(Update) Soundflake: Alternativer SoundCloud-Client mit vielen nützlichen Funktionen

Auch in Deutschland zählt die Musikplattform SoundCloud zu den beliebtesten Portalen, wenn es darum geht, neue Musik zu entdecken. Soundflake stellt die Inhalte von SoundCloud noch besser dar.

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Update um 13:30 Uhr: Die Applikation ist derzeit leider nicht mehr im App Store verfügbar. Wir werden bei den Entwickler nachfragen und hier nochmals Bescheid geben.

Artikel von 7:20 Uhr: Die App wurde für das iPhone und den iPod Touch konzipiert und kann im deutschen App Store zum Preis von 2,69 Euro heruntergeladen werden. Für den Download der nur knapp 12 MB großen Soundflake-Applikation (App Store-Link) solltet ihr auf euren iDevices mindestens über iOS 7.0 oder neuer verfügen.

Auch wenn die Entwickler von 9Elements quasi „um die Ecke“ von unserem Bochumer Redaktionsbüro ansässig sind, hat man sich bei der am 5. Mai veröffentlichten Soundflake-App für ein englisches Interface entschieden. Nichts desto trotz sollte man sich auch ohne große Englischkenntnisse in der App zurechtfinden, sofern man mit allgemein bekannten Begriffen wie „Playlist“ oder „Up Next“ vertraut ist.

Auch wenn viele User wohl bislang auf die offizielle SoundCloud-App (App Store-Link) zurückgegriffen haben, lohnt sich ein Blick auf Soundflake auf jeden Fall. Denn neben den Standardfunktionen, die auch der offizielle Client zu bieten hat, haben die Bochumer Developer einige Zusatzfeatures eingebaut, die für viele Nutzer interessant sein können. Lediglich ein SoundCloud-Account wird für die Nutzung von Soundflake vorausgesetzt – dieser kann aber ohne Probleme und kostenlos auf der Website des Musikportals erstellt werden.

In einem sehr übersichtlich gestalteten Interface im Flat-Design von iOS 7 gibt es ein ein- und ausblendbares Menü, in dem schnell auf den eigenen Stream, Likes, Playlists, eine Suche und offline gespeicherte Tracks zurückgegriffen werden kann. Insbesondere die Offline-Funktionalität ist ein großes Plus von Soundflake: So lassen sich Songs oder auch ganze DJ-Sets mit einem einzigen Fingertipp in einer Offline-Liste sichern, und damit auch unterwegs hören, wenn keine WLAN- oder 3G-Verbindung vorliegt. In meinem Test funktionierte der Download der Songs sogar mit solchen Titeln, die offiziell von den Künstlern nicht zum herunterladen gedacht waren. Allerdings ist es in Soundflake nicht möglich, die Tracks weiterzuleiten oder anderwaltig zu speichern, in der Liste selbst können sie jedoch sortiert und auch wieder gelöscht werden.

Soundflake überzeugt mit funktionalem Mini-Player und Resume-Möglichkeit

Ebenfalls von großem Vorteil ist ein einblendbarer Mini-Player am unteren Bildschirmrand von Soundflake, der es dem Nutzer erlaubt, weiterhin in der App aktiv zu sein, aber alle notwendigen Informationen zum aktuell abgespielten Track sowie einen Pause-Button bereitstellt. Mit einem Wisch skippt man sich gleich zum nächsten oder vorherigen Track der Playlist, ohne großartig in den Fullscreen-Player wechseln zu müssen.

Auch letzterer ist eine Augenweide und kommt mit einigen Zusatzfunktionen daher. Beim Antippen des entsprechenden Albumcovers öffnet sich ein kleines Menü, in dem weitere Infos zum Musiker/Künstler und dem aktuellen Track, aber auch das Teilen per Mail, iMessage, Twitter oder Facebook, ein integrieren in eine Playlist sowie ein Download zur Offline-Nutzung initiiert werden kann. Wischt man das Albumcover nach links oder rechts, wird der vorherige oder folgende Track der jeweiligen Playlist abgespielt.

Im Fullscreen-Player lässt sich am oberen Bildschirmrand auch die sogenannte „Up Next“-Liste einsehen, die es dem User erlaubt, als eigener DJ zu agieren. Über einfaches Verschieben wird die Abspielreihenfolge geändert, und es lassen sich problemlos Songs aus dem Stream, den Likes oder vorhandenen Playlists miteinander vermischen.

Auch beim eigentlichen Abspielen von Tracks haben sich die Entwickler von 9Elements Gedanken gemacht: Gerade bei längeren Podcasts oder DJ-Sets würde man gerne über eine „Resume“-Funktion wieder dort beginnen, wo man zuletzt die Wiedergabe gestoppt hat. Mit Soundflake ist diese Möglichkeit für alle Tracks, deren Länge 10 Minuten überschreitet, gegeben. Für SoundCloud-Nutzer, die ihre favorisierten Tracks gerne mit anderen Menschen teilen oder weiterleiten, bietet der alternative Client eine Fülle von Optionen, die durch einfaches Antippen und gedrückt halten des jeweiligen Listeneintrags in den Likes, Playlists oder im Stream präsentiert werden.

Fasst man all diese wirklich nützlichen Optionen wie Mini-Player, Offline-Speicherung, Up Next-Liste und Resume-Funktion zusammen, stellt sich die Frage eigentlich nicht mehr, ob Soundflake eine geeignete Alternative zur offiziellen SoundCloud-App ist. Auf meinem iPhone wird die Applikation aus deutscher Hand jedenfalls ab sofort den Platz des offiziellen Portals einnehmen. Vielleicht wird Soundflake ja in absehbarer Zukunft auch noch eingedeutscht und wandelt sich zu einer Universal-App, die dann auch auf dem iPad genutzt werden kann – dann ist das Angebot wirklich perfekt.

Kommentare 2 Antworten

  1. Das ging ja schnell, dass die App nicht mehr angeboten wird.
    Hab sowas ja fast vermutet, als ich gestern von dieser App und ihren Möglichkeiten erfahren habe, besonders das man damit alles downloaden kann.

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