Felix‘ WWDC-Tagebuch: So habe ich die Keynote erlebt

Ein Nachwuchs-Entwickler berichtet

Von Felix Schlegel

Vielleicht habt ihr es ja schon gestern in meinem kleinen Tagebuch gelesen, ich bin in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf der Entwickler-Konferenz von Apple. Und was soll ich euch kurz nach der zweiten Keynote sagen? Diese WWDC ist für mich noch spektakulärer.

Die Keynote war ein echt großes Erlebnis für mich, denn in diesem Jahr gab es für die Scholarship-Gewinner reservierte Plätze in der wirklich riesigen Halle. Gefühlt hat sich der „Raum“ über 100 bis 150 Meter erstreckt, so dass man außen fast nur noch die großen Bildschirme sehen konnten. Die 350 ausgewählten Nachwuchs-Entwickler haben dieses Mal in der Mitte gesessen und so hatten wir einen richtig guten Blick.

Zum ersten Mal eine Hardware-Präsentation erlebt

Unter anderem auch auf die Präsentation des Mac Pro. Nachdem alles dunkel wurde und das Video mit der ersten kleinen Präsentation des neuen Computers lief, hat Apple den Mac Pro auf der Bühne präsentiert und nach dem Video mit einem großen Knall und Scheinwerferlicht präsentiert. Das war noch mal etwas anderes als im vergangenen Jahr, als es keine neue Hardware gab.

Im Anschluss an die Keynote gab es erst einmal ein kleines Mittagessen und die Möglichkeit, viele bekannte Personen zu treffen. Mir ist beispielsweise der YouTube-Star Marques Brownlee über den Weg gelaufen, der mit seinem Technik-Channel fast 9 Millionen Follower erreicht. Außerdem gab es in den ersten Konferenz-Räumen die Möglichkeit, die neuen Beta-Version auf sein MacBook zu laden.

Auf die neue Software bin ich ohnehin sehr gespannt, denn auch für uns Entwickler hatte Apple einiges auf Lager. Besonders freue ich mich auf die neue SwiftUI. Bisher war die Arbeit am Layout von Apps eher beschwerlich, mit den neuen Möglichkeiten wird es viel einfacher sein, ein Interface zu gestalten. Ebenfalls praktisch ist die Möglichkeit, Änderungen am Code live auf die App am iPhone, iPad oder Mac übertragen zu können. Das erspart viel Zeit bei der Suche nach möglichen Fehlern und Verbesserungen.

Von dieser und anderen Neuerungen werde ich mich nun in einigen der vielen Workshops noch ein eigenes Bild machen können und euch natürlich davon berichten. Immerhin geht die WWDC nach der Keynote erst richtig los.

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