Entwickler verlieren offenbar Interesse am Mac App Store

Immer weniger neue Apps

Seit 2010 bietet der Mac App Store Entwicklern und Entwicklerinnen die Möglichkeit die eigenen Apps schnell, einfach und weltweit zu vertreiben. Während der iOS App Store weiterhin große Erfolge verzeichnet, zeigt eine neue Studie von AppFigures, dass Entwickler und Entwicklerinnen das Interesse am Mac App Store verlieren.

Seit Anfang des Jahres ist die Zahl neuer Mac-Apps kontinuierlich zurückgegangen und befindet sich gerade auf einem Tiefpunkt. Während im Januar noch 400 neue macOS Apps veröffentlicht wurden, waren es im Juni weniger als 300. Und die Prognose für August besagt, dass im zurückliegenden Monat nicht mehr als 200 neue Apps den Weg in den Mac App Store gefunden haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist es offensichtlich, dass Entwickler und Entwicklerinnen ihre Apps eher am Mac App Store vorbei anbieten wollen.


Die genauen Umstände sind unklar, denn Apple legt keine Zahlen und Gründe offen. Im Gegensatz zum iOS App Store kann man Mac-Apps auch über andere Quellen beziehen. Zum einen kann man die Programme direkt über die Anbieterwebseite beziehen, zudem gibt es auch weitere Alternativen, wie zum Beispiel die Mac-App-Flatrate Setapp.

Zudem haben in der Vergangenheit immer mehr Entwickler und Entwicklerinnen ihren Unmut über den Mac App Store geäußert. So gibt es keine Möglichkeit Testversionen anzubieten, außerdem muss man manchmal mit langen Wartezeiten rechnen, wenn Apple Apps besonders genau prüft. Davon abgesehen behält Apple bis zu 30 Prozent Provision ein. In vielen Fällen ist es einfacher Mac-Apps über andere Wege zu vertreiben.

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Kommentare 11 Antworten

  1. Ich bin auch immer froh, wenn Apps nicht nur über den Mac Appstore geladen werden können. Gefühlt erhält man schneller Updates über den Programmierer direkt. Mit MacUpdater lassen sich Aktualisierungen zügig durchführen. Seitdem ich SetApp nutze wird ohnehin ein großteil der Apps darüber geladen.

    1. Die Abo-Seuche dürfte aber mehr daraus resultieren, dass Apple weder im iOS- noch im MacAppStore bezahlte Updates zulässt. Ich wage zu behaupten, dass mit einem ordentlichem Bezahlmodell für Updates massiv weniger Abos gäbe

  2. Die Apps sind auch überteuert und oft nur billige iOS Ports.

    SetApp ist auch keine Option da fast nur einfache Tools und keine ernste Software gibt.

  3. Ich kaufe möglichst immer direkt beim Entwickler. So schalte ich Zwischenhändler aus, die mitverdienen wollen.
    a) verdient der Entwickler mehr
    b) kann man of schon betas downloaden
    c) kann die App nicht aus dem AppStore fliegen
    Was mich übrigens extrem ankotzt: Vergleichsportale wie Check24. Die sind wie Heuschrecken. Kassieren für (ungefragte) Vermittlung ansonsten fliegt die Versicherung o.a. Dienste aus der Vergleichsliste. Wie groß die damit geworden sind, zeigt aktuelle TV-Werbung: die präsentieren sich neuerdings als Unterhaltungsshow mit ‚Gästen‘ etc.

    1. Ja Hauptsache sie taugt ist heut zu tage nicht nicht relevant.

      Preisaufbau ist auch sehr wichtig.

      Basic/Lite = Sehr eingeschränkt kaum brauchbar
      1 Monat = Teuer
      6 Monate = Geht aber willst du dir wirklich an tun?
      1 Jahresabo = Brauche ich wirklich ein Jahresabo für so etwas einfaches??
      Lifetime = Phantasiepreise aber wenn man keine Lust auf Jamba Abos hat ist die einzige Wahl.

      Fazit: Zum Kotzen 🤮

      Früher war besser wenn einfach eine neue Version des App gab und man könnte die alte noch benutzen auch wenn manche Neuerungen fehlten. Jetzt heißt Abo oder nicht mehr nutzbar. 😴

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