Gordon Ramsay Dash: Freemium-Restaurant-Management mit dem britischen Sternekoch

Kennt ihr Gordon Ramsay? Der britische Fernsehkoch und Gastronom betreibt aktuell 18 Restaurants auf der ganzen Welt und ist nun auch Hauptfigur von Gordon Ramsay Dash.

Gordon Ramsay Dash

Gordon Ramsay ist in etwa vergleichbar mit Jamie Oliver oder dem deutschen Koch Tim Mälzer – allseits präsent auf der Mattscheibe und mit einigen Sternen garniert. Die Marketing-Maschinerie hat beim Schotten Gordon Ramsay nun voll zugeschlagen und ihn zum Protagonisten eines eigenen Restaurant-Management-Games gemacht.


Gordon Ramsay Dash (App Store-Link) steht als Freemium-App kostenlos für iPhone und iPad im App Store zur Verfügung und kann auf alle Geräte geladen werden, die 121 MB an freiem Speicherplatz und mindestens iOS 8.0 bereit stellen. Die Anwendung ist bereits in deutscher Sprache verfügbar, lediglich die stetigen Kommentare des Chefkochs während des Spielens werden naturgemäß noch auf Englisch abgehalten.

„Werde mit Gordon zum Star in der Küche“, heißt es blumig in der App Store-Beschreibung zu Gordon Ramsay Dash. In der Tat heißt es, unter der Leitung des Sternekochs ein Restaurant zu führen, Gäste zu bedienen, Gerichte möglichst schnell zuzubereiten und ganz nebenbei auch Trinkgeld einzusammeln, sowie die Lokalitäten sauber zu halten und gelegentlich aufzuhübschen.

In mehreren Staffeln und verschiedenen Restaurants auf der ganzen Welt fängt man zunächst mit kleinen Gerichten wie Burgern und belegten Putensandwiches an. Nach und nach kommen jedoch auch Getränke, Desserts und aufwändigere Mahlzeiten hinzu, so dass bei gleichzeitigem Anstieg der Gäste und ihrer ausgefallenen Wünsche der Stressfaktor in der Küche rasant ansteigt. Binnen einer festgelegten Zeit heißt es, bestimmte Ziele zu erreichen und möglichst viele Besucher glücklich zu machen.

In-App-Käufe kosten bis zu 99,99 Euro

Um mit den steigenden Anforderungen zurecht zu kommen, lassen sich die Gerätschaften, darunter Fritteusen, Grills und eine Eismaschine, nach und nach aufrüsten, um schneller Zutaten zubereiten zu können. Diese Optimierungen werden mit Münzen bezahlt, die man durch das Bedienen der Gäste verdient. Schon bald jedoch schafft man es nicht mehr, alle vorgesehenen Kunden zu bedienen, da das Verhältnis zwischen Upgrades und Gästeanzahl nicht mehr stimmt.

Auf der Basis eines Freemium-Titels haben die Entwickler von Glu Games außerdem weitere Währungen ins Spiel integriert – so kostet beispielsweise jeder Versuch eines Levels eine vorgegebene Anzahl an Vorratstüten, die sich nur langsam wieder auffüllt. Auch Goldbarren, die dritte Währung im Bunde, kann mit In-App-Käufen von bis zu 99,99 Euro erworben werden und dient zur Beschleunigung und dem Einkauf von besonderen Gegenständen.

Neben einer Facebook-Anbindung, einem In-Game-Shop zum Kauf von Designelementen und Accessoires für den Küchenchef gibt es auch Trophäen und Belohnungen, die man sich abholen kann. Ich befürchte jedoch, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt die sogenannte Paywall gnadenlos auftritt und Level nicht mehr ohne Zukäufe zu bewältigen sind. Bereits in der zweiten Staffel des Spiels (Level 10-20) wird es bereits deutlich schwieriger, die Gäste des eigenen kleinen Restaurants zu bedienen, ohne die geforderten, aber kaum gleichzeitig erschwinglichen Geräte-Verbesserungen zu tätigen.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Wahnsinn eure App. Musste jetzt 20 mal auf aktualisieren machen damit er die neuen Beiträge anzeigt. Euer Support ist ja mal sowas von schlecht.

  2. Solange genug Leute diese Freemium-Spiele nutzen und tapfer Geld bei den In-App-Käufen ausgeben, wird sich da leider nichts ändern und viele Spiele kaputt gemacht.

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