Stiftung Warentest untersucht Luftreiniger im Corona-Nachtest

Die drei Testsieger treten erneut an

Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Warentest bereits zahlreiche Luftreiniger gegeneinander antreten lassen, nun durften die drei Testsieger zum Nachtest antreten. Es sollte eine aktuell ganz akute Frage geklärt werden: Wie gut filtern die Luftreiniger die durch das Atmen ausgestoßenen Aerosole, die das Virus Sars CoV-2 verbreiten können, aus der Luft? „Im Neuzustand filtern Philips, Rowenta und Soehnle ähnlich gut. Aber die drei Geräte altern unterschiedlich stark“, konnten die Tester feststellen.

Die Testmöglichkeiten gehen natürlich weit über das hinaus, was wir bei uns in der Redaktion selbst überprüfen können. Für den Corona-Nachtest hat die Stiftung Warentest schwebende Tröpfen mit einem Durchmesser von 0,12 bis 1 Millionstel Meter aus der Luft filtern lassen. „Das Virus Sars-CoV-2 selbst misst etwa 0,12 Millionstel Meter – 500 Viren neben­einander sind ungefähr so dick wie ein Haar“, heißt es in dem Bericht.


Mit neuen Filtern legten die etwa einen halben Meter hohen Luft­reiniger munter los. Wir betrieben sie auf Maximal­stufe. Die winzigen Partikel in Virusgröße blieben in den Fasern der Filter hängen. Umge­rechnet auf einen Raum mit 16 Quadrat­metern Grund­fläche, 2,5 Meter Höhe und damit 40 Kubik­meter Raumvolumen sind nach 20 Minuten die meisten Aerosol­partikel mit 0,12 Mikro­meter Durch­messer weg: bei Philips und Rowenta je 95 Prozent, beim Soehnle 90 Prozent.

Mit gebrauchten Filtern sieht die Geschichte dann schon anders aus. Während der Luftreiniger von Soehnle nur noch 46 Prozent der kleinsten Partikel filterte, schaffte der Philips noch rund 90 Prozent. Den Corona-Nachtest und auch den ursprünglichen Test könnt ihr bei der Stiftung Warentest nachlesen.

Steuerung auch per App möglich

„Wir sind stolz, dass unser Philips Luftreiniger im März 2020 Testsieger der Stiftung Warentest wurde. Auch bei ihrer ‚Aerosol-Nachprüfung‘ im Januar 2021 schnitt er am besten ab“, so die Philips-Managerin Kristina Neijssen. „Seine überzeugende Leistung in puncto Aerosolfilterung bewies zudem eine unabhängige Studie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dabei wurden vier Philips Luftreiniger (AC2887/10), welche dieselbe Reinigungsleistung wie der Philips Luftreiniger AC2889/10 besitzen, in einem Klassenzimmer mit 27 Schülern verwendet. Das Ergebnis: 90 Prozent der Aerosole konnten in weniger als 30 Minuten entfernt werden. Was wir hier betonen möchten: Bei der Auswahl des Luftreinigers sind die Raumgröße und die entsprechende Reinigungsleistung des Geräts (CADR) von Bedeutung. In einem Klassenzimmer oder Großraumbüro empfehlen wir mehrere Luftreiniger aufzustellen. Dort sind sie auch nach der Pandemie sinnvoll, da sie effektiv Schadstoffe wie Feinstaub, Allergene und Grippe-Viren filtern“, so Neijssen weiter.

Der Philips AC2889/10 verfügt übrigens über ein WLAN-Modul und lässt sich auch per App steuern. Mit der Anwendung kann nicht nur der aktuelle Betriebszustand eingesehen und angepasst werden, es können auch Zeitpläne erstellt werden, damit der Luftreiniger zu den benötigten Zeiten arbeitet. Unter anderem gibt es auch einen besonders leisen Schlafmodus – wobei hier dann natürlich weniger Luft gefiltert wird.

Philips AC2889/10

Der intelligente Luftreiniger AC2889/10 läuft bei der Beseitigung von Allergenen zu Höchstleistungen auf: Dank HEPA- und Vorfilter entfernt er bis zu 99,97% der luftübertragenen Allergene und kommt gerade Allergikern sehr zu Gute.

479,99 EUR 349,99 EUR

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Kommentare 7 Antworten

  1. „Stiftung Warentest“ die Tests sind absolut nichtig denn was der Name schon sagt „Stiftung“ Warentest.
    Je höher die Spende desto besser die Testergebnisse

    1. Das erklärt auch die, seit Jahrzehnten bestehende, Inakpzeptanz in der Wirtschaft. Die verwendeten „Auszeichnungen“ von Stiftung Warentest werden nur widerwillig, wahrscheinlich weil sie durch tollschocken dazu gezwungen werden, die Armen, in der Werbung eingesetzt.

    2. ist MaGGy der uneheliche Sohn von Donand T. aus A. oder warum lugt er ungeniert?

      zur INFO und deine Bildung:

      Die Stiftung Warentest wurde 1964 auf Beschluss des Deutschen Bundes­tages gegründet, um dem Verbraucher durch die vergleichenden Tests von Waren und Dienst­leistungen eine unabhängige und objektive Unterstüt­zung zu bieten.

      Wir kaufen – anonym im Handel, nehmen Dienst­leistungen verdeckt in Anspruch.
      Wir testen – mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten nach unseren Vorgaben.
      Wir bewerten – von „sehr gut“ bis „mangelhaft“, ausschließ­lich auf Basis der objekti­vierten Unter­suchungs­ergeb­nisse.
      Wir veröffent­lichen – anzeigenfrei in unseren Zeit­schriften test und Finanztest und im Internet unter http://www.test.de.

    3. Also ob! Nur weil es eine Stiftung ist, wird immer von „Firmen Spenden für ihre Tests“ ausgegangen… das ist genau so idiotisch, wie „wenn ich einem Mitarbeiter das doppelte Gehalt gebe, ist er doppelt so produktiv…“

  2. Man sollte beachten, dass es sich bei den getesteten Luftreiniger um Geräte handelt die eher für kleine Räume gedacht sind. Die Raumluft sollte pro Stunde mindestens 5-6 mal gereinigt werden, d.h. die Luftleistung (m³/h) muss beim Luftreiniger groß genug sein, idealerweise nicht in der höchsten Lüfterstufe, damit er nicht zu laut ist. Das musste ich auch erst schmerzlich feststellen und habe mich dann doch für ein Profigerät entschieden, welches wir bei uns im Büro einsetzen:
    https://www.wenski.de/luftreiniger-microbefree-lr230.html

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