Floome: Das Alkoholtestgerät mit App-Anbindung kämpft mit Schwierigkeiten

In der vergangenen Woche hat uns ein sehr interessantes Produkt erreicht: Floome. Wir haben bereits ein paar Mal in das Alkoholtestgerät gepustet.

Floome

„Ich kann auch ohne Alkohol witzig sein, aber sicher ist sicher“, heißt es ja so schön. Klar ist: Mit Alkohol ist nicht zu spaßen. Insbesondere dann, wenn man noch am Straßenverkehr teilnehmen möchte. Aber das ist nicht unsere Baustelle, denn letztlich sind wir ein Blog über Apps und Zubehör für iPhone und iPad. Keine Frage also, dass wir für euch einen ernsthaften Test des Alkoholtestgeräts Floome anfertigen werden.

Zunächst einmal wollen wir aber ein paar allgemeine Informationen loswerden und sind auf eure Fragen gespannt, die wir im später folgenden Testberichte näher thematisieren wollen. Floome ist bereits seit einiger Zeit im Handel erhältlich und kostet aktuell knapp 80 Euro, erhältlich ist der Alkoholtester beispielsweise bei Cyberport.

  • Floome für 79 Euro bei Cyberport (zum Shop)

Prinzipiell ist die Handhabung sehr einfach: Nachdem man die gleichnamige App geladen hat, steckt man Floome in den Kopfhöreranschluss des iPhones oder eines Android-Smartphones und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm. Die App schlägt auch gleich noch passende Restaurants und Taxi-Unternehmen vor, bei denen man vielleicht besser aufgehoben wäre. Zudem können auch Freunde hinterlegt werden, die man im nächsten Suff noch einfacher kontaktieren kann (natürlich nur, um sich beispielsweise abholen zu lassen).

Floome bekommt bislang nur negative Rezensionen

Auf Amazon gibt es aktuell nur zwei sehr kritische Rezensionen: Ein Stern und zwei Sterne. Kritisiert wird unter anderem die Tatsache, dass man Floome nicht verwenden kann, wenn man eine Schutzhülle verwendet. Das können wir bestätigen: Der Kopfhöreranschluss muss komplett frei liegen, um Floome anstecken zu können. Nun sind Alkohol und ein ungeschütztes Smartphone möglicherweise nicht die beste Kombination, vielleicht hätte man sich für eine Bluetooth-Verbindung entscheiden sollen.

Irgendwann muss man sich aber auch die Frage stellen, ob man überhaupt eine App-Anbindung benötigt? Um Floome verwenden zu können, muss man sich beispielsweise registrieren und einige persönliche Daten preisgeben. Zusammen mit den Alkoholwerten könnte das durchaus pikant sein.

Ein Vorteil von Floome könnte der Preis sein. Hochwertige Alkoholtester kosten gut und gerne über 100 Euro. Doch um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, muss Floome auch etwas taugen. Die deutsche Übersetzung innerhalb der App ist beispielsweise noch nicht perfekt, viel wichtiger ist allerdings die Genauigkeit der Testwerte. Diese soll laut Amazon-Rezensionen zu wünschen übrig lassen – ein Detail, dem wir noch genauer nachgehen müssten…

Kommentare 9 Antworten

  1. Fabian, ich verstehe den redaktionellen Charakter nicht: der Artikel ließt sich von der Headline wie ein Erfahrungsbericht, aber im Artikel wird dann darauf hingewiesen, dass ihr die eigentliche Kernfunktion noch nicht bestätigen könnt – warum nicht am letzten Wochenende mal ordentlich die Sause machen und danach den Pegel auch mit handelsüblichen Testern (auch über stationäre Automaten in Kneipen) vergleichen? Das hätte doch mal einen Mehrwert in der Aussage: funktioniert der Tester zuverlässig und genau?

    So oder so hättet ihr kein Wort zu dem ungünstigen Aufbau geben müssen, das steht doch vermutlich auch bei Amazon. Link also hätte gereicht, muss eh dort weiterlesen 😉

  2. Liebes appgefahren Team, lasst eure Arbeit nicht runter machen! Diese meckernden Gäste hier sind wahrscheinlich einfach sauer das ihr deren Gerät nicht verkaufsfördernder anpreist.

  3. Wozu brauchst man so ein Gerät überhaupt? Mich hat es in den letzten 20 Jahren nie interessiert, wie hoch mein Alkoholpegel war. Fahr ich, wird kein Alkohol getrunken. Fahr ich nicht, ist der Pegel (relativ) egal. Wer mit Alkohol nicht umgehen kann, kann es damit auch nicht, da der Pegel bei jedem anders wirkt. Für mich rausgeschmissenes Geld.

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