eQuittung: Günstiger als ein Block

9 Kommentare zu eQuittung: Günstiger als ein Block

Wir freuen uns ja immer über nette kleine Applikationen von unabhängigen Entwicklern. Ein solcher Fall ist eQuittung.

Dass auch unerfahrene Programmierer tolle Apps anbieten, haben wir heute Vormittag schon am Beispiel von Molenotes gezeigt. Eine weitere interessante Neuerscheinung, diesmal sogar als Universal-App für iPhone und iPad, ist eQuittung. Mit ihr kann man schnell und einfach Quittungen ausstellen.


Entwickelt wurde eQuittung (App Store-Link) von Pascal Stössel aus der Schweiz. Da wären wir auch schon bei einem kleinen Problem, nämlich dem unterschiedlichen Mehrwertsteuersatz. Für die 24,7 MB große App ist das kein Problem: Im Feld kann man den Wunschwert eintragen, der Rest wird automatisch berechnet.

Man muss also nur Betrag, Namen und Ort eintragen, um eine fertige Quittung zu bekommen. Ein kleines Highlight ist die Unterschriften-Funktion, mit der man schnell sein Kürzel unter die Quittung setzen kann. Leider können fertige Quittungen nur in das Photoalbum gespeichert werden. Über diesen kleinen Umweg geht es dann per Mail, Computer, MMS oder wie auch immer weiter.

eQuittung wird momentan für 79 Cent angeboten. Der Nutzer „allesneu“ hat es in seiner Rezension schon richtig bemerkt: Für einen Quittungsblock zahlt man mehr…

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Kommentare 9 Antworten

  1. Das passt schon, Privatpersonen dürfen eh keine USt ausweisen. Und Geschäftsleute schreiben Rechnungen, von daher kein Problem.

  2. Das ist mal ne Klasse Idee, hab leider keine Verwendung dafür, da ich nur alle Jubeljahre mal eine Quittung schreiben muss und der Block war schon vor 5 Jahren definitiv teurer!

    1. Ob auf Papier oder elektronisch ist denke ich mittlerweile ziemlich egal, du unterschreibst beim Paketboten ja meist auch elektronisch und da gilt es auch.
      In einigen Geschäften musste ich auch schon elektronisch unterschreiben, als ich mit meiner EC-Karte gezahlt habe.

    2. Mit dem Riesenunterschied, dass die vorgenannten Systeme alle zertifiziert und fälschungssicher sind. Diese App hier ist das wohl kaum, zumal man auch mit einem einfachen Grafikprogramm im Nachhinein an der „Quittung“ Änderungen vornehmen könnte.

  3. Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie die Inflation der Daten voranschreitet: Als ich noch eifriger Programmierer war und tausende von Programmzeilen durch den Compiler habe laufen lassen, kamen danach ein paar Kilobyte Maschinencode heraus. Heute haben wir eine App mit 8 Eingabefeldern, die das Tausendfache an Platz braucht für etwas, das man auch ganz einfach in einer Tabellenkalkulation machen könnte. Wer’s braucht…

    1. Super Beitrag! Finde auch, dass auch oft unnötig viel Speicherplatz verbraucht wird. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man früher wirklich auf jeden KB wert legte… Heutzutage ist der Speicherplatz nahezu unbegrenzt und keiner legt noch wert darauf, ein Programm möglichst klein zu halten.

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