Fantastical für Mac: Ein letztes Update & bald 20 Prozent teurer

Fantastical ist nicht nur auf dem iPhone und iPad, sondern auch auf dem Mac der Kalender meiner Wahl. Aktuell gibt es wieder Neuigkeiten.

Fantastical 2 Wochen Ansicht

Zunächst einmal die gute Nachricht für alle Nutzer, die auf ihrem Mac Fantastical der ersten Generation im Einsatz haben. Auch wenn die Kalender-App bereits seit Monaten nicht mehr im Mac App Store erhältlich ist, wurde vor wenigen Tagen noch ein letztes Update nachgereicht. „Wir haben die wichtigsten Fehler korrigiert und in Fantastical 1.3.19 behoben. Das war unser letztes Update für Fantastical 1 und der Support für die alte Software ist beendet. Nach mehr als vier Jahren mit kostenlosen Updates und Support, ist es nun an der Zeit, unsere Energie, Anstrengungen und Möglichkeiten in Fantastical 2 zu stecken“, berichten die Entwickler.

Auch wenn Fantastical 1 weiterhin lauffähig ist, empfehlen die Entwickler den Umstieg auf die zweite Generation. Fantastical 2 (App Store-Link) steht bereits seit März zum Download bereit und kostet stolze 39,99 Euro. Gerade im Vergleich zu den aus dem mobilen App Store bekannten Preisen ist das wirklich viel. An dieser Stelle müssen wir zur schlechten Nachricht kommen: Das bislang acht Monate zum gleichen Preis erhältliche Fantastical 2 für den Mac wird ab dem 10. Januar sogar 49,99 Euro kosten und damit nicht mehr 20 Prozent günstiger erhältlich sein.

Das kann Fantastical 2 auf dem Mac

Bisher hat komplett lokalisierte Fantastical 2 im deutschen Mac App Store 120 Bewertungen mit einem Schnitt von dreieinhalb Sternen gesammelt. Ich persönlich würde der App direkt fünf Sterne geben, denn ich möchte nicht mehr ohne sie arbeiten – ich muss die App aber auch nicht mehr bezahlen. Für den Preis von knapp 50 Euro erwartet man natürlich ein perfektes Programm, doch gerade bei Exchange oder dem Vollbildmodus gab es bei Fantastical 2 immer noch etwas Luft für oben – und solche Details sind für manche Nutzer besonders wichtig. Ärgerlich, wenn genau das nicht funktioniert.

Besonders gut gefällt mir das Hinzufügen von Terminen und Erinnerungen. Das ist entweder über das praktische Menü in der Leiste oder natürlich auch über das Hauptfenster möglich. Statt sich durch Auswahl-Listen und Checkboxen zu kämpfen, tippt man man das Ereignis einfach ein. „Montag 14 Uhr Meeting mit Freddy im Bratwursthaus 2 Stunden“ erstellt beispielsweise einen Termin am kommenden Montag von 14:00 bis 16:00 Uhr mit dem entsprechenden Ortseintrag. Die Spracherkennung in Fantastical 2 wurde weiter verbessert und versteht beispielsweise auch Befehle wie „jeden zweiten Montag“, „Erinnerung eine Stunde vorher“ oder „wenn ich Zuhause losgehe“.

Eine sehr spannende Neuerung in Fantastical 2 sind die Kalendergruppen. Wer mehrere Kalender angelegt hat, wie zum Beispiel Privat, Familie, Arbeit und Nebenjob, kann diese einfach gruppieren und mit nur einem Mausklick zwischen den verschiedenen Gruppen wechseln. Dieser Wechsel kann auch automatisiert werden: So lassen sich geschäftliche Kalender beispielsweise automatisch aktivieren, wenn man das Büro erreicht. Als kleine Extras bietet Fantastical 2 ein Widget für die Mitteilungszentrale und eine Handoff-Funktion für die gemeinsame Nutzung mit Fantastical auf dem iPhone oder iPad.

Kommentare 31 Antworten

  1. Wenn man es mit einem 20% Rabatt für eine iTunes Karte kombiniert, ist es gerade noch vertretbar gewesen, aber der „Normalpreis“ ist wirklich nicht angemessen, auch wenn es andere hochpreisige Kalendersofteare gibt.

  2. Mir sind die 40 € schon zu teuer und somit die 50 € erst recht. Aber es werden sich schon Käufer finden, da reicht mir persönlich doch der Normale.

  3. Mir reicht auf dem Mac der hauseigene Kalender. Hauptsächlich nutze ich doch die Kalender auf dem iPhone/iPad. Und auch da ist Fantastical nicht meine erste Wahl, aber das ist geschmacksache, gut ist er auf jeden Fall.

    1. Mir geht es auch so, Kalender nutze ich hauptsächlich auf dem iPhone/ iPad. Die Mac Version ist einfach zu teuer. Unter iOS ist mein Favorit eindeutig MiCal

  4. Aus überteuert wird Wucher mit gezielter Abzocke, anders kann man es nicht beschreiben. Es scheint aber immer noch genügend Leute zu geben die sich einfach so über den Tisch ziehen lassen ansonsten würde es solche Programme schon längst nicht mehr geben.

        1. Ja es ist die App Store Version.
          Dort kann ich die App ledigtlich öffnen, aber nicht neu installieren.
          Egal, vielleicht kommt das Update ja noch.
          Danke für die Infos.

  5. Ob 40,- € für einen Kalender auf dem Mac (plus iPhone und/oder iPad) oder 50,- € ist eigentlich gleich. Zuviel ist es auf jeden Fall!
    Für einen Kalender, – man bedenke!

