Deutsche iPhone-Apps sind deutlich teurer

18 Kommentare zu Deutsche iPhone-Apps sind deutlich teurer

Eine deutsche App für das iPhone kostet im Schnitt 3,87 Euro, auf dem iPad zahlt man noch mehr.

iPhone-Nutzer sind ziemlich verwöhnt. Wenn es eine App nicht kostenlos gibt, zahlt man meist nur 79 Cent. Natürlich gibt man ab und zu auch etwas mehr für ein bestimmtes Programm aus – doch wie eine Datenbank mit Apps von 1.925 deutschen Entwicklern zeigt, dass der Durchschnittspreis einer kostenpflichtigen deutschen App überraschend hoch ist.


„Als normaler iPhone-Anwender liest man ja immer im App Store, dass die Apps kostenfrei sind oder um die 79 Cents kosten. Sieht man aber auf den von uns errechneten Durchschnittspreis deutscher iPhone-Apps, so liegt er um die vier Euro“, so Klaus-Martin Mayer von Telefon.de nach der Analyse.

„Beim iPad ist der Durchschnitt sogar doppelt so hoch. Das ist eine echte Überraschung. Richtig günstig sind zurzeit nur die Android-Apps. Hier liegt der Durchschnitt bei knapp zwei Euro“, berichtet Mayer weiter. Immerhin: Viele Programme wurden im Dezember vergünstigt angeboten – wohl um neue Nutzer zum Kauf zu verlocken.

  • Durchschnittspreis pro App – iPhone: 3,87 € (Nov: 3,94 €)
  • Durchschnittspreis pro App – iPad: 7,90 € (Nov: 8,70 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Android: 2,01 € (Nov: 2,14 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Gesamt: 4,80 € (Nov: 4,94 €)

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Kommentare 18 Antworten

  1. vielleicht gibt’s in Deutschland einfach mehr Leute, die ihre Apps zu Witzpreisen von unvorstellbaren Summen anbieten. Wenn ich doch noch gerade wüsste, von wo die teuersten Apps der Welt kommen…

  2. So ein Vergleich z.B. Zu Amerika oder Österreich wäre echt nett gewesen. Denn dann hätte ich mir überlegt einfach in den ihren Stores einzukaufen 😀
    Und der Vergleich zu Android ist auch logisch, so Aps wie Doodle Jump oder Flick Kick Football sind einfach um Lägen schlechter trotz gleicher Spiele/Grafiken. (Mein Bruder hat Android)

  3. Ein Vergleich über Durchschnittspreise macht nur Sinn, wenn man wenigstens die Spannweite der Preise kennt. Vielleicht gibt es für das iPad einfach nur mehr sehr teure apps als für andere Geräte? Dann wäre es kein Wunder, wenn der Durchschnittspreis sich im Vergleich nach oben hin unterscheidet.

  4. Ja, leider fehlt hier nur die Angabe ob es sich um die Durchschnittswerte der ANGEBOTENEN oder der GEKAUFTEN apps handelt … Und somit fehlt leider auch jegliche Aussagekraft dieser Statistik oder Auswertung.

  5. Meine letzte App hat 14,99 Euro gekostet, also weit über dem Durchschnitt. Es gibt noch jede Menge von diesen „teuren“ Apps insofern wundert mich der Durchschnittspreis nicht. Teuer ist allerdings auch relativ…

    1. Nicht nur Navi-Apps: Aurora Soundstudio HD, MIDI Touch, Electrify, Rebirth for iPad, Korg iMS20, Korg iElectribe und noch viele andere mehr. Aber meistens lohnt sich das auch!

    1. Ehrlich gesagt, empfinde ich die Preise als nicht hoch. Nicht grundsätzlich, aber meistens haben die Entwickler ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Aber es zählt natürlich eines der Gesetze der freien Marktwirtschaft: Ein Produkt ist soviel wert, wieviel jemand bereit ist dafür zu zahlen.

  6. in amerika sind die apps deutlich billiger,also wenn man was dringendes braucht,account auf amerika umstellen,da einkaufen,account wieder umstellen,fertig:)

  7. Naja, teuer ist relativ. Der eine oder andere frühere Palm-User wird sich noch an Zeiten erinnern können – ist noch nicht lange her – da kosteten Apps noch ein Vielfaches von den heutigen Preisen. Insofern mag es im internationalen Vergleich hier teurer sein (was noch zu belegen wäre), aber das sind wir ja gewöhnt. Trotzdem finde ich auch einen Durchschnittspreis von 4-5 Euro noch immer erfreulich preiswert, gemessen am Entwicklungsaufwand und Nutzen der meisten Apps.

  8. Könnte auch sein, das die meistverkauften Apps einfach Spiele sind und sehr viele teurer sind als 79 Cent. Android z.B. ist bei weitem nicht so gut mit Spielen ausgestattet.

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