möglich und wenn ja warum gibt es dann ein Familienpaket?

    1. weil dann jeder, Deine ID hat damit machen kann was er will. In Bezug auf AppleMusic würden alle Familienmitglieder dann ALLE auch nur EINE gemeinsame Playlist haben.

      1. Ganz genau – das Streamen wird höchstwahrscheinlich auf eine gleichzeitige Verbindung begrenzt werden. Dies ist leicht technisch umzusetzen.

  8. Stichwort Familienfreigabe:
    Was ist, wenn die Familienangehörigen, die sich eine Gruppe Teilen, nicht den gleichen Musikgeschmack haben? Oder muss man dann immer eigene Playlists erstellen?

  9. Noch einmal zum Thema Familienfreigabe:
    Wieviele Geräte wird jedes der sechs Familienmitglieder frei haben? Z.B. Ein Familienmitglied hat ein iPhone und zwei iPads, das nächste ebenso, etc.
    Hat hierzu jemand eine Info?

  10. Ist mit der Gema denn schon alles geregelt? Wird die komplette iTunes Bibliothek verfügbar sein? Dann wäre das ein umfangreicheres Angebot als bei Spotify, oder?

  11. Wer will mit mir eine Familie gründen? Wie funktioniert das? Wie wird erkannt, ob es wirklich eine Familie ist oder gelten einfach die sechs Personen?

  12. Meine Musik kommt nie wieder in iTunes Match, Cloud usw. rein. Das Chaos und die Fehler die in den 2 Jahren iTunes Match Abo drin waren, bin ich immer noch am wieder herstellen. Mittlerweile ist es 7 Monate her und ich hab immer noch nicht alles wieder geordnet/ umgetaggt und sortiert. Nie wieder !

  13. Auf der Präsentation hieß es, dass der Dienst zeitgleich in über 100 Ländern starten wird, mit neuestem Update, am 30.06. – hoffen wir auf das beste ?

    1. Ich denke nicht, da man mit der Streaming Option ja die Vorteile eines „Spotify Premium“ Accounts erhält.
      Vielleicht wird es eine Partnerschaft geben – die dann mit AppleMusic funktioniert.

  14. iTunes Match wird doch mit Apple Musik eigentlich doch sinnlos. Es heißt das bei Apple Musik deine eigene Musik in der Cloud gespeichert ist und Mann dann von allen Geräten zugreifen kann. Das ist das im Prinzip von iTunes Match.?

    1. Soo sehe ich das auch .. nur AppleTV (und somit meine Soundstage) wird wohl ohne Match nicht laufen, denn von AppleTV habe ich beim neuen Music noch nichts gelesen.

  15. Ich persönlich finde nicht das man Spotify mit Apple Music vergleichen kann. Das beginnt schon bei der Integration. Spotify ist eine Drittanbieter-App, Apple Music ist nativ im System integriert.

    Zwangsweise wird jeder der Musik in iTunes gekauft hat mit der Music App von Apple in Kontakt kommen, zwangsweise wird man sich also mit den Inhalten auseinandersetzen. Wenn Apple auch nur im Ansatz ein gutes Produkt abliefert wird Apple Music ein Erfolg. 3 Monate kostenlose Nutzung sind schon ein Anreiz das -eventuell- bestehende Spotify Abo zumindest ruhen zu lassen. Nach 3 Monaten Nutzung wiederum ist der Drops eigentlich schon gelutscht. Die wenigsten werden bei gleichem Preis zu Spotify zurückkehren, sollte eine Bezahlung mittels rabattierten iTunes Karten möglich sein reden wir im besten Fall noch von 7,50$ mtl.

    Die Vernetzung bei Apple macht den Service vor allem für die Music Industrie interessant. Apple hat bereits den Musik Markt mit iTunes und iPod revolutioniert, mit den entsprechenden Kooperationspartnern wird dies auch diesmal gelingen zumal der Service auf alles iDevices und Android angeboten wird. Den Künstlern wird mit dem Apple Music Service nicht nur der Apple Markt erschlossen, sondern beinahe der komplette Smartphone, Smartwatch, Laptop und Desktop Markt. Und dies alles mit geringem Aufwand, quasi ein Klick für alles.

    1. Mit iOS wird Spotify auch via Siri nutzbar sein, dann sehe ich wenig mehr an Integration bei Music. (Spotify ist schon sehr gut integriert finde ich.)
      Käufe sind eh obsolet, da man die Titel sowieso über Streaming hören kann.
      Bleibt der Vorteil des iTunes-Rabatt, aber noch ist nicht gesagt, dass Music nur 10€ kostet, aktuell sind nur 10$ bekannt.