  6. Da bekommt man ja schon eine komplette Office-Suite (für ein Jahr), die weitaus mehr kann als Fantastical.

    Für mich einfach nur überteuert.
    Der hauseigene Kalender tut es auf dem Mac ganz gut. Mir reicht er.

  7. Ich verweise darauf, dass es bisher 20% günstiger war, aber die Überschrift „es wird 20% teurer“ falsch, ist, weil von 40 auf 50 Euro eine Teuerungsrate von gar 25% ist.

  8. Nein danke, hatte ihn gekauft und er versagte komplett auf dem Mac bei mir. Zum Glück konnte ich den Kauf rückgänig machen. Support wird übrigens bei der Firma ganz klein geschrieben!

  9. Alles überflüssiger Schnickschnack. Die bordeigenen Kalender reichen doch völlig aus. Ich weiß wirklich nicht, was manche den ganzen Tag mit ihren Kalender- und „To-do-Apps“ treiben. Die Energie für die Selbstbeschäftigung mit Organisationsprogrammen wäre in produktivere Arbeit besser investiert.

    1. @ Unni:
      Das frage ich mich auch so oft. Habe mir vor Jahren den WeekCal geholt und nutze dadurch auch nicht mehr Funktionen als die des hauseigenen Apple-Kalenders.

      1. Nur weil Manche den eigenen Horizont nicht überblicken können, sind diese Tools nicht automatisch für alle sinnlos. Wer sich eben nicht den ganzen Tag mit „Selbstorganisation“ beschäftigen möchte, wird solche Tools zu schätzen lernen – weil sie die Organisation vereinfachen.
        Aber bleibt ihr mal ruhig bei euren Zettelchen…

        1. Den Horizont aus den Augen hast du wohl schon lange verloren und einen Bezug zu Geld spreche ich dir gleich mit ab. Außerdem keiner hat hier irgendetwas von Zettelchen gesagt sondern das andere Programme günstige und mehr können.

          1. Na gut, dass du weißt, mit welchen Tools ich arbeite – denn ich bezog mich nicht auf ein Bestimmtes, sondern darauf, dass mein Vorposter offenbar die Funktionen „seines“ Tools gar nicht richtig kennt und nutzt.
            Ich nutze einen anderen Kalender, deutlich günstiger als der hier vorgestellte, und deutlich mächtiger als der Standardkalender. Und ich kenne seine Möglichkeiten nicht nur, ich nutze sie auch oft. So halte ich mich nicht lange mit Orga auf, sondern schaffe meine eigentliche Arbeit (wie auch meine privaten Projekte) sehr gut und vor allem pünktlich.

        2. Hätte gerne mal Einblick in deinen Arbeitsalltag. Ich wette mit dir, 95% deiner Organisation ist überflüssig. Ich kenne viele, die so umständlich „arbeiten“ und dadurch den Blick für das Wesentliche völlig verlieren.
          Aber jeder, wie er will.
          Neumodisches Zeug ist nicht immer besser, es kommt darauf an, wie man es einsetzt. Und ja, manchmal kann auch ein Zettelchen schneller und effektiver sein, als umständlich in elektronischen Geräten herumzuwerkeln.
          Arbeiten wir wirklich besser mit diesen vielen Unternehmensberatern und Controllern als früher, die uns weismachen wollen, wie wir unsere Arbeit besser organisieren? Ich bezweifle das nach meiner Erfahrung und Beobachtung bei ca. 80 % der Unternehmen, die ich kenne.
          Ich lasse mir auch von einem frisch von der Uni kommenden BWL-Schnösel sicherlich nicht erklären, wie ich zu arbeiten habe, bevor dieser in seinem Leben längere Zeit jemals etwas „Anständiges“ gearbeitet hat.

          1. Würde ich dir ja gerne geben, du könntest vielleicht sogar noch etwas von mir lernen. Oder ich von dir, wer weiß? Als alter Hase im Job (bin fast 30 Jahre ununterbrochen berufstätig, seit über 20 Jahren in IT-Projekten) mit Personal- und Projektverantwortung kann ich mir Zeitverschwendung nicht oft leisten.
            Was die studierten Newcomer mit den brandneuen Ideen angeht, bin ich auch meist erstmal lieber nur neugierig. Ich höre gerne zu, aber was ich dann adaptiere, entscheide ich alleine (meine Auftraggeber bestimmen nur über das „was“, das „wie“ ist meine Angelegenheit).
            Auf Zettel reagiere ich inzwischen höchst allergisch, denn als Job-Nomade mit mehreren Arbeitsplätzen liegen die gerade passenden Zettel meist am anderen Platz. Und statt überquellender Ordner trage ich dann lieber kompakte Datensammlungen mit mir herum (sinnbildlich)

  10. Der Anbieter wird schon sehen, was er davon hat. Alle haben gesehen, dass es Fantastical immer wieder in regelmäßigen Abständen zum reduzierten Betrag gibt. Wenn man ihn nun unbedingt haben will, wartet man eben bis zur nächsten Preisermäßigung. Für den erhöhten Betrag wird er den Kalender nur noch tröpfelweise verkaufen können.

    Aber auch ich finde ihn gnadenlos überteuert und käme noch nicht mal auf die Idee, ihn für 39 € zu kaufen, auch wenn in den Medien noch so viel für ihn geworben wird. Das Geld kann wahrhaftig besser eingesetzt werden, zumal der im MacOS integrierte Kalender eigentlich keine dringenden Wünsche offen lässt. Vielleicht werde ich mal schwach, wenn der Preis unter 10 € fällt.

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