Germanmade Dock fürs iPhone 5: Stabile Halterung für den Schreibtisch

Nachdem Apple sich ja aus uns leider unbekannten Gründen dagegen entschieden hat, ein Dock für das iPhone 5 anzubieten, schlägt die Stunde der Drittanbieter.

Ein solcher Dritthersteller ist das deutsche Unternehmen Germanmade (eigentlich mit einem Punkt hinter dem Firmennamen, aber der Übersicht halber lassen wir diesen Zusatz weg), von dem wir euch bereits in der Vergangenheit einige Produkte für eure iDevices vorgestellt haben. Germanmade (Website-Link) hat sich auf hochwertige Cases und Sleeves für iPhone und iPad spezialisiert, und ist seit einigen Wochen auch mit einem eigenen iPhone 5-Dock am Zubehörmarkt vertreten.

Erhältlich ist das Dock in zwei verschiedenen Farben, einmal mit weißer, und auch mit schwarzer Hochglanz-HPL-Beschichtung. Der Korpus des iPhone-Halters besteht aus millimetergenau gefrästem Multiplex-Holz, sprich in mehreren Lagen verleimten Holz. Dadurch erhält das Dock sein charakteristisches Aussehen, und ist zudem schwer und stabil genug, um nicht umzufallen. Für zusätzliche Sicherheit sorgen auf der Unterseite vier kleine Gummipunkte, die ein Verrutschen auf dem Schreibtisch oder auch ein Verkratzen der unterseitigen Hochglanz-Beschichtung verhindern.

In Zahlen gemessen kommt man beim Germanmade-Dock auf Außenmaße von 9,8 x 9,8 x 3,6 cm und ein Gesamtgewicht von 240 Gramm. Etwas Platz auf dem Schreibtisch oder an anderen zugedachten Plätzen sollte man daher schon haben. Was vom Nutzer ebenfalls bereits vorhanden sein sollte, ist ein Lightning-auf-USB-Kabel, um die Auflademöglichkeit innerhalb des Docks zu garantieren.

Natürlich lässt sich das iPhone auch ohne Lightning-Anschluss in die Dockingstation hineinsetzen, allerdings ergbibt das Produkt erst mit integrierter Auflade- und Synchronisationsmöglichkeit wirklich Sinn. Dazu ist ein kleiner Umbau des Docks notwendig, der einige Minuten in Anspruch nimmt. Aber keine Sorge: Alle notwendigen Utensilien sowie eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung werden erfreulicherweise von Germanmade mitgeliefert.

Kleine Bastelarbeit notwendig

Durch ein Loch in der iPhone 5-Aussparung im Dock wird zunächst das Lightning-Kabel mit dem Dock Connector voran von unten nach oben hindurch gezogen. In einem zweiten Schritt setzt man eine beiliegende Gummimuffe auf den Lightning-Adapter und drückt diesen dann mitsamt des Adapters bündig in die eingefräste Aussparung hinein. Auf der Unterseite muss dann das Kabel nur noch entsprechend in einem Kabelkanal versenkt werden, und an einem USB-Anschluss oder per Ladeadapter direkt an einer Steckdose angeschlossen werden.

Die Designer von Germanmade haben bei der Entwicklung des Docks sehr auf Passgenauigkeit für das iPhone 5 Wert gelegt – ein iPhone 3GS/4/4S kann daher auf keinen Fall eingesetzt werden. Auch die derzeitige iPhone-Generation sitzt ohne großen Spielraum in seiner Halterung: Hier gilt es, insbesondere beim Zusammenbau mit Gummimuffe und Lightning-Kabel die beste Position zu finden, um ein einfaches Einsetzen und Entnehmen zu gewährleisten.

Durchdacht bis ins Detail

Wie gewohnt ist die Qualität des Germanmade-Docks sehr gut, die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Alle Ecken sind abgerundet und exakt verleimt, die HPL-Beschichtung wirkt hochwertig und sehr edel in Kombination mit dem hellen Birkenholz. Schon beim Auspacken der Dockingstation steigt einem daher ein dezenter, typischer Geruch nach frischem Holz in die Nase, der auch noch einige Zeit anhält. Der Betrachtungswinkel des eingelegten iPhones ist leicht nach hinten abfallend und damit optimal gewählt, so dass man immer einen guten Blick auf das iDevice hat. Für einen komfortablen Zugriff des Homebuttons haben die Germanmade-Entwickler eine kleine Kerbe an der Vorderseite ins Holz gefräst – hier wurde wirklich an alles gedacht.

Auch preislich siedelt sich das Dock in einem durchaus vertretbaren Rahmen an. Auf der Germanmade-Website können beide Farbvarianten für 34,95 Euro (zzgl. 2,90 Euro Versandkosten) bestellt werden. Wer möchte, kann für einen Obolus von 10 Euro noch eine Gravur mit maximal acht Zeichen auf der Vorderseite in Auftrag geben – so wird das Dock zu einem echten Unikat. Freunde des Webshops von Amazon können auch dort die weiße Variante (Amazon-Link) für 34,95 Euro (+ 3 Euro Versand), und die schwarze Edition (Amazon-Link) zu einem derzeitigen Preis von 39,95 Euro (+ 3 Euro Versand) bestellen.

Kommentare 11 Antworten

  1. Es ist wunderschön und gefällt mir sehr.Aber es gibt leider einen Haken,denn der Lautsprcher des iPhone wid leider völlig verdeckt und somit ist das Dock nicht als Radio bzw Wecker zu benutzen.

    1. Speziell hergestellt für den iPod Touch der 5. Generation gibt es kein Dock von Germanmade. Da die Maße allerdings ähnlich wie die des iPhone 5 sind, eher noch etwas dünner, könnte es mit dem oben vorgestellten Dock evtl. auch klappen. Wahrscheinlich gibt es dann etwas mehr Spielraum und somit auch größeres Wackelpotential.

      Ich habe selbst nur einen iPod Touch der ersten Generation, und kann es daher nicht direkt testen. Sofern gewünscht, kann ich aber gerne mal ein Foto des Touch 1G im Dock hier einstellen (natürlich ohne Lightning-Funktionalität).

        1. So, hier mal drei Fotos von meinem iPod Touch 1G im Germanmade-Dock.

          http://d.pr/i/9Tr2
          http://d.pr/i/iaZ7
          http://d.pr/i/ueEd

          Wie man vielleicht schon erkennen kann, passt der iPod nicht wirklich gut hinein, ganz bis zum Boden der Aussparung lässt er sich nicht einlegen. Kein Wunder, das Ding ist auf das iPhone 5 (7,6 mm Dicke) und nicht auf meinen Uralt-iPod (8 mm Dicke) ausgelegt.

          Ich kann mir aber vorstellen, dass das Einsetzen eines iPod Touch 5G (6,1 mm Dicke) sehr gut funktionieren würde. Ansonsten kontaktiere doch mal den sehr netten Germanmade-Support, dort wird man vielleicht auch weitere Infos dazu haben.

        2. Ganz einfach: Direkt nach dem Kauf eine blaue Filzhülle von Freiwild dazu gekauft, und den iPod entweder darin aufbewahrt, darauf abgelegt, oder in der Hand gehalten. Ein paar Kratzer sind auch drauf, aber sie sieht man auf dem Foto zum Glück nicht… 😉

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