      1. Nachtrag: Und falls die Telekom die Streaming-Option nicht auch für Music anbietet, ist „der Drops eigentlich schon gelutscht“, zu Gunsten von Spotify. (Mindestens bei den Telekom-Kunden)

        1. Die Telekom und Apple sind dahingehen eng miteinander verwoben, ich gehe davon das das alle großen Mobilfunkanbieter Apple Musik vom Datenvolumen getrennt betrachten. Letztlich werden wir sehen was daraus wird, Apple als Marke mit den entsprechenden Marktanteilen kann durchaus das grundlegende Geschäft beeinflussen und diktieren. Spätestens wenn Apple Pay in Deutschland anläuft wird Apple such das Bankgeschäft hierzulande diktiert haben. Die Musikindustrie haben sie sowieso schon im Sack.

          1. Weiss nicht, ob das so kommt. Es geht immerhin um Datenmengen im GB-Bereich je Monat, die bei einer großen Nutzerzahl ordentlich ins Gewicht fallen.
            Die Telekom ist exklusiver Kooperationspartner von Spotify, da sieht die Sache anders aus.

          2. Wir werden nicht drum herum kommen uns überraschen zu lassen. Bisher hat Apple doch nahezu jede Sache rund gemacht. Einen konstanten Stream zuzulassen ist, denke ich, nicht mit wilden Downloads vergleichbar. Darüber hinaus erhalten die Mobilfunkanbieter sicher ihr Stück vom Kuchen. Bei Apple reden wir hier sich von Beträgen im Milliardenbereich. Da bekommen alle weiche Knie.

  16. „Musik kann offline gespeichert werden!“

    Wie ist das zu verstehen? Auf allen Apple-Geräten? Nehme bspw zum Sport nur meinen iPod Nano mit. Kann da dann auch alles drauf?

  17. Wird es eigentlich auch eine Hi i-Version geben wie bei Zufall? Das ist das, was mir bei Spotify noch fehlt und was für Apple ja eigentlich leicht umzusetzen sein sollte.

  18. Ich bin Musikliebhaber und hab ne relativ hochwertige Anlage zu Hause.

    Ich will jetzt hier keinen Streit lostreten, ob MP3 jetzt tatsächlich schlechteren Klang als eine CD hat…. – JA, hat es!!

    Trotzdem bin ich Spotify-User, weil mir Spotify die Möglichkeit bietet, MP3 in HOHER Bitrate direkt an meine heimische Stereoanlage zu streamen!!

    Dazu lässt sich die Bitrate einstellen, und man bietet die Spotify-Connect-Technologie an.

    Wenn Apple das nicht bietet, sondern nur Mobil-verträgliche niedrige Bitraten und Streaming über Airplay an die Anlage anbietet, dann wird das für keinen Musikhörer mit etwas höheren Ansprüchen eine Alternative sein!

    Bin gespannt !

    1. Sicher hast du mit deiner Argumentation recht, aber betrachtet man den gesamten Markt, der sich damit erschließt, sind die Audiophilen doch eher eine Randgruppe. Ich denke der großen Masse wird das nicht so wichtig sein.

      1. Ich nutze Spotify fast nur mit runtergeladenen Songs. Im Auto oder unterwegs wird mein Datenvolumen nicht belastet und es funktioniert alles auch, wenn das Netz mal schlecht ist.

    1. Wenn es wie bei Spotify gelöst wird, dann wirst du eine Begrenzung von einigen GB Musik haben, die du gleichzeitig offline halten kannst. Lädst du mehr, wird die alte überschrieben.
      Um diese zu behalten, wirst du dann in bestimmten Abständen kurz online kommen müssen, um die Lizenzen zu überprüfen (wahrscheinlich alle paar Wochen).

  19. Hi,
    die IPhones meiner Kinder laufen auf meinem Apple Account. Wenn ich es abonniere, kann man dann auf allen IPhones Apple Music nutzen ??

    1. Wenn ihr als Familie gekoppelt seid und du die Familien Version von Apple Musik abonnierst, könnt ihr es alle auf allen euren Geräten nutzen.

  20. Für die breite Masse sicher eine tolle Sache. Ich empfinde die Soundqualität von Apple mittlerweile allerdings als eine Frechheit. Zumal Apple seit geraumer Zeit die Rechte an den 24bit Studiomasters besitzt. Somit für jemanden der Wert auf Sound legt immer noch keine Alternative zu Qobuz.

  21. Es ist von einer 3-monatigen kostenlosen Testphase von Apple Music „zum Start“ die Rede.

    Heißt das, dass ich die 3 kostenlosen Monate nur direkt am Anfang (Juli, August, September) nutzen kann, oder kann ich die im Prinzip beanspruchen, wann ich will?

    Sprich: Anmelden im August, somit 3 freie Monate von August – einschl. Oktober ?

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