RainToday: Echtzeit-Regenwarner jetzt in Version 2.0 verfügbar

Lange hat es gedauert. RainToday wurde überarbeitet und bietet jetzt einen deutlichen Mehrwert.

rain today

Die MeteoGroup ist für ihre Wetter-Apps bekannt. Die seit über zwei Jahren nicht mehr aktualisierte iPhone-Applikation RainToday (App Store-Link) erstrahlt jetzt im neuen Glanz und bietet Echtzeit-Regenwarnungen. Das Update auf Version 2.0 ist kostenfrei, finanziert wird der Download durch Werbebanner, eine Premium-Version gibt es hier nicht.

Mit RainToday werdet ihr bis zu 60 Minuten im Voraus vor Regen gewarnt. Wer gerne viel unterwegs oder gar beruflich vom Wetter abhängig ist, ist so immer auf der sicheren Seite. Im Hintergrund wird automatisch der aktuelle Standpunkt gecheckt, liegen dann Warnungen vor, wird man per Push-Nachricht rechtzeitig darüber informiert. Wer möchte kann natürlich auch manuell Orte in RainToday hinterlegen.

Der überarbeitete Start-Screen, der jetzt mit einer innovativen Anzeigen aufwartet, zeigt auf einen Blick, wann und aus welcher Richtung der Regen kommt, welche Mengen zu erwarten sind und wie lange es noch regnen wird. Die Grafiken veranschaulichen auch die zu erwartenden Regenschauer.

Regenradar veranschaulicht Niederschläge in RainToday

Zudem kommt ein neuer Regenradar zum Einsatz. „Mit unserem neuen Radar haben die Entwickler unseres firmeneigenen InnovationLab ganz neue Wege beschritten. Basierend auf den verfügbaren, alle fünf Minuten abgerufenen Messbildern der Radarstationen und dank Highend-Technik zeigt RainToday erstmals zeitunabhängige Zwischenschritte mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Für unsere Nutzer heißt das: Fließende Animationen, gestochen scharfe Bilder und ein so tiefer Zoom, dass man sich bestens orientieren kann.“, kommentiert David Kaiser, Head of Consumer bei MeteoGroup.

Für Wetter-Junkies und Outdoor-Aktive ist RainToday sicherlich eine spannende Sache, ich persönlich gebe mich aber mit den Vorhersagen aus WeatherPro zufrieden, da ich eine so genaue Vorhersage für Regen sehr selten benötige. In einem ersten Test hat RainToday leider nicht ganz so zuverlässig funktioniert. Während es in Bochum geregnet hat, zeigte RainToday „Kein Regen in Sicht“ an, während die Wetterdaten in WeatherPro korrekt waren. Zum Thema Werbung: In RainToday kann das Premium-Abo aus WeatherPro und Co. leider nicht verwendet werden, der Download und die Radarbilder werden über Werbung finanziert.

Kommentare 13 Antworten

  1. Gerade auch in Witten Regen und die App zeigt kein Regen in Sicht. Gelöscht!
    P.S. WeatherPro zeigt Regen an. Warum greift man also nicht auf gleiche Daten zurück?

    1. WeatherPro kann dir auch Regen in München ankündigen und genau dort wo du in München bist regnet es nicht.
      Noch nie über die Straße gesehen, wo es wie irre regnet aber auf deiner Straßenseite ist nix los?

      1. Man hat ja unter Radar auch ne Karte. Zumindest da müsste man ja grob ein Regengebiet sehen. War auch nicht der Fall. Also Versuch gescheitert.

  2. Der beste Regenwarner, den ich kenne, ist „Buienalarm“. Funktioniert in den Niederlanden und im westlichen Teil von Deutschland. Im Osten vielleicht auch, kann ich nicht sagen. Sehr zuverlässig. Und man kann die Werbung für einen kleinen Betrag deaktivieren, was mir sehr wichtig ist.

  3. Echt stark:
    Hier kübelt es aus Eimern und da steht:
    „Kein Regen in Sicht“
    In 48157 Münster
    Noch eine Chance und dann wird gelöscht!!!

  4. „RainToday“ nutze ich gerne frühmorgens, wenn ich mich noch im Wachkoma befinde und nur wissen will: „Ist heute schönes Wetter, oder nehme ich vorsichtshalber einen Schirm mit“.
    Dafür ist die App ideal.
    Ansonsten ist „WeatherPro“ seit Jahren meine Nummer 1.

  5. In Wuppertal regnets seit Stunden mal mehr, mal weniger. Die App meldet „Kein Regen in Sicht“

    DIE Lachnummer heute im Kollegenkreis

    Und tschüss!

  6. Die derzeitige Wetterlage sorgt in vielen Teilen Deutschlands für leichten Nieselregen. Diese schwachen Niederschlagsintensitäten sind im Radar generell schwer abbildbar. Oftmals ist es zum Beispiel so, dass laut Radarbild flächendeckende Niederschläge zu erwarten wären, aber es regnet nicht. Dies ist zum Beispiel oft im Sommer (bei hoher Bewölkung) der Fall. Das Radarbild zeigt Regen, doch auf Grund von Verdunstung kommt der Niederschlag gar nicht bis zum Boden. Um genau solche Problem-Wetterlagen aufzufangen, haben wir versucht diese schwachen Echos schon innerhalb der App herauszufiltern, um unsere Nutzer durch zu früh/oder unnötig rausgegebene Regenwarnungen nicht zu verunsichern oder zu stören. Dieses Beispiel zeigt, dass wir diesbezüglich bei Nieselregen noch weiter verbessern müssen und das Team arbeitet bereits daran. Deshalb bedanken wir uns für das Feedback!

  7. Mit den Werbeeinblendungen werden die Radardaten finanziert, die auch wir erst einkaufen müssen, um sie innerhalb einer App anbieten zu können. Es gibt also eigentlich nur zwei Möglichkeiten: eine komplett kostenfreie App mit Werbung oder das Freemium-Modell, also eine kostenfreie App mit Premiuminhalten.
    Wir werten gerade Nutzer-Feedback aus, um zu eruieren, was mehrheitlich gewünscht wird und werden dann mit einem der nächsten Updates nachbessern.

    1. Oh vielen Dank für die Erklärung, das macht für mich nun irgendwie Sinn, wenn auch ich absolut kein Freund von Werbung bin?
      Na bin gespannt wie sich das entwickelt u. auch was die Genauigkeit betrifft.
      Vielen Dank für die Antwort u. noch viel Erfolg??

